Sportstech F37 Testbericht – Meine Erfahrungen mit diesem Laufband!

Laufband gefällig? Immer mehr Menschen setzen auf das Lauftraining in den eigenen vier Wänden. Diesen Braten haben wohl auch die Hersteller gerochen, denn mittlerweile gibt es wirklich so viele verschiedene Modelle auf dem Markt, dass man schnell mal den Überblick verlieren kann… Eines der beliebtesten Laufbänder ist das Sportstech F37. Wie schlägt es sich im Test? Genießt es zurecht eine solch hohe Beliebtheit? In diesem Artikel gehen wir dem ganzen mal auf den Grund und schauen uns die Vor- und Nachteile dieses Laufbands an. Wieder einmal heißt es also: Sportstech F37 – Lohnt sich der Kauf? Viel Spaß! 😉

Wichtige Punkte eines Laufbands für Zuhause

Ich selber habe bereits über 3 Jahre lang mit dem Sportstech F37 Laufband trainiert. Zuerst war es so, dass dieses Modell in meinem Fitnessstudio stand. Als ich dann für mein Studium umgezogen bin und entschieden habe, mehr und mehr in Richtung Heimtraining zu gehen, habe ich mir das Laufband auch für Zuhause angelegt. Da ich nach wie vor Student bin und nicht in der allergrößten Wohnung lebe, habe ich immer nur ein großes Cardiogerät bei mir herumstehen, mal ist das ein Laufband, mal ein Crosstrainer, mal etwas ganz anderes.

Das Sportstech F37 habe ich zur Zeit leider nicht mehr bei mir, aber dennoch möchte ich dir hier von meinen persönlichen Erfahrungen aus über 3 Jahren Nutzung berichten. Leider habe ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht meinen Blog betrieben und habe es daher versäumt, Bilder mit dem Laufband zu machen… Die Bilder aus diesem Bericht sind daher nicht immer zwingend vom Sportstech F37. Meine Erfahrungen hingegen selbstverständlich schon 😉 So, und jetzt genug der Vorworte und auf zum Testbericht.

Das Laufband ist nach wie vor das beliebteste Fitnessgerät. Nicht erst seitdem die Corona-Pandemie uns dazu zwingt, Alternativen zum Fitnessstudio zu suchen, wird auch die Laufband-Nutzung in den eigenen vier Wänden immer angesagter. Dennoch schießen einem dabei vor der Anschaffung zahlreiche Fragen in den Kopf: Wie läuft die Lieferung ab? Kann ich das Laufband alleine aufbauen? Und habe ich überhaupt genug Platz, um ein Laufband bei mir Zuhause unterzubringen?

Es ist natürlich etwas anderes, ob man sich ein Laufband kauft, oder einfach nur neue Kopfhörer, eine DVD oder eine Yogamatte im Internet bestellt. Ich weiß nur zu gut, dass eine der größten Hürden beim Laufband-Kauf die Sorgen um Lieferung, Aufbau und Co. sind. Doch sind diese Sorgen im Falle des Sportstech F37 berechtigt?

Na ja, nicht wirklich, denn eigentlich ist die ganze Sache deutlich einfacher als man denkt. Die Firma Sportstech kennt und versteht die Sorgen seiner Kunden und hat hier vorgesorgt. Wenn du das Laufband im Internet bestellst, dann meldet sich wenig später ein von Sportstech beauftragtes Speditionsunternehmen bei dir, um einen genauen Liefertermin mit dir zu vereinbaren. Das heißt, das Laufband kommt nicht über ein normales Versandunternehmen, sondern eben über eine Spedition.

Die Lieferung erfolgt bis vor die Haustürkante. Das Sportstech F37 bringt etwa 70 Kilogramm auf die Waage und ist damit natürlich kein Fliegengewicht. Daher ist es auf jeden Fall ratsam, das Paket mit mindestens zwei Personen in den gewünschten Raum deiner Wohnung zu transportieren. Ist das erstmal geschafft, liegt der schwierigste Teil auch schon hinter dir. Als nächstes folgt dann der Aufbau, der wirklich kein Hexenwerk ist, denn das Sportstech F37 ist zum großen Teil bereits vormontiert. Im Lieferumfang enthalten sind folgende Dinge:

  • Sportstech F37 Laufband
  • Passendes Werkzeug
  • Bedienungs- und Montageanleitung
  • Silikonöl
  • Brustgurt zur Pulsmessung

Ich selber muss an dieser Stelle gestehen, dass ich handwerklich wirklich nicht gerade begabt bin und in dieser Hinsicht zwei linke Hände habe. Dennoch habe ich es damals in gerade einmal 30-40 Minuten geschafft, das Laufband aufzubauen und startklar zu machen. Frag mich nicht wie, aber ich habe es geschafft! 😉

Nein, aber jetzt mal im Ernst: Zu zweit ist das Aufbau des Sportstech F37 wirklich super schnell und einfach erledigt und auch alleine sollte man das Ganze relativ schnell über die Bühne bringen können. Bereits beim Anblick des Lieferkartons lächelt einem dabei ein großer QR-Code entgegen, der einen nach dem Einscannen mit dem Handy zu einem Anleitungsvideo zur erfolgreichen Montage führt. Eine, wie ich finde, sehr gute Idee, denn mit bewegten Bildern fällt es auch handwerklich weniger begabten Menschen wie mir, sehr leicht, das Laufband aufzubauen. Hier findest du die entsprechende Video-Anleitung:

Erster Eindruck: Größe und Verarbeitung

Laufband Training Zuhause

Mein anfänglicher Stolz, das Sportstech F37 so schnell und reibungslos aufgebaut zu haben, wich dann sehr schnell erstmal einer großen Neugier. Wie sieht es denn nun aus, mein neues Laufband? Sprechen wir zuerst einmal über die Größe. Viele Menschen machen den Fehler, dass sie sich auf die Suche nach einem möglichst kleinen Laufband begeben, um dieses besser bei sich Zuhause unterbringen zu können.

Wie gesagt, ich halte das definitiv für einen Fehler. Man sollte hier nicht am falschen Ende sparen, denn die Größe eines Laufbands spielt eine sehr entscheidende Rolle. Ist die Lauffläche nämlich zu kurz oder zu schmal, so steigt das Risiko eines Fehltritts, welcher im schlimmsten Fall mit einer Verletzung enden könnte, die das weitere Laufband-Training erst einmal verhindert.

Besonders bei hohen Geschwindigkeiten oder Steigungen (dazu später mehr) ist es daher wichtig, dass die Lauffläche ausreichend lang und breit ist. Also, wie groß sollte ein Laufband sein? Meiner Meinung und meinen Erfahrungen zufolge sollte die Lauffläche mindestens 1,30 Meter lang und 50 cm breit sein. Leider ist es so, dass der Großteil der zahlreichen Laufbänder auf dem Markt diese von mir definierten Mindestmaße nicht erfüllen, obwohl sie teilweise als “Profi-Laufbänder“ deklariert werden… Wie sieht es mit dem Sportstech F37 aus?

Hier entspricht die Größe des Laufbands tatsächlich exakt den von mir angegebenen Werten, 130 cm in der Länge und 50 cm in der Breite. Es ist damit jetzt nicht übermäßig groß, aber meinen Erfahrungen zufolge auf jeden Fall groß genug, um ein sicheres Training zu gewährleisten. Auch bei hohen Geschwindigkeiten habe ich mir hier in über drei Jahren regelmäßiger Nutzung nie einen Fehltritt geleistet.

Dazu muss ich sagen, dass ich allerdings auch “nur“ 1,83 Meter groß bin und ich mir ab einer Körpergröße von 1,95 und einer dementsprechend auch deutlich längeren Schrittlänge durchaus vorstellen könnte, dass es mit der Lauffläche des Sportstech F37 Laufbands eng werden könnte. Hier müsste man dann zum Beispiel auf teurere Modelle, wie das Sportstech F75 setzen.

Was macht das Laufband neben der Größe ansonsten für einen ersten Eindruck? Auf den Sportgerätehersteller Sportstech, der seinen Sitz in Deutschland hat, ist eigentlich immer Verlass und man kann sich sicher sein, dass man hier keine Billigware geliefert bekommt. Auch das Sportstech F37 bestätigt das und macht einen wirklich gelungenen ersten Eindruck. Das Laufband wirkt sehr hochwertig, sportlich und robust. Apropos robust: Auf dem Papier ist das Sportstech F37 bis zu einem Körpergewicht von 150 kg nutzbar.

Ich selber konnte das natürlich nicht testen, da ich nur ca. 80 kg auf die Waage bringe, aber ich halte diese Angabe durchaus für realistisch. Ein guter Freund von mir, der ca. 115 Kilogramm wiegt, konnte jedenfalls auch ohne Probleme auf diesem Laufband laufen. Ich könnte mir vorstellen, dass es langfristig durchaus zu Problemen kommen könnte, wenn man das Ganze wirklich auf die Spitze treibt und mit einem Körpergewicht von 150 kg bei maximaler Geschwindigkeit trainiert, aber grundsätzlich macht das Sportstech F37 auf jeden Fall einen sehr stabilen und qualitativ hochwertigen Eindruck.

Die inneren Werte: Leistung

Gutes und günstiges Laufband für Zuhause

Jetzt haben wir bereits sehr viel über Äußerlichkeiten gesprochen. Diese sind natürlich sehr wichtig, aber dennoch sind es beim Laufband genauso wie im echten Leben hauptsächlich die inneren Werte, die zählen! 😉 Höchste Zeit also, mal einen Blick unter das Gehäuse des Sportstech F37 zu werfen. Und genau hier liegt tatsächlich auch der Schlüssel dafür, warum dieses Laufband so robust ist und Belastungen bis zu 150 kg standhält: Der Motor, auch bekannt als das Herz eines jeden Laufbands.

Dies ist meiner Meinung nach mit das wichtigste Qualitätsmerkmal eines Laufbands, wird jedoch viel zu oft vernachlässigt. Auf dem Papier ist die Leistung des Motors einfach nur eine Zahl, doch die Leistungsstärke des Motors ist in Wirklichkeit ausschlaggebend für die Qualität eines Laufbands.

Zum Beispiel ist es so, dass die angegebene Höchstgeschwindigkeit sich meistens nur auf die Nutzung ohne Gewicht bezieht, also auf den Leerlauf. Ist der Motor zu schwach, kann es sein, dass diese maximale Geschwindigkeit nicht wirklich erreicht werden kann. Außerdem quält sich ein schwacher Motor förmlich und nutzt sich so schneller ab. Wie stark sollte der Laufband-Motor also sein?

Meinen Erfahrungen zufolge sollte ein Laufband eine Motorleistung von mindestens 2 PS haben. Wichtig ist es dabei zu verstehen, dass es hier zwei verschiedene Angaben gibt: Einmal die Dauerleistung des Motors, also die Leistung, die dauerhaft erbracht wird, und dann noch die maximale Leistung, die dann genutzt wird, wenn man Geschwindigkeit und Steigung wirklich an die Grenze treibt. Diese maximale Leistung liegt dann auch schon mal deutlich höher, im Bereich zwischen 4 und 10 PS.

Beim Sportstech F37 haben wir eine Dauerleistung von 3 PS und eine maximale Motorleistung von 7 PS. Damit liegt dieses Laufband auf jeden Fall voll im Soll! Der Motor ist definitiv stark genug, um auch bei hohen Geschwindigkeiten und Steigungen noch reibungslos zu funktionieren.

Und wo wir schon einmal bei diesem Thema sind: Beim Sportstech F37 sind Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h und Steigungen von bis zu 15% möglich. Beide Werte kannst du automatisch mit einem einfachen Klick über das Display steuern und die Intensität deines Workouts damit nach Belieben variieren. Selbstverständlich sind also auch niedrige Geschwindigkeiten möglich, falls du nur locker gehen möchtest.

Eine leichte Steigung von 1-2% würde ich dir beim Laufband-Training übrigens grundsätzlich empfehlen. Das liegt daran, dass es insgesamt ein wenig einfacher ist, auf dem Laufband zu laufen als draußen, da du hier keinen Gegenwind hast und deine Füße zudem automatisch bei der Abrollbewegung unterstützt werden. Diesen Kraftunterschied kannst du mit der Einstellung einer leichten Steigung kompensieren.

Bei den Laufbändern von Sportstech ist meist sogar in der Standardposition bereits eine kleine Steigung eingebaut und auch beim F37 ist das der Fall. Also nicht wundern, das Laufband ist nicht schief oder kaputt, es soll nur ein möglichst authentisches Laufgefühl ermöglichen. 😉

Wie gesagt, der Motor des Sportstech F37 ist auf jeden Fall stark genug, um dir ein vielfältiges Training mit hohen Geschwindigkeiten und/oder Steigungen zu ermöglichen. Falls du selber nicht genau weißt, wie du trainieren möchtest, keine Sorge: Dieses Laufband verfügt auch über ein paar vorgefertigte Trainingsprogramme, und genau das bringt uns auch zum nächsten Punkt! 😉

Training

Profi auf Laufband

Meine Güte… Jetzt habe ich schon so viele Worte über das Sportstech F37 verloren und bin dabei immer noch nicht darauf eingegangen, wie es denn überhaupt ist, mit diesem Laufband zu trainieren. Es wird also nun wirklich allerhöchste Zeit, das Gerät auch mal anzuschmeißen und das Indoor-Laufworkout einzuläuten.

Wie gesagt, zum einen kannst du die Geschwindigkeit und Steigung des Laufbands zu jeder Zeit manuell über das Display ansteuern. Während des Workouts siehst du auf dem Display die folgenden Werte:

  • Geschwindigkeit
  • Programm
  • Zeit
  • Kalorien
  • Puls
  • Gelaufene Distanz

Besonders der Punkt “Programm“ ist dabei interessant. Neben den manuellen Einstellungen kannst du nämlich auch einfach vorgefertigte Trainingsprogramme auswählen. Diese beinhalten dann automatisch Abschnitte mit verschiedenen Intensitäten oder passen sich deinen eigenen Zielen an.

Insgesamt stehen 12 Programme zur Auswahl. Hier mal ein paar Beispiele:

  • Warm-Up: Einfaches Aufwärmprogramm bei niedriger Intensität
  • Weight-Loss: Dieses Programm zielt auf ein möglichst effektives Workout zur Kalorienverbrennung ab
  • Calories Goal: Bei diesem Programm kannst du im Vorfeld einstellen, wie viele Kalorien du verbrauchen willst.
  • Mountain Climb: Hier wird viel mit Steigungen gearbeitet. Ideal für Trailläufer, Wanderer und Bergsteiger.

Das war jetzt nur mal ein kleiner Vorgeschmack über die Trainingsprogramme. Insgesamt stehen hier wie gesagt 12 Optionen zur Auswahl und es sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein. Was mir persönlich lediglich fehlt ist ein pulsgesteuertes Training. Diese Art von Workout ermöglicht es dir, im Vorfeld einen gewissen Herzfrequenzbereich festzulegen, der dann automatisch mithilfe der passenden Geschwindigkeit und Steigung aufrechterhalten wird. Wenn dein Puls also zu sehr in die Höhe schießt, wird das Laufband langsamer und so weiter. Solch ein pulsgesteuertes Training ist beim Sportstech F37 leider nicht möglich.

Zudem fehlt mir persönlich auch eine Pause-Funktion. Bei diesem Laufband ist es so, dass du das Training nicht unterbrechen und später fortsetzen kannst, das heißt, du musst nach einer Unterbrechung erneut ein Trainingsprogramm auswählen und das Training dann neu starten.

Abgesehen von diesen beiden fehlenden Funktionen bietet das Sportstech F37 aber in meinen Augen alles, was das Läuferherz begehrt. Auch wenn die Intensität sich nicht automatisch an deine Herzfrequenz anpasst, so bietet der mitgelieferte Brustgurt dennoch eine sehr gute Möglichkeit, deinen Puls im Auge zu behalten. Über das Display wird dir deine Herzfrequenz zudem durchgängig angezeigt. Ich habe dir hier auch nochmal ein Video zur Konsolen Bedienung des Sportstech F37 herausgesucht:

Viele haben ja auch die Sorge, dass das Training auf dem Laufband schnell langweilig und eintönig wird. Auch das ist beim Sportstech F37 auf jeden Fall nicht der Fall. Erwähnenswert ist hier die Kinomap App, mit der du Hunderte von Trainingsstrecken nachlaufen kannst. Diese Strecken wurden von Community Mitgliedern aus der ganzen Welt aufgezeichnet, das heißt du kannst Routen durch China, Frankreich oder Brasilien auf dem Display einsehen und über das Laufband mitlaufen.

Dabei kannst du deine Leistungsdaten auch mit denen von anderen Mitgliedern auf dieser Strecke vergleichen und in der Bestenliste nach oben klettern. Mich persönlich hat dabei immer wieder der Ehrgeiz gepackt und ich finde es macht einfach riesigen Spaß, die virtuellen Strecken nachzulaufen. Ist dir das Display des Sportstech F37 dabei zu klein, kannst du die Kinomap App auch auf deinen Fernseher übertragen, wenn dieser kompatibel ist (zum Beispiel AppleTV oder Chromecast). So oder so, langweilig wird es mit diesem Laufband auf jeden Fall so schnell nicht! 😉

Das Laufgefühl an sich ist auf dem Sportstech F37, wie ich finde, sehr angenehm und authentisch. Wichtig ist hierbei immer, dass ein Laufband mit einem guten Dämpfungssystem ausgestattet ist und das ist bei diesem Modell definitiv der Fall. Die 5-lagige Lauffläche und das innovative 8-Zonen-Dämpfungssystem absorbieren die Schritte sehr gut und bieten eine gute Federung.

Das hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen ermöglicht es dadurch ein leiseres Workout und zum anderen ist dies auch ein echter Segen für unsere Gelenke. Eine gute Dämpfung ist ein sehr wichtiger Punkt, den das Sportstech F37 mit meiner vollen Zufriedenheit erfüllt. Das Laufband ist zudem sehr rutschfest, wodurch ein sicheres Training ermöglicht wird.

Zum Thema Sicherheit kann man ansonsten noch sagen, dass auch die seitlichen Trittflächen sehr breit sind, was wichtig ist, falls du mal aus dem Gleichgewicht kommen solltest und ausweichen musst, und, dass es auch ein Not-Stopp-System gibt.

Alles in allem habe ich während meines Tests die Erfahrung gemacht, dass das Sportstech F37 Laufband wirklich ein sehr vielfältiges und sicheres Lauftraining für die eigenen vier Wände bietet.

Zusatzfunktionen

Laufband Display

Laufbänder sind mittlerweile schon lange nicht mehr nur einfache Fitnessgeräte, sondern werden immer mehr zu echten Alleskönnern. Auch das Sportstech F37 ermöglicht nicht einfach nur ein effektives Indoor-Lauftraining, sondern kommt mit zahlreichen Zusatzfunktionen daher. Einige davon sind auf jeden Fall sehr nützlich, doch einige halte ich auch für unnötigen Schnick Schnack.

Fangen wir mal mit diesen aus meiner Sicht eher unbrauchbaren Zusatzfunktionen an. Zum einen kann das Sportstech F37 deinen Puls auch direkt an den Handpulssensoren messen, die sich vorne an der Konsole befinden. Na ja, in der Theorie zumindest. In der Praxis taugt diese Art der Pulsmessung meinen Erfahrungen zufolge nicht wirklich viel und gibt höchstens einen groben Überblick über die aktuelle Herzfrequenz. Hier wird aber ja glücklicherweise auch ein Brustgurt mitgeliefert, mit dem du deinen Puls wirklich sehr genau und zuverlässig aufzeichnen kannst.

Dann wären da noch zwei Zusatzfunktionen, die aus meiner Sicht in die Kategorie “Gut gemeint – nicht optimal umsetzt“ fallen. Zum einen ist das der Ventilator. Dieser soll dir während des Trainings eigentlich eine angenehme Abkühlung bescheren. Meiner Erfahrung zufolge ist dieser Luftzug allerdings wirklich kaum spürbar, weshalb ich es nach einer gewissen Zeit einfach aufgegeben habe, den Ventilator überhaupt zu aktivieren.

In die eben genannte Kategorie fällt auch der integrierte Lautsprecher. Dieser ist von der Audioqualität leider wirklich nicht der Beste und kann mit dem eigentlich ja sehr hohen Niveau des Laufbands nicht mithalten. Damit kommen wir dann jetzt aber auch zu einigen nützlichen Zusatzfunktionen, denn obwohl zum Beispiel der Lautsprecher nicht sonderlich gut ist, so gibt es eine sehr gute Alternative.

Das Sportstech F37 verfügt nämlich über eine Bluetooth Funktion und eine USB-Schnittstelle, wodurch es möglich ist, dein Smartphone oder externe Lautsprecher anzuschließen und somit für qualitativ hochwertigere Musik während des Trainings zu sorgen. Unter der Konsole findest du übrigens auch extra eine Tablet-Halterung, die du auch für dein Handy nutzen kannst.

Unterm Stricht bietet dieses Laufband also zahlreiche Zusatzfunktionen, von denen ich persönlich einige für unnötig und eher nicht zu gebrauchen halte, andere jedoch das Laufband definitiv nochmal zusätzlich aufwerten.

Eignet sich das Sportstech F37 für die Nutzung Zuhause?

Laufband für Zuhause

Inzwischen hast du hoffentlich schon ein ganz gutes Bild vom Sportstech F37 Laufband. Nun möchte ich dir auch noch erklären, warum es auch für den Heimgebrauch sehr gut geeignet ist.

Viele Menschen haben, wie bereits gesagt, die Sorge, dass sie ein Laufband aufgrund von Platzmangel nicht in den eigenen vier Wänden unterbringen können. Das ist meiner Meinung nach in den allermeisten Fällen ein Irrtum. Ich selber bin Student und wohne bereits seit Jahren in einer bescheidenen kleinen Wohnung. Dennoch hält mich das nicht davon ab, bei mir Zuhause zu trainieren und auch das Sportstech F37 konnte ich hier bereits unterbringen.

Grund dafür ist vor allem, dass Laufbänder zwar durchaus ihren Platz einfordern, wenn sie gebraucht werden, doch bei Nicht-Gebrauch kann man die allermeisten Modelle mittlerweile zusammenklappen und somit sehr platzsparend verstauen. Auch das Sportstech F37 lässt sich nach der Nutzung auf einen Bruchteil der eigentlichen Größe reduzieren und somit sehr gut verstauen. Klar, ein bisschen Platz muss man für den Gebrauch schon zur Verfügung stellen, aber solange man es will, kann man das in meinen Augen so gut wie immer irgendwie arrangieren! 😉

Dann eine weitere Sorge von vielen Laufband-Interessenten: Wie sieht es mit der Lautstärke aus? Kann man in den eigenen vier Wänden ein Laufband nutzen, ohne für eine Ruhestörung zu sorgen? Musst du mit einer Beschwerde der Nachbarn rechnen?

Na ja, eher unwahrscheinlich. Die Nutzung eines Laufbands ist nicht wirklich laut. Wichtig ist es dafür wieder einmal, dass der Motor stark genug ist, und wie wir ja bereits besprochen haben, ist das beim Sportstech F37 definitiv der Fall. Im Maximalfall verursacht das Laufband Geräusche bis zu 75 Dezibel. Meinen Erfahrungen zufolge wird das auf jeden Fall nicht reichen, um bei deinen Nachbarn für eine Ruhestörung zu sorgen. Fairerweise muss man allerdings auch sagen, dass, wenn jemand im gleichen Zimmer fernsehen oder telefonieren möchte, in dem du mit dem Laufband trainierst, dass es dann schon als durchaus störend empfunden werden kann.

Auch wenn das Dämpfungssystem noch so gut ist, deine Füße prallen natürlich immer wieder auf dem Laufband auf und das erzeugt dann einfach auch eine gewisse Geräuschkulisse. Wie gesagt, allzu laut ist das nicht, aber es gibt leisere Heimtrainingsmethoden. Crosstrainer oder Fahrradergometer zum Beispiel bieten das leisere Training.

Kommen wir dann zur letzten interessanten Frage, wenn es darum geht, das Sportstech F37 Zuhause zu nutzen: Der Wartung. Im Fitnessstudio ist es natürlich bequem. Man kann auf das Laufband steigen, trainieren und dann wieder gehen. Um die Wartung der Geräte kümmern sich die Studiobetreiber. Doch wie sieht es aus, wenn man selber stolzer Besitzer eines Laufbands ist?

Keine Sorge, die Wartung dieses Laufbands ist keine wirklich zeitintensive Aufgabe. Bei manchen Modellen muss man alle paar Monate mal das Gehäuse aufschrauben und das Laufband neu ölen, doch das ist beim Sportstech F37 zum Glück nicht nötig. Dieses Laufband verfügt nämlich über ein so genanntes Selbstschmiersystem. Alles, was du dann noch tun musst, ist ein paar Tropfen des mitgelieferten Silikonöls in eine kleine Öffnung am Rand zu füllen. Das ist wirklich eine Sache von Sekunden… Kinderleicht und schnell! 😉

Alles in allem ist das Sportstech F37 also nicht nur ein sehr gutes Laufband, sondern auch ideal für die Nutzung bei sich Zuhause geeignet.

Wo kann man das Sportstech F37 Laufband kaufen?

Laufband

Wenn deine Entscheidung pro Sportstech F37 gefallen ist, dann stehst du vor der nächsten kleinen Hürde: Wo solltest du das Laufband kaufen?

Spätestens seit dem großen Andrang auf Heim-Fitnessgeräte in der Corona-Pandemie kommen die Hersteller mit der Produktion teilweise gar nicht mehr hinterher. Die Nachfrage ist wirklich enorm und daher ist es leider oft so, dass Laufbänder zur Zeit nicht auf Lager sind und erst in einigen Wochen oder sogar Monaten erst wieder lieferbar sind.

Meinen Erfahrungen zufolge kann man das Sportstech F37 am besten und vor allem auch günstigsten bei Amazon kaufen. Falls es dort also aktuell verfügbar ist, oder bereits in wenigen Wochen lieferbar, dann würde ich dir raten, dort zuzuschlagen, denn es ist unwahrscheinlich, dass du woanders ein besseres Angebot finden wirst… Mit einem Klick auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button gelangst du direkt zum Angebot. Dort kannst du dir neben der Verfügbarkeit auch den aktuellen Preis, sowie weitere Kundenmeinungen durchlesen.

Sportstech F37 Profi Laufband
742 Bewertungen
Sportstech F37 Profi Laufband
• sehr starker Motor (7 PS)
• Dämpfungssystem für gelenkschonendes Training
• große Lauffläche
• 12 vorinstallierte Trainingsprogramme
• klappbar und leicht zu verstauen

Was sind die besten Alternativen zum Sportstech F37?

Ich komme zwar gleich erst zum Fazit, aber eine Sache kann ich vorwegnehmen: Das Sportstech F37 ist das in meinen Augen beste Laufband für unter 1000 Euro. Doch da es so beliebt ist, ist es wie bereits gesagt leider auch oft nicht vorrätig und monatelang auf eine Lieferung warten möchte natürlich niemand.

Ich habe bereits einige Laufbänder getestet, doch das einzige Laufband aus derselben Preiskategorie, mit dem ich ähnlich gute Erfahrungen gemacht habe, ist das Fitifito FT850 Laufband. Fitifito ist ein aufstrebendes deutsches Unternehmen, welches sich nach und nach ebenfalls auf dem Laufband-Markt etabliert. Das Fitifito FT850 bietet sehr, sehr ähnliche Leistungsdaten, wie das Sportstech F37 und ist meinen Erfahrungen zufolge ebenfalls sehr empfehlenswert.

Ist das Sportstech Laufband also mal nicht vorrätig, kann sich auch ein Blick auf dieses Modell lohnen. Hier findest du es:

Fitifito FT850 Profi Laufband
319 Bewertungen
Fitifito FT850 Profi Laufband
• beste Alternative zum Sportstech F37
• sehr große Funktionsvielfalt
• Dämpfungssystem für gelenkschondes Training
• klappbar und leicht zu verstauen

Mein Fazit zum Sportstech F37 Test

Meinen Erfahrungen zufolge ist das Sportstech F37 wirklich ein extrem empfehlenswertes Laufband und zählt zurecht zu den beliebtesten Modellen. Es ist zwar aus meiner Sicht kein “Profi Laufband“, als das es ja manchmal beworben wird, doch es ist meiner Meinung nach das aktuell beste Laufband für unter 1000 Euro und das perfekte Gerät für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Es ist einer der wenigen positiven Ausnahmen auf dem riesigen Laufband-Markt, bei dem so gut wie alles stimmt. Vor allem die große Lauffläche, der starke Motor und das gute Dämpfungssystem wissen vollends zu überzeugen und mit den vorinstallierten Trainingsprogrammen und der sehr unterhaltsamen Kinomap App kann dieses Laufband ein breites Publikum an Sportbegeisterten bedienen.

Lediglich dann, wenn du wirklich für sehr lange Zeiten bei sehr hohen Geschwindigkeiten unterwegs sein möchtest und somit wirklich ein absoluter Laufprofi bist, dann könnte dieses Laufband vielleicht etwas zu klein sein und einen zu schwachen Motor haben. Für solch ein Gerät musst du allerdings auch gut und gerne mal 2000-3000 Euro auf den Tisch legen. Für unter 1000 Euro machst du mit dem Sportstech F37 auf jeden Fall nichts falsch und bekommst ein Laufband der Extraklasse!

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Testbericht weiterhelfen konnte. Wenn du noch irgendwelche Fragen oder eigene Erfahrungen zu diesem Laufband hast, dann schreib sie gerne in die Kommentare oder kontaktier mich per Mail.

Ansonsten wünsche ich auch dir jetzt erstmal viel Spaß mit deinem neuen Sportstech F37 Laufband! 😉

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