Die besten Fahrradcomputer mit Kabel

Ein Fahrradcomputer stellt für alle Radfahrer, die ihre eigene Gesundheit im Auge behalten möchten oder ihre Leistung optimieren wollen, eine sinnvolle Investition dar. Dabei unterscheidet man häufig zwischen kabellosen Modellen und den Geräten mit Kabel. Obwohl unsere heutige Technik generell immer kabelloser wird, haben auch die Fahrradcomputer mit Kabel noch ihre Berechtigung und liefern zahlreiche Vorteile!

Genau um diese Modelle soll sich der heutige Artikel drehen. Viel Spaß! 😉

Fahrrad Computer

Am Ende des Artikels findest Du die empfohlenen Modelle. Damit Du in Zukunft selber zum Experten auf dem Gebiet der kabelgebundenen Fahrradcomputer wirst, erkläre ich Dir vorher noch alles Wissenswerte zu diesem Thema. Ich empfehle Dir natürlich diese Informationen mitzunehmen, doch Du kannst mit diesem Button auch direkt zu den besten Modellen gelangen: 

Heutzutage funktioniert ein Großteil unserer elektronischen Geräte kabellos. Warum also nicht auch der Fahrradcomputer? Naja, um es vorwegzunehmen: Natürlich gibt es auch kabellose Fahrradcomputer! Dennoch sind auf dem Markt auch die Modelle mit Kabel weiterhin heiß begehrt. Was bieten diese für Vorteile und in welchen Punkten hinken sie den kabellosen Computern hinterher?

Zunächst einmal ist es in den meisten Fällen so, dass Fahrradcomputer mit Kabel in ihren Funktionen schlichter gehalten werden, als ihr kabelloses Pendant. Sie kommen oftmals ohne großen Schnickschnack aus und konzentrieren sich auf die wesentlichen Messdaten, wie Geschwindigkeit, Strecke und Zeit.

Meiner Meinung nach sind zwar viele Zusatzfunktionen von kabellosen Fahrradcomputern sinnvoll, auf einige kann man allerdings getrost verzichten. Der Kalorienzähler zum Beispiel mag eine nette Spielerei sein, aber liefert höchstens Orientierungswerte. Die verbrannten Kalorien werden anhand der Trittfrequenz, Geschwindigkeit und zurückgelegten Kilometer geschätzt. Da der Kalorienverbrauch jedoch stark individuell ist und von endlosen, weiteren Faktoren abhängt, können Fahrradcomputer alleine da keine zuverlässigen Daten liefern.

Für diesen Fall solltest Du also definitiv auf eine Pulsuhr bzw. einen Brustgurt zurückgreifen, welche dann auch mit dem Fahrradcomputer verbunden werden können.

Weniger Funktionen bedeuten natürlich auch, dass insgesamt weniger Technik verbaut ist und potentiell weniger Probleme auftauchen können. Während bei den kabellosen Modellen bei besonders schlechten Witterungsbedingungen oder starken äußeren Störeinflüssen schon mal die Funkverbindung oder das GPS Signal streiken kann, ist man bei den Fahrradcomputern mit Kabel auf der sicheren Seite.

Die begrenzten Funktionen und die Tatsache, dass ein Kabel eine einfachere Datenübertragung erlaubt, als der digitale oder analoge kabellose Weg, führt dazu, dass die Computer mit Kabel meistens günstiger sind, als die kabellosen.

Außerdem ist die Akkulaufzeit in den meisten Fällen länger und die Technik benötigt nur eine Batterie, während kabellose Computer mit zwei Batterien versorgt werden müssen.

Insgesamt macht das die kabelgebundenen Modelle zu den idealen Begleitern für Rad-Anfänger bzw. Radfahrer, die sich das erste Mal einen Fahrradcomputer kaufen.

Wie Du siehst, haben auch Fahrradcomputer mit Kabel weiterhin ihre Berechtigung und bieten einige Vorteile. Dennoch möchte ich Dir natürlich auch die Nachteile nicht verschweigen und Dir ein vollständiges Bild verschaffen.

Dass die Fahrradcomputer mit Kabel funktionieren, bedeutet natürlich im Umkehrschluss auch, dass Du zunächst einmal ein Kabel an Deinem Fahrrad verlegen musst. Die Montage kann daher schon einmal etwas aufwendiger sein. Im Vergleich zu den kabellosen Modellen ist sie auf jeden Fall komplizierter. Dennoch sollte das Ganze mit ein bisschen Geduld kein Problem sein, im Laufe dieses Artikels werde ich Dir zur Montage noch ein paar Sachen mit auf den Weg geben.

Zudem kann es natürlich vorkommen, dass das Kabel reißt und die Datenverbindung so abbricht. Um das zu vermeiden, solltest Du schon bei der Montage darauf achten, dass das Kabel nicht allzu stark unter Spannung steht und mit Klebeband, Kabelbindern oder Ähnlichem sicher und fest am Fahrrad angebracht ist.

Die aktuell besten Fahrradcomputer mit Kabel

Es gibt wohl aktuell kein Modell, was die Schlichtheit und den Verzicht auf unnötigen Schnickschnack so gut verkörpert wie der Sigma Sport Radcomputer Bc 5.16. Dies ist in meinen Augen der Inbegriff eines simplen Fahrradcomputers mit Kabel.

Er zeigt die Geschwindigkeit, den Kilometerstand, die gefahrene Zeit und die Uhrzeit an. Nicht mehr und nicht weniger! Gerade für den Einstieg ist dieses Modell optimal.

Der Fahrradcomputer macht außerdem einen sehr hochwertigen Eindruck und ist, wie man es von der Firma Sigma gewohnt ist, sehr zuverlässig und langlebig.

Schau‘ Dir den Sigma Bc 5.16 doch einfach selber einmal an. Per Klick auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button kannst Du Dir alle Details, sowie weitere Kundenmeinungen durchlesen und Dir so einen guten Überblick verschaffen. 😉

Angebot
Sigma Sport Radcomputer Bc 5.16
1.430 Bewertungen
Sigma Sport Radcomputer Bc 5.16
• hochwertig und langlebig
• Strecke, Zeit, Geschwindigkeit
• sehr günstig

Wenn Du zusätzlich noch gerne Informationen über Deine maximale und durchschnittliche Geschwindigkeit hättest, dann kann ich Dir den CSL-Aplic Fahrradcomputer ans Herz legen. Auch dieser Fahrradcomputer verzichtet auf unnötigen Schickschnack und besticht zudem mit seinem großen, übersichtlichen Display und einer benutzerfreundlichen Menüführung. Für den Preis bekommt man bei keinem anderen Modell mehr geboten, da lehne ich mich mal aus dem Fenster 😉

Angebot
CSL - Fahrradcomputer kabelgebunden
204 Bewertungen
CSL - Fahrradcomputer kabelgebunden
• günstig
• Distanz, gefahrene Zeit, Uhrzeit
• durchschnittliche und maximale Geschwindigkeit

Fahrradcomputer mit Kabel und Höhenmesser

Mir ist bewusst, dass ich Dir gesagt habe, Fahrradcomputer mit Kabel seien vom Funktionsumfang her geringer und verzichten auf unnötige Funktionen. Die Höhenmessung allerdings ist in vielen Fällen eine sogar sehr sinnvolle Funktion, sodass die Nachfrage nach Fahrradcomputern mit Höhenmesser immens ist.

Gerade wenn Du viel in den Bergen oder generell in hügeliger Umgebung unterwegs bist, ist ein Höhenmesser fast unverzichtbar und liefert Dir viele sinnvolle Daten.

Ein sehr guter Fahrradcomputer mit langem Kabel und Höhenmesser ist der Sigma Bc 14.12.

Zu den klassischen Funktionen wie der Messung der Geschwindigkeit (aktuell, durchschnittlich und maximal), der zurückgelegten Kilometer oder der Fahrtzeit, kommen hier noch die aktuelle Höhe, die zurückgelegten Höhenmeter und die maximale Tageshöhe hinzu.

Die Höhenmessung funktioniert hier übrigens über einen Barometer, es wird also die Veränderung des Luftdrucks bei sich verändernder Höhe gemessen.

Auch hier würde ich Dir raten, Dir den Fahrradcomputer einfach mal selber anzuschauen. Folge dafür einfach dem folgenden Link, wo Du Dir dann ganz unverbindlich einen Überblick verschaffen kannst. 😉

Sigma Sport Fahrradcomputer BC 14.12 ALTI
580 Bewertungen
Sigma Sport Fahrradcomputer BC 14.12 ALTI
• inklusive barometrischer Höhenmessung
• Distanz, gefahrene Zeit, Uhrzeit
• durchschnittliche und maximale Geschwindigkeit

Kabelgebundene Fahrradcomputer montieren und einstellen

Für die bestmögliche Nutzung des Fahrradcomputers ist die Montage der erste, wichtige Schritt.

Da das Ganze meiner Meinung nach viel besser mit bewegten Bildern, als mit reinem Text, erklärt werden kann, habe ich Dir hier mal ein Video herausgesucht, in dem die Montage eines Fahrradcomputers mit Kabel denke ich ganz gut erklärt wird.

Fahrradcomputer funktionieren, indem die Umdrehungen eines Magneten an den Speichen mit einem an der Fahrradgabel angebrachten Sensor gezählt werden. Um diese richtig auswerten zu können, braucht der Fahrradcomputer allerdings zur Konfiguration noch den Reifenumfang.

Um diesen herauszufinden, hast Du verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kannst Du den Umfang ganz einfach über den Radius ermitteln, ich hoffe Du hast im Mathe-Unterricht aufgepasst… 😉

Falls nicht, hier nochmal die Formel: Umfang = 2 x Radius x Pi.

Der Radius kann dabei ganz einfach durch den Abstand der Reifenaußenseite zur Mitte der Radnabe ermittelt werden. Für Pi setzt Du dann noch 3,14159 ein und schon hast Du einen Wert für den Reifenumfang.

Außerdem kannst Du Dein Fahrrad so aufstellen, dass das Ventil senkrecht zum Boden steht und dieses dann so lange ohne den Lenker zu bewegen nach vorne rollen, bis das Ventil wieder an der gleichen Stelle des Reifens ist. Markiere dann auf dem Boden einfach die beiden Stellen, messe deren Abstand und Du erhältst einen Wert für den Reifenumfang.

Einfacher und auch schneller kannst Du den Umfang herausfinden, indem Du auf eine Tabelle zurückgreifst. Hiermit kannst Du anhand der Reifengröße (in Zoll) und dem ETRTO-Wert, also der abgebildeten Zahl auf dem Reifen, den Radumfang ermitteln.

Diese Tabelle, sowie weitere Tipps und Tricks zur Montage und Einstellung eines Fahrradcomputers findest Du in meinem Blogartikel zu diesem Thema.

Fazit: Fahrradcomputer mit Kabel

Auch in unserer heutigen, immer kabelloseren Welt, ist die Zeit der Fahrradcomputer mit Kabel noch nicht gezählt. Die kabelgebundenen Modelle haben nach wie vor ihre Vorteile und sind ihrer kabellosen Konkurrenz in einigen Punkten Voraus.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Artikel weiterhelfen und Dir im besten Fall zu einem neuen Fahrradcomputer verhelfen.

Wenn Du dennoch weitere Fragen oder Anregungen hast, freue ich mich natürlich jederzeit über eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Artikel.

Ansonsten wünsche ich Dir jetzt einfach erstmal viel Spaß mit deinem neuen Fahrradcomputer mit Kabel! 😉

Weitere Artikel zu diesem Thema auf meinem Blog:

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