Die besten Fahrradcomputer mit Pulsmesser

Fahrradcomputer liefern längst nicht mehr nur Daten zu Geschwindigkeit, Distanz und Fahrtzeit, sondern haben sich zu wahren Alleskönnern entwickelt. Eine der beliebtesten Zusatzfunktionen ist dabei die Pulsmessung über einen Brustgurt. Diese kann Dir helfen die Belastungen des Trainings besser zu steuern und Dir so zu schnelleren Erfolgen verhelfen.

Der heutige Artikel dreht sich deswegen voll und ganz um Fahrradcomputer mit Pulsmessung. Was macht die Pulsmessung so wichtig und worauf solltest Du achten? Das und vieles mehr wirst Du in Kürze erfahren, viel Spaß! 😉

Rennrad Trittfrequenz
Die Wahl der richtigen Herzfrequenz beim Radfahren hat einen enormen Einfluss auf Deine Leistung und Deine Gesundheit!

Am Ende des Artikels findest Du die empfohlenen Modelle. Damit Du in Zukunft selber zum Experten auf dem Gebiet der Fahrradcomputer mit Pulsmesser wirst, erkläre ich Dir vorher noch alles Wissenswerte zu diesem Thema. Ich empfehle Dir natürlich diese Informationen mitzunehmen, doch Du kannst mit diesem Button auch direkt zu den besten Modellen gelangen: 

Du denkst Dir an dieser Stelle vielleicht: “Ein Fahrradcomputer reicht doch völlig aus, und ein Pulsmesser ist ein völlig überflüssiges Extra.“ Kann ich verstehen, ich habe der Herzfrequenzmessung zunächst auch keine wirkliche Beachtung geschenkt. Je mehr man sich allerdings mit dem Thema beschäftigt, umso klarer wird einem die enorme Bedeutung.

Es ist eigentlich ganz simpel: Jeder Sportler hat unterschiedliche Trainingsziele. Und für das Erreichen der verschiedenen Trainingsziele müssen wir unser Training in unterschiedlichen Herzfrequenzbereichen durchführen.

Wenn Du zum Beispiel effektiv Fett verbrennen möchtest, ist ein Herzfrequenzmesser ein beinahe unverzichtbares Gerät, denn es gibt hierfür wissenschaftlich gesehen eine optimale Pulszone, die bei knapp 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz liegt. In diesem Bereich verbrennt der Körper demnach am effektivsten Fett.

Wenn Du zu schnell unterwegs bist, können die Fettreserven nicht angesprochen und reduziert werden. Ansonsten kann es vorkommen, dass der Körper nicht unbedingt die Fettreserven angreift, sondern auf Zucker oder Phosphate zurückgreift. Möchtest Du jedoch gezielt auf die Fettreserven zurückgreifen, ist das Training im genannten Herzfrequenzbereich zu empfehlen.

Genauso wie für die Fettverbrennung funktioniert das Ganze auch für zahlreiche andere Fitnessziele, sodass es zum Beispiel auch eine empfehlenswerte Pulszone für die Leistungssteigerung gibt.

Die genaue Kontrolle und Überwachung des optimalen Herzfrequenzbereichs während der sportlichen Aktivität kann hierbei am genauesten mithilfe eines Pulsmessers erfolgen. Denn niemand kann genau wissen, wie sein eigenes Herz schlägt und auf anderen Wegen kann die Herzfrequenz lediglich geschätzt werden.

Nach dem Sport helfen die Werte uns außerdem die Leistung zu analysieren und Trainingsanpassungen vorzunehmen. Mittlerweile gibt es unzählige Fahrradcomputer mit Pulsmesser, die die Herzfrequenzwerte an ein mobiles Gerät oder an einen PC übertragen können.

Auf diesen Geräten kannst Du nach der Datenübertragung eine Datenanalyse und -auswertung durchführen, welche Dir langfristig dabei helfen wird, den Radsport gesünder und effektiver auszuüben. Leistung messen, Feedback erhalten, Training anpassen! So einfach ist das Ganze.

Ein Pulsmesser wird Dir also dabei helfen, die richtige Belastung für Deinen Körper zu finden, und damit für den meiner Meinung nach wichtigsten Punkt sorgen: Deine Gesundheit! Denn mit einem Pulsmesser kannst du Deine Leistung beim Radsport und Deinen Herzschlag in Einklang bringen! Auf diese Weise schenkst Du Deinem Herzen die nötige Beachtung, und tust der eigenen Gesundheit etwas Gutes!

Unterm Strich kann man sagen, dass Fahrradcomputer mit Pulsmesser Dir helfen werden in deutlich weniger Trainingseinheiten deutlich schneller Deine Ziele zu realisieren! Leider werden diesen Modellen allerdings immer noch viel zu wenig Beachtung geschenkt…

Die optimale Pulszone fürs Training

Wie Du nun weißt, ruft das Training in unterschiedlichen Herzfrequenzzonen sehr unterschiedliche Trainingseffekte hervor. Doch wie genau sehen diese aus? Genau das schauen wir uns jetzt einmal kurz an.

Zunächst einmal ist es wichtig, deine maximale Herzfrequenz (HFmax) zu ermitteln. Diese kann zum Beispiel mit der Formel “220-Lebensalter“ errechnet werden, was allerdings aufgrund der zahlreichen individuellen Faktoren sehr ungenau ist und daher nicht zu empfehlen ist.

Glücklicherweise bieten die meisten Pulsmesser heutzutage Funktionen an, mit denen die HFmax in einem kleinen Fitnesstest ermittelt werden kann. Das ist schon mal deutlich genauer und professioneller. Möchtest Du ganz sicher gehen, kannst du auch beim Sportmediziner eine Leistungsdiagnostik per Laktatanalyse oder Atemgasanalyse durchführen lassen. Diese Methode funktioniert extrem zuverlässig, und Du wirst langfristig von dieser kleinen Zeitinvestition profitieren.

Hast Du nun Deine maximale Herzfrequenz ermittelt, gilt es diesen Wert zu nutzen, um von ihm aus auf die richtigen Pulsbereiche während Deines Trainings zu schließen. Diese Bereiche werden meist in % Deiner HFmax angegeben. Hier habe ich Dir einen kleinen Überblick zusammengestellt:

Regenerationsbereich:

Intensität: 50-65% HFmax

Ziel: langsame Heranführung an sportliche Belastung (Anfänger), Stabilisation des Herz-Kreislauf-Systems

 

Grundlagenausdauerbereich 1:

Intensität/Länge: leicht/lang; 60-70% HFmax
Ziel: Verbesserung der Grundlagenausdauer, Erhöhung des aeroben Stoffwechsels, Senkung des Bluthochdrucks, Ökonomisierung der Herztätigkeit, Fettstoffwechseltraining, Verbesserung der Regeneration.

 

Grundlagenausdauerbereich 2:

Intensität/Länge: moderat/mittel. 70-80% HFmax
Ziel: Ausdauer steigern, Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems/der allgemeinen Fitness, Erhöhung der Sauerstoffaufnahmekapazität

 

Entwicklungs- und Schwellenbereich:

Intensität/Länge: intensiv/kurz. 80-90% HFmax
Ziel: stark leistungsorientiertes Training, z.B Vorbereitung für Wettkampf (Verschiebung der anaeroben Schwelle nach oben), Hypertrophie (Wachstum) des Herzmuskels.

Pulsuhr oder Brustgurt?

Polar M430 Pulsuhr
Ein Brustgurt für eine Pulsuhr von Polar.

Wie wird der Puls denn überhaupt gemessen? Grundsätzlich gibt es hier zwei verschiedene Möglichkeiten. Zum einen wäre da die Pulsmessung mit einer Pulsuhr am Handgelenk.

Diese misst Deine Herzfrequenz, indem sie Farbunterschiede auf der Haut durch den sich ändernden Blutfluss bei unterschiedlichen Herzfrequenzen wahrnimmt und diese dementsprechend auswertet.  Diese Methode wird auch optische Pulsmessung genannt.

Diese Variante wird zwar immer und immer genauer, kann jedoch weiterhin durch äußere Einflüsse, oder auch durch die Haare auf unserer Haut gestört werden. Besonders auf dem Fahrrad, wo Deine Handgelenke stark gebeugt sind und immer wieder kleinen Bewegungen ausgesetzt sind, kann es zu Ungenauigkeiten kommen.

Option Nummer 2 ist die Pulsmessung mit einem Brustgurt. Dieser misst die Herzfrequenz direkt am Herzen, und nimmt dessen elektrische Impulse wahr. Diese Methode ist genauer und weniger störanfällig.

Allerdings wird dem Brustgurt teilweise ein unangenehmes Tragegefühl nachgesagt. Ich persönlich hatte damit ehrlich gesagt noch nie Probleme und denke, dass, solange man einen hochwertigen Brustgurt auswählt und diesen richtig anbringt, es keine Probleme geben sollte.

Außerdem muss man noch erwähnen, dass es günstiger ist zusätzlich zum Fahrradcomputer einen Brustgurt zu kaufen, als eine Pulsuhr, da letztere häufig über zahlreiche weitere Funktionen verfügt, und fast schon ein eigener Fahrradcomputer ist.

Insgesamt empfehle ich daher einen Fahrradcomputer mit einem Brustgurt als Pulsmesser!

Der aktuell beste Fahrradcomputer mit Pulsmesser

Genug zur Theorie, Du bist ja inzwischen ein wahrer Experte auf dem Gebiet der Pulsmessung 😉 Kommen wir also nun zu den konkreten Fahrradcomputern mit Pulsmesser, die zu empfehlen sind.

Eine Sache vorneweg: Aufgrund des immer noch extrem großen Interesses an Fahrradcomputern bzw. dem Radsport generell gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Herstellern. Einige Modelle sind dabei völlig überteuert und liefern unnötigen Schnick Schnack, während andere eher in die Kategorie “Billigware“ fallen und deswegen ebenfalls nicht zu empfehlen sind.

Im Folgenden möchte ich Dir nur ein Modell vorstellen. Das liegt daran, dass diesem Modell in der Kategorie “Fahrradcomputer mit Pulsmessung“ meiner Meinung nach kein anderes Gerät das Wasser reichen kann. Es ist sowohl günstig, als auch hochwertig. Während bei vielen anderen Modellen außerdem der Brustgurt separat gekauft werden muss und Du genauestens darauf achten musst, dass der Computer und der Pulsmesser kompatibel sind, hast Du bei diesem Fahrradcomputer alles Nötige im Lieferumfang enthalten. So und jetzt genug der Vorworte, ich kann es ja selber kaum abwarten. 😉

Der Sigma BC 23.16

Auf den deutschen Hersteller Sigma ist in Sachen Fahrradcomputer einfach immer Verlass! Auch für die Herzfrequenzmessung gibt es natürlich die passenden Modelle! Am wohl beliebtesten unter den Sigma Computern mit Pulsmesser ist dabei der Sigma BC 23.16.

Neben dem Brustgurt ist außerdem ein Trittfrequenzsensor, ein barometrischer Höhenmesser sowie ein Geschwindigkeitssensor im Lieferumfang enthalten. Da bleiben fast keine Wünsche mehr offen!

Dabei laufen alle Funktionen sehr zuverlässig und genau und die Bedienung ist kinderleicht. Für alle, die gerne ihre Puls- und Trittfrequenzwerte im Überblick behalten möchten, ist dieses Gerät die optimale Wahl!

Ich würde vorschlagen, dass Du Dir einfach selber einmal kurz ein Bild vom Sigma BC 23.16 verschaffst. Per Klick auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button gelangst Du direkt zu allen Details, sowie den weiteren Kundenmeinungen.

Angebot
Sigma Sport Fahrrad Computer BC 23.16 STS
334 Bewertungen
Sigma Sport Fahrrad Computer BC 23.16 STS
• Brustgurt zur Pulsmessung
• inklusive Trittfrequenzsensor
• insgesamt sehr zuverlässiger Radcomputer

Fazit: Fahrradcomputer mit Pulsmesser

Die Pulsmessung wird auch unter Radfahrern leider immer noch stark unterschätzt und vernachlässigt, dabei kann sie Dir helfen, Dein Training deutlich effektiver und gesünder zu gestalten. Mit einem einfachen Brustgurt kannst Du die Belastungen Deines Körpers deutlich besser steuern und wirst wahrscheinlich schnellere Erfolge erzielen können.

Dabei ist ein Fahrradcomputer mit Pulsmesser zwar nicht ganz so günstig, wie der klassische Fahrradtacho, kann jedoch immer noch für unter 100 Euro erworben werden, was es meiner Meinung nach zum echten Schnäppchen macht!

Ich hoffe ich konnte Dir mit diesem Artikel weiterhelfen und all‘ Deine Fragen beantworten. Wenn Dir dennoch noch etwas auf dem Herzen liegt oder Du Deine eigenen Erfahrungen austauschen möchtest, dann freue ich mich natürlich jederzeit über eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Artikel.

Ansonsten wünsche ich Dir (im Optimalfall) jetzt erstmal viel Spaß mit Deinem neuen Fahrradcomputer mit Pulsmesser! 😉

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