Fahrradcomputer mit großem Display

Es kann sehr nervig sein, wenn man auf dem Fahrrad sitzt und die Werte des Fahrradcomputers nicht richtig ablesen kann. Ein großes Display ist der erste Schritt, dieses Problem zu überwinden! Aber worauf kommt es noch an? Wie groß sollte das Display eines Fahrradcomputers sein und was gilt es zu beachten? Das und vieles mehr erfährst Du in diesem Artikel, viel Spaß! 😉

Fahrradcomputer grosses Display
Fahrradcomputer sollten ein ausreichend großes Display haben und unter allen Bedingungen eine gute Ablesbarkeit gewährleisten.

Am Ende des Artikels findest Du die empfohlenen Modelle mit großem Display. Damit Du in Zukunft selber zum Experten auf diesem Gebiet wirst, erkläre ich Dir vorher noch alles Wissenswerte zu diesem Thema. Ich empfehle Dir natürlich diese Informationen mitzunehmen, doch Du kannst mit diesem Button auch direkt zu den besten Modellen gelangen: 

Da das Interesse am Radsport immens ist und der Markt für Fahrradcomputer dementsprechend auch nicht gerade klein ist, haben die Displaygrößen unter den Geräten mittlerweile eine riesige Spannweite. Wie groß sind die Bildschirme im Normalfall und wie groß sollte ein Display mindestens sein?

In den meisten Fällen liegt die Displaygröße eines Fahrradcomputers zwischen 2 und 3 Zoll, wobei ein klassisches Modell in etwa eine Bildschirmdiagonale von 2,3 Zoll vorzuweisen hat.

Das Ganze ist allerdings sehr unterschiedlich und variiert von Modell zu Modell. Wenn die Anzeige eines Displays sich beispielsweise nur auf den Geschwindigkeitswert begrenzt, dann kann auch eine Displaygröße von unter 2 Zoll völlig ausreichen.

Im Gegensatz dazu haben Fahrradcomputer mit GPS häufig eine Größe von 3 Zoll oder mehr, da sie umfangreiche Navigationsfunktionen zur Verfügung stellen und viele Details darstellen müssen.

Dass es allerdings auf viel mehr Faktoren, als die reine Displaygröße ankommt, das werden wir im nächsten Abschnitt sehen.

Das Display: Kommt es nur auf die Größe an?

Viele Menschen machen den Fehler, nur auf die reine Bildschirmgröße zu achten. Dabei gibt es zahlreiche Faktoren, die dafür sorgen, dass das Display eines Fahrradcomputers entweder groß oder klein wirkt. Auch ein gemäß Bildschirmdiagonale scheinbar kleines Display kann daher groß herüberkommen. Schauen wir uns deshalb jetzt die Einflussfaktoren einmal genauer an.

Die Anzahl an Funktionen

Fahrradcomputer sind längst mehr als nur Fahrradtacho, zahlreiche Modelle sind zu wahren Alleskönnern geworden. Fahrradnavi, Computer und Smartphone in einem: Das versprechen heutzutage viele der Geräte. Diese Vielzahl an Funktionen spiegelt sich dann oft auch auf dem Display wider, sodass dieser häufig überladen ist von Daten und Statistiken.

Je mehr Funktionen dabei auf das Display gequetscht werden, umso kleiner wirkt dieser im Endeffekt. Ich persönlich halte nicht viel von dieser Überladung an Informationen, und favorisiere daher einen Fahrradcomputer mit wenigen Funktionen auf dem Display. Wenn beispielsweise “nur“ die Geschwindigkeit, Distanz und Fahrtzeit angezeigt werden, kann auch ein 2 Zoll Gerät sehr groß herüberkommen. Hier gilt meiner Meinung nach: Weniger ist mehr!

Die Ablesbarkeit

Ebenfalls ein häufig missachtetes Kriterium. Wenn die Leute nach einem Fahrradcomputer mit großem Display suchen, dann suchen sie in Wahrheit meistens einfach nach einem Fahrradcomputer mit einem Display, das zu jeder Zeit ohne Probleme ablesbar ist. Das ist ein großer Unterschied, denn die Ablesbarkeit hängt viel mehr von anderen Dingen ab, als von der reinen Größe.

Da wäre zum einen die Winkelstabilität. Es ist extrem ärgerlich, wenn ein Display frontal betrachtet optimal ablesbar ist, doch aus einem gewissen Winkel gesehen nicht mehr. Das größte Display bringt einem gar nichts, wenn es nicht auch von der Seite aus gut abzulesen ist. Bis zu einem Blickwinkel von 60 Grad sollte ein gutes Display eine gute Ablesbarkeit bewerkstelligen.

Ein weiterer Punkt, der die Ablesbarkeit eines Displays stark beeinflusst, ist die Beleuchtung. Dazu kommen wir jetzt.

Fahrradcomputer Display Ablesbarkeit
Auch unter Sonneneinstrahlung und aus einer Winkelbetrachtung sollte das Display noch gut lesbar sein!

Die Beleuchtung

Auch die Beleuchtung kann dafür sorgen, dass das Display klein oder groß wirkt. Wenn ein Display zu stark spiegelt, oder generell bei starkem Sonnenschein nicht mehr gut abzulesen ist, nützt einem auch ein 3 Zoll großes Gerät nichts. Die richtige Beleuchtung, sowie gute Kontrastwerte können hingegen dafür sorgen, dass auch die vergleichsweise kleineren Geräte groß wirken.

Gute Displays kommen hier bei einem Test unter 20 Kilolux Lichteinstrahlung (starker Sonnenschein im Freien) beispielsweise immer noch auf einen Kontrastwert von 1:40, während Werte von unter 1:10 gerade für den Outdoor Bereich nicht zu empfehlen sind. 1:40 bedeutet dabei übrigens, dass ein weißer Punkt auf dem Bildschirm 40 Mal so hell dargestellt wird, wie ein schwarzer Punkt.

Die besten Fahrradcomputer mit großem Display

Der Blusmart Fahrradcomputer

In der Kategorie “Fahrradcomputer mit großem Display“ führt kaum ein Weg am Blusmart Fahrradcomputer vorbei.

Mit einer 2,8 Zoll großen Bildschirmdiagonale ist er sowieso schon überdurchschnittlich groß, doch die starke Beleuchtung und die fast unschlagbare Winkelstabilität sorgen hier dafür, dass das Display einfach immer perfekt ablesbar ist.

Die grüne Hintergrundbeleuchtung und das digitale LCD-Display sind hier die ausschlaggebenden Faktoren. Sowohl bei starker Sonneneinstrahlung, als auch in der Nacht, lässt Dich dieses Display nicht im Stich.

Klingt ja alles sehr verlockend, aber heißt das nicht auch automatisch, dass dieser Fahrradcomputer sehr teuer ist? Nein, ganz im Gegenteil! Für schlappe 25 Euro kannst Du dieses Blusmart Modell schon bald Dein Eigen nennen.

Genug der lobenden Worte, ich würde vorschlagen, Du schaust Dir das Gerät einfach mal selber an und verschaffst Dir so einen Überblick. Per Klick auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button gelangst Du direkt zu Amazon, wo Du Dir alle Details, sowie weitere Kundenmeinungen einholen kannst.

Blusmart Fahrradcomputer
284 Bewertungen
Blusmart Fahrradcomputer
• 2,8 Zoll
• hintergrundbeleuchtetes LCD-Display
• sehr gute Ablesbarkeit
• unschlagbarer Preis

Garmin Edge 1030

Geht es rein um die Displaygröße, dann macht dem Garmin Edge 1030 wohl kaum ein anderes Gerät etwas vor. Mit einer wahnsinnigen Bildschirmdiagonale von 3,5 Zoll darf dieses Modell in der Kategorie “Fahrradcomputer mit großem Display“ natürlich nicht fehlen!

Das Display ist nämlich nicht nur groß, sondern auch sehr kontrastreich und insgesamt sehr gut ablesbar! Generell zeigt sich der Großteil der Kunden begeistert vom Bildschirm des Garmin Edge 1030.

Zu ein paar Sorgenfalten führt allerdings häufig der auf den ersten Blick doch sehr hohe Preis. Schaut man allerdings etwas genauer hin, merkt man schnell den Grund dafür. Dieses Gerät ist viel mehr als nur ein Fahrradcomputer, es integriert außerdem viele Funktionen eines Navis und eines Smartphones. Und man könnte dieses Modell sogar als persönlichen Fitnesstrainer bezeichnen, denn die mitgelieferten Fitness Funktionen sind schier endlos und einfach beeindruckend.

Die Navigationsfunktionen sind extrem umfassend und genau! Wenn Du also auf der Suche nach einem Fahrradcomputer bist, der ebenfalls ein smartes Fahrradnavi ist, dann bist Du mit diesem Gerät genau richtig bedient. Insgesamt gibt es hier kaum etwas zu meckern!

Besonders gefällt mir bei den Garmin Geräten generell die starke Community. In der Online Gruppe “Garmin Connect“ kommen täglich tausende von Radsport-Fans zusammen und tauschen gemeinsame Erfahrungen aus.

Schau‘ es Dir einfach selber einmal an. Klicke dafür ganz einfach wieder auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button.

Garmin GPS-Fahrradnavi Edge 1030
140 Bewertungen
Garmin GPS-Fahrradnavi Edge 1030
• wahrer Alleskönner
• sehr großer Bildschirm (3,5 Zoll)
• extrem ausführliche Navigationsfunktionen
• smarte Funktionen + Fitness Coach

Garmin Edge Explore

Der “kleine“ Bruder des Garmin Edge 1030 ist der Garmin Edge Explore. Mit einer Displaygröße von 3 Zoll haben wir hier immer noch einen sehr großen Fahrradcomputer vorliegen, der viele der Funktionen dennoch mit an Bord hat.

Die Navigation ist auch hier sehr umfassend, was es ebenfalls zu einem perfekt geeigneten Fahrradnavi macht! Smart Notifications sind natürlich auch wieder mit von der Partie!

Das 3-Zoll große Display ist sehr gut ablesbar und auch gegen Sonnenschein und Dunkelheit perfekt gewappnet.

Was direkt auffällt, ist, dass der Garmin Edge Explore deutlich günstiger ist, als der Garmin Edge 1030. Wenn Du bereit bist, auf ein paar der unzähligen Fitnessfunktionen zu verzichten und ein leicht kleineres Display in Kauf zu nehmen (wir sprechen hier immer noch von einem großem Display), dann bist Du beim Garmin Edge Explore genau an der richtigen Adresse! Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist kaum zu übertreffen und dieses Modell ist jeden Cent wert.

Alles zu diesem Gerät zu schreiben würde den Rahmen dieses Artikels natürlich völlig sprengen. Ich hoffe dennoch, dass Du einen ersten Eindruck vom Garmin Edge Explore bekommen konntest. Für weitere Details, und die Meinungen der bisherigen Kunden empfehle ich Dir ganz einfach auf das folgende Produktbild bzw. den orangenen Button zu klicken, der Dich dann bequem weiterleitet.

Garmin Edge Explore - GPS Fahrradcomputer
515 Bewertungen
Garmin Edge Explore - GPS Fahrradcomputer
• 3 Zoll großes Display, perfekt ablesbar
• viele smarte Funktionen inklusive starker Navigation
• super Preis-Leistungs-Verhältnis

Sigma Pure 1 ATS

Weniger ist mehr! Selten passte ein Statement so sehr wie die Faust aufs Auge, wie es bei diesem Satz und dem Sigma Pure 1 ATS der Fall ist! Das Display wirkt mit einer Bildschirmdiagonalen von 2,2 Zoll zunächst wie ein durchschnittlicher Fahrradcomputer.

Das Besondere ist dabei allerdings, dass dieses Modell mit gerade einmal 4 Funktionen auskommt. Auf dem Bildschirm sieht man folgende 3 Werte: Geschwindigkeit, Distanz, Fahrtzeit. Auf GPS, Höhenmessung oder Trittfrequenzmessung verzichtet dieser Fahrradcomputer gänzlich.

Besonders für Anfänger ist der Sigma Pure 1 ATS in meinen Augen das optimale Gerät! Sehr schlicht gehalten und auf das Nötigste begrenzt. Mit knapp 20 Euro macht man hier für den Einstieg sicherlich nichts falsch.

Die wenigen Funktionen sorgen gleichzeitig nämlich auch dafür, dass das Display viel größer erscheint, als es in Wirklichkeit ist, und die Ablesbarkeit zu jeder Zeit gewährleistet ist.

Die Bedienung ist entsprechend der wenigen Funktionen super einfach und intuitiv und auch die gesamte Installation nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.

Insgesamt ein klasse Fahrradcomputer! Da das Ganze natürlich auch immer einen subjektiven Beigeschmack hat, kann ich Dir nur noch einmal empfehlen, Dir über folgenden Link selber ein Bild zu verschaffen. Es dauert nur wenige Minuten und vielleicht findest Du hier den Fahrradcomputer, der perfekt für Dich geeignet ist. 😉

Angebot
Sigma Sport Fahrrad Computer Pure 1 ATS
385 Bewertungen
Sigma Sport Fahrrad Computer Pure 1 ATS
• sehr schlichter Fahrradcomputer
• perfekt für Anfänger
• sehr günstig

Alternative: Smartphone als Fahrradcomputer?

Du denkst Dir an dieser Stelle vielleicht: “Fahrradcomputer hin oder her. Mein Smartphone hat doch eine Displaygröße von 6 Zoll. Warum nutze ich das also nicht einfach als Fahrradcomputer?“

Eine berechtigte Frage. Das Smartphone hat natürlich in den allermeisten Fällen einen deutlich größeren Bildschirm und kommt außerdem mit zahlreichen sinnvollen Fahrrad Apps daher.

Die Nachteile dieses Vorhabens dürfen wir allerdings auch nicht einfach unter den Teppich kehren! Zunächst einmal ist es so, dass unsere Smartphones das Regenwetter nicht besonders gut leiden können und sich in unserer Hosentasche generell wohler fühlen, als unter schwierigen äußeren Bedingungen.

Auch wenn die meisten Smartphones heutzutage wasserdicht sind, so lässt die Bedienung im Regen schon oft zu wünschen übrig. Mit einem Fahrradcomputer ist man in dieser Hinsicht auf jeden Fall besser gewappnet.

Aufgrund der unzähligen Funktionen eines Smartphones ist es zudem meistens so, dass der Akku schneller anfängt zu streiken, als der eines Fahrradcomputers. Der Funktionsumfang beschränkt sich nämlich nicht nur auf die Fahrrad-relevanten Daten und Statistiken. Die zahlreichen Zusatzfunktionen und Hintergrundprozesse saugen den Akku dadurch gerade auf längeren Fahrradtouren schneller leer, als uns lieb ist. Außerdem sorgt das natürlich zu einem viel größeren Ablenkungspotential, was sicherlich auch nicht gerade förderlich ist!

Last but not least: Fahrradcomputer sind stabiler als Smartphones! Während das alte Nokia Handy noch jeden Sturz ohne sichtbare Schäden überstanden hat, so sind die iPhones und Smartphones der heutigen Generation deutlich empfindlicher gegenüber Stürzen. Auch die Turbulenzen beim Outdoor Radfahren sind dabei nicht gerade optimal für das Smartphone. Ein Fahrradcomputer ist da schon deutlich robuster!

Fazit: Fahrradcomputer mit großem Display

Ein großes Display ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des richtigen Fahrradcomputers. Dabei geht es allerdings viel mehr um die Ablesbarkeit, als um die reine Bildschirmgröße. Diese wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst, die wir uns in diesem Artikel einmal vor Augen geführt haben. Die von mir empfohlenen Modelle berücksichtigen all‘ diese Punkte und sind daher optimal für alle, die auf der Suche nach einem Fahrradcomputer mit großem Display sind.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Artikel weiterhelfen und all‘ Deine Fragen beantworten. Falls Dir dennoch noch etwas auf der Seele brennt, oder Du Deine eigenen Erfahrungen austauschen möchtest, dann freue ich mich natürlich jederzeit über eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Ansonsten jetzt (im Optimalfall) erstmal viel Spaß mit Deinem neuen Fahrradcomputer mit großem Display! 😉

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