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Die besten Laufbänder – vom Einsteiger bis Profi

Ein Laufband ist nach wie vor ein ideales Trainingsgerät für das Fitnesstraining in den eigenen vier Wänden. Dass Du platztechnisch allerdings nicht die gleichen Möglichkeiten hast, wie ein Fitnessstudio, wo ein Gerät neben dem anderen steht, ist klar!
Daher geht vielen Interessenten vor dem Kauf die Sorge durch den Kopf, ob ein Laufband denn überhaupt in die eigene Wohnung passt.

Die Lösung sind klappbare Laufbänder, die sich optimal und platzsparend verstauen lassen! Im heutigen Artikel geht es voll und ganz um diese Modelle. Welche klappbaren Laufbänder sind zu empfehlen und worauf gilt es beim Kauf zu achten? 

klappbare Laufbänder -  ideal für zuhause.    Foto: Rasulov

Darauf solltest Du beim Kauf eines Laufbandes achten


Wenn Du auf der Suche nach einem klappbaren Laufband bist, dann schwebt Dir wahrscheinlich eine Sache im Sinn: Du möchtest Platz sparen! Welche Kriterien sind aber sonst noch wichtig, beim Kauf eines klappbaren Laufbandes?

1. Die Lauffläche sollte ausreichend groß sein

Wichtig ist allerdings beim Kauf, dass du hier nicht am falschen Ende sparst. Häufig geht mit einem klappbaren Laufband eine kleine Lauffläche einher. Die Größe der Lauffläche sollte allerdings auf keinen Fall unter deinem Platzspar-Vorhaben leiden, denn eine zu kleine Lauffläche kann fatale Folgen haben. 

Ist die Lauffläche nämlich zu kurz oder zu eng, beeinträchtigt das nicht nur deinen natürlichen Laufstil, sondern erhöht auch das Risiko von Fehltritten und damit auch das Verletzungsrisiko. Außerdem macht das das Laufen einfach unentspannter, da du auf jeden Schritt achten musst und dir beim Laufen einfach oft Sorgen machst.

Achte daher beim Kauf unbedingt auf die Größe der Lauffläche. 

Nachfolgend habe ich die minimalen Anforderungen an die Größe eines Laufbandes für die verschiedenen Körpergrößen und Laufarten aufgelistet:

  • Personen bis 1.66 cm Größe oder Walker = ca. 38 * 110 cm  Laufbandgröße
  • Personen bis 1,86 cm Größe oder Jogger  = ca. 41 * 130 cm  Laufbandgröße 
  • Personen > 1,9 cm oder Profi-Jogger          = ca. 48 * 140 cm  Laufbandgröße

2. Dämpfung des Laufbandes 

Wer schon mal im freien gejoggt ist, kennt sicherlich die Unterschiede ob man auf weichem Waldboden oder Asphalt läuft. Da können nach der 6 km Runde auf Asphalt schon mal die Knie bzw. Sprunggelenke weh tun.

Laufbänder sind daher mit einer teils aufwendigen, mehrlagigen Dämpfung ausgestattet um gelenkschonendes und gesundes Laufen zu ermöglichen. Eines der großen Vorteile des Laufbandes gegenüber dem Joggen im freien Gelände, finde ich.  

Natürlich solltest du bei deinem Laufband auch auf die Dämpfung und die Qualität des Laufgurtes achten. Eine gute Dämpfung des Laufbands hilft dir gelenkschonend zu trainieren.

In der Regel reicht ein mehrlagiges Laufband mit einer dicken, mehrlagigen Lauffläche für ein gelenkschonendes Training aus. Es gibt zwar auch Profi-Laufbänder mit einer verstellbaren Dämpfung, die sind aber so viel teurer als ein Profi-Laufband wie z.B. das Sportstech F75, das m.E. nur ein Kauf für Leistungssportler lohnt. 

Zusätzlich solltest du auch auf die Dicke der Lauffläche achten, die eine Stärke von  2 mm bis 4 mm haben sollte. 
Dünnere Laufflächen besitzen - neben der geringeren Dämpfung - eine zu geringer Lebensdauer, es können schnell Risse oder starke Abnutzungen entstehen, die das Laufband unbrauchbar machen. 

3. Die Motorleistung

Der Motor ist das Herz des Laufbands und sollte daher mit Bedacht gewählt werden.

Die Motorleistung sollte für das "normale" Joggen ohne Intervalltraining mindestens 2 PS betragen. Für Profis, die auch mal einen Sprint einlegen möchten, sollte die Leistung des Motors mehr als 3 PS betragen. Bei einer niedrigeren Leistung “quält“ sich der Motor viel mehr und nutzt sich somit auch schneller ab.
Außerdem kann es sein, dass bei niedriger Motorleistung die angegebene Höchstgeschwindigkeit nicht (dauerhaft) erreicht wird, da sich die Angaben auf die Geschwindigkeit ohne Belastung bezieht und unser Körpergewicht noch nicht einbezieht. 

Wichtig ist beim Motor zwischen Dauerleistung und Spitzenleistung zu unterscheiden!

Die Dauerleistung, ist hier die entscheidende Größe und gibt an, welche Leistung der Motor dauerhaft auch unter Berücksichtigung des maximalen Körpergewichtes und der max. Geschwindigkeit leisten kann.
Die Spitzenleistung, dagegen steht nur kurz zur Verfügung und ist deshalb auch immer deutlich größer. Viele Hersteller geben in der Produktbeschreibung gerne nur die Spitzenleistung an, darauf solltest du achten.  

 Motorleistung (Dauerleistg.)
  (1 PS = 735 Watt)

Art des Laufens

Haltbarkeit Laufband

0,8 - 1,9 PS

Walken

niedrig 

2 - 2,9 PS

Joggen

Hoch

3 - 5 PS

Joggen mit Intervalllaufen

sehr hoch

Außerdem kann es sein, dass bei niedriger Motorleistung die angegebene Höchstgeschwindigkeit nicht erreicht wird, da sich die Angaben auf die Geschwindigkeit ohne Belastung bezieht und unser Körpergewicht noch nicht einbezieht. Ist der Motor nun also zu schwach, kann unser Gewicht die Höchstgeschwindigkeit verringern.

4. Die Trainingsprogramme 

Die meisten Laufbänder die sich auch zum joggen eignen, nicht nur zum walken, bieten über den integrierten Computer und die Anzeige auch verschiedene Workouts ( Trainingsprogramme ) an. 

Diese simulieren dann z.B. einen Lauf in einem bestimmten Gelände mit verschiedenen Steigungen. Dies macht das Training abwechslungsreicher und interessanter. 

Die meisten Indoor-Jogger nutzen erfahrungsgemäß allerdings die manuellen Programme, wo eine Geschwindigkeit und z.B. eine bestimmte Steigung voreingestellt werden können. Diese Einstellungen können dann abgespeichert werden. Deshalb sollte dein zukünftiges Laufband auf jeden Fall die Möglichkeit bieten, deine eigenen individuellen Programme abzuspeichern.

Noch mehr Abwechslung  können Apps bieten, die unzählige Strecken z.B. in den Alpen oder an deinem Lieblingsort anbieten. Über den Fernseher oder IPAD wird die Landschaft auch virtuell anzeigt.
Hierzu sollte das Laufband eine entsprechende Kopplung per Bluetooth anbieten. Manche Apps bieten auch das gemeinsame Laufen, z.B. mit Freunden an, wenn diese auch diese App verwenden an. Die Apps selber sind nach einer Probezeit, meist kostenpflichtig (Abomodell). 

Wichtig für pulsgesteuerte Trainingseinheiten ist natürlich die Möglichkeit der Pulsmessung. Die Pulsmesser in den Griffen mancher Laufbänder sind dafür nicht so wirklich geeignet.
Viel genauer ist die Verwendung eines Brustgurtes z.B. Polar H10* der per Bluetooth gekoppelt wird und bei einigen Laufbändern mitgeliefert wird. 

5. Der Klappmechanismus 

Mittlerweile sind fast alle Laufbänder klappbar und besitzen auch Transportrollen für das einfache verschieben. Um nerviges Auf- und Abbauen zu vermeiden, sollte das Laufband einfach zu klappen sein.
Es gibt mittlerweile auch hydraulische Klappvorrichtungen, die das klappen vereinfachen und kaum Kraftaufwand erfordern. 
Es gilt jedoch zu bedenken, das große Laufbänder, z.B. das Sportstech F37s* auch noch im geklappten Zustand relativ viel Platz einnehmen.
Wirklich platzsparend sind Laufbänder, wie z.B. das Fitifito ST 100* die komplett klappbar sind und nur eine Höhe von ca. 14 cm aufweisen. Damit können sie evtl. unter dem Sofa verstaut werden.
Diese Art von Laufbänder sind allerdings meist zum Walken gedacht, nicht so sehr für das ambitionierte Joggen. 

6. Lautstärke des Laufbandes 

Gerade bei der Nutzung des Laufbandes zuhause sollte die Lautstärke auch nicht gleich alle Nachbarn wecken. 

Die Lautstärke ist im wesentlichen von den folgenden Faktoren abhängig:

  • der Bauart und vor allem dem Eigengewicht des Laufbandes, schwere Laufbänder > 70 KG  "fangen" den Schall deutlich besser auf, als leichtere Geräte. 
  • Der Dämpfung der Lauffläche, hier solltest du auf eine mehrlagige Dämpfung achten 
  • Der Motor - je stärker der Motor ist, desto leiser ist dieser in der Regel 

Der Geräuschpegel eines Laufbandes bewegt sich zwischen knapp 60 db und ca. 74 db. Das hört sich wenig an, sind aber Welten. 75 db ist ungefähr ein Staubsauger bei der Arbeit, knapp 60db ein Kühlschrank.  

Tipp. Eine Unterlegmatte reduziert den Schall noch mal um einiges und schütz gleichzeitig den Boden:

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• 850x450x4 mm
• schützt den Boden
• extrem beständig
• auch als Yogamatte nutzbar

In meinem Artikel "Sport und Ernährung" findest du viele Tipps und Hintergrundinformationen rund um die Ernährung vor und nach dem Sport. 

Gutes und günstiges Laufband für Zuhause

Laufbänder für Einsteiger

Einsteiger Laufbänder, die auch klappbar sind gibt es schon für unter 400,-€ Hier eine Auswahl meiner persönlichen Favoriten in dieser Preisklasse

  Funktionen

Sportstech F10 

Fitifito ST 100

CITYSPORTS

Cell

Zielgruppe

Anfänger, Hobbysportler

Einsteiger, Büro

Anfänger, Einsteiger, Büro

Cell

-TOP Preis-Leistung

auch unter Schreibtisch nutzbar

-TOP Preis -


Ausstattung



Maße:

124 x 62 x 134 cm

135 x 69 x111 cm

‎145 x 15 x 73.5 cm

max. Körpergewicht

120 KG

120 KG

110 KG

Eigengewicht

 27 KG

35 KG

26 KG

Motorleistung

1 PS 

2,2 PS ( 0,8 dauerhaft)

0,7 PS (dauerhaft)

max. Geschwindigkeit

10 km/h

12 km/h

8 km/h

Steigungslauf

max. 18 % in 3 Stufen

----------

----------

Lautstärke

< 68 db

n. bekannt

< 75 db 

Displayart

LCD

LCD

LED

Displaygröße

7 Zoll

4 Zoll

1 Zoll

Klappbar

JA

JA

JA

Transportrollen

JA

JA

JA



Funktionen



Geschwindigkeit-, Zeitmess., Tages KM

Ja und 12 Workouts

JA und 2 Workouts

Ja 

Herzfreq. Messung

JA

JA

Nein

Bluetooth

Nein

Ja

JA

Becher-Tabelthalterung

JA / JA 

NEIN / NEIN

NEIN / NEIN

Zubehör:

Brustgurt, incl. 

Fernbedienung, Handyhalterung, Lautsprecher alles incl.

---------------

1. Sportstech F10 - Der günstige Einstieg ins klappbare Laufband

Dieses klappbare Laufband ist eher für Einsteiger und gedacht. Es ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 10 km/h. Das reicht auch für den Hobbyläufer, wenn er auf einen Sprint verzichten möchte. Die 10 km/h sind sicherlich nicht für eine Dauerlast gedacht.  

Vorteile des Sportstech F10 Laufbandes

  • sehr günstiges Preis- Leistungsverhältnis
  • solide und robuste Verarbeitung - vom deutschen Hersteller
  • sehr gute funktionale Ausstattung, u.a Steigungsfunktion, 12 Workouts, Brustgurt incl., APP kompatible Konsole

Nachteile

  • schwacher Motor
  • kleine Lauffläche

Der Motor ist mit 1 PS nur ausreichend stark, zumindest für Personen bis ca. 90 KG. Das max. Tragegewicht beträgt zwar 120 KG, schwergewichtigen Personen würde ich jedoch von dem Laufband abraten. 

Die 5-lagige High-Tech Lauffläche + extra Seitentrittflächen bieten Sicherheit und gelenkschonendes Training. Bis zu 18° Steigung sind dank manuell einstellbarer 3 Stufen Steigung möglich.
Die Lauffläche ist mit 1.10 Meter * 0,35 Meter gerade noch ausreichend. Es sollte aber m.M. eher nicht von nicht trittsicheren Läufern bzw. Senioren genutzt werden. 

Angebot
Sportstech F10 Einsteiger Laufband
• kompakt und leicht zu verstauen
• Heimtrainer mit bis zu 13 Programmen
• Dämpfungssystem für gelenkschondes Training
• bis zu 18% Steigung in 3 Stufen einstellbar
Angebot
Laufband Öl
1.511 Bewertungen
Laufband Öl
• hergestellt aus 100% Silikon
• einfach zu dosieren
• umweltfreundlich und geruchlos
• 500 ml  
Angebot
Bodenschutzmatte für Fitnessgeräte
1.525 Bewertungen
Bodenschutzmatte für Fitnessgeräte
• verschiedene Größen 4-6 mm dick
• Workout wird leiser und angenehmer
• hoch strapazierfähig  

2. Fitifito ST100 

Das Fitifito ST100 ist ein elegantes Laufband für Einsteiger oder als sportlicher Begleiter für das Büro. Es ist nämlich klappbar auch zu betreiben.
Der Motor ist mit ca. 2 PS (Spitzenleistung) ausreichend stark auch für etwas schwere Personen, allerdings nicht für den Dauerbetrieb. Die Dauerleistung des Motors beträgt knapp 1 PS, damit reicht das Laufband für gemütliche Jogginggeschwindigkeiten oder eben auch für das Gehen am Schreibtisch. Das max. Tragegewicht beträgt zwar 120 KG.

Der Hauptnutzen dieses Laufbandes liegt ehr darin, es unter dem Schreibtisch zu stellen und per Fernbedienung die Beine zu bewegen. Dies ermöglicht der Klappmechanismus. 

Vorteile des Fitifito ST 100

  • dank Klappmechanismus, auch unter dem Schreibtisch einsetzbar
  • klein und kompakt, mit schickem Desgin
  • gute funktionale Ausstattung für diese Preisklasse, u.a Fernbedienung, Bluetooth, Lautsprecher 

Nachteile

  • schwacher Motor
  • wenig Workouts auswählbar

Die Lauffläche, die mit 40* 110 cm Länge nicht die Größte ist, für das leichte Geh- und Lauftraining am Anfang jedoch ausreichen sollte, zumindest für normalgroße Menschen oder eben als Begleiter unter dem Schreibtisch. 
Die mehrlagige Lauffläche wurde auch hier gelenkschonend gestaltet und ermöglicht ein gesundes Training. 

Die Ausstattung ist auch hier gut, u.a. mit Bluetooth Anbindung, Fernbedienung und Lautsprechern am Gerät. Nur 2 Workout Programm sind m.E. aber etwas wenig.

Fitifito ST100
• auch klappbar nutzbar, z.B. unter dem Schreibtisch
• ideal für Einsteiger (bis zu 12 km/h)
• Fernbedienung, Bluetooth 

Wie kann ich generell “mit Sport abnehmen“ und worauf kommt es dabei an, dies erfährst du in diesem Artikel,  

3. Citysports

Das klappbare Citysports ist das günstigste Laufband in diesem Trio, hat aber auch den schwächsten Motor. Es erlaubt Geschwindigkeiten von bis zu 8 km/h. Für Einsteiger und Bürosportler sicherlich ausreichend, für schwerere Personen die auch mal einen Sprint einlegen möchten, ist das Laufband nicht zu empfehlen. 

Die Ausstattung mit (kleinen) Bluetooth Lautsprechern bzw. der Bluetooth Schnittstelle und einer Fernbedienung sind für die Preisklasse gut. Workout Programme fehlen allerdings bei dem Laufband

Citysports
• auch klappbar nutzbar, z.B. unter dem Schreibtisch
• ideal für Einsteiger (bis zu 8 km/h)
• Fernbedienung, Bluetooth (Lautsprecher)  

Laufbänder für fortgeschrittene Läufer 

Die nachfolgend drei vorgestellten Laufbänder sind meine persönlichen Favoriten, wenn es um Geräte für den anspruchsvollen Sportler bzw. auch Profi geht. 

  Funktionen

Fitifito FT850 

Sportstech F37 

Sportstech F75

Cell

Zielgruppe

ambitionierte Hobbysportler, Übergewichtige

ambitionierte Hobbysportler; Übergewichtige

Profis, ambitionierte Hobbysportler, stark Übergewichtige

Cell

-TOP Preis-Leistung- 

Cell

-TOP-Gerät-


Ausstattung



Maße:

195 x 90 x 135 cm

‎171 x 83 x 138 cm 

196 x 102 x 139 cm

max. Körpergewicht

135 KG

150 KG

200 KG

Eigengewicht

 100 KG

70 KG

140 KG

Motorleistung

7 PS (3,5 PS dauerhaft)

3,0 PS dauerhaft

5,0 PS 

max. Geschwindigkeit

22 km/h

20 km/h

20 km/h

Steigungslauf

max 20 % 

max 15%

max 18%

Lautstärke

< 75 db

< 75 db

< 62 db (!)

Displayart

LCD

LCD

LCD

Displaygröße

7 Zoll

7,5 Zoll

15,6 Zoll

Klappbar

JA

JA

JA

Transportrollen

JA

JA

JA



Funktionen



Geschwindigkeit-, Zeitmess., Tages KM

Ja und 5 Workouts

JA und 12 Workouts

JA und 12 Workouts

Herzfreq. Messung

JA

JA

JA

Bluetooth

Nein

Ja

JA und USB; MP3; WLAN

Becher-Tabelthalterung

JA / JA 

NEIN / JA

JA /JA

Zubehör:

Brustgurt, incl.

Brustgurt , incl.

Brustgurt , incl.

1. Fitifito FT850 Profi Laufband 

Das Fitifito FT850 Laufband gehört zum Standardrepertoire meiner Empfehlungen. 

Mir gefällt bei dem klappbaren Laufband, vor allem die starke Motorleistung von 7 PS, in Verbindung mit einer max. Geschwindigkeiten bis zu 22 km/h. Steigungen können bis zu 20 Prozent eingestellt werden. 

Vorteile des Fitifito FT850 Profi Laufband 

  • starker Motor mit 7 PS bzw. 3,5 PS Dauerleistung, max. Geschwindigeit 22 km/h
  • solide und robuste Verarbeitung - vom deutschen Hersteller
  • besonders leicht (hydraulisch) klappbar incl. Transportrollen
  • sehr gutes 8 Zonen Dämpfungssystem

Nachteile

  • Kein Bluetooth

Ein sehr abwechslungsreiches Training ist durch 5 vorinstallierte Programme und 99 unterschiedliche Streckenprofile definitiv gegeben und die nötige Professionalität beim Training wird durch den mitgelieferten Brustgurt zur Pulsmessung unterstrichen. 

Selbstverständlich lässt sich auch dieses Modell wunderbar und leicht zusammenklappen, und ermöglicht somit eine kinderleichte Verstaubarkeit ohne dabei Einbuße in Sachen Laufflächengröße (1,41 Meter * 0,5 Meter) zu machen. 

Das Laufband ist bis 135 KG belastbar und daher auch für sehr schwere Personen super geeignet. 

Einzig die fehlende Bluetooth Verbindung um z.B. ein Handy zu koppeln, stört mich etwas. 

Noch mehr Infos zu diesem Laufband findest du in meinem ausführlichen Testbericht zum Fitifito Ft850 Laufband.

Fitifito FT850/FT900 Profi Laufband
• klappbar und leicht zu verstauen
• sehr große Funktionsvielfalt
• Dämpfungssystem für gelenkschondes Training
• bis zu 20% Steigung möglich
Angebot
Laufband Öl
1.511 Bewertungen
Laufband Öl
• hergestellt aus 100% Silikon
• einfach zu dosieren
• umweltfreundlich und geruchlos
• 500 ml  
Angebot
Bodenschutzmatte für Fitnessgeräte
1.525 Bewertungen
Bodenschutzmatte für Fitnessgeräte
• verschiedene Größen 4-6 mm dick
• Workout wird leiser und angenehmer
• hoch strapazierfähig  

2. Sportstech F37 Profi Laufband 

Wer auf der Suche nach einem qualiativ, hochwertigen Laufband ist, der kommt an den Sportstech F37 Laufband (Testbericht) eigentlich kaum vorbei.
Die Geräte des deutschen Herstellers wissen einfach in fast allen Belangen restlos zu überzeugen und bieten ein gutes Gesamtpaket.

Vorteile des Sportstech F37

  • starker Motor, hohe Geschwindigkeit 
  • viele verschiedene Workouts
  • sehr solide Bauweise mit max. Körpergewicht von 150 KG


SportstechF37 Laufband

Ich wüsste einfach kaum etwas, was es hier zu bemängeln gibt. Kleine Kostprobe gefällig? Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 20 km/h, die Motorleistung ist mit 7 PS ebenfalls sehr stark und es sind bis zu 15% Steigung möglich, auch in mehreren Stufen einstellbar. 

Außerdem verfügt das Gerät über ein sehr gelenkschonendes 5-Zonen-Dämpfungssystem. Im Lieferumfang ist zusätzlich ein Brustgurt zur Pulsmessung enthalten und die vorinstallierten Programme (12 Workouts) ermöglichen ein effizientes und individuelles Training auf höchstem Niveau.

Und das Beste habe ich ja noch garnicht erwähnt: Natürlich ist dieses Laufband auch klappbar! Es hat eine große Lauffläche (1.3 Meter * 0,5 Meter) und lässt sich durch Zusammenklappen dennoch optimal und platzsparend verstauen. Die Transportrollen ermöglichen außerdem eine sehr gute Mobilität.

Sportstech f37 Laufband

Zusammengefasst: Hier ist einfach alles an Bord, was das Läuferherz begehrt. 😉

Noch mehr Infos findest du in meinem ausführlichen Testbericht zum Sportstech F37 Laufband.

Angebot
Sportstech F37 Profi Laufband
• klappbar und leicht zu verstauen
• sehr starker Motor (7 PS)
• bis zu 15% Steigung
• Dämpfungssystem für gelenkschonendes Training 
• inklusive Brustgurt zur Pulsmessung
• perfektes Gesamtpaket für fortgeschrittene Läufer

In meinem Artikel "Laufbänder bis 150 KG" findest du viele Tipps und Modelle für schwergewichtige Personen. 

3. Sportstech F75 Profi Laufband

Begeistert bin ich auch vom Sportstech F75 Profi Laufband*. Hier steckt die Professionalität nicht nur im Namen, sondern spiegelt sich einfach in allen Aspekten des Laufbands wider. Es gibt einfach wirklich nichts, was hier fehlt.

Der Motor hat eine Dauerleistung von sehr guten 5 PS und arbeitet maximal bei 8,0 PS. Das Ganze ermöglicht eine Maximalgeschwindigkeit von über 20 km/h, was selbst den erfahrensten Läufer mit der Zeit in die Knie zwingen wird. 

Vorteile des Sportstech F75 Profi Laufband

  • riesige Lauffläche mit sehr gutem Dämpfungssystem
  • sehr gute funktionale Ausstattung , u.a WIFI, Bluetooth, Lautsprecher 
  • extra großes 15,6 Zoll Display mit vielen Workout Programmen
  • sehr solide Bauweise, mit max. Körpergewicht von 200 KG
  • sehr leise im Betrieb < 62 db

Nachteile

  • hoher Anschaffungspreis

Die Lauffläche ist mit einer Breite von 58 cm und einer Länge von 1,60 Meter nicht nur groß, sondern einfach riesig. Ein Fehltritt ist somit sehr unwahrscheinlich. 

Sicherheit und Gesundheit werden auch durch das innovative Multizonen-Dämpfungssystem Chushion Flex gewährleistet, welches ein sehr gelenkschonendes und stoßreduzierendes Training ermöglicht.

Die 109 vorinstallierten Trainingsprogramme sorgen stets für Abwechslung, was zusätzlich die Motivation hochhält. Selbstverständlich kann auch die Steigung eingestellt werden, bis zu 15% sind hier möglich.

Und sogar ein Brustgurt zur Pulsmessung ist hier mit an Bord! Dem professionellen Training steht also wirklich nichts mehr im Wege!

Sportstech F75 Profi Laufband
• riesige Lauffläche
• starker Motor
• hochwertig und langlebig 
• ideales Profi Laufband mit super Ausstattung

Laufbänder mit Steigung sinnvoll? 

Es kann noch so realistisch sein, ein Laufband ist eben doch nicht das Gleiche, wie das Laufen draußen im Freien, wo es mal rauf und runter geht, zumindest wenn du nicht komplett im Flachland wohnst.
Um bei dem Ganzen allerdings einen möglichst realistischen Trainingseffekt zu erzielen, gibt es zahlreiche Wege das Laufband richtig einzustellen.

Hier kommen vor allem Laufbänder mit Steigung ins Spiel! 

1. Der Luftwiderstand 

Zunächst einmal fehlt beim Laufen auf dem Laufband natürlich der Luftwiderstand. Denn während Du draußen gegen genau diesen anläufst, so bewegst Du Dich auf einem Laufband auf der Stelle, was den Gegenwind eliminiert.
Um das auszugleichen, wird häufig eine Steigung von ca. 1-2% empfohlen. Doch es gibt noch weitere Gründe.  

2. Das natürliche Laufgefühl 

Eine leichte Steigung simuliert das natürliche Abrollen der Füße in der Natur und sorgt insgesamt für eine bessere Körperhaltung. Leider ist es nämlich häufig so, dass beim Lauftraining auf einem Laufband die Technik völlig auf der Strecke bleibt, was langfristig sehr schädlich für unseren Körper sein kann.

Beim Abrollen im Freien ist eine gewisse Kraft erforderlich, um den Fuß vom Untergrund abzudrücken und in die Vorwärtsbewegung zu kommen. Beim Laufband hingegen bewegt sich der Untergrund unter Dir von alleine, was einen geringeren Kraftaufwand erfordert.

Insgesamt ist die Abrollbewegung auf dem Laufband einfach eine ganz andere und kann nicht mit dem normalen Joggen verglichen werden.
Eine leichte Steigung ist dafür gedacht, den fehlenden aufzubringenden Kraftaufwand zu kompensieren und den Bewegungsablauf so natürlich wie möglich zu gestalten.

Wie groß sollte die Steigung auf dem Laufband sein?

Ich habe gerade von einer Steigung von ca. 1-2% gesprochen. Diese wird grundsätzlich immer beim Laufband-Training empfohlen und sollte daher standardmäßig eingestellt werden.

Wenn Du darüber hinaus allerdings beispielsweise Intervalltraining oder Krafttraining in deine wöchentliche Routine integrieren willst, dann kannst Du auch in Sachen Steigung ein paar Veränderungen vornehmen. Schauen wir uns also nun einmal an, welchen Effekt die unterschiedlichen Steigungen haben und welche Steigung optimal ist.

Welche Steigung bei Anfängern einstellen

Anfängern würde ich raten, zunächst einmal bei der bereits empfohlenen Steigung zu bleiben und sich für 2-3 Wochen an das Laufband Training zu gewöhnen. 15 bis 20 Minuten bei geringer Geschwindigkeit reichen dabei erstmal völlig aus.

Danach kannst Du Dich ruhig mal an höhere Steigungen heranwagen. Erhöhe diese einfach mal auf 2-3% und laufe für 30 Sekunden, ehe Du danach wieder für 60-90 Sekunden bei normaler Steigung (1-2%) läufst. So kann sich Dein Körper langsam an die erhöhten Belastungen gewöhnen.

In meinem Artikel "Laufbänder mit Steigungen" findest du weitere Tipps und die entsprechenden Geräte. 

Oberstes Gebot ist hierbei wie so oft: Höre auf Deinen eigenen Körper! Wenn die Steigung von 2-3% kein Problem darstellt, kannst Du Dich auch an Werte von 5-6% oder noch höher herantasten. Wenn es deutlich zu anstrengend wird, oder Du gar Knieschmerzen verspürst, schalte erstmal einen Gang runter.

Entweder solltest Du in diesem Fall die Steigung reduzieren, kürzere Intervalle einlegen, oder die Geschwindigkeit reduzieren. Schaue bei welcher dieser Varianten Du Dich am wohlsten fühlst.

Achte deshalb beim Kauf von Laufbändern darauf, das du zu mindest eine Steigung von 2-5 % einstellen kannst, zumindest manuell, damit du ein natürliches Laufgefühl erzeugen kannst.

Etwas teuere Laufbänder wie z.B. das Sportstech F37* bieten eine elektronische Verstellung des Steigungswinkels an, diese kann per Knopfdruck oder auch per Workout eingestellt werden.   

Schreibtisch Laufbänder - Fit im Büro

Vieles im Bereich Fitness und Gesundheit ist so gut wie jedem bekannt: Rauchen schadet der Gesundheit, Alkohol schadet der Gesundheit und auch von all‘ zu viel Zucker ist eher abzuraten… Eine Sache, die allerdings dabei viel zu oft vernachlässigt wird, ist folgende:

Sitzen ist auf Dauer fast, wenn nicht genauso schädlich wie all‘ diese Dinge zusammen! Die Lösung ist ein Schreibtisch Laufband fürs Büro! 

Nachfolgend stelle ich dir 3, aus meiner Sicht, empfehlenswerte Laufbänder für das Büro, z.B. unter einem Stehschreibtisch vor. Sie eignen sich auch fürs walken z.B. zuhause. Diese Laufbänder sind allesamt relativ kompakt und lassen sich gut verstauen.  

  Funktionen

Sportstech DFT 100

Deskwalk

Citysports WP2

Cell

Zielgruppe

fürs Büro, Walker

fürs Büro, Walker

fürs Büro, Walker

Cell

-TOP Leistung- 

Cell

-TOP Preis-


Ausstattung



Maße:

124 x 105 * (62.5)cm

‎120 x 54 x 12 cm

134 * 59 * 12,5 cm

max. Körpergewicht

100 KG

120 KG

110 KG

Lauffläche

100 * 39 cm

105 * 41 cm

108 * 43 cm

Eigengewicht

 27 KG

20 KG

24 KG

max. Geschwindigkeit

8 km/h

6 km/h

6 km/h

Lautstärke

< 55 db

nicht bekannt

nicht bekannt

Displayart

LED

LED

LED

Klappbar

JA

------

-----

Transportrollen

JA

JA

JA



Funktionen



Geschwindigkeit-, Zeitmess., Tages KM

über APP

JA und 12 Workouts

JA

Bluetooth

JA

Nein

JA

Zubehör:

Fernbedienung (incl.)

Fernbedienung (incl.)

Fernbedienung (incl.)

In meinem Artikel "Laufbänder fürs Büro" findest du die nähere Beschreibung der Laufbänder und weitere Tipps. 

Das solltest Du beim Kauf eines Schreibtisch-Laufbands fürs Büro beachten

1. Einsatz abhängig von der Tätigkeit

Na blöde Frage oder? Einfach Loslaufen und dabei die täglichen Arbeiten verrichten?! Was so einfach klingt, ist nicht unbedingt immer der Fall! Der Einsatz des Schreibtisch-Laufbands ist nicht bei jeder der üblichen Bürotätigkeiten zu empfehlen.

Wie und wann sollte ein Laufband für das Büro eingesetzt werden? 

Hier ein paar Einsatzgebiete im Büro die sich für ein Laufband unter dem Schreibtisch eigenen oder auch weniger geeignet sind. 

Einsatzgebiete für ein Laufband im Büro

  • Tätigkeiten, die vorwiegend das Recherchieren im Internet, Büchern etc. beinhalten
  • Lesen von Texten und Berichten 
  • kurze Geh-Pausen zwischen Telefonaten oder andere Tätigkeiten 

Weniger geeignete Einsatzgebiete für ein Laufband im Büro

  • Schreiben von Mails oder sonstigen Texten, die Koordination der Hände wird durch das Laufen erschwert 
  • das Führen von Telefonaten - das Gespräch wirkt unruhig, wenn ich gehe

2. Was sagen die Kollegen

Ebenfalls eine sehr häufige Sorge beim Interesse an einem Schreibtisch Laufband fürs Büro sind die Kollegen. Wie reagieren sie auf das Sportgerät am Arbeitsplatz? Ist das nicht viel zu laut und stört die anderen beim Arbeiten?

Dieses Problem war sicherlich früher einmal der Fall. Doch auch die Hersteller denken mit und so ist es heutzutage glücklicherweise so, dass die meisten Geräte aufgrund von hochmodernen Technologien sehr leise sind.

Dennoch muss man sagen, dass das Laufband durchaus zu hören ist, wenn auch leise. Wenn Du Dir mit Deinen Kollegen ein Büro teilst, würde ich Dir daher raten, Dein Vorhaben im Vorfeld mit diesen abzusprechen.

3. Höhe des Schreibtisches beachten

Die Höhe der Laufbandes ist ein weiteres wichtiges Merkmal beim Kauf eines Schreibtisch Laufbands. Die durchschnittliche Laufbandhöhe variiert zwischen ca. 17 und 26 Zentimetern.

Diese zusätzliche Höhe muss von Ihrem Schreibtisch ausgeglichen werden, wenn er nicht verstellbar ist. Am besten eignet sich natürlich ein höhenverstellbarer Schreibtisch, der auch zum stehende Arbeiten eignet. 

Laufbänder für schwergewichtige Personen

Du bist übergewichtig und möchtest den Pfunden den Kampf ansagen? Ein Laufband ist ein sehr gutes Trainingsgerät für die eigenen vier Wände und kann Dir helfen, auch bei Wind und Wetter an Deine Zielen zu arbeiten. Leider ist es jedoch so, dass viele Laufbänder nicht für Übergewichtige ausgelegt sind und nur bis ca. 110 kg nutzbar sind. 

Die weiter oben vorgestellten Laufbänder für Fortgeschrittene haben aber Benutzergewichte von 135 KG - sogar 200 KG. Damit kannst auch als schwerer Mensch gut trainieren.

Worauf solltest du bei beim Kauf eines Laufband achten, wenn du schwergewichtig bist. 

Neben den weiter oben allgemeinen 6 Kaufkriterien solltest du besonders auf die 2 Merkmale Wert legen:

1. Dämpfung

Gerade bei Übergewichtigen kann das Laufen sehr stark auf die Gelenke gehen, und Knieschmerzen verursachen. In dieser Hinsicht haben viele Hersteller glücklicherweise mitgedacht und innovative Dämpfungssysteme entwickelt, die dem Ganzen entgegenwirken.

So würde ich ein Laufband kaufen, was neben einem mindestens 5 lagigen Lauffläche auch über ein Dämpfungssystem verfügt, Beispiel hierfür wäre das weiter oben vorgestellte Sportstech F37.
So ein System ist stoßreduzierend und gelenkschonend und gewährleistet ein gesundes Training zu jedem Zeitpunkt und bei jeder Geschwindigkeit.

2. Motorleistung

Wichtig ist bei einem Laufband für Übergewichtige vor allem auch die Motorleistung. 

Bei Laufbändern ist es so, dass die vom Hersteller angegebene maximale Geschwindigkeit sich auf die Nutzung ohne Belastung bezieht. Kommt nun allerdings ein Benutzergewicht von 150 kg hinzu, kann sich diese Geschwindigkeit nochmal deutlich reduzieren. Wenn eben der Motor nicht stark genug ist. 
Außerdem nutzt sich ein schwacher Motor bei einem Nutzergewicht von 150 kg eben auch deutlich schneller ab, da er sich förmlich “quälen“ muss, um das Laufband in Bewegung zu halten. 

Deshalb wähle mindestens einen Motor aus, den mehr als 2 PS Dauerleistung hat. Auch wenn du erst mal nur walken möchtest auf dem Laufband. Die Lebensdauer wird es dir auf jeden Fall dnaken.

Hier nochmal die allgemeine Empfehlung der Motorleistung je nach Belastungsgrad. Bei schwergewichtigen Menschen würde ich die erst bei 2 PS anfangen:

 Motorleistung
  (1 PS = 735 Watt)

Art des Laufens

Haltbarkeit Laufband

0,8 - 1,9 PS

Walken

niedrig 

2 - 2,9 PS

Joggen

Hoch

3-5 PS

Joggen mit Intervalllaufen

sehr hoch

Zusatztipp: So sorgst Du für eine hohe Langlebigkeit der klappbaren Laufbänder

Ich persönlich habe es noch letzte Woche erlebt: Ich besitze schon seit mehreren Jahren eine klappbare Tischtennisplatte, die ich allerdings zugegebenermaßen längere Zeit nicht benutzt hatte. Als mich letzte Woche dann doch mal wieder die Lust nach einer Partie Ping Pong packte, merkte ich, wie ungeschmeidig der Klappmechanismus über die Zeit geworden ist. Es hat tatsächlich relativ lange gedauert und viel Kraft erfordert, die Platte aufzubauen und sicherlich kam es dem Gerät auch nicht gerade zu Gute…

Damit das bei Deinem klappbaren Laufband nicht passiert und Du einen leichtgängigen und geschmeidigen Klappmechanismus aufrechterhältst, würde ich Dir empfehlen, diesen hin und wieder zu pflegen. Hierfür empfehlen sich spezielle Silikonöle.

Besonders zu überzeugen weiß dieses Pflegemittel bei Amazon*. Damit lässt sich neben dem Klappmechanismus übrigens auch die Lauffläche geschmeidig halten und Blockaden können generell verhindert werden. Was will man mehr?

Keine Sorge, das ist keine Sache, die täglich zu erledigen ist und extrem viel Zeit in Anspruch nimmt. Dem Laufband einfach zwischendurch mal etwas zurückgeben, dann hält es auch länger! 😉

Autor: Frank Hückinghaus
Schon als junger Mann hat mich die Technik und auch der Sport begeistert und angetrieben. Ich bin mit Judo und Joggen angefangen mittlerweile sind meine Lieblingssportarten Radfahren und Schwimmen. Mich begeistert z.B. der Fortschritt der Technik, z.B. im Bereich der Sportuhren, Fitnesstracker und der Fitness Apps. 

Garmin Connect App – eine ausführliche Vorstellung

Auf diesem Blog habe ich schon einige Uhren von Garmin vorgestellt, darunter mehrere Modelle aus der Forerunner Serie, die sich speziell an Läufer richtet, aus der Fenix und Epix Serie, die sich an Outdoor Sportler richtet und zuletzt auch die Venu 2 Plus, die eher in die Richtung einer Smartwatch geht. Ehrlich gesagt kann ich selber kaum noch zählen, wie viele Garmin Uhren ich bereits am Handgelenk hatte! 😉

In all diesen Testberichten habe ich auch immer kurz über die Garmin Connect App gesprochen, die beim Kauf jeder einzelnen Garmin Uhr immer mit dabei ist und den Funktionsumfang somit kostenlos nochmal deutlich erweitert. Da ich die App insgesamt für wirklich sehr sinnvoll halte, möchte ich jetzt hier nicht mehr nur kurz über sie sprechen, sondern ihr einen ganzen Blogartikel widmen.

Daher werfen wir heute mal gemeinsam einen Blick auf alle wichtigen Funktionen der App und hangeln uns gemeinsam durch das gesamte Menü. Also, ich würde sagen, lass uns keine Zeit mehr verschwenden und direkt starten. Viel Spaß! 😉

Garmin Connect App_Tagesübersicht

Installation Garmin Connect App

Die Garmin Connect App kannst du kostenlos im PlayStore für Android oder als Apple Nutzer auch im AppStore herunterladen. Dort musst du dich dann ganz einfach mit deinem Garmin Account einloggen, oder falls du noch keinen hast, einen anlegen. Das geht aber wirklich super schnell und einfach.

Als nächstes musst du dann deine Garmin Uhr mit der App verknüpfen. Auch das geht sehr schnell und einfach, du kannst hier einfach den wenigen Schritten direkt auf der Uhr folgen.

Garmin Connect App in Videovorstellung

Garmin Connect App Startseite

Nun aber zur App selber. Auf der Startseite hast du eine Übersicht mit vielen, verschiedene Widgets, Daten und Statistiken zum heutigen Tag. Auf die gehen wir gleich auch nochmal alle ein. Weiter unten siehst du dann auch noch Daten zum gestrigen Tag und eine Zusammenfassung der letzten 7 Tage. Ganz unten kannst du diese Startseite dann auch noch bearbeiten, indem du auf “Mein Tag bearbeiten“ klickst.

 Garmin Connect App  - mein Tag bearbeiten

Wenn du also zum Beispiel kein Interesse am Tracken deiner Stockwerke hast, kannst du dieses Widget entfernen. Wenn du es dann doch wieder angezeigt bekommen willst, klickst du einfach wieder auf das Plus. Für diejenigen unter euch, die nicht allzu entscheidungsfreudig sind! 😉

Außerdem kannst du die einzelnen Widgets auch sortieren, wie du möchtest, indem du rechts das Icon gedrückt hältst.

Ansichten Startseite

Sprechen wir dann aber nochmal etwas detaillierter über die einzelnen Ansichten auf der Startseite. Zunächst einmal werden dir hier die aufgezeichneten Trainingseinheiten des heutigen Tages angezeigt. Das ist in meinem Fall jetzt ein Krafttrainings-Workout

Garmin Connect App_Kraftraining Workout

Widget - Krafttrainings-Workout 

Wenn du dort draufklickst, dann siehst du dieses Workout nochmal in der wirklich ausführlichen Ansicht. Ich sehe in meinem Fall zum Beispiel, dass ich 34 Minuten und 11 Sekunden trainiert habe, dabei 272 Kalorien verbrannt habe und ich eine durchschnittliche Herzfrequenz von 120 Schlägen pro Minute hatte.

Darüber sehe ich außerdem schön grafisch dargestellt, welche Muskeln ich mit meinem Workout trainiert habe. In Rot, die, die dabei besonders beansprucht wurden und in Gelb, die auf denen zwar nicht der Hauptfokus lag, aber die ebenfalls mittrainiert wurden.

Das basiert dann natürlich entsprechend auf den Übungen, die man durchgeführt hat. Diese siehst du weiter unten dann auch nochmal aufgelistet, mit den Wiederholungszahlen und dem Gewicht und das kannst du dann natürlich alles anpassen, wie du möchtest, indem du oben auf “Bearbeiten“ klickst.

Garmin Connect App

Ganz unten sieht man dann noch, mit welcher Uhr man das Workout aufgezeichnet hat. In meinem Fall war das übrigens die Fenix 6X Pro Solar, die aktuell auch die Uhr ist, die ich am häufigsten trage. Und ja, das obwohl ja auch bereits die Fenix 7 herausgekommen ist. Ganz schön Oldschool also…😉

Neben der Hauptseite des aufgezeichneten Workouts gibt es noch weitere Seiten. Mit einer Wischbewegung nach rechts gelangst du zu den wichtigsten Daten und Statistiken in Listenform.

  • die Gesamtzeit,
  • die Durchschnittsherzfrequenz,
  • die maximale Herzfrequenz, d
  • en Trainingseffekt, (dazu gleich auch noch mehr),
  • die verbrannten Kalorien,
  • die Atemfrequenz und so weiter.

Wenn du einen Menüpunkt nicht ganz verstehst, kannst du einfach auf “Hilfe“ klicken und dann siehst du alle weiteren Infos, die du dazu benötigen könntest.

Mit einer weiteren Wischbewegung nach rechts kommst du in den Statistik-Bereich mit den wohl meisten Details, den Datenkurven. In diesem Fall jetzt zur Herzfrequenz, der Atemfrequenz und der Temperatur. Außerdem siehst du ganz unten noch, wie viel Zeit du in einzelnen Herzfrequenzzonen verbracht hast.

Der Bereich 1 ist dann der Bereich, wo dein Puls gerade anfängt zu steigen, hier ist die Intensität noch nicht allzu hoch. In diesem Bereich war ich jetzt zum Beispiel häufig in den Pausen zwischen meinen Sätzen.
Dann wird es von Bereich zu Bereich intensiver und Bereich 5 ist dann wirklich die Phase, wo mein Puls bei 90% oder noch höher vom Maximalpuls ist. In dieser Grafik siehst du dann die Aufteilung auf diese verschiedenen Bereiche.

Garmin Connect App - Krafttraining Aufteilung

Weiter oben siehst du außerdem den eben schon mal angesprochenen Trainingseffekt, das ist unterteilt in den aeroben Trainingseffekt und den anaeroben Trainingseffekt. Da steckt dann jetzt wirklich eine ganze Wissenschaft dahinter, Garmin arbeitet auch dafür extra mit dem Unternehmen Firstbeat zusammen, welches sich eben speziell auf diese Trainingsanalyse spezialisiert hat.

Kurz und vereinfacht gesagt ist der aerobe Trainingseffekt ein Maß für deine Ausdauer, Kondition und die verlängerte Leistungsfähigkeit, der anaerobe Trainingseffekt hingegen beschreibt eher deine maximale Leistungsfähigkeit, zum Beispiel deine Sprintfähigkeit. Für beide Trainingseffekte wird dir dann ein Wert zwischen 0 und 5 angezeigt.

In meinem Fall ist das 2,0 für den aeroben Effekt und 1,8 für den anaeroben Effekt. Das bedeutet, dass ich damit auf der aeroben Seite meine aktuelle Form beibehalten würde, anaerob hingegen nur einen geringen Nutzen hatte.

Das heißt, das Training hatte sowohl auf meine Ausdauer als auch meine maximale Leistungsfähigkeit auf jeden Fall einen Nutzen – wenn auch nur gering-, aber wenn ich meine Form verbessern oder sogar stark verbessern wollen würde, dann müsste ich das Training noch intensiver angehen.

Wie gesagt, das Ganze ist wirklich ein sehr umfassendes Thema, welches man jetzt nicht komplett in diesem Blogartikel ausarbeiten kann.

In meinem Artikel "aerobes oder anaerobes Training" findest du Tipps, wann welches Training sinnvoll ist und was die Begriffe bedeuten.

Mit einem Klick auf die Datenkurven dreht sich der Bildschirm automatisch und du siehst die Kurven nochmal in der Detailansicht.
Hier kannst du jetzt zum Beispiel dazu noch angeben, dass du dir parallel dazu noch die Atemfrequenz angucken willst. Dann würdest du jetzt sehen, wie sich dein Puls im Verhältnis zur Atemfrequenz verhält.

Garmin Connect App_Atemfreq

Garmin Connect App_Atemfrequenz

Je nachdem, welche Daten du jetzt genau von deiner Garmin Uhr aufzeichnen lässt, kannst du dann diese entsprechend miteinander vergleichen. Das finde ich persönlich immer sehr interessant.

Außerdem kannst du mit zwei Fingern auch in die Kurve reinscrollen, und wenn du beide Finger auf dem Bildschirm gedrückt hältst, dann kannst du dir den Durchschnittpuls eines bestimmten Bereichs anschauen. Das wäre dann auch erstmal alles, was du dir so an Daten und Statistiken für ein einzelnes Workout anzeigen lassen kannst.

Das war jetzt wie gesagt eine meiner Krafttrainingseinheiten, ich zeige dir jetzt auch nochmal, wie es für eine Laufeinheit aussieht…Die habe ich jetzt in diesem Fall mit der Garmin Fenix 7X Sapphire Solar im Februar aufgezeichnet, im Rahmen meines damaligen Tests

 Garmin Connect App - Lauftraining Auswertung

Hier sehen wir wieder die Zeit und die Kalorien und dann in diesem Fall noch die Distanz. Wenn wir dann wieder nach rechts scrollen, sehen wir wieder eine Liste mit den wichtigsten Daten, hier haben wir jetzt auch nochmal so etwas, wie die Stamina Daten – wenn du wissen möchtest, was das ist, dann schau dir am besten meinen Testbericht zur Fenix 7 an.

Garmin Connect App Laufbandtraining

Garmin Connect App - Laufbandtraining

Außerdem haben wir hier nochmal die Schrittfrequenz, die Temperatur und vieles mehr. Was dir hier genau angezeigt wird, hängt natürlich davon ab, welche Uhr du für das Aufzeichnen getragen hast und welche Einstellungen du dabei gewählt hast.

Aber gut, weiter rechts sehen wir die Hauptstatistiken dann auch noch aufgeteilt auf verschiedene Runden, das habe ich jetzt so eingestellt, dass 1 km immer einer Runde entspricht. Und noch weiter rechts, haben wir dann wieder die Datenkurven. In diesem Fall jetzt unter anderem eine zur Pace.

Beim Trainingseffekt sehe ich jetzt zum Beispiel, dass ich einen sehr hohen aeroben Trainingseffekt, dafür aber keinen anaeroben Trainingseffekt hatte. Das liegt daran, dass ich hiermit eben gezielt meine Ausdauer und Kondition trainiert habe, nicht aber meine maximale Leistungsfähigkeit oder meine Sprintfähigkeit.

Aber gut, das war im Prinzip auch erstmal alles, was du zur Workout-Ansicht in der Garmin Connect App wissen solltest. Und damit kommen wir wieder zurück zur Startseite. Denn mit deiner Sportuhr kannst du natürlich nicht nur Trainingseinheiten aufzeichnen, sondern es werden auch rund um die Uhr in deinem Alltag wichtige Daten und Statistiken erfasst.

Widget - Herzfrequenz

Eine der grundlegendsten Statistiken ist dabei die Herzfrequenz. Hierfür haben wir auf der Startseite ein extra Widget und wenn wir dort draufklicken, dann sehen wir den Verlauf unserer Herzfrequenz im Laufe des Tages.
Bei mir war er jetzt nachts natürlich sehr niedrig und dann eben so gegen 12 Uhr ist er stark gestiegen, denn dort habe ich ein Krafttraining aufgezeichnet.

Garmin Connect App Herzfrequenz

Garmin Connect App - Herzfrequenz

Weiter unten sehen wir dann noch, was heute so für Aktivitäten anstanden, neben dem Krafttraining waren das bei mir noch 3 kleinere Spaziergänge.
Wenn wir nach links swipen, sehen wir das Ganze dann für die vorherigen Tage, also gestern… vorgestern… und so weiter. Hier kann man so weit in die Vergangenheit reisen, wie man möchte! 😉

Widget - Body Battery 

Der nächste Punkt auf der Startseite der App ist die so genannte Body Battery. Die habe ich ja im Rahmen von vielen meiner neueren Garmin Uhren Testberichte bereits vorgestellt.

Die Body Battery ist im Prinzip wie der Name schon sagt deine Körperbatterie. Damit wird dir angegeben, wie viel Energie dir noch für den Tag bleibt. Durch einen erholsamen Schlaf oder längere Aktivitätspausen lädst du diese Batterie auf und durch intensive Trainingseinheiten oder viel Stress saugt sich diese Batterie leer.

Garmin Connect App_Body_Battery

Auch die Body Battery können wir uns dann natürlich wieder für vorherige Tage oder längere Zeiträume angucken. Im Prinzip sind die Widgets zum heutigen Tag alle so aufgebaut. Wie auch der nächste Punkt, nämlich das Stresslevel.

Widget - Stresslevel

Hierbei wird dir ebenfalls ein Wert zwischen 0 und 100 angezeigt, wobei 100 besonders hohen Stress bedeutet. Bei mir ist das in diesem Fall eine 13, denn mein Tag war zum Glück nicht besonders stressig. 

Garmin App - Anzeige Stresslevel

Das nächste Widget geht ein wenig damit einher, und zwar geht es hierbei um die Intensitätsminuten. Dabei geht es im Prinzip darum, wie viele Minuten du am Tag einer intensiven Aktivität nachgekommen bist. Bei mir waren das eben die 39 Minuten, die mein Workout gedauert hat. Ansonsten war ich nur locker spazieren oder ich sitze wie jetzt am Schreibtisch und arbeite an diesem Testbericht.

Widget - Kalorienverbrauch

Zu den Kalorien gibt es dann auch nochmal ein extra Widget. Dort sehen wir dann auch wieder, ich habe bisher 2385 Kalorien verbrannt, wobei 1851 davon in Ruhe verbrannt wurden, also Teil meines Grundbedarfs sind, und 534 Kalorien habe ich durch meine Aktivitäten verbrannt. Auch das kannst du dann natürlich auch wieder für die vorherigen Tage einsehen.

Garmin App_Kalorienverbrauch

Widget Schlafanalyse

Der nächste Punkt ist für viele von euch sicherlich auch noch sehr interessant, und zwar geht es um die Schlafanalyse. Hierbei siehst du zunächst einmal deine gesamte Schlafzeit, und dann auch noch, wie lange du davon in den verschiedenen Schlafphasen des Leichtschlafs, Tiefschlafs und REM-Schlafs verbracht hast und wie lange du nachts wach warst.

Auch dazu siehst du wieder eine Zeitleiste. Und du kannst dir dazu zum Beispiel noch deine Bewegungsdaten angucken, also wann du dich während der Schlafenszeit besonders viel oder wenig bewegt hast, dann deine Pulsoximeter-Daten, also deine Sauerstoffsättigung, und auch deine Atemfrequenz.

Auch hier ist es so, dass, das was dir hier angezeigt wird, auch davon abhängt, welche Uhr du genau trägst. Bei mir ist das ja die Garmin Fenix 6X Pro Solar, die insgesamt sehr, sehr viele Daten aufzeichnen kann.

Das Resultat der Schlafanalyse ist dann immer der so genannte Schlafscore. Garmin bewertet deine Schlafqualität nämlich jeden Morgen mit einem Wert zwischen 0 und 100. In der letzten Nacht lag mein Sleep Score jetzt zum Beispiel bei 84 und erhält dafür das Prädikat “Gut“. Garmin behauptet, dass ich einen langen, aber nicht erholsamen Schlaf hatte.

Und dann stehen hier noch viele weitere Infos, wie, dass ich wahrscheinlich zu wenig oder zu viel REM-Schlaf hatte und, dass mir Kreativität und Problemlösung heute eventuell schwerfallen könnten. Das kann ich jetzt in diesem Fall ehrlich gesagt nicht unbedingt bestätigen und mein Schlaf kam mir eigentlich auch recht erholsam vor. In den meisten Fällen fühle ich mich von Garmins Schlafanalyse aber tatsächlich sehr gut bestätigt und bin d’accord mit den Ergebnissen. 

Garmin App_Schlafanalyse

Unten sehen wir dann auch noch die Faktoren, die diesen Sleep Score beeinflussen. Zum Beispiel die Schlafdauer, das waren 8 Stunden und 23 Minuten. Das ist ausgezeichnet. Stress war auch sehr gering, ebenfalls ausgezeichnet.
Dahingegen lag mein Leichtschlaf bei 6 Stunden und 24 Minuten, was Garmin hier als Schlecht bezeichnet. Also hier zur gesamten Schlafanalyse gibt es wirklich sehr viel zu entdecken und das Ganze kann auf jeden Fall sehr sinnvoll sein!

Pulsoximeter

Beim nächsten Punkt geht es dann wieder um den Pulsoximeter, allerdings vor allem um die Akklimatisierung. Der Pulsoximeter kann nämlich vor allem dann sinnvoll sein, wenn du wissen willst, wie sich dein Körper in steigenden Höhen akklimatisiert. Ich selber war jetzt an diesem Tag nicht in verschiedenen Höhengebieten unterwegs, weshalb meine Sauerstoffsättigung recht konstant war.

Auch das Widget zum Trainingszustand ist sehr interessant! Dort siehst du dann nämlich, welche Trainingsreize du aktuell so setzt und wie der aktuelle Stand ist.

Bei mir steht jetzt hier “Formerhalt“, also mit meinem aktuellen Trainingspensum verbessere ich mich nicht großartig, aber ich verschlechtere mich auch nicht. Unter “Belastung“ siehst du das dann nochmal aufgeteilt auf die verschiedenen Trainingseffekte, die wir eben ja schon mal angesprochen haben

Garmin App_Formerhalt

Im anaeroben und leicht aeroben Bereich bewege ich mich im optimalen Bereich, allerdings ist mein Pensum im hoch aeroben Bereich zu niedrig. Daher zeigt mir die App jetzt auch an, dass ich versuchen soll, mehr Aktivitäten mit einer hohen aeroben Beanspruchung zu absolvieren, also zum Beispiel schnellere Lauf- oder Radfahreinheiten. Dadurch kann ich dann meine Laktatschwelle und auch meinen VO2-Max Wert verbessern. Der VO2-Max Wert ist ein Maß für deine maximale Sauerstoffkapazität und gibt damit im Prinzip deine Ausdauerleistungsfähigkeit an.

Gut, das waren dann aber erstmal alle Trainings- und Gesundheitsdaten, die du unter “Mein Tag“ findest. Ganz unten im Menü siehst du neben dem Punkt “Mein Tag“ dann außerdem den “Kalender“.
Dort siehst du dann nochmal die Zusammenfassungen für jeden einzelnen Tag, kannst dann dort auf einzelne Tage draufklicken und siehst dann auch dort nochmal alle Daten und Statistiken zusammengefasst.

Garmin App_Zusammenfassung

Die Untermenüs: Erweiterte Statistiken 

Wie du siehst, mit einer Garmin Sportuhr kann wirklich sehr, sehr viel aufgezeichnet werden und die wirklich detailreiche Ansicht zu den meisten Daten findest du dann erst in der Garmin Connect App. Dieses ganze “Mein Tag“ Menü ist im Prinzip aber immer noch nur eine Übersicht.

All diese Daten und Statistiken, die wir uns jetzt schon angeschaut haben, findest du dann nämlich auch nochmal, wenn du oben links auf die drei Balken klickst oder wenn du vom linken Rand nach innen wischt.

Garmin App_erw_Statistik

All die Menüpunkte mit den blauen Icons führen dann auch nochmal zu all den bisher besprochenen Daten. Zum Beispiel kannst du in die Gesundheitsstatistiken gehen und dir dann die Daten für die Body Battery angucken… Oder möchtest du deine Herzfrequenz-Daten nochmal etwas genauer unter die Lupe nehmen? Kein Problem, auch hierfür gibt es einen extra Menüpunkt.

👉 fortgeschrittene Metriken wie Lakatschwelle oder anaerobe Schwelle sind auch einsehbar

Neben den klassischen Gesundheitsstatistiken hast du hier auch wieder die Leistungsstatistiken, wie den VO2-Max. Hier hast du dann auch nochmal weitere sehr fortgeschrittene Metriken, wie die leistungsbezogene anaerobe Schwelle oder die Laktatschwelle.

Das ist dann wirklich vor allem für sehr, sehr ambitionierte Sportler interessant und geht sehr in die Tiefe. Es würde jetzt daher auch den Rahmen dieses Blogartikels sprengen über all diese Daten zu sprechen, aber bei Interesse findest du dazu zahlreiche Infos auf Garmins Webseite oder im Hilfebereich der App.

Garmin App_Gesundheitsstatistik

Über das Menü links kannst du außerdem auch noch nach bestimmten Aktivitäten filtern. Mit einem Klick auf “Fitnessstudio und Geräte“ siehst du also all deine Krafttraining-Workouts der letzten 7 Tage und kannst dir das dann auch wieder für 4 Wochen oder für ein ganzes Jahr anschauen.

Unter “Alle Aktivitäten“ findest du dann wiederum eine Liste mit all deinen Trainingseinheiten. Wenn du mal vergessen hast, ein Training aufzuzeichnen, kannst du hier außerdem auch im Nachhinein eine manuelle Aktivität erstellen.

Einstellungen: Das Maximale aus der App herausholen

Aber gut, damit wären wir mit den Daten und Statistiken auch erstmal durch. Jetzt geht es eher nur noch um Einstellungen und verschiedene, kleine, ganz nette Funktionen. Angefangen im Abschnitt “Training“ und dort unter “Trainings“.

Abschnitt Training

 Hier können wir jetzt nämlich vorinstallierte geführte Trainingseinheiten auf unsere Uhr laden oder auch eigene Trainingseinheiten erstellen. Bei “Training suchen“ haben wir zum Beispiel ganz viele verschiedene vorgefertigte Workouts.

Das sind teilweise Krafttraining-Workouts mit Gewichten, Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, Yoga-Workouts, Pilates-Einheiten und so weiter.

Garmin App_Training_suchen

Dabei siehst du für jedes Workout, wie lange das Ganze dauert, welche Muskeln trainiert werden, welche Ausrüstung du brauchst und du siehst auch, welche Übungen du dabei wie lange oder wie oft ausführen musst.

Wenn du dann auf eine Übung draufklickst, dann wird dir dazu auch ein Video angezeigt mit einer Animation, wie du diese Übung durchführen solltest. Weiter unten siehst du das Ganze auch nochmal in Textform.

Das Workout deiner Wahl kannst du dann in “Deine Trainings“ speichern und dann wird es dir auf deiner Uhr angezeigt. Je nachdem welche Uhr du hast, kannst du dir dort dann übrigens auch nochmal die Animationen der jeweiligen Übungen ansehen.

Neben den von Garmin zur Verfügung gestellten Workouts kannst du dir aber auch selber ein Workout zusammenstellen und was ich noch interessanter finde, ist, dass du dir auch ganze Trainingspläne an die Seite holen kannst.

Trainingspläne

Im Punkt “Trainingspläne“ siehst du verschiedene Optionen, zum Beispiel ein 5 Kilometer Laufplan, ein 10 Kilometer Plan, ein Halbmarathon-Plan und auch verschiedene Radfahrpläne.

Wenn dir ein Plan zusagt, kannst du diesen einfach auswählen und musst dann einfach ein paar Angaben zu deinem aktuellen Trainingszustand und generell zu dir als Person machen. Wie viele Kilometer läufst du pro Woche? Was ist deine durchschnittliche Laufpace? Und vor allem: Was ist dein Ziel?

Als nächstes hast du dann die Auswahl zwischen verschiedenen Coaches. In diesem Fall wären das jetzt Jeff Galloway, einem Olympiateilnehmer und Bestsellerautor, Greg McMillan, einem Physiologen und Online-Laufcoach und Amy Parkerson-Mitchell, einer Physiotherapeutin und Laufexpertin. Das klingt natürlich alles nicht schlecht.  Die jeweiligen Coaches stellen sich dir dann auch nochmal in einem kurzen Video vor und du siehst so ein paar generelle Eckdaten zu deren Trainingsplan.

Garmin App_Coaches

Also Jeff zum Beispiel geht das Ganze mit einem 16-20 Wochen langen Plan bei 3 Trainingseinheiten pro Woche an, Greg hingegen trainiert 12-16 Wochen mit dir, dafür aber mit 4-5 Trainingseinheiten pro Woche.

Da kannst du den zeitlichen Rahmen aber im Endeffekt auch selber nochmal festlegen, denn wenn du dann zum Beispiel mal Jeff auswählst, dann kannst du noch angeben, an welchen Tagen du trainieren könntest, an welchen Tagen du eine lange Einheit am besten absolvieren könntest und zu guter Letzt, wann du den Halbmarathon dann letzten Endes bestreiten willst. Dann wird dir das Ganze nochmal zusammengefasst angezeigt und dann kannst du den Plan erstellen. Die bevorstehenden Trainingseinheiten werden dir dann in der App und natürlich auf deiner Uhr angezeigt.

Strecken

Der nächste Punkt im Abschnitt “Training“ wäre dann der Punkt “Strecken“. Hier können wir ganz einfach bestimmte Routen in die App und dann schlussendlich auch auf unsere Uhr laden. Dabei kannst du zum Beispiel einfach eine Strecke mit der Uhr aufzeichnen lassen und diese dann abspeichern oder du kannst zum Beispiel über Komoot Routen planen und dann auf die Uhr laden.

Garmin App_Strecken

Hier siehst du dann in einer Liste all deine gespeicherten Strecken. Beim Klicken auf eine der Strecken siehst du die entsprechende Karte dazu und weiter unten noch, wie lang die Distanz ist, sowie wie groß der Gesamtanstieg und Gesamtabstieg ist. Außerdem sehen wir hier noch das Höhenprofil der Strecke.

Pace Pro

Als nächstes im Menü siehst du den Punkt “Pace Pro“. Was hat es damit eigentlich auf sich? Bei PacePro können wir im Prinzip die Geschwindigkeit im Verlaufe einer Strecke im Vorfeld planen.

Dabei kannst du eine deiner Routen angeben und dann wird das Höhenprofil dieser Strecke analysiert und die Geschwindigkeit wird dementsprechend angepasst. Wenn es steil bergauf geht, wird die Geschwindigkeit also geringer und bergab wird sie dementsprechend höher.

Du kannst aber auch selber angeben, dass du zum Beispiel erst etwas langsamer starten willst und dich dann steigern willst oder du kannst angeben, dass du es bergauf etwas ambitionierter angehen willst.

Dann wird die Geschwindigkeit entsprechend angepasst. Weiter unten siehst du dann noch, wie schnell du auf welchen Streckenabschnitten sein solltest. Das wird dir dann auch auf der Uhr so angezeigt, wenn du das Training dieser Strecke startest. Die PacePro Funktion steht dir nicht bei allen Garmin Uhren zur Verfügung, eine Liste mit allen kompatiblen Geräten findest du auf der Garmin Webseite.

Segmente

Den nächsten Punkt “Segmente“ habe ich ehrlich gesagt noch nie so wirklich verwendet. Hier kannst du an virtuellen Wettkämpfen teilnehmen, um deine Leistung mit deinen früheren Aktivitäten oder denen von Freunden zu vergleichen. Dazu kannst du dann zum Beispiel auch die Strava App nutzen. Wenn du willst, kannst du dir das Ganze ja einfach mal anschauen, wie gesagt, ich habe es noch nie wirklich genutzt. 😉

Abschnitt Ausrüstung

Das gilt auch für den nächsten Menüpunkt – jetzt sind wir nämlich durch, was den Punkt “Training“ angeht und kommen zum Punkt “Ausrüstung“. Hier kannst du deine Sportausrüstung zur App hinzufügen, zum Beispiel deine Laufschuhe.

In dem Fall würdest du dann sehen, wie viele Kilometer du damit bereits gelaufen bist und so weiter. Du kannst dann also für jede Trainingseinheit angeben, welche Ausrüstung du dabei hattest. Das macht natürlich vor allem dann Sinn, wenn du zum Beispiel mehrere paar Laufschuhe hast oder fürs Radfahren oder sonstige Sportarten verschiedene Ausrüstung verwendest.

Im Punkt “Insights“ kannst du deine Aktivitäts-, Trainings- und Gesundheitsdaten mit denen der anderen Garmin Nutzer vergleichen. Ich selber bin männlich und zwischen 25 und 29 Jahre alt, deswegen werden meine Daten jetzt auch genau mit dieser Gruppe verglichen. Ich könnte meine Daten aber auch mit allen Nutzern vergleichen oder eine andere Alterskategorie wählen. Das können wir uns dann für verschiedene Daten angucken und so einschätzen, wo wir so im Vergleich mit anderen Nutzern liegen.

Garmin App_Insights

Die Garmin App als soziales Netzwerk

Gerade beim Abschnitt “Segmente“ haben wir ja schon so ein wenig die soziale Komponente der Garmin Connect App gesehen. Diese wird dann bei den nächsten Punkten noch deutlicher. Fangen wir mal an mit dem Punkt “Verbindungen“.
Hier kannst du Freunde suchen, Freunde einladen und Freundschaftsanfragen beantworten. Ich selber muss sagen, dass ich hier in der Garmin App eher als Einzelkämpfer unterwegs bin, also sorry an der Stelle an Reinhardt, dessen Freundschaftsanfrage ich bisher noch immer nicht angenommen habe.  Die Aktivitäten deiner Freunde siehst du dann unten im Menü im Newsfeed.

Garmin App_soziales Netzwerk

Eine weitere soziale Komponente der Garmin App siehst du unten im Menü beim Punkt “Challenges“. Hier gibt es eigentlich immer eine wöchentliche Schritte-Challenge und es gibt auch immer irgendwelche Monats-Challenges.

Garmin App_Soziales Netzwerk

Das kann natürlich immer nochmal als kleine Extramotivation dienen. Außerdem kannst du auch eigene Challenges ins Leben rufen, indem du auf “Challenge erstellen“ klickst. Ich habe jetzt gerade die Freundschaftsanfrage von Reinhardt akzeptiert und könnte ihn jetzt zu verschiedenen Sportaktivitäten herausfordern. Das ist insgesamt wirklich sehr nett gemacht. Ich denke, in Zukunft werde ich das Ganze auch vielleicht mal häufiger wahrnehmen. 😉

Gruppenfunktion

Aber gut, dann gehen wir mal weiter zum nächsten Punkt im Menü links und das ist der Punkt “Gruppen“. Dort können wir dann eben verschiedenen Gruppen beitreten. Hier gibt es eigentlich in jeder etwas größeren Stadt mehrere Gruppen. Die Garmin Community wächst generell jeden Tag um viele weitere, sportmotivierte Menschen!

Bei den “Kontakten“ siehst du dann die in der App gespeicherten Kontakte, das sind in meinem Fall nur meine beiden Eltern und mein Bruder. Die habe ich irgendwann nämlich mal als Notfallkontakte eingerichtet, was man ja ebenfalls bei Garmin machen kann. Du kannst aber auch einfach Telefonkontakte in die App laden oder neue Kontakte erstellen.

Notfallfunktionen

Verwenden kannst du diese dann eben für die Notfallfunktionen, welche du im nächsten Menüpunkt “Sicherheit und Tracking“ findest. Hier kannst du dann deine Notfallkontakte einstellen, festlegen, welche Nummer im Notfall angerufen werden soll und du kannst außerdem noch die LiveTrack Funktion einrichten. Dabei wird deine absolvierte Route dann quasi in Echtzeit an Freunde und Familie geschickt, je nachdem, wen du hier auswählst.

Garmin Pay Funktion

Eine Funktion, die du dann noch über die App einrichten kannst, ist das kontaktlose Bezahlen, und zwar über die Garmin Pay Funktion. Das nutze ich persönlich ehrlich gesagt nicht, aber wenn du willst, kannst du hier zum Beispiel deine Kreditkarte hinterlegen und dann somit mit deiner Sportuhr kontaktlos bezahlen.

Connect IQ Shop

Eine weitere Zusatzapp ist der Connect IQ Shop, der ebenfalls im Menü verlinkt ist. Das ist im Prinzip Garmins hauseigener Appstore, mit dem zu ganz viele Zusatzapps auf die Uhr laden kannst, zum Beispiel verschiedene Watchfaces, Musikanbieter, Datenfelder, Navigationsfunktionen und so weiter.  
Manche davon kosten auch etwas, aber viele sind kostenlos und die kannst du dann ganz einfach auf deine Garmin Uhr laden.

Garmin App - Connect IQ Shop

Garmin Geräte

Unter dem Menüpunkt “Garmin Geräte“ siehst du dann deine aktuell verbundenen Geräte, das sind bei mir aktuell die Venu 2 Plus und auch die Fenix 6X Pro Solar. 

Garmin App_meine Geräte

Garmin Connect App - meine Geräte

In den Einstellungen kannst du dann noch verschiedene Sachen einstellen, zum Beispiel, von welchen Apps du Benachrichtigungen auf deiner Uhr angezeigt bekommen willst oder welche Apps mit deinem Garmin Account verknüpft sind.

Unter “Hilfe“ kannst du dir dann nochmal Hilfe zur Nutzung der App einholen – was du hoffentlich nach diesem Blogartikel nicht mehr benötigst – und beim letzten Punkt “Fitness Tracker Genauigkeit“ steht einfach nochmal so etwas, wie, dass Garmin mit den bereitgestellten Daten keine medizinische Genauigkeit gewährleisten kann und so weiter.

Aber gut, damit wären wir jetzt am Ende des Menüs und damit auch am Ende dieses Blogartikels angekommen. Wir haben jetzt soweit über alle Punkte und Funktionen der Garmin Connect App zumindest kurz gesprochen.

Ich hoffe daher, dass ich dir mit diesem Artikel weiterhelfen konnte. Wenn du dennoch noch irgendwelche Fragen hast, dann zögere nicht, diese als Kommentar zu hinterlassen oder schreib mir einfach eine Mail. Ansonsten wünsche ich dir jetzt viel Spaß mit der Garmin Connect App! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und bin als Autor und Youtuber tätig.  

Garmin Forerunner 955 Testbericht – Besser als die Fenix 7 ?

Die Forerunner Uhren bilden zusammen mit der Fenix und Epix die Garmin Reihe mit dem größten Funktionsumfang. Anfang des Jahres kamen mit der Fenix 7 und der Epix 2 die neuen Flaggschiffe aus dem Hause Garmin auf den Markt und auch die Forerunner ließ da nicht lange auf sich warten und hat nun nachgezogen.
Mit der Forerunner 955 hat Garmin nun also ein weiteres Flaggschiff auf den Markt gebracht. Auch diese Uhr habe ich jetzt wieder einmal ein paar Wochen lang täglich getragen, zahlreiche Sporteinheiten aufgezeichnet und sie einfach auf Herz und Nieren getestet.

In diesem Testbericht stelle ich dir die Forerunner 955 nun von A bis Z vor, wir sprechen also über alle Vor- und Nachteile, die Genauigkeit, sowie, wie sich diese Uhr im Vergleich zu ihrem Vorgänger und anderen Uhren aus dem Garmin Sortiment schlägt.

Wie immer gibt es also viel zu besprechen, also lass uns direkt starten, viel Spaß! 😉

Garmin Forerunner 955

Garmin Forerunner 955 Solar - Werksfotos

Garmin Forerunner 955 Solar
6 Bewertungen
Garmin Forerunner 955 Solar
• sehr leicht dank Kunststoffgehäuse
• Touchdisplay oder Bedienung per Knöpfe
• umfangreiche GPS Funktion incl. Kartenführung ;
• zahlreiche Fitness- und Sportfunktionen ;

Neue Features bei der Garmin Forerunner 955 gegenüber der Forerunner 945

Sprechen wir zunächst einmal über die Frage, die wahrscheinlich den meisten von euch auf der Zunge brennt: Was ist neu? Was sind die aufregenden Neuerungen der neuen Garmin Uhr? Ich kann es ja selber kaum erwarten! 😉

neue Version mit Solarfeature

Zunächst einmal gibt es jetzt eine zusätzliche Version. Die Vorgänger-Uhr, die Forerunner 945, gab es nämlich nur in einer Variante (abgesehen von der separat erschienenen Forerunner 945 LTE). Die 955 gibt es jetzt aber auch in einer Solar-Version, für die auch ich mich entschieden habe. Das kennen wir ja bisher nur von Garmins Fenix Uhren, nun wurde das Solar-Feature jedoch auch für die Forerunner Serie verbaut.
Und wofür das Ganze? Natürlich um die Akkulaufzeit nochmals auszubauen. Als wäre diese nicht vorher schon gut genug…

Dafür hast du jetzt rund um das Display einen Solarring und dazu auch noch, was man aber nicht wirklich sehen kann, eine extra Solarzelle über dem kompletten Display, welche auch nochmal Solarenergie aufnehmen kann. Der Solarring kann laut Garmin bis zu 100% der Sonnenenergie aufnehmen, die Display-Solar-Schicht etwa 7%.

Verbesserung der Akkulaufzeit 

Die Akkulaufzeit beträgt im normalen Smartwatch-Modus bis zu 15 Tage und bis zu 20 Tage mit Solarladung. Im GPS-Modus 42 Stunden bzw. 49 Stunden, und z.B. im Ultratrac-Modus sind es 80 Stunden und mit Solarladung 110 Stunden.

Garmin gibt hier für die Akkulaufzeit eine Reihe von verschiedenen Szenarien an. Diese habe ich dir hier in einer Tabelle zusammengetragen:

Garmin Forerunner 955_Solar Akkulaufzeiten

Garmin Forerunner 955_Akkulaufzeiten

Aber wie viel Sonne braucht die Uhr denn eigentlich, um diese Akkulaufzeiten zu erreichen? Garmin selber gibt hier 50.000 Lux an. Das ist tatsächlich gar nicht so viel. An einem wirklich sonnigen Sommertag hat das Licht gut und gerne auch mal über 100.000 Lux.

An einem sonnigen Tag im Winter solltest du die 50.000 auf jeden Fall auch erreichen. An einem wirklich dunklen Wintertag liegt das Licht mit etwa 5000 Lux aber deutlich darunter, also hier würde man nicht wirklich von der Solar-Funktion profitieren. Wie gesagt, im Sommer aber auf jeden Fall. Die Solarintensität wird dir über ein Widget dabei jederzeit angegeben.

Es gibt also nun eine extra Solar-Version. Eine LTE-Version, wie bei der Forerunner 945 gibt es hier allerdings nicht. Zumindest noch nicht…

Optik und Eckdaten 

Sprechen wir dann als nächstes über das, was sich optisch getan hab… und das ist gar nicht so viel. Die Uhr ist eine typische Forerunner Uhr und sieht ihrem Vorgänger somit sehr ähnlich. Auch von der Größe her ist die FR955 mit 46,5 x 46,5 mm nur vernachlässigbar kleiner als die Forerunner 945 mit ihren 47 mm.

Und auch das Gewicht ist mit 53 Gramm nur 3 Gramm höher als beim Vorgänger und somit immer noch extrem leicht, vor allem für eine Uhr mit solch einem hohen Funktionsumfang.

Was mir gefällt, an der Forerunner 955

  • extrem leicht für eine Sportuhr mit diesen Features 
  • sehr gute Akkulaufzeit mit Solarmodul
  • kontrastreiches, gutes Display
  • Bedienung jetzt per Touchscreen und Knöpfen
  • GPS Kartennavigation

Was mir nicht gefällt

  • zu spärliche smarte Funktionen
Garmin Forerunner 955

Garmin Forerunner 955 - Varianten

Die Uhr besteht nämlich aus Kunststoff. Damit ist sie zwar nicht so robust und vielleicht auch nicht so hochwertig, wie die Fenix 7, dafür aber eben bedeutend leichter und somit für viele im Alltag angenehmer zu tragen.

Obwohl die Uhr ungefähr gleich groß zum Vorgänger ist, ist die Displayauflösung nun erhöht worden und beträgt jetzt 260 x 260 Pixel. Außerdem ist nun ein 1,3 Zoll großes Display verbaut, vorher waren es 1,2 Zoll, der schwarze Rand ist also etwas schmaler geworden.

👉 1,3 Zoll Display mit Memory-in-Pixel 
Generell kommt hier aber auch wieder ein transflektives Memory-in-Pixel Display zum Einsatz und nicht - wie zum Beispiel bei der neuen Epix-Uhr - ein AMOLED-Display. Das MIP-Display schlägt sich besonders unter direkter Sonneneinstrahlung extrem gut, da es das einstrahlende Licht reflektiert.

In dunkleren Umgebungen kann es hingegen nicht so sehr punkten, wie ein AMOLED-Display, da nur wenig Licht reflektiert werden kann. Hier kann man dann wie gewohnt mit einer eingebauten Hintergrundbeleuchtung nachhelfen.

Touchscreen

Eine weitere sehr bedeutende Neuerung ist der Touchscreen. Die Forerunner Uhren konnten bisher ja alle nur mithilfe von Knöpfen bedient werden. Keine Sorge, das kann die neue Forerunner 955 auch nach wie vor, aber es kommt nun eben optional auch noch die Touchfunktion hinzu. Diese kannst du auch einfach ausschalten oder, so wie ich es eingestellt habe, nur für den Sportmodus ausschalten.

Hier macht es nämlich meiner Meinung nach aufgrund von schwitzigen Händen, Regen und weil man einfach in Bewegung ist, mehr Sinn die Knöpfe zu nutzen. Ich denke, diese Erfahrung wirst du auch schon gemacht haben! 😉

Am sinnvollsten ist der Touchscreen definitiv beim Nutzen der Karten. Hier ist es nämlich echt lästig sich mit den Knöpfen auf der Karte zu bewegen oder rein- und rauszuzoomen. Das geht mithilfe des Touchscreens nun bedeutend einfacher und schneller. Zu den Karten und GPS-Funktionen selber kommen wir später noch zu sprechen.

Garmin Forerunner 955 Solar
6 Bewertungen
Garmin Forerunner 955 Solar
• sehr leicht dank Kunststoffgehäuse
• Touchdisplay oder Bedienung per Knöpfe
• umfangreiche GPS Funktion incl. Kartenführung ;
• zahlreiche Fitness- und Sportfunktionen ;

Sport- und Trainingsfunktionen 

Okay, gehen wir dann nun aber mal weg von Äußerlichkeiten bzw. der Hardware und sprechen über die Funktionen der Uhr. Und da die Uhr primär eine Sportuhr ist, sprechen wir hier jetzt viel über Sport, Fitness und Gesundheit. Und genau das ist auch nach wie vor der Bereich, wo die Forerunner 955 so richtig glänzen kann.

Schritte, Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung, Kalorien, Stockwerke, Intensitätsminuten und die zurückgelegte Strecke: Das sind alles Daten und Statistiken, die die Forerunner 955 natürlich sammeln kann, das können aber eigentlich alle modernen Sportuhren. Sprechen wir also lieber direkt über die wirklich neuen Funktionen.

Herzfrequenzvariabilität

Zum einen muss ich hier die Herzfrequenzvariabilität erwähnen. Das ist ein Gesundheitswert, der in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Die Herzfrequenzvariabilität beschreibt im Prinzip die Schwankungen zwischen den einzelnen Schlägen deines Herzens bzw. wie regelmäßig dein Herzschlag ist. Die Forerunner 955 gibt dir daher jetzt einen HFV-Status an.

Dieser liegt in verschiedenen Bereichen, zum Beispiel im grünen, orangenen oder roten Bereich. Ein HFV-Status im grünen Bereich bedeutet, dass man gut auf das aktuelle Training anspringt, dass man erholt ist und es ist natürlich generell ein gutes Gesundheitszeichen.

Ein unausgeglichener Herzfrequenzvariabilitäts-Wert könnte auf Übertraining, Müdigkeit oder generell Stress hindeuten.

In meinem Artikel "Garmin Connect APP" findest du eine ausführliche Beschreibung, mit Beispielen, dieser App.  

Trainingsbereitschaft

Dieser HFV-Wert wird dann unter anderem auch für ein weiteres neues Widget verwendet, und zwar die Trainingsbereitschaft. Diese gibt dir wie der Name schon sagt an, ob du schon bereit bist für deine nächste intensive Trainingseinheit.

Dabei siehst du zudem sehr schön aufgeschlüsselt, wie sich dieser Wert zusammensetzt, und zwar basierend auf deinem Schlaf, deiner Erholungszeit, dann eben deiner Herzfrequenzvariabilität, deiner Trainingsbelastung, deiner Schlafhistorie, sowie auch deinem Stresslevel.

Für all diese Punkte siehst du dann, ob sie deiner Erholung beitragen oder ob es hier etwas zu verbessern gibt und alles in allem erhältst du dann eben einen zusammenfassenden Wert zu deiner Trainingsbereitschaft.

Schlaftracking

Ein wichtiger Punkt in Sachen Erholung ist natürlich auch der Schlaf und hier bietet die Forerunner 955 Garmins fortgeschrittenes Schlaftracking. Dabei siehst du, wie lange du insgesamt geschlafen hast, du erhältst einen Schlafscore zwischen 0 und 100, du siehst wie lange du insgesamt in den verschiedenen Schlafphasen warst, und du erhältst abschließend noch einen Hinweis, wie sich dein Schlaf auf deine Leistung am heutigen Tag auswirken könnte.

Garmin Forerunner 955 Morgenbericht

Garmin Forerunner 955 Morgenbericht

Morgenbericht

Direkt nach dem Aufwachen sollte dir übrigens ein ebenfalls neues Widget auf der Uhr direkt ins Auge springen, und zwar der Morgenbericht. Dabei siehst du zunächst einmal ein spezielles Watchface und dann die wichtigsten Informationen, die du jetzt zu Beginn des Tages brauchen könntest.

Das sind dann :

  • die Trainingsbereitschaft,
  • der heutige Trainingsvorschlag,
  • der Schlafscore,
  • der HFV-Status,
  • die Body Battery,
  • die wöchentlichen Intensitätsminuten,
  • Wetterinfos,
  • sowie dein Schritteziel.

Damit bekommst du direkt am Morgen die wichtigsten Infos auf einen Blick, was ich persönlich während meines Tests ganz schön fand.


Trainingsstatus

Neben den ganzen Erholungsstatistiken wurde auch noch am Trainingsstatus Feature gearbeitet. Dieses ist jetzt ebenfalls deutlich präziser und ausgereifter. Dabei siehst du, ob du aktuell dein Fitnesslevel verbesserst, beibehältst oder verschlechterst.

Dieser Wert basiert jetzt hauptsächlich auf dem VO2-Max Wert, also deiner maximalen Sauerstoffkapazität, dann wieder deiner Herzfrequenzvariabilität und deiner akuten Trainingsbelastung.

Was diese akute Belastung angeht, auch hier gibt es eine extra Ansicht, die dir einen grünen Bereich angibt und dann die Belastungswerte für die letzten 7 Tage, also auch ob du in diesem optimalen Bereich lagst oder nicht.

Beim Trainingsstatus kommen aber noch viele weitere Faktoren ins Spiel und zu all diesen siehst du dann wieder ganz konkret aufgeschlüsselt, wie diese deinen Trainingsstatus beeinflussen. Also obwohl dieses Feature bei Garmin auch vorher schon ziemlich ausgereift war, konnte man hier nochmal einen drauflegen.

VO2 Werte für laufen und Radfahren

 Wo wir gerade schon kurz beim Thema VO2-Max waren: Das ist ja vereinfacht gesagt ein Maß für deine maximale Leistungsfähigkeit. Die Forerunner 955 gibt dir hier zwei separate VO2-Werte, einen für das Laufen und einen für das Radfahren.

Laufprognosen

In diesem Zusammenhang kann man auch noch die Laufprognosen erwähnen. Garmin gibt dir hier nämlich Prognosen ab, wie schnell du laut deines aktuellen Fitnesszustands aktuell auf der 5 Kilometer, der 10 Kilometer Strecke, sowie auch der Halbmarathon- und Marathon-Strecke sein solltest.

Das waren jetzt mal so die hauptsächlichen Funktionen, die Garmin quasi rund um die Uhr für dich ausführt, also in Bezug auf dein Training, deine Erholung und so weiter. Schauen wir uns jetzt aber mal den Trainingsmodus selber an.


Trainingsmodi

Hier findest du alles, was du brauchen könntest: 

  • Laufen,
  • Laufband und Laufbahn,
  • verschiedene Radfahrmodi,
  • einen Schwimmbad- sowie Freiwassermodus,
  • einen Multisport- und
  • Triathlon-Modus und vieles, vieles mehr.

Neben zahlreichen Standard-Statistiken, wie der Herzfrequenz, der Distanz und so weiter kann die Forerunner 955 jetzt auch deine Running Power, also deine Laufleistung berechnen.

Vorher ging das nur mit einer Zusatzapp aus dem Connect IQ Store, jetzt hat die Forerunner 955 hier selber eine integrierte App.

Du brauchst also Garmins Running Dynamics Pod oder zum Beispiel den HRM-Pro Brustgurt und dann kannst du mit diesem neuen Widget nun deine Running Power berechnen.
Außerdem kannst du mit diesen Sensoren auch deine Laufeffizienz berechnen lassen. Dazu zählen dann zum Beispiel die Schrittfrequenz, Schrittlänge, Bodenkontaktzeit und Balance.

Etwas schade ist, dass du den Stryd Pod mit diesem Running Power Widget nicht verwenden kannst. Du kannst allerdings die Stryd App dann so wie vorher auch aus dem Connect IQ Store herunterladen.

Außerdem ist es schade, dass Garmin hier weiterhin keine Berechnung der Laufleistung direkt am Handgelenk anbietet. Polar und Coros bieten das teilweise schon bei deutlich günstigeren Uhren an und auch die neue Apple Watch kann das mittlerweile, Garmin leider aktuell noch nicht, du brauchst also weiterhin externe Sensoren.

Stamina Daten

Ein neues Feature, welches wir ebenfalls schon von der Fenix 7 und der Epix, nicht aber vom direkten Vorgänger der Forerunner 955 kennen, sind die Live Stamina Daten. Dabei werden dir während deiner Trainingseinheiten im Prinzip deine verfügbaren Energiereserven angezeigt, und zwar einmal die langfristigen und einmal die kurzfristigen.

Garmin Forerunner 955 Stamina Daten

Garmin Forerunner 955 - Stamina Daten

Die kurzfristige Energie kann zum Beispiel während eines Sprint-Intervalls schnell nach unten gehen, doch deine langfristige Energie geht normalerweise ziemlich gleichmäßig nach unten.

Nach dem Training siehst du dann auch noch, welchen Effekt dieses hatte. Das ist dann wiederum aufgeteilt auf den aeroben Trainingseffekt, also den Effekt auf deine Ausdauer und den anaeroben Trainingseffekt, also den Effekt auf deine maximale Leistungsfähigkeit. Außerdem wird dir eine vorgeschlagene Erholungszeit angegeben.

Pace Pro und Climb Pro Funktion

Dann gibt es noch zwei weitere fortgeschrittene Funktionen, die wir bereits von vorherigen Garmin Uhren kennen, nämlich “Pace Pro“ und “Climb Pro“. Bei der “Pace Pro“ Funktion kann bei deinen Strecken das Streckenprofil analysiert werden und dann wird eine Geschwindigkeits-Strategie dafür entwickelt. In steilen Abschnitten verringert sich die Pace also, und in flacherem Terrain erhöht sie sich.

Du kannst aber auch selber Strategien entwickeln, also zum Beispiel, dass du bei einem längeren Lauf erst etwas langsamer starten willst und dich dann steigern willst.

Garmin Connect App Pace Pro

Garmin Connect App Pace Pro

Die “Climb Pro“ Funktion hilft dir dabei eine Strecke mit vielen An- und Abstiegen besser zu meistern. Dabei wird dir auf der Uhr angezeigt, wann der nächste Anstieg kommt, wie lang dieser ist und wie steil dieser ist. 

Garmin Coach

Wie für eine Garmin Uhr üblich, kannst du auch hier wieder den Garmin Coach nutzen. Dabei kannst du dir Lauf- oder Radfahrpläne erstellen lassen, deine persönlichen Ziele, deinen aktuellen Fitnesszustand, sowie deine gewünschten Trainingstage angeben, und dann werden dir verschiedene Trainingspläne von verschiedenen Trainern angezeigt, die du dann starten kannst.

Im Kalenderwidget auf deiner Uhr werden dir dann jeweils die bevorstehenden Trainingseinheiten angezeigt. Abseits vom Garmin Coach werden dir aber auch sowieso jeden Tag Trainingsvorschläge mit an die Hand gegeben. 

Garmin Forerunner 955 Solar
6 Bewertungen
Garmin Forerunner 955 Solar
• sehr leicht dank Kunststoffgehäuse
• Touchdisplay oder Bedienung per Knöpfe
• umfangreiche GPS Funktion incl. Kartenführung ;
• zahlreiche Fitness- und Sportfunktionen ;

Wettkampf-Widget

Das kannten wir ja bereits. Neu ist jetzt aber hingegen das so genannte Wettkampf-Widget. Dabei kannst du über die App bestimmte Wettkämpfe einstellen, also zum Beispiel den Halbmarathon in 10 Tagen. Dazu kannst du dann noch den Ort, die Zeit, die Distanz, die genaue Strecke und so weiter angeben. Außerdem kannst du für dieses Event auch spezielle Ziele festlegen.

Auf der Uhr gibt es dann das Wettkampf-Widget. Dort erscheint ein Countdown zum nächsten bevorstehenden Event, sowie sogar die bevorstehende Wetterprognose für dieses Event. Weiter unten siehst du dann auch noch die von Garmin geschätzte Laufprognose für exakt dieses Event, also für exakt die Distanz, die du dann absolvieren wirst.

Im eigentlichen Laufprognose-Widget erhältst du ja nur Prognosen für bestimmte Distanzen, hier bestimmst du die Distanz selber.

Garmin Forerunner 955 Wettkampf Widget

Garmin Forerunner 955 - Wettkampf Widget

👉 tägliche Trainingsvorschläge
Außerdem werden dann passend zu diesem bevorstehenden Wettkampf auch die täglichen Trainingsvorschläge angepasst. Du siehst also Vorschläge, wie du jetzt in Hinblick auf den Wettkampf trainieren solltest.

Alles in allem sind die Gesundheits-, Fitness- und Sportfunktionen der neuen Forerunner 955 einfach absolut beeindruckend und aktuell meiner Meinung nach das Maß aller Dinge.

Hier ist wirklich alles mit dabei, was das Herz eines Sportlers höherschlagen lassen könnte. Meines hat die Uhr jedenfalls definitiv höherschlagen lassen! 😉

GPS & Navigation

Ich hatte ja gerade im Zuge des Touchscreens auch kurz über die Karten gesprochen. Und wie du wahrscheinlich schon gesehen hast, hat die Forerunner 955 wie auch schon ihr Vorgänger komplette, topografische Karten.
Also nicht diese schlichte, Brotkrümelnavigation, die man von einigen Sportuhren kennt, sondern wirkliche Karten mit sämtlichen Details, wie Straßennamen, Points of Interest und so weiter.

Garmin Forerunner 955_Navigation per Karte

Garmin Forerunner 955 - Navigation per Karte

👉 32 GB interner Kartenspeicher
Im Gegensatz zum Vorgänger kannst du nun aber auch Karten über Wifi direkt herunterladen. Vorher musste man das irgendwie über Komoot oder andere Wege machen, was etwas lästig war, nun geht das direkt über die Uhr.
Du kannst also einfach die Region auswählen, für die du Karten haben willst und dann kannst du diese über Wifi direkt herunterladen. Dabei stehen dir bis zu 32 GB an internem Speicher zur Verfügung.

👉 Karten für Skigebiete verfügbar
Unter den vorgeschlagenen Karten befinden sich dann übrigens auch noch die SkiView Maps, also die Karten für Skigebiete.

Up Ahead - Funktion

Was die Navigation angeht wurde bei der Forerunner 955, wie auch bei der Fenix und Epix auch die “Up Ahead“ Funktion ergänzt. Dabei kannst du bei einer Strecke bestimmte Wegpunkte festlegen, also zum Beispiel Restaurants, Erste Hilfe Stationen, Tankstellen oder was auch immer. Die Uhr zeigt dir während der Navigation dann an, welche Wegpunkte als nächstes folgen und wie weit es noch bis dorthin ist.

Garmin Forerunner 955_Up Ahead

Garmin Forerunner 955 - Up Ahead Funktion

Multiband-Funktion

Eine durchaus interessante Neuerung in Bezug auf die GPS-Funktionen ist dann auch noch die so genannte Multiband-Funktion. Das bedeutet, dass die Uhr auf verschiedene Navigationssysteme, wie GPS, GLONASS und Galileo gleichzeitig zurückgreifen kann und dabei verschiedene Frequenzen der jeweiligen Satelliten gleichzeitig abrufen kann.

Diese Funktion kam erstmals mit der Fenix 7 auf den Markt und in meinem damaligen Testbericht zu dieser Uhr konnte ich feststellen, dass die Multiband-Funktion auf jeden Fall einen Nutzen hat.

Test GPS Funktionen Sportuhren

Den Test wollte ich daher natürlich auch bei der Forerunner 955 machen. Dafür bin ich mit dieser Uhr mit eingeschalteter Multiband-Funktion in den Wald gefahren und bin dort sehr enge Waldwege auf dem Hin- und auf dem Rückweg entlanggelaufen, also die exakt selbe Strecke. Idealerweise sollte die aufgezeichnete Route also aus zwei identischen Strecken bestehen.

Zu Testzwecken habe ich dann auch noch die Fenix 6X Pro Solar, sowie auch die Polar Pacer Pro getragen, die beide kein Multiband haben:

Hier sehen wir nun also wie erwartet, dass die Forerunner 955 mit der Multiband Funktion auf jeden Fall am genauesten war. Diese Route siehst du hier in blau und hier ist der Hin- und Rückweg wie es sein sollte nahezu identisch. Vor allem die Fenix 6 in rot war deutlich ungenauer, die Pacer Pro in grün war etwas genauer, aber auch eben nicht auf dem Level der Forerunner 955.

Als weiteren Test bin ich dann zum Sportplatz gefahren und habe dort mit allen 3 Uhren exakt 5 Runden auf der Innenband absolviert, also genau 2000 Meter. Anders als bei meinem Test zur Forerunner 255 hatte ich hier jetzt kein perfektes Ergebnis, die 955 hat 2,01 km getrackt. Mit dieser Abweichung von gerade einmal 0,5 % kann man aber auf jeden Fall mehr als nur leben. Die anderen beiden Uhren lagen mit 2,1 und 2,15 km auf jeden Fall deutlich weiter daneben.

Auch hier konnte ich also definitiv einen Vorteil der Multiband-Funktion feststellen. Hier erhältst du nochmal eine genauere Positionsbestimmung. Dazu muss man allerdings auch sagen, dass es auch deutlich zu Lasten des Akkus geht. Ob und wann du die Funktion nutzt, musst du also selber wissen. Ich persönlich nutze es eigentlich nur in wirklich schwierigen Abschnitten, wie eben zum Beispiel im Wald.

Genauigkeit der Pulsmessung der Forerunner 955

Ein weiterer Praxistest, den ich mit jeder neuen Uhr mache, ist der Test zur Genauigkeit der Pulsmessung. Das ist nämlich sehr wichtig, da viele der Daten und Statistiken in irgendeiner Form auf diesen Pulsdaten basieren. Die Forerunner 955 hat, wie alle neueren Garmin Uhren den Elevate Sensor der vierten Generation verbaut.

Es gibt aber dennoch eine kleine Änderung. Der Sensor ist jetzt nämlich deutlich flacher bzw. er ist tiefer ins Gehäuse verbaut. Dadurch soll dann eben auch die Pulsmessung genauer werden, da der Sensor enger auf der Haut aufliegt und somit zumindest weniger Störgeräusche von außen kommen.

So zumindest in der Theorie – wie sieht es also in der Praxis aus? Um das zu testen, habe ich wie immer zahlreiche meiner Sporteinheiten mit der Uhr aufgezeichnet und dabei gleichzeitig einen Brustgurt zur Kontrolle getragen.

Garmin Forerunner 955_Pulsmessung Laufen

Garmin Forerunner 955 - Pulsmessung Joggen

Hier siehst du eine meiner Laufeinheiten, und wie wir sehen gibt es hier keine wirklich erwähnenswerten Unterschiede zwischen der Forerunner 955 und dem Brustgurt.

Klar, hier und da gibt es mal kleinere Schwankungen, aber alles im mehr als normalen Bereich. Wichtig sind hierbei immer die Phasen zu Beginn und zum Ende, wo der Pulsschlag schnell steigt bzw. fällt und diese hat die Uhr sehr gut gemeistert.

Außerdem sehen wir oben links, dass die durchschnittliche Herzfrequenz bei beiden bei genau 157 lag. Beim maximalen Puls gab es eine Differenz von einem Herzschlag, was auch zu vernachlässigen ist.

Interessanter wird es dann aber beim Krafttraining:
Garmin Forerunner 955_Pulsmessung Krafttraining

Garmin Forerunner 955_Pulsmessung Krafttraining

Zunächst mal ist es natürlich eindeutig, dass es hier deutlich mehr Schwankungen gibt, als beim Laufen und auch die Differenz zwischen Forerunner 955 und Brustgurt ist hier deutlich größer.

Auch wenn einige Pulsanstiege oder -abfälle nicht wirklich von der Uhr erkannt wurden, so geht die Tendenz schon in die richtige Richtung. Beim durchschnittlichen Puls gibt es daher auch nur eine Differenz von einem Herzschlag.

Mit dieser Messung kann man also auf jeden Fall arbeiten, auch wenn ich bei meinem Test zur Forerunner 255 ein besseres Ergebnis erzielen konnte.

Smarte Funktionen der Forerunner 955

Als letzten Punkt, weil er was diese Uhr angeht wahrscheinlich auch der Unwichtigste ist, möchte ich dann noch über die smarten Funktionen der Forerunner 955 sprechen. Wie gesagt, als klassische Sportuhr liegt der Fokus der Uhr hier wirklich nicht auf diesem Bereich, ein paar smarte Funktionen sind aber natürlich auch hier mit an Bord.

Garmin Forerunner 955_smarte_Funktion

Garmin Forerunner 955 - smarte_Funktionen

Benachrichtungen

Hier versuche ich mich jetzt aber kurz zu halten. Die Uhr kann dir smarte Benachrichtigungen anzeigen, also eingehende WhatsApp Nachrichten, E-Mails und so weiter. Antworten kannst du darauf mit vorgefertigten, kurzen Antworten, die du im Vorfeld selber über die App einstellen kannst. Außerdem kannst du in der App auch einstellen, von welchen Apps du genau Benachrichtigungen erhalten willst.

Dazu muss man sagen, dass du die vorgefertigten Nachrichten nur als Android Nutzer verwenden kannst. Als Apple Nutzer kannst du Nachrichten ebenso empfangen, aber eben gar nicht darauf antworten.

Wetterwidget

Die Forerunner 955 hat zudem ein Wetterwidget, welches dir die Wettervorhersagen für die nächsten Stunden und Tage angibt, inklusive der Regenwahrscheinlichkeit, der Luftfeuchtigkeit und so weiter.


Musikfunktion

Die smarte Funktion, die ich selber wohl am häufigsten verwende, ist die Musikfunktion. Du kannst über die Uhr die Musik deines Smartphones steuern, du kannst aber auch Musik herunterladen und dann direkt auf der Uhr speichern.

Wie vorhin schon einmal angesprochen, stehen dir insgesamt 32 GB interner Speicher zur Verfügung. Du kannst entweder deine Musik vom Computer auf die Uhr übertragen, du kannst hierfür aber auch über die Uhr direkt auf dein Spotify, Deezer oder Amazon Music Konto zurückgreifen.

👉 vereinfachte Konfiguration über das Smartphone
Was ich ebenfalls zu den smarten Funktionen zählen würde, ist, dass du die Forerunner 955 jetzt auch über dein Smartphone konfigurieren kannst. Bei der 945 war es ja noch so, dass du die meisten Einstellungen auf der Uhr selber machen musstest, jetzt kannst du zum Beispiel Datenfelder für Aktivitäten und so weiter auf dem Smartphone konfigurieren.

Dieses Feature kam erstmals mit der Fenix 7 und ich muss sagen, dass das wirklich sehr nützlich ist, denn auf dem Smartphone kann man die Einstellungen einfach viel schneller vornehmen. Schön ist auch, dass du sämtliche Änderungen dabei in Echtzeit auf der Uhr einsehen kannst.

Notfall-Funktion

Eine letzte, in dem Fall sehr wichtige smarte Funktion ist die Notfall-Funktion. Die Uhr kann nämlich Unfälle automatisch erkennen und sendet in diesem Fall eine Unfall-Benachrichtigung an deine Notfallkontakte, welche du über die App selber festlegen kannst. Die Notfallhilfe kannst du auch manuell aktivieren.

Und in diesem Zusammenhang können wir vielleicht auch noch über die Live Track Funktion sprechen. Du kannst nämlich während deiner Trainingseinheiten deine Positionsdaten jederzeit in Echtzeit mit deinen Kontakten teilen. Diese wissen dann jederzeit, wo du dich gerade befindest. Und was jetzt neu ist, ist, dass deine Kontakte dir während deiner Aktivität auch live Nachrichten auf die Uhr zukommen lassen können, also Anfeuerungen, Motivationen und so weiter.

Garmin Forerunner 955 Solar
6 Bewertungen
Garmin Forerunner 955 Solar
• sehr leicht dank Kunststoffgehäuse
• Touchdisplay oder Bedienung per Knöpfe
• umfangreiche GPS Funktion incl. Kartenführung ;
• zahlreiche Fitness- und Sportfunktionen ;


Fazit zur Garmin Forerunner 955

Aber gut, was können wir nun unterm Strich zur neuen Forerunner 955 festhalten? Zusammen mit der Fenix 7 und der Epix 2 ist diese Uhr das absolute Flaggschiff von Garmin.

All diese drei Uhren bieten Garmins volle Bandbreite an Funktionen. Vor allem im Bereich der Sport-, Fitness- und Gesundheitsfunktionen gibt es hier wirklich nichts, was fehlt.

Die Fenix punktet vor allem aufgrund ihrer Robustheit und Hochwertigkeit. Außerdem ist hier auch die Akkulaufzeit nochmal besser als bei der Forerunner 955. Diese wiederum ist dafür deutlich leichter und zudem auch günstiger. Funktionstechnisch ist sie dabei auf Augenhöhe mit der Fenix 7 und auch hier bekommst du eine sehr gute Akkulaufzeit, wenn auch nicht ganz auf dem Niveau der Fenix.

Daher sagen auch viele, dass die Forerunner 955 ganz einfach eine kleinere, leichtere und günstigere Fenix 7 ist.

Die Forerunner 955 ist unterm Strich auf jeden Fall die ideale Premium Uhr für alle Sportler, die eine hohe Funktionsvielfalt im Bereich Sport, Fitness & Gesundheit haben wollen, gleichzeitig aber eine Uhr haben wollen, die leicht und alltagstauglich ist. Im Tausch gegen ein paar Prozentpunkte in Sachen Akkulaufzeit kann man sich hier nochmal gut 150 Euro sparen.

Ansonsten wünsche ich dir jetzt viel Spaß beim Selber-Testen der Forerunner 955! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und bin als Autor und Youtuber tätig.  

Garmin Fenix 7 Testbericht

Ich habe in den letzten Wochen die Garmin Fenix 7 getestet. Dessen Vorgänger, die Garmin Fenix 6, war seit ihrer Veröffentlichung im August 2019 meine absolute Lieblings-Sportuhr.

So wie mir ging es sehr vielen Menschen und daher haben wir alle sehnsüchtig auf das Nachfolgemodell gewartet. Im Januar 2022 war es dann endlich soweit: Die Garmin Fenix 7 ist da!

Und da konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, die neue Sportuhr auf Herz und Nieren zu testen. Genau das habe ich in den letzten Wochen getan und in diesem Testbericht möchte ich dir mal von allen Neuerungen, sowie allen Vor- und Nachteilen und meinen persönlichen Erfahrungen mit der Sportuhr berichten.

Vorher noch eine kleine Anmerkung: Auf diesem Blog ist mir Transparenz sehr wichtig. Ich habe die Fenix 7 von Garmin zu Testzwecken leihweise zur Verfügung gestellt bekommen. Es ist mir dabei besonders wichtig zu betonen, dass ich dem Hersteller gegenüber dadurch in keinster Weise verpflichtet bin, die Uhr irgendwie in ein positives Licht zu rücken.
Ich kann die Uhr also ganz normal testen und hier dann von meinen ehrlichen, persönlichen Erfahrungen berichten, positiven wie auch negativen.

Gut, da das nun geklärt ist, würde ich sagen, lasst uns keine weitere Zeit mehr verschwenden und direkt mit dem Testbericht starten. Viel Spaß! 😉

Garmin Fenix 7  - Werksfoto

Überblick über die verschiedenen Fenix 7 Modelle

Genauso wie vorherigen Fenix-Modelle gibt es auch die Fenix 7 wieder in verschiedenen Varianten.

👉 Standardversion in 2 Gehäusegrößen 42 und 47 mm 
Die Standardversion der Uhr gibt es in zwei verschiedenen Gehäusegrößen, nämlich einmal die Fenix 7S mit einem Gehäusedurchmesser von 42 mm und die Fenix 7 mit einem Durchmesser von 47 mm.

👉 optional Solarzelle und Saphir Glas
Dazu gibt es dann auch noch eine Solar-Version, bei der dann eben eine Solarzelle verbaut ist, die die Solarenergie nutzt, und eine Saphir-Solar-Version, bei der zusätzlich dazu dann auch noch Saphirglas verbaut ist.

Merkmale

Fenix 7 S

Fenix 7

Fenix 7 X

Gehäusegröße

42 mm

47 mm

51 mm

Solarzelle

optional

optional

optional

Solarzelle und Saphir Glas

optional

optional

optional

Diese beiden Sonderversionen gibt es neben der 42 und der 47 mm Version auch noch in der 51 mm Variante. Dabei handelt es sich dann entsprechend um die Fenix 7X Solar und die Fenix 7X Saphir Solar.
Die Fenix 7X Saphir Solar ist dabei auch die Version, für die ich mich entschieden habe, ganz einfach aus dem Grund, dass ich euch alle möglichen Funktionen und Features, für die ihr euch möglicherweise entscheiden könntet, vorstellen möchte.

Bei der Fenix 6 gab es ja noch eine zusätzliche Pro Version, bei der es dann auch funktional Unterschiede zu den anderen Versionen gab. Das gibt es bei der Fenix 7 in dieser Form jetzt nicht mehr, das heißt alle Modelle sind bis auf Kleinigkeiten mit der gleichen Funktionalität ausgestattet, es gibt lediglich Unterschiede bei der Hardware - also unterschiedliche Akkuleistungen, Materialien und so weiter. Dazu später mehr.  

Preislich bewegt sich Garmins neue Sportuhr auf einem sehr hohen Niveau. Es fängt zum aktuellen Zeitpunkt an bei 699 Euro für die Fenix 7S und für die Fenix 7X Saphir Solar muss man zur Zeit stolze 1199 Euro auf den Tisch legen. Das ist natürlich ganz schön happig. 

Die restlichen Versionen bewegen sich irgendwo dazwischen. Ob die Uhr diesen hohen Preis wert ist, das werden wir in diesem Testbericht ausführlich besprechen.  

Angebot
Garmin Fenix 7 Standard
•robustes Metallgehäuse
• Touchdisplay oder Bedienung per Knöpfe
• umfangreiche GPS Funktion incl. Kartenführung ;
• zahlreiche Fitness- und Sportfunktionen ;

Vorteile der Garmin Fenix 7

  • robuste Sportuhr für den Profisportler
  • gutes 1,3 Zoll Display auf Wunsch als Saphir Glas
  • sehr viele Sport- und Gesundheitsfunktionen
  •  umfangreiche GPS Funktion incl. Kartennavigation
  • bis zu 14 Tagen Akkulaufzeit, ohne Solarmodul

Nachteile der Fenix 7

  • etwas schwache smarte Funktionen
  • teilweise hoher Preis (je nach Version)

Optik und erster Eindruck der Garmin Fenix 7X Solar

Sprechen wir dann zunächst mal über die Optik der Uhr. Falls du schon vorher eine Fenix-Uhr dein Eigen nennen durftest, dann wirst du dich hier nicht wirklich umgewöhnen müssen.

Die Fenix 7 sieht seinem direkten Vorgänger extrem ähnlich. Wenn man die Fenix Reihe bisher noch nicht kennt, dann ist es schwer zu sagen, welche von der Fenix 7 und der Fenix 6 die neuere ist. Nur bei genauerem Hinblicken fallen einem dann ein paar kleinere Unterschiede auf.

Vergleich Fenix 7 und 6

Vergleich Fenix 7 (links) und Fenix 6

Bei der Fenix 6 hatten wir zum Beispiel noch Schrauben an verschiedenen Stellen rund um die Lünette. Bei der Fenix 7 wurden diese Schrauben jetzt weg von der Lünette und hin zu den Halterungen des Armbands verschoben. Diese wiederum bestehen nun im Gegensatz zur Fenix 6 ebenfalls aus Metall, was für noch mehr Schutz sorgen soll.

Insgesamt ist die Lünette dadurch auch ein wenig schmaler, was bei der Wahl einer Solar-Version Platz macht für eine breitere Solarzelle und damit natürlich auch für höhere Akkulaufzeiten.

Materialtechnisch besteht die Lünette der Saphir Solar Version übrigens aus Titan und bei allen anderen Modellen aus Edelstahl.

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