Category Archives for Laufbänder

Die besten Laufbänder mit Steigung

Das Laufband ist wohl das beliebteste Sportgerät für das Training in den eigenen vier Wänden. Dabei gibt es mittlerweile zahlreiche Variationen und große Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen. Eines der bedeutendsten Unterscheidungsmerkmale ist dabei die Steigung.

Warum genau Du ein Laufband mit Steigung wählen solltest und was es dabei zu beachten gilt, erfährst Du in diesem Artikel. Viel Spaß! 😉

Laufband mit Steigung

Laufbänder mit Steigung bieten ein ideales Lauftraining in den eigenen vier Wänden 

Warum brauchst Du ein Laufband mit Steigung? 

Es kann noch so realistisch sein, ein Laufband ist eben doch nicht das Gleiche, wie das Laufen draußen im Freien. Um bei dem Ganzen allerdings einen möglichst realistischen Trainingseffekt zu erzielen, gibt es zahlreiche Wege das Laufband richtig einzustellen.

Hier kommen vor allem Laufbänder mit Steigung ins Spiel! 

1. Der Luftwiderstand 

Zunächst einmal fehlt beim Laufen auf dem Laufband natürlich der Luftwiderstand. Denn während Du draußen gegen genau diesen anläufst, so bewegst Du Dich auf einem Laufband auf der Stelle, was den Gegenwind eliminiert.
Um das auszugleichen, wird häufig eine Steigung von ca. 1-2% empfohlen. Doch es gibt noch weitere Gründe.  

2. Das natürliche Laufgefühl 

Eine leichte Steigung simuliert das natürliche Abrollen der Füße in der Natur und sorgt insgesamt für eine bessere Körperhaltung. Leider ist es nämlich häufig so, dass beim Lauftraining auf einem Laufband die Technik völlig auf der Strecke bleibt, was langfristig sehr schädlich für unseren Körper sein kann.

Beim Abrollen im Freien ist eine gewisse Kraft erforderlich, um den Fuß vom Untergrund abzudrücken und in die Vorwärtsbewegung zu kommen. Beim Laufband hingegen bewegt sich der Untergrund unter Dir von alleine, was einen geringeren Kraftaufwand erfordert.

Insgesamt ist die Abrollbewegung auf dem Laufband einfach eine ganz andere und kann nicht mit dem normalen Joggen verglichen werden.
Eine leichte Steigung ist dafür gedacht, den fehlenden aufzubringenden Kraftaufwand zu kompensieren und den Bewegungsablauf so natürlich wie möglich zu gestalten

Steigung

Wie groß sollte die Steigung auf dem Laufband sein? 

Ich habe gerade von einer Steigung von ca. 1-2% gesprochen. Diese wird grundsätzlich immer beim Laufband-Training empfohlen und sollte daher standardmäßig eingestellt werden. Wenn Du darüber hinaus allerdings beispielsweise Intervalltraining oder Krafttraining in deine wöchentliche Routine integrieren willst, dann kannst Du auch in Sachen Steigung ein paar Veränderungen vornehmen. Schauen wir uns also nun einmal an, welchen Effekt die unterschiedlichen Steigungen haben und welche Steigung optimal ist.

Welche Steigung bei Anfängern einstellen

Anfängern würde ich raten, zunächst einmal bei der bereits empfohlenen Steigung zu bleiben und sich für 2-3 Wochen an das Laufband Training zu gewöhnen. 15 bis 20 Minuten bei geringer Geschwindigkeit reichen dabei erstmal völlig aus.

Danach kannst Du Dich ruhig mal an höhere Steigungen heranwagen. Erhöhe diese einfach mal auf 2-3% und laufe für 30 Sekunden, ehe Du danach wieder für 60-90 Sekunden bei normaler Steigung (1-2%) läufst. So kann sich Dein Körper langsam an die erhöhten Belastungen gewöhnen.

Oberstes Gebot ist hierbei wie so oft: Höre auf Deinen eigenen Körper! Wenn die Steigung von 2-3% kein Problem darstellt, kannst Du Dich auch an Werte von 5-6% oder noch höher herantasten. Wenn es deutlich zu anstrengend wird, oder Du gar Knieschmerzen verspürst, schalte erstmal einen Gang runter.

Entweder solltest Du in diesem Fall die Steigung reduzieren, kürzere Intervalle einlegen, oder die Geschwindigkeit reduzieren. Schaue bei welcher dieser Varianten Du Dich am wohlsten fühlst.

Laufband für Zuhause

Steigungen über 10% sind übrigens nicht mehr wirklich zum Joggen geeignet, sondern simulieren eher das Bergauf gehen. Gerade Anfänger machen hier häufig den Fehler, sich zu überschätzen und das Training zu übertreiben.
Viele denken, bei einem 15-minütigen Lauf bei 15% Steigung den Kalorienverbrauch in die Höhe schießen zu lassen. Dabei wird allerdings die richtige Lauftechnik komplett missachtet und dem Körper wird in einer Vielzahl der Fälle mehr Schaden zugefügt, als Nutzen.

Trainingseffekt bei Laufbändern mit Steigung
Eine hohe Geschwindigkeit bei geringer Steigung ist eher als Cardiotraining zu sehen, während eine hohe Steigung bei niedriger Geschwindigkeit eher in den Bereich des Krafttrainings geht.

Das kann man sich ganz leicht vor Augen führen, indem man das Bergsteigen mit dem Joggen gehen vergleicht. Beim Erstgenannten ist natürlich deutlich mehr Kraft erforderlich. Jeder, der schon mal Bergsteigen war, wird das bestätigen können. 😉

Eine kleine Sache noch am Rande: Vermeide die Handläufe an den Seiten des Laufbands. Viele machen hier den Fehler die Geschwindigkeit oder die Steigung zu hoch einzustellen und sich durchgehend am Rand festzuhalten. Dabei geht allerdings ein Großteil des erwünschten Trainingseffekts verloren.

Die Handläufe (Griffe) sind vielmehr als Sicherheitsmaßnahme oder als Hilfestellung für ältere Menschen oder Reha-Patienten zu sehen. Nutze diese also wirklich nur, wenn Du aus dem Gleichgewicht kommen solltest. 

Worauf Du beim Laufband Kauf achten solltest 

Ich denke, Dir ist aufgrund der zahlreichen Vorteile inzwischen klar: Ein Laufband mit Steigung muss her! Aber worauf solltest Du bei der Wahl des richtigen Geräts noch achten?

Werfen wir dafür zunächst einmal einen Blick unter die Laufmatte bis tief in das Laufband hinein.

Wenn Du Dich für ein elektrisches Laufband entscheidest, ist zum Beispiel die Motorleistung sehr wichtig, denn der Motor ist schließlich der Antrieb des Laufbands und sollte stark genug sein. Ist er es nicht, kann es sein, dass die vom Hersteller angegebene Höchstgeschwindigkeit nicht erreicht werden kann.
 
Die Angaben beziehen sich nämlich auf die Geschwindigkeiten ohne Belastung. Unser Körpergewicht kann die Geschwindigkeiten im Falle eines schwachen Motors allerdings noch bremsen. Generell würde ich Dir daher eine Motorleistung von mindestens 3 PS empfehlen.

Laufbänder die auch für Übergewichtige bis 200 kg geeignet sind, habe ich in einem Extra Artikel beschrieben   

Ebenfalls achten solltest Du auf die Größe der Lauffläche. Ich kann natürlich verstehen, dass es reizvoll ist, dass ein Laufband möglichst wenig Platz in Anspruch nimmt und nirgendwo im Weg steht. Dennoch ist es sehr wichtig, dass die Lauffläche nicht zu klein ist, da das im schlimmsten Fall zu Verletzungen führen kann.
Du solltest ganz einfach sichergehen, dass Deine Füße auch bei hohen Geschwindigkeiten immer genug Platz zum richtigen Abrollen haben. 45 cm Breite und 130 cm Länge sollten dabei das absolute Minimum sein.
Ich würde Dir sogar eher ein Laufband mit einer Breite von 50 cm und einer Länge von 140 cm empfehlen.

Laufbänder die über eine besonders große Lauffläche verfügen, findest du im Artikel: Laufbänder mit großer Laufläche.

Last but not least: Die Einstellungsmöglichkeiten der Steigung variieren von Gerät zu Gerät. Dabei gibt es die mechanische und die elektrische Variante.
Ich würde Dir auf jeden Fall raten, die elektrische Steigungseinstellung zu wählen, da Du das Laufband so nicht anhalten musst und es einfach deutlich schneller und einfacher geht. Ein simpler Knopfdruck genügt hier, um die entsprechenden Anpassungen vorzunehmen. 😉

SportstechF37 Laufband

Die aktuell besten Laufbänder mit Steigung

Ok, so viel zur Theorie… was sind sie denn nun, die besten Laufbänder mit Steigung? Aufgrund der immer noch riesigen Nachfrage im Bereich der Laufbänder, gibt es mittlerweile auch ein immenses Angebot. Ich möchte Dich im Folgenden nicht mit Produkten bombardieren, und Dir lediglich zwei Modelle vorstellen.
In Sachen Laufbänder mit Steigung gibt es in meinen Augen keine besseren Optionen, und Du hast bei beiden Modellen alles an Bord, was Du für das Lauftraining in den eigenen vier Wänden brauchst.

1. SportstechF37 - das unschlagbare Gesamtpaket

Der deutsche Hersteller Sportstech punktet eigentlich in allen Produktkategorien mit einer enormen Qualität und Langlebigkeit. So auch beim Sportstech F37 Profi Laufband*!
Es führt im Bereich Laufbänder mit Steigung einfach kaum ein Weg an diesem Modell vorbei.

Der Motor bietet eine starke Maximalleistung von 7PS. Außerdem ist eine Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h drin und die Steigung kann elektrisch auf bis zu 15% eingestellt werden.

Die Lauffläche ist sehr groß (50x130cm) und bietet durch ein innovatives 8-Zonen Dämpfungssystem ein sehr gelenkschonendes Training.

Und auch wenn Du nur eine kleine Mietwohnung zum Verstauen des Laufbands zu Verfügung hast, keine Sorge: Dieses Modell ist klappbar und somit sehr platzsparend.

Ebenfalls mit an Bord ist übrigens ein Brustgurt zur Pulsmessung, sowie viele weitere Funktionen, wie Bluetooth oder MP3.

Lass Dich übrigens nicht vom auf den ersten Blick vielleicht etwas hohen Preis abschrecken. Langfristig gesehen ist dieses Modell sogar eher günstig, da es sehr hochwertig verarbeitet ist und auch aufgrund des starken Motors sehr, sehr viele Jahre halten wird.
Die Langlebigkeit und generelle Qualität dieses Geräts ist sehr stark!

Unterm Strich kann ich nur sagen, dass ich von diesem Laufband begeistert bin. Hier gibt es eigentlich gar nichts zu meckern! 

Sportstech F37 Profi Laufband
• sehr starker Motor (7 PS)
• bis zu 15% Steigung
• Dämpfungssystem für gelenkschonendes Training 
• inklusive Brustgurt zur Pulsmessung
• perfektes Gesamtpaket

2. Fitifito FT 850 - die etwas teurere gute Alternative 

Ein sehr ähnliches Modell, welches ich Dir ebenfalls bedingungslos ans HErz legen kann ist das Fitibito FT850 Profi Laufband*. So kompliziert der Name auch klingt, genauso stark ist es, wie viel man hier für den Preis geboten bekommt.

Der Motor kommt mit einer überzeugenden Dauerleistung von 3,5 PS daher und ist sehr leistungsstark. Die Steigung kann hier elektrisch sogar bis zu einem Wert von 20% eingestellt werden. Die max. Laufgeschwindigkeit beträgt 22 km/h! 

Auch die Lauffläche lässt mit einer Breite von 50,5cm und einer Länge von 141cm keine Wünsche offen. Kleine Details, die das Lauftraining noch schöner machen sind ein hochwertiger LCD Bildschirm mit MP3 Anschluss, Tablett Halter und ein Sicherheitsschlüssel.

Ebenfalls an Bord ist, genauso wie bei der ersten Empfehlung, ein Brustgurt zur Pulsmessung. So steht dem Trainingserfolg einfach nichts mehr im Wege! 😉

Fitifito FT850/FT900 Profi Laufband
• sehr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
• bis zu 20% Steigung möglich
• sehr große Lauffläche 

AsVIVA_T18pro Laufband

3. AsVIVA T18 – der Leistungssieger 

Eine gute Alternative eines anderen Herstellers, weil mit sehr vielen Features ausgestattet, ist das folgende Laufband.
Das AsVIVA T18 ist ein modernes gestaltetes Laufband mit vielen Funktionen incl. einem Brustgurt zu einem noch moderaten Preis.

Die Steigung kann wahlweise zwischen 1- 15 % eingestellt werden.
Dank des 7 PS starken Elektromotors sind Laufgeschwindigkeiten bis 20 km/h ohne Ruckeln auch für schwerere Personen (bis 150kg) problemlos realisierbar. 

Besonders gefällt mir das große (15,6 Zoll) Cockpit mit über 30 vorinstallierten Laufprogrammen und der Möglichkeit auch individuelle Programme zu speichern.
Lediglich die Lauffläche hätte mit 135 x 50 cm etwas länger ausfallen können. 

AsVIVA T18 pro
• 7 PS starker Motor
• modern und hochwertig gestaltet
• sehr viele Funktionen und Programme
• sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis 

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und bin als Autor und Youtuber tätig.  

3 Laufbänder mit besonders großer Lauffläche

Laufbänder sind wohl einer der beliebtesten Formen des Fitnesstrainings in den eigenen vier Wänden. Beim Kauf eines Laufbands gibt es zahlreiche Faktoren, die uns letzten Endes zu unserer Entscheidung bringen.
Oft wird die Größe der Lauffläche meiner Meinung nach leider viel zu oft vernachlässigt, dabei spielt sie eine sehr entscheidende Rolle in Punkto Gesundheit und hilft dabei, das Training deutlich professioneller zu gestalten.

In diesem Artikel widme ich mich also voll und ganz dem Thema “Laufbänder mit großer Lauffläche“. Wie groß sollte die Lauffläche sein? Was gilt es zu beachten? Das und vieles mehr wirst Du in Kürze erfahren. Viel Spaß! 😉

Laufband

Laufbänder sollten eine ausreichend große Lauffläche bieten, um ein gesundes und authentisches Lauftraining zu gewährleisten. 

Warum Du ein Laufband mit großer Lauffläche brauchst 

Es gibt zahlreiche Kriterien, die Laufbänder voneinander unterscheiden und anhand denen wir uns im Endeffekt für ein spezielles Modell entscheiden. Dabei achten wir auf den Motor, die Trainingsprogramme und das Display…
Vor allem aber lassen wir uns vom Preis beeinflussen! Das ist allerdings in meinen Augen ein großer Fehler. Natürlich spielt der Preis eine Rolle, doch wir sollten uns auf keinen Fall von einem sehr günstigen Preis verlocken lassen und dabei auf Qualität verzichten.

Ein extrem wichtiges Kriterium hingegen ist die Größe der Lauffläche. Diese wird leider viel zu selten beachtet, dabei spielt sie eine entscheidende Rolle in Sachen Sicherheit und Langlebigkeit der Laufbänder!

Die Lauffläche sollte lang genug sein, vor allem wenn Du auch mal schneller unterwegs sein möchtest oder etwas größer gewachsen bist. Beim Gehen oder langsamen Joggen reichen meist auch die Standard Laufflächengrößen aus, doch wenn Du etwas ambitionierter ist, ist ein Laufband mit großer Lauffläche definitiv zu empfehlen.

Vorteile einer großen Lauffläche bei Laufbändern

• Die Sicherheit wird gerade beim schnellen laufen deutlich erhöht. 

• Das Laufen ist entspannter und authentischer

Dies hat vor allem Sicherheitsgründe, denn ein Fehltritt auf die hintere Kante des Laufbands kann schnell zu einer Verletzung führen. Ebenso kann es fatale Folgen haben, wenn das Laufband zu eng ist. Dein natürlicher Laufstil wird auf diese Weise eingeschränkt und das Verletzungsrisiko erhöht sich.

Da kann das Laufband noch so günstig sein… Wenn Du aufgrund von einer Verletzung gar nicht in den Genuss des Lauftrainings kommen kannst, hast Du definitiv am falschen Ende gespart!

Gutes und günstiges Laufband für Zuhause

Ebenso macht eine große Lauffläche das Training deutlich entspannter, da Du nicht ständig auf Deine Füße achten musst. Du kannst auch während des Laufens das Display bedienen und in den Genuss der zahlreichen Funktionen kommen, ohne Dir bei jedem Schritt Sorgen machen zu müssen!

Das entspanntere Laufen sorgt dann im Endeffekt auch einfach für ein authentischeres Laufgefühl wie im Freien!

Daher lautet meine klare Empfehlung: Lieber ein paar Euro mehr in die Hand nehmen und ein Laufband mit großer Lauffläche kaufen! Du wirst Dir später selber noch für diese Entscheidung danken. 😉

Wie groß sollte die Lauffläche beim Laufband sein? 

Selbstverständlich hängt die zu empfehlende Größe der Lauffläche von einigen individuellen Faktoren ab. Wie groß bist du? Was ist Deine Schrittlänge beim Laufen? Wie sieht Dein persönlicher Laufstil aus? All‘ diese Fragen entscheiden darüber, welche Größe Du in Sachen Lauffläche wählen solltest.

Grundsätzlich gilt allerdings: Zu groß kann eine Lauffläche eigentlich nicht sein (es sei denn Du hast extremen Platzmangel). Wie wir allerdings so eben gelernt haben, kann eine Lauffläche definitiv zu klein sein!

Ein Standard Laufband hat in etwa eine Lauffläche mit einer Breite von 40 cm und einer Länge von 120 cm. Oftmals werden Laufbänder mit diesen Maßen bereits als “Laufband mit großer Lauffläche“ beworben, dabei sind diese Werte der absolute Durchschnitt. In meinen Augen ist diese Laufflächengröße immer noch nicht optimal.

Ich empfehle daher ein Laufband mit einer großen Lauffläche von mindestens 50 cm Breite und 140 cm Länge. 

Ich empfehle daher ein Laufband mit einer großen Lauffläche von mindestens 50 cm Breite und 140 cm Länge. So kannst Du auf Nummer Sicher gehen und Dein Lauftraining in den eigenen vier Wänden auf die beste Weise starten. 😉

Für größere Personen (über 1,90 m Körperlänge) würde ich sogar einen Schritt weitergehen und zu einer Lauffläche von 150cm Länge raten.

Unabhängig davon für welche Größe Du Dich entscheidest würde ich Dir raten, generell eher im vorderen Drittel der Lauffläche aktiv zu sein, damit Du garnicht erst in Gefahr läufst, nach hinten hin von dem Laufband abzurutschen.

Laufband Training

Die besten Laufbänder mit großer Lauffläche

So viel zur Theorie. Inzwischen bist Du schon ein kleiner Experte auf dem Gebiet der Laufbänder mit großer Lauffläche und kannst bei Freunden mit einer geballten Ladung Wissen punkten. 😉 Was allerdings noch fehlt, ist ein konkretes Modell, was die besprochenen Kriterien auch erfüllt.

Kommen wir nun also zu den aktuell besten Laufbändern mit großer Lauffläche. Ich möchte Dich hier nicht mit Produkten bombardieren und Dir daher lediglich die zwei überzeugendsten Modelle ans Herz legen. Bei diesen beiden Laufbändern solltest Du genau das widerfinden, wonach Du hier auf der Suche bist.

1. Fitifito FT850/FT900

141 cm Länge, 50,5 cm Breite. Das sind die reinen Daten zur Lauffläche des Fitifito FT850/FT900* Laufbands. Keine Sorge, auch mir fällt es übrigens schwer diesen Namen auszusprechen. 😉

Was mir allerdings ganz und gar nicht schwer fällt, ist eine Empfehlung für dieses Laufband auszustellen. Denn nicht nur die Lauffläche ist sehr groß, nein, dieses Laufband kommt auch mit zahlreichen weiteren Vorteilen daher.

Der Motor bietet eine sehr solide Dauerleistung von 3,5 PS und die Maximalgeschwindigkeit beträgt starke 22 km/h. Was will man mehr? Da sollte eigentlich für jeden – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener – das Richtige dabei sein!

Zur Lauffläche kann man außerdem noch sagen, dass durch ein 8-Zonen Dämpfungssystem ein sehr gelenkschonendes und gesundes Training ermöglicht wird.

Unterm Strich kann ich nur sagen, dass ich von diesem Laufband begeistert bin. Da das Ganze auch immer eine subjektive Note hat, würde ich vorschlagen, dass Du Dir das Modell einfach selber einmal anschaust. Da der Preis teilweise sogar je nach Farbe stark schwanken kann, macht es ebenfalls Sinn, den aktuellen Preis kurz zu checken. Teilweise gibt es dieses Laufband nämlich auch stark reduziert und deutlich günstiger, als gedacht.

Fitifito FT850/FT900 Profi Laufband
• sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
• sehr große Lauffläche
• starker Motor für hohe Dauergeschwindigkeit 

2. Sportstech F37 Profi Laufband

Fast keine Laufband Liste kommt ohne ein Gerät von Sportstech aus. Auf diesen deutschen Hersteller ist einfach immer Verlass!

Es bietet ebenfalls eine große Lauffläche 130 cm x 50 cm und besitzt einen 7 PS Motor für dauerhaftes und professionelles Training mit bis zu 20 km/h. Steigungen bis 15 % sind ebenfalls möglich. 

SportstechF37 Laufband

Durch das 8-Zonen-Dämpfungssystem bzw. den  5-lagigen Laufgurt wird das Training noch komfortabler und gelenkschonender. 

Auf der 7,5 Zoll App-kompatiblen Konsole mit Tablethalterung stehen 12 Trainingsprogramme zur Verfügung. 

Alles in allem ein rundes, auch nicht zu teures Gesamtpaket incl. Brustgurt.  

Sportstech F37 Profi Laufband
• starker Motor
• inklusive Brustgurt zur Pulsmessung
• hochwertig und langlebig
• sehr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis 

3. Sportstech F75 Laufband: Mehr geht nicht!

Jetzt habe ich gerade schon so viele lobende Worte für die vorangegangenen Empfehlungen ausgesprochen, dass ich kaum noch etwas zu diesem Modell sagen kann. 

Beim Sportstech F75 High-End Laufband*, bei dem es sich gewissermaßen um den Nachfolger des F65 handelt, gehen mir langsam wirklich die Superlative aus.

Ich könnte sicherlich Stunden lang von diesem Laufband schwärmen, aber das würde den Rahmen dieses Artikels nun wirklich sprengen.
Ich möchte nur so viel sagen: Auch hier handelt es sich um ein Laufband der Spitzenklasse mit besonders großer Lauffläche u.z. 580 mm x 1600 mm. Die Steigung kann bis 18 % eingestellt werden, das max. Benutzergewicht beträgt 200 KG. Alles Werte die an der oberen max. Skala leigen. 

Für alles Weitere rate ich Dir, Dir weitere Informationen und Kundenmeinungen einzuholen. Dafür kannst Du ganz einfach wieder auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button klicken, wodurch Du automatisch weitergeleitet wirst.

Sportstech F75 High-End Laufband
• riesige Lauffläche
• absolutes High-End Spitzenmodell was Ausstattung und Langlebigkeit angeht
• sehr starker Motor 
• großer Funktionsumfang

In meinem Artikel "aerobes oder anaerobes Training" findest du Tipps, wann welches Training sinnvoll ist und was die Begriffe bedeuten.

Fazit: Laufbänder mit großer Lauffläche

Das richtige Laufband sollte nicht zuletzt wegen des Preises ausgesucht werden, sondern vielmehr aufgrund von Faktoren wie Sicherheit, Hochwertigkeit und Langlebigkeit. Ein wichtiger Schlüssel dazu ist die Größe der Lauffläche! Ein Laufband sollte eine ausreichend große Lauffläche haben, um zu jedem Zeitpunkt und bei jeder Geschwindigkeit ein sicheres und authentisches Lauftraining zu gewährleisten. Mit den von mir empfohlenen Modellen solltest Du in dieser Hinsicht gut bedient sein.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Artikel weiterhelfen. Wenn Du dennoch weitere Fragen oder Anregungen zu diesem Thema hast, freue ich mich natürlich jederzeit über eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Bericht.

Ansonsten jetzt (im Optimalfall) erstmal viel Spaß mit Deinem neuen Laufband mit großer Lauffläche! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und bin als Autor und Youtuber tätig.  

Die besten Profi Laufbänder

Beim Durchstöbern des Laufband Marktes hat man mittlerweile das Gefühl, dass jedes zweite Modell mit dem Wort “Profi“ versehen wird. Das ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn die Händler nutzen diesen Begriff, um ihre Produkte in ein besseres und professionelleres Licht zu rücken.

Viele Laufband Interessenten nehmen außerdem per se schon mal Abstand von einem Profi Laufband, weil sie meinen, diese Modelle seien wirklich nur etwas für waschechte Profis. Doch das ist falsch! Es ist nicht der Kundenstamm, der für den Namen sorgt, sondern das, was das Laufband auszeichnet. 

Hier geht es direkt zu den empfohlenen Profi Laufbändern.  

Was zeichnet also ein Laufband aus, dass den Begriff Profi Laufband vollends verdient hat? In diesem Artikel gehe ich genau dieser Frage auf den Grund und stelle Dir die besten Profi Laufbänder vor. Viel Spaß! 😉  

Profi Laufband

Ein Profi Laufband zeichnet sich durch eine enorm hohe Qualität aus und ermöglicht dir ein professionelles Training in den eigenen vier Wänden.

Was zeichnet ein Profi Laufband aus? 

1. Ein leistungsstarker Motor

Viele Laufbandkäufer (mich eingeschlossen), haben diese Erfahrung bereits gemacht: Die angegebene Maximalgeschwindigkeit des Herstellers kann garnicht erreicht werden! Das Laufband wurde mit 20 km/h Höchstleistung beworben, doch ab 13 km/h scheint das Laufband zu streiken. Doch woran liegt das?

Ganz einfach, ein zu schwacher Motor! Die vom Hersteller angegebenen Werte beziehen sich nämlich auf die Leistung ohne Belastung. Wenn nun aber unser Körpergewicht hinzukommt, und dazu ein schwacher Motor im Laufband verbaut ist, so kann es eben sein, dass die angegebene Maximalgeschwindigkeit nicht erreicht werden kann. Außerdem quält sich der Motor dann förmlich, was ihn über die Zeit stark abnutzt.

Das klingt natürlich alles andere als professionell! Daher sollte ein wahres Profi Laufband einen Motor mit einer Mindestleistung von 2 PS haben! Mit 3 PS (ca. 2.1 KW) bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite!

2. Eine große Lauffläche

Auch die Lauffläche sollte bei der Auswahl eines Profi Laufbands eine entscheidende Rolle spielen, wird allerdings leider viel zu häufig vernachlässigt. Die Lauffläche sollte eine gewisse Größe mit sich bringen, um ein gesundes Training zu gewährleisten. Ist nämlich die Geschwindigkeit sehr hoch und die eigene Schrittlänge auch nicht unbedingt die kleinste, so kann es bei einer zu kurzen Lauffläche durchaus mal dazu kommen, dass die Ferse einen Fehltritt hinter das Laufband macht.

Das klingt nicht nur schon gefährlich, sondern ist es auch! Das Verletzungsrisiko wird durch eine zu kurze Lauffläche stark erhöht. Hier sollte man also definitiv nicht geizen und eine Lauffläche wählen, die mindestens 1,30 Meter lang ist.

Wo wir schon einmal beim Thema Gesundheit sind: Es ist ebenfalls sehr empfehlenswert, eine Lauffläche mit integriertem Dämpfungssystem zu wählen.
Hier haben die Hersteller von Profi Laufbändern häufig innovative Systeme entwickelt, die ein möglichst gelenkschonendes Training ermöglichen.

Steigung

3. Die Steigungsoption 

Ein Profi Laufband soll nicht nur ein möglichst professionelles Training ermöglichen, sondern auch ein authentisches Laufgefühl vermitteln, das dem Gefühl des Laufens im Freien nahekommt. Generell gibt es zwischen beiden Laufarten allerdings zwei große Unterschiede:

Zum einen fehlt beim Laufen auf einem Laufband der Gegenwind. Da wir hier nur auf der Stelle laufen und zudem meistens im Indoor Bereich tätig sind, müssen wir beim Laufband Training nicht gegen den Wind anlaufen und somit weniger Kraft aufbringen.

Gleiches gilt für das Abrollen der Füße. Beim Laufen im Freien müssen wir eine gewisse Kraft aufbringen, um unsere Ferse vom Boden abzurollen, um so in die Vorwärtsbewegung zu kommen. Beim Laufband Training allerdings bewegt sich der Untergrund automatisch unter unseren Füßen und wir müssen diese Kraft nicht aufbringen.

Die Frage ist also: Wie gleichen wir diese beide aufzubringenden Kraftunterschiede aus? Die Lösung ist, beim Laufband eine kleine Steigung einzustellen.

Zu empfehlen ist eine standardmäßige Steigung von ca. 1-2%. Auf diese Weise können wir das Laufband Training authentischer machen und es dem Laufgefühl des normalen Joggens näherkommen lassen. Die Möglichkeit eine Steigung einzustellen darf bei einem Profi Laufband also auch auf keinen Fall fehlen!

4. Die maximale Geschwindigkeit 

Was fehlt jetzt noch, um das Training so professionell wie möglich zu gestalten? Richtig, eine angemessene Geschwindigkeit. Gerade wenn Du bereits etwas erfahrener in Sachen Laufsport bist, lohnt sich eine hohe Maximalgeschwindigkeit. Schließlich wollen wir ja alle auch mal an unsere Grenzen stoßen! 😉

Einige Modelle werden als Profi Laufband deklariert, bieten aber nur Geschwindigkeiten bis 15 km/h an. Versteh‘ mich nicht falsch: Auch das Laufen bei dieser Geschwindigkeit ist sehr anstrengend und fordernd, aber hin und wieder kann man gerade als erfahrener Läufer auch mal höhere Geschwindigkeiten anpeilen und diese als Intervalle ins Training integrieren.

Es empfehlen sich daher Profi Laufbänder mit einer Maximalgeschwindigkeit von 20 oder sogar 22 km/h. So stößt auch die größte Sportskanone irgendwann an seine oder ihre Grenzen.

Zusammengefasst: Das zeichnet ein Profil Laufband aus 
• Motor mit Mindestleistung von mind. 2 PS
• Lauffläche mindestens 1,30 m lang
• Steigung kann eingestellt werden
• Höchstgeschwindigkeit von mindestens 20 km/h

Selbstverständlich sollte ein Profi Laufband neben der Erfüllung all‘ dieser Kriterien vor allem auch hochwertig und langlebig sein.
Es sollten die richtigen Materialien gewählt werden, die zusammen mit einer exzellenten Verarbeitung dafür sorgen, dass das Laufband nicht nur ein maximal professionelles Training ermöglicht, sondern auch viele, viele Jahre hält.

Schauen wir uns nun also mal die konkreten Modelle an, die den Namen Profi Laufband vollends verdient haben! 😉

Die aktuell besten Profi Laufbänder - aus meiner Sicht 

An diesem Hersteller führt kein Weg vorbei! 

Wenn Du meinen Blog schon etwas länger verfolgst, wirst Du festgestellt haben, dass ich gerade im Bereich Laufbänder einen Hersteller immer und immer wieder empfehle. Und das aus gutem Grund, denn die Qualität der Produkte spricht einfach für sich und sucht nach wie vor seines Gleichen. Bei diesem Hersteller handelt es sich um Sportstech!

1. Sportstech F75 Profi Laufband

Am begeistertsten bin ich aktuell vom Sportstech F75 Profi Laufband*. Hier steckt die Professionalität nicht nur im Namen, sondern spiegelt sich einfach in allen Aspekten des Laufbands wider. Es gibt einfach wirklich nichts, was hier fehlt.

Der Motor hat eine Dauerleistung von sensationellen 6 PS und arbeitet maximal bei 8,5 PS. Das Ganze ermöglicht eine Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h, was selbst den erfahrensten Läufer mit der Zeit in die Knie zwingen wird. Challenge accepted? 😉

Die Lauffläche ist mit einer Breite von 60 cm und einer Länge von 1,60 Meter nicht nur groß, sondern einfach riesig. Ein Fehltritt ist hier so unwahrscheinlich wie ein Asteroiden Einschlag auf der Erde, was das Training sehr sicher macht. Sicherheit und Gesundheit werden auch durch das innovative Multizonen-Dämpfungssystem Chushion Flex gewährleistet, welches ein sehr gelenkschonendes und stoßreduzierendes Training ermöglicht.

Die 109 vorinstallierten Trainingsprogramme sorgen stets für Abwechslung, was zusätzlich die Motivation hochhält. Selbstverständlich kann auch die Steigung eingestellt werden, bis zu 15% sind hier möglich.

Und sogar ein Brustgurt zur Pulsmessung ist hier mit an Bord! Dem professionellen Training steht also wirklich nichts mehr im Wege!

Unterm Strich kann ich nur sagen: Ich bin begeistert! Mehr kann man in einem Laufband einfach nicht unterbringen. Der auf den ersten Blick vielleicht etwas hohe Anschaffungspreis zahlt sich einfach in jeder Hinsicht aus, da nicht nur alle Aspekte höchst professionell gestaltet wurden, sondern weil es sich auch um ein extrem hochwertiges und damit auch langlebiges Gerät handelt, welches Dich auch nach mehreren Jahren nicht im Stich lassen wird. Langfristig spart man dadurch sicherlich sogar!

So, genug geschwärmt. Verschaff‘ Dir am besten selber mal einen Überblick. Ein Klick auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button leitet Dich ganz einfach und bequem zu allen weiteren Details und Kundenmeinungen weiter.

Sportstech F75 Profi Laufband
• riesige Lauffläche
• starker Motor
• hochwertig und langlebig 
• ideales Profi Laufband mit super Ausstattung

2. Sportstech F37 Profi Laufband

Die günstigere Alternative und in gewisser Hinsicht der kleine Bruder des eben genannten Laufbands ist das Sportstech F37 Profi Laufband*.

Es handelt sich im Prinzip um ein sehr ähnliches Laufband mit ein paar Einstrichen, was es allerdings immer noch in die Kategorie Profi Laufband fallen lässt.

SportstechF37 Laufband

Die Motorleistung ist durchgängig bei 3,5 PS und maximal bei 7 PS, die Steigung bietet Maximalwerte von 15%. Die Lauffläche ist in der Länge deutlich kürzer, mit 1,30 Meter allerdings im Normalfall auf jeden Fall immer noch ausreichend groß.

Das Dämpfungssystem für gelenkschonendes Training, sowie ein mitgelieferter Brustgurt zur Pulsmessung sind auch hier mit an Bord.

Preislich gesehen liegt dieses Laufband bei knapp der Hälfte der ersten Empfehlung und dürfte für viele von euch daher durchaus von Interesse sein. Wenn Du also auf ein paar PS Motorleistung, und ein paar cm in der Länge der Lauffläche verzichten kannst, dann ist auch das Sportstech F37 Profi Laufband eine sehr, sehr gute Wahl!

Wirf doch einfach mal selber einen Blick auf alle Zahlen und Fakten und lass‘ Dich von den weiteren Kundenmeinungen inspirieren. Hierfür kannst Du einfach wieder ganz bequem auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button klicken, womit Du automatisch weitergeleitet wirst.

Sportstech F37 Profi Laufband
• starker Motor
• inklusive Brustgurt zur Pulsmessung
• hochwertig und langlebig
• sehr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis 

3. AsVIVA T18 – der Preis-Leistungssieger 2022

Eine gute preisliche Alternative eines anderen Herstellers zum Sportstech F75 Laufband ist das folgende Laufband.
Das AsVIVA T18 ist ein modernes gestaltetes Laufband mit vielen Funktionen incl. einem Brustgurt zu einem guten Preis.
Dank des 7 PS starken Elektromotors sind Laufgeschwindigkeiten bis 20 km/h ohne Ruckeln auch für schwerere Personen (bis 150kg) problemlos realisierbar. 

AsVIVA T18pro Profi Laufband

Besonders gefällt mir das große (15,6 Zoll) Cockpit mit über 30 vorinstallierten Laufprogrammen und der Möglichkeit auch individuelle Programme zu speichern. Die Steigung kann wahlweise zwischen 1- 15 % eingestellt werden. 

Lediglich die Lauffläche hätte mit 135 x 50 cm etwas länger ausfallen können. 

AsVIVA T18 pro
• 7 PS starker Motor
• modern und hochwertig gestaltet
• sehr viele Funktionen und Programme
• sehr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis 

Ein wichtiges Extra für professionelles Training auf dem Laufband

Du bist wahrscheinlich bei diesem Bericht gelandet, weil Du auf der Suche nach einem möglichst professionellem Lauftraining in den eigenen vier Wänden bist. Also lass‘ uns das Ganze auch wirklich maximal professionell gestalten! 😉

In meinem Artikel "aerobes oder anaerobes Training" findest du Tipps, wann welches Training sinnvoll ist und was die Begriffe bedeuten.

Ein häufig unterschätztes Tool, was bei richtiger Benutzung allerdings wahre Wunder wirken kann, ist eine Pulsuhr bzw. ein Brustgurt zur Pulsmessung. Diese kann Dein Training auf ein ganz neues Level heben!

Im Grunde genommen ist es nämlich so, dass unser Körper komplett unterschiedlich auf das Training in unterschiedlichen Pulsbereichen reagiert. In dem einen Herzfrequenzbereich wird zum Beispiel die Fettverbrennung optimal angekurbelt, während in einer anderen so genannten Pulszone die anaerobe Leistungsschwelle nach oben hin verschoben werden kann.

Dabei ist es schwer bis unmöglich unseren Puls selber im Blick zu behalten. Zumindest nicht auf einem angemessenen Level der Genauigkeit, das für ein Profi Training erforderlich wäre. Daher sind Brustgurte zur Pulsmessung der optimale Trainingspartner!

Wenn Du mehr zu diesem Thema und den genauen Trainingseffekten der verschiedenen Pulszonen erfahren möchtest, empfehle ich Dir, meinen Artikel zu diesem Thema zu lesen. Diesen findest Du hier.

Die besten Pulsuhren zu jedem Zweck findest Du außerdem generell in meiner Pulsuhren Kategorie.

Fazit: Profi Laufbänder 

Ein Profi Laufband ist nicht nur für Profi Läufer, sondern generell für alle ambitionierten Sportler, die das Maximum aus ihrem Training herausholen möchten, das ideale Trainingsgerät für Zuhause! Dabei ist es nicht die Zielgruppe dieser Modelle, die dem Namen zugrunde liegt, sondern die überdurchschnittlich guten Werte und die große Funktionsvielfalt. Die Profi Laufbänder ermöglichen einfach ein professionelles Training auf dem allerhöchsten Niveau und lassen keine Wünsche übrig. Genau in diese Kategorie fallen die beiden von mir empfohlenen Modelle, sodass Du hier gut bedient sein dürfest!

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Artikel weiterhelfen. Falls Du dennoch weitere Fragen hast oder Deine eigenen Erfahrungen austauschen möchtest, freue ich mich natürlich jederzeit über eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Artikel.

Ansonsten jetzt (im Optimalfall) erstmal viel Spaß mit Deinem neuen Profi Laufband! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und bin als Autor und Youtuber tätig.  

Das sind die besten günstigen Laufbänder!

Laufbänder sind nach wie vor eines der beliebtesten Fitnessgeräte für die eigenen vier Wände und bieten eine optimale Gelegenheit von Zuhause aus zu trainieren! Dabei können sie allerdings auch ganz schön kostspielig werden.
In diesem Artikel stelle ich Dir Laufbänder vor, die nicht nur enorm hochwertig und professionell sind, sondern auch günstig. Viel Spaß! 😉

Ein gutes Laufband muss nicht unbedingt teuer sein! Welche Modelle überzeugen mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis? 

Darauf solltest Du beim Kauf eines günstigen Laufbandes achten!

Günstig hin oder her. Das Laufband kann auch einen noch so niedrigen Preis haben: Wenn die Qualität nicht stimmt, hast Du rein gar nichts von den anfänglichen Ersparnissen! Es gilt hier, wie so oft, nicht am falschen Ende zu sparen.
Denn langfristig ist es sogar teurer auf Billigware zu setzen, die Du dann jedes Jahr aufs Neue ersetzen musst. Wie erkennst Du also, dass ein Laufband nicht nur günstig, sondern auch gut ist?

1. Der Motor 

“Wow, eine maximale Geschwindigkeit von 22 km/h, das ist beeindruckend!“ Die Ernüchterung auf eine solche anfängliche Begeisterung folgt dann allerdings leider häufig beim ersten Gebrauch des Laufbands. Das Gerät scheint ab 15 km/h einfach zu streiken und erreicht die angegebene Maximalgeschwindigkeit nicht. Woran liegt das?

Der Grund dafür ist ein zu schwacher Motor. Die vom Hersteller angegebenen Werte beziehen sich nämlich auf den Gebrauch ohne Belastung. Kommt nun allerdings Dein eigenes Körpergewicht hinzu, kann es bei einem zu schwachen Motor dazu kommen, dass diese angebliche Geschwindigkeit nicht erreicht werden kann.

Der Motor muss also stark genug sein, um der Belastung stand zu halten und ohne Probleme für die angegebenen Geschwindigkeiten zu sorgen. Ansonsten nutzt sich der Motor nämlich auch sehr schnell ab, was die Langlebigkeit des Laufbands natürlich ins Negative beeinflusst.

Der Motor sollte daher für ein Training auf professionellem Niveau mindestens eine Dauerleistung von 2 PS haben! Für gemächlichere Geschwindigkeiten von bis zu 12 km/h sollte auch ein 1 PS-starker Motor ausreichen.

Also: Günstiges Laufband: Ja, schwacher Motor: Nein!

Laufband Dämpfung

eine ausreichend große Lauffläche ist auch bei günstigen Laufbändern wichtig

2. Die Lauffläche

Neben dem Motor sollte man auch in Sachen Lauffläche keine Einstriche machen. Und das vor allem aus gesundheitlichen Gründen!
Günstige Laufbänder sehen auf den ersten Blick oft sehr gut aus, doch leider achten dabei viel zu wenig Leute auf die Größe der Lauffläche. “Die wird ja wohl ausreichend groß sein…“ Nein, eben nicht!

Viele günstige Laufbänder bieten eine Lauffläche, die in der Länge nur 1 Meter oder 1,10 Meter misst. Das reicht zwar für das Geh- und Lauftraining für den Anfang (gemächlichere Geschwindigkeiten), wird bei professionellerem Training bei schnelleren Geschwindigkeiten allerdings schnell zu klein.

Wenn die Lauffläche zu kurz ist, dann steigt die Gefahr eines Fehltritts oder generell von kleinen Stolperern. Da sollten bei Dir bereits alle Alarmglocken schrillen, denn das zieht im Umkehrschluss auch ein höheres Verletzungsrisiko nach sich.

Da kann ein Laufband noch so günstig sein, wenn die Gesundheit nicht an oberster Stelle steht, bist Du an der falschen Adresse!

Die Lauffläche sollte daher für ein professionelles Training mindestens 50 cm in der Breite und 120 cm in der Länge messen! Keine Sorge, es gibt auch genügend günstige Laufbänder, die auf diesen Punkt Rücksicht nehmen und ein gesundes Training ermöglichen. Zu genau diesen Geräten kommen wir gleich noch zu sprechen! 😉

3. Die Steigung

Das Training auf einem Laufband sollte neben der Gesundheit aber auch noch ein weiteres Kriterium erfüllen: Das authentische Laufgefühl. Es sollte dem normalen Joggen im Freien in Nichts nachstehen und ein ähnliches Laufgefühl vermitteln.

Dabei gibt es allerdings zwei grundlegende Unterschiede zwischen beiden Laufarten.

Zunächst einmal wäre da der Punkt Gegenwind. Während Du beim normalen Joggen gegen genau diesen anlaufen musst, fällt das beim Laufband Training natürlich weg. Du bewegst Dich ja schließlich nur auf der Stelle… Das bedeutet wiederum, dass ein geringerer Kraftaufwand erforderlich ist.

Genau das Gleiche gilt auch für das Abrollen der Füße. Beim normalen Joggen ist hier eine gewisse Kraft erforderlich, um unsere Füße vom Untergrund abzurollen und so in die Vorwärtsbewegung zu kommen. Dieser Kraftaufwand fällt beim Laufband jedoch weg, da der Untergrund sich schließlich automatisch unter unseren Füßen bewegt.

Diese zwei Punkte sorgen nun also dafür, dass beim Joggen auf einem Laufband im Normalfall weniger Kraft erforderlich ist, als beim normalen Joggen im Freien. Um diese Unterschiede auszugleichen, und das Laufgefühl so authentischer zu machen, empfiehlt es sich, beim Laufband standardmäßig eine kleine Steigung von 1-2% einzustellen.

Wenn Du nun also auf der Suche nach einem günstigen Laufband bist, würde ich Dir empfehlen trotzdem nicht auf die Möglichkeit der Steigungseinstellung zu verzichten.

Laufband Display

Wie teuer ist ein Laufband normalerweise? 

Puh, das sind ja ganz schön viele Punkte, auf die man trotz niedrigem Preis nicht verzichten sollte. Gibt es da überhaupt noch günstige Laufbänder, die all‘ diese Kriterien erfüllen? Keine Sorge: Ja, die gibt es! Aber wie teuer ist ein solches Laufband? 

Ich mußte allerdings im letzten Jahr feststellen -Corona sei Dank - das die Preise bei Laufbänder stark angezogen haben, sicherlich im Schnitt um 15 - 20%.

Das lässt sich, wie so oft, leider nicht pauschal beantworten. Es gibt Laufbänder für unter 500 Euro, die all‘ die genannten Kriterien erfüllen. Das ist schon mal die erfreuliche Nachricht zu Beginn! Für den Einstieg sind diese Geräte optimal und bieten Dir sicherlich eine Menge.

Wenn Du Dein Training jedoch noch professioneller gestalten möchtest, empfiehlt es sich durchaus auch mal den einen oder anderen Euro mehr zu investieren.
Teurere Modelle bieten dann beispielsweise Motoren mit einer Leistung von über 5 PS, die bei normalem Gebrauch teilweise so langlebig sind, dass selbst Deine nächste Generation noch auf diesen Geräten trainieren kann. Außerdem wird hier häufig eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 22 km/h und eine maximale Steigung von bis zu 20% geboten. Diese Werte bringen selbst die erfahrensten Läufer an ihre Grenzen und ermöglichen einfach ein Lauftraining der Extraklasse!

Wenn Du sehr groß gewachsen bist und eine große Schrittlänge hast, sei Dir ebenfalls ans Herz gelegt auf ein etwas teureres Modell zurückzugreifen, da diese Laufbänder häufig eine extra große Lauffläche mit einer Länge über 1,50 Meter anbieten. Um wirklich auf Nummer Sicher zu gehen, ist es in diesem Fall sicherlich nicht verkehrt, ein paar Euros mehr zu investieren.

Wie teuer ist ein Laufband nun also? Um es kurz zu halten: Du bekommst für unter 400 Euro bereits sehr gute Modelle, besonders für den Einstieg. Im Bereich zwischen 700 und 1200 Euro bekommst Du Laufbänder, die in allen Aspekten mit einer enormen Professionalität glänzen können.

Schauen wir uns nun mal die konkreten Modelle aus all‘ diesen Preiskategorien an. Hier sind sie, die besten günstigen Laufbänder! 😉

Das beste günstige Laufband unter 1200 Euro 

Ab wann kann man überhaupt von einem günstigen Laufband sprechen? Meiner Meinung nach zählt ein Laufband als günstig, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis sich zugunsten der Leistung einpendelt. Ich stelle dir nun ein Gerät vor, was mit ca. 670 Euro nicht das allergünstigste ist, dafür allerdings in allen Bereichen mit einer solchen Qualität punkten kann, dass es berechtigterweise auch das Doppelte kosten könnte!

Ich spreche hierbei vom Fitifito FT850 Profi Laufband*. Es kann sein, dass Du noch nie von diesem Gerät gehört hast, und vielleicht stimmt Dich auch alleine der Name bereits skeptisch. Dieses Laufband gehört allerdings zu den mit TÜV Prüfsiegel belegten Laufbändern und befindet sich zurzeit bei Amazon unter den Bestsellern in der Kategorie Ausdauertraining.

Und das, wie ich finde, völlig zurecht! Der bis zu 7 PS starke Motor mit einer Dauerleistung von 3,5 PS ist enorm stark und lässt das Laufband bis auf 22 km/h beschleunigen. Auch eine Steigung von bis zu 20% ist möglich. Das zwingt sogar den erfahrensten Läufer in die Knie und gibt Dir trainingstechnische Möglichkeiten, die bis hin zu höchst professionellem Training reichen.

Hinzu kommt eine Lauffläche, die mit einer Länge von 145 cm das Prädikat “gigantisch“ verdient hat und ein 8 Zonen Dämpfungssystem, welches Dir ein gelenkschonendes und gesundes Training ermöglicht.

Um es zusammenzufassen: Es gibt nichts was dieses Laufband nicht hat! Egal ob Anfänger oder Profi, dieses Laufband ist eine sehr, sehr gute Wahl! Das Preis-Leistungsverhältnis ist ebenfalls gut

Aber nun genug geschwärmt. Ich würde vorschlagen, Du wirfst einfach selber mal einen Blick auf dieses Modell. Ein Klick auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button leitet Dich dafür ganz einfach und bequem zu allen weiteren Details und Kundenmeinungen weiter! 😉

Fitifito FT850 Profi Laufband
• sehr starker Motor
• riesige Lauffläche
• exzellentes Gesamtpaket 

Das beste sehr günstige Laufband unter 700 Euro

Hat hier jemand “Laufband“ gesagt? Günstig soll es sein, und dennoch mit Qualität punkten. Da gibt es eigentlich kaum eine bessere Adresse, als den deutschen Hersteller Sportstech, dessen Laufbänder schon seit Jahren durch die Bank überzeugen können und dabei auch etwas für den schmalen Geldbeutel sind.

Ein klasse Beispiel dafür ist das Sportstech F31 Profi Laufband. Der Motor lässt mit einer maximalen Leistung von 4 PS und einer Dauerleistung von 2 PS keine Wünsche übrig und ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 16 km/h.

Das ist zwar nicht so viel, wie beim ersten empfohlenen Laufband, und reicht dennoch im Normalfall dicke, um dich an Deine Grenzen zu bringen (ohne dir zu nahe treten zu wollen 😉). Vor allem da natürlich auch die Möglichkeit besteht, eine Steigung einzustellen. Hier sind bis zu 15% möglich.

Ein aktives 6 Zonen Dämpfungssystem sorgt für ein gelenk- und knieschonendes Training. Safety first!

Einziger kleiner Schwachpunkt: Die Lauffläche könnte mit einer Länge von 120 cm durchaus ein wenig größer sein. Das sollte allerdings ausreichen, wenn Du nicht gerade über 1,90 bist und bei sehr hohen Geschwindigkeiten trainieren möchtest. In diesem Fall würde ich Dir aus Sicherheitsgründen doch eher das erste Modell ans Herz legen.

Ansonsten kann ich nur sagen: Chapeau Sportstech, was ihr hier für unter 700 Euro wieder für ein starkes Gesamtpaket zusammengestellt habt!

Sportstech F31 Profi Laufband
487 Bewertungen
Sportstech F31 Profi Laufband
• starker Motor
• gelenkschonendes Dämpfungssystem
• sehr gutes Preis- u. Leistungsverzeichnis 

Das beste super günstige Laufband unter 350 Euro 

Und weiter geht der Preis-Wahnsinn! Auch für unter 350 Euro kann man durchaus fündig werden! 😉 Und wer, wenn nicht Sportstech, könnte es sein, der uns hier wieder einmal nicht im Stich lässt?

Wenn Du meinen Blog schon etwas länger verfolgst, weißt Du, dass ich Dir hier auf keinen Fall irgendein Produkt ans Herz legen würde, was lediglich “günstig“ ist, dafür aber starke qualitative Einstriche nach sich zieht.

Daher sag‘ ich es Dir, wie es ist: Für unter 300 Euro bekommst Du kein Laufband, was mit den gleichen Werten wie das erstgenannte Modell punkten kann. Dir muss bewusst sein, dass Du ein paar Einstriche in Kauf nehmen musst.

Dennoch ist das Sportstech F10 Laufband in seiner Preisklasse unschlagbar und für unter 300 Euro bekommt man hier sicherlich mehr geliefert, als bei so manchem 500-Euro Konkurrenten.

Dieses Laufband ist allerdings eher für Einsteiger gedacht. Es ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 10 km/h. Was für den Anfang sicherlich ausreicht, kann bei ein paar Jahren Erfahrung durchaus mal zu langsam werden! Der Motor ist mit 1 PS schwächer, als die beiden erstgenannten, reicht für diese Geschwindigkeiten allerdings im Normalfall aus.

Gleiches gilt für die Lauffläche, die mit 101 cm Länge nicht die Größte ist, für das Geh- und Lauftraining am Anfang jedoch ausreichen sollte, wenn Du nicht gerade 1,90 Meter groß bist.

Die mehrlagige Lauffläche wurde auch hier gelenkschonend gestaltet und ermöglicht ein gesundes Training.

Angebot
Sportstech F10 Laufband
• sehr günstig
• ideal für Einsteiger (bis zu 10 km/h)
• gelenkschonendes Dämpfungssystem 

Fazit: Günstige Laufbänder

Günstig ja, Billigware nein! Wichtig ist auch beim Kauf eines günstigen Laufbands wie so oft nicht am falschen Ende zu sparen! Wenn Du allerdings auf ein paar gewisse Punkt Acht gibst, und Dich nicht so schnell von einem niedrigen Preis verlocken lässt, gibt es viele Laufbänder, die in ihrer Preisklasse ein immer noch gutes Preis-Leistungs-Verhältnis an den Tag legen, trotz dem Corona Hype, der letzten 2 Jahre. Die von mir empfohlenen Modelle sind sehr gute Beispiele dafür.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Artikel weiterhelfen. Wenn Du dennoch weitere Fragen oder Anregungen hast, freue ich mich jederzeit über eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Artikel.

Ansonsten jetzt (im Optimalfall) erstmal viel Spaß mit Deinem neuen günstigen Laufband! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und bin als Autor und Youtuber tätig.  

Die besten Laufbänder bis 150 kg und 200 kg

Du bist übergewichtig und möchtest den Pfunden den Kampf ansagen? Ein Laufband ist ein sehr gutes Trainingsgerät für die eigenen vier Wände und kann Dir helfen, auch bei Wind und Wetter an Deinen sportlichen Zielen zu arbeiten. Leider ist es jedoch so, dass viele unserer täglichen Sportgeräte nicht für Übergewichtige ausgelegt sind und nur bis ca. 100 kg nutzbar sind.

Im heutigen Artikel stelle ich Dir daher die besten Laufbänder bis 150 kg und bis 200 kg vor. Zudem wirst Du erfahren, worauf es beim Kauf unbedingt zu achten gilt. Viel Spaß! 😉 

Mit einem Laufband kannst Du den überschüssigen Pfunden den Kampf ansagen! Doch welche Modelle sind überhaupt bis 150 kg oder 200 kg nutzbar?

Am Ende des Artikels findest Du die empfohlenen Modelle. Damit Du in Zukunft selber zum Experten auf dem Gebiet der Laufbänder wirst, erkläre ich Dir vorher noch alles Wissenswerte zu diesem Thema. Ich empfehle Dir natürlich diese Informationen mitzunehmen, doch Du kannst über diesen Link auch direkt zu den besten Modellen bis 150 kg gelangen.

In meinem Artikel "aerobes oder anaerobes Training" findest du Tipps, wann welches Training sinnvoll ist und was die Begriffe bedeuten.

Darauf musst Du beim Kauf eines Laufbands bis 150 kg achten! 

1. Der Motor 

Wichtig ist bei einem Laufband für Übergewichtige bis 150 kg vor allem die Motorleistung. Leider wird sowieso in viel zu vielen Fällen nur auf die äußeren Eckdaten eines Laufbands geachtet, ohne das Innenleben mit in Betracht zu ziehen.

Dabei würde man ja auch keinen Sportwagen mit einem 80 PS Motor kaufen…

Bei Laufbändern ist es so, dass die vom Hersteller angegebene maximale Geschwindigkeit sich auf die Nutzung ohne Belastung bezieht. Kommt nun allerdings ein Benutzergewicht von 150 kg hinzu, kann sich diese Geschwindigkeit nochmal deutlich reduzieren. Wenn eben der Motor nicht stark genug ist…

Außerdem nutzt sich ein schwacher Motor bei einem Nutzergewicht von 150 kg eben auch deutlich schneller ab, da er sich förmlich “quälen“ muss, um das Laufband in Bewegung zu halten.

So stark sollte der Motor sein
Ich empfehle daher für ein Nutzergewicht von 150 kg einen Motor mit einer Mindest-Dauerleistung von 3 PS. (2,1 KW) 

Laufband mit Steigung

Eine größere Lauffläche ist bei Laufbänder bis 150 kg wichtig

2. Die Lauffläche 

Übergewichtige sollten mehr Sport machen, und dennoch nehmen leider nur wenige Sportgeräte-Hersteller Rücksicht auf ein erhöhtes Nutzergewicht. Ein Laufband für übergewichtige Personen bis 150 kg sollte vor allem auch genug Platz bieten. Ich sehe leider immer wieder, dass die Laufflächen einfach viel zu klein gestaltet sind, und das tut mir schon beim Zusehen weh…

Denn: Ist das Laufband zu klein, erhöht sich das Risiko eines Fehltritts neben oder hinter die Lauffläche. Und da sollten bereits alle Alarmglocken bei Dir schrillen, denn das zieht auch ein höheres Verletzungsrisiko nach sich.

Da nützt einem auch das günstigste, stärkste und coolste Laufband nichts: Wenn Die Lauffläche zu klein ist, macht das Ganze keinen Sinn! Wenn Du Dich bereits nach wenigen Wochen verletzt, fallen alle bis dahin gemachten Fortschritte weg und Du kannst wieder von vorne anfangen.

Wie groß sollte die Lauffläche sein
Für ein Nutzergewicht von 150 kg sollte die Lauffläche mindestens 50 cm breit sein. In der Länge empfehle ich generell mindestens 140 cm.

Außerdem sorgt eine zu kleine Lauffläche dafür, dass Du Dir bei jedem Schritt Sorgen machst, Dir einen Fehltritt zu leisten und einfach nicht ganz beruhigt laufen kannst. Auch wenn Dir das vielleicht nicht immer bewusst ist, es bleibt in Deinem Hinterkopf.

3. Die Dämpfung

Gerade bei Übergewichtigen bis 150 oder 200 kg kann das Laufen sehr stark auf die Gelenke gehen, und Knieschmerzen verursachen. In dieser Hinsicht haben viele Hersteller glücklicherweise mitgedacht und innovative Dämpfungssysteme entwickelt, die dem Ganzen entgegenwirken.

Meistens wird ein Multizonen Dämpfungssystem angeboten, welches stoßreduzierend und gelenkschonend ist und ein gesundes Training zu jedem Zeitpunkt und bei jeder Geschwindigkeit gewährleistet.

Wichtig ist, dass das Laufband weder zu weich, noch zu hart ist. Beide Extreme stellen eine Belastung für unsere Gelenke dar und führen langfristig zu Schmerzen. Die Modelle, die ich Dir nun vorstellen werde, haben es geschafft, diese Balance zu finden und bieten perfekte Dämpfungssysteme.

Laufband

Die besten Laufbänder bis 150 kg 

1.Fitifito FT850 Profi Laufband

So, genug der Vorworte. Du weißt nun worauf es beim Kauf eines Laufbands bis 150 kg ankommt. Aber welches Modell macht in dieser Kategorie das Rennen?

In meinen Augen kann es zurzeit nur das Fitifito FT850 Profi Laufband* sein. Es zählt aktuell zu den mit TÜV Prüfsiegel belegten Amazon Bestsellern in der Kategorie Ausdauertraining, und das, wie ich finde, absolut zurecht!

Es gibt einfach nichts, was dieses Laufband vermissen lässt! Kleine Kostprobe gefällig?

Der Motor hat eine sehr gute Dauerleistung von 3,5 PS und ist maximal sogar 7 PS stark. Das Ganze ermöglicht Geschwindigkeiten bis zu 22 km/h, die zwar für den Beginn wahrscheinlich nutzlos erscheinen und dennoch im weiteren Verlauf deines Trainingsprogramms nochmal Gebrauch finden könnten.

Falls du noch schneller als mit 20 km/h auf einem Laufband trainieren möchtest, findest du in diesem Artikel "Laufbänder bis 25 km/h" weitere Infos und Modelle.

Auch die Steigung kann bis auf 20% eingestellt werden, sodass auch Bergläufe integriert werden können und stets für ein abwechslungsreiches Training gesorgt ist.

Die Lauffläche ist mit 50,5 cm Breite und 145 cm Länge ausreichend groß und kommt mit einem 8 Zonen Dämpfungssystem daher, welches besonders gelenkschonend ist.

Auch für kleine Wohnungen ist es übrigens optimal, da es sich kinderleicht zusammenklappen lässt und somit platzsparend verstaut werden kann.

Und das Beste an der ganzen Sache: Dieses Laufband ist bis zu 135 kg belastbar!

Du merkst wahrscheinlich schon selber, dass ich regelrecht ins Schwärmen komme, wenn ich über dieses Sportgerät rede. 

Fitifito FT850/FT900 Profi Laufband
• bis 150 kg
• Wahnsinns Preis-Leistungs-Verhältnis
• starker Motor
• große Lauffläche
• Dämpfungssystem für gelenkschondes Training

2. Sportstech F37 Profi

Ein Laufband bis 150 kg, was ich ebenfalls empfehlen kann, ist das Sportstech F37 Laufband*. 
Es hat gegenüber dem Fitifito FT850 Laufband noch eine größere Belastbarkeit von max. 150 kg und eine hervorragende Ausstattung. So gehört ein Pulsgurt, ein großes Display zur Ausstattung.

Eine extra große LAUFFLÄCHE mit 8-ZONEN DÄMPFUNGSSYSTEM für gelenkschonendes Training sorgen für ein angenehmes Laufgefühl und Platz. Der Motor ist ähnlich stark wie beim Fitifito und besitzt eine Maximalleistung von 7 PS. So können auch Steigung bis 15% eingestellt werden. 

In meinen Augen gibt es zu diesem Preis kein besseres Laufband bis 150 kg.

Sportstech F37 Profi Laufband
• bis 150 kg
• sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
• super Ausstattung
• große Lauffläche
• Dämpfungssystem für gelenkschondes Training

Wie kann ich generell “mit Sport abnehmen“ und worauf kommt es dabei an, dies erfährst du in diesem Artikel,  

Laufband für stark Übergewichtige bis 200 kg

Ja, keine Sorge: Auch für stark Übergewichtige bis 200 kg gibt es das passende Laufband! Es gibt eben doch noch Hersteller, die an alle von uns denken! 😉

Keine Frage, das Fitifito Laufband, was ich Dir gerade vorgestellt habe ist in jeglicher Hinsicht beeindruckend! Aber das Sportstech F75 Profi Laufband* legt nochmal einen drauf. Hier gibt es nur 3 Buchstaben, die mir direkt einfallen: WOW!

Der Motor hat eine Dauerleistung von 5 PS und ermöglicht Geschwindigkeiten bis zu 20 km/h. Und das Ganze problemlos! Denn der Motor ist sehr geräuscharm und langlebig und wird Dich auch nach vielen Jahren nicht im Stich lassen!

Die Lauffläche ist mit 58 cm Breite und 160 cm Länge nicht nur groß, sondern gigantisch und ermöglicht Dir zu jeder Zeit ein sorgenfreies und gesundes Training. Auch hier ist natürlich ein stoßreduzierendes und gelenkschonendes Dämpfungssystem verbaut.

Das Beste kommt zum Schluss: Das Laufband ist bis zu einem Gewicht von 200 kg belastbar, was es auch zu einem optimalen Laufband für stark Übergewichtige macht!

Um es auf den Punkt zu bringen: Dieses Laufband ist einfach perfekt! Kleiner Wermutstropfen: Für viele mag der Preis zunächst etwas hoch erscheinen. Du solltest hierbei allerdings beachten, dass diesem Laufband in Sachen Hochwertigkeit, Langlebigkeit und genereller Qualität kaum ein anderes Modell etwas vormacht.
Es ist dermaßen robust, dass Du Dir über viele, viele Jahre keine Gedanken um die Beschaffung eines neuen Laufbands machen musst. Langfristig gesehen sparst Du hier also sogar.

Zudem hat das Gerät eine solche Funktionsvielfalt, dass es sowohl für den Anfang, als auch für hoffentlich höhere Fitnesszustände in der Zukunft die optimale Wahl ist. In meinen Augen ist dieses Laufband daher jeden Cent wert!

So nun aber genug geschwärmt. Ich würde vorschlagen, dass Du Dir das Laufband am besten selber einmal anguckst. Ein Klick auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button leitet Dich dafür ganz einfach und bequem zu allen weiteren Details und Kundenmeinungen weiter.

Sportstech F75 Profi Laufband
• bis 200 kg
• sehr starker Motor (6 PS)
• riesige Lauffläche
• Dämpfungssystem für gelenkschonendes Training 
• perfektes Gesamtpaket

Fazit: Laufband bis 150 kg 

Das perfekte Laufband bis 150 kg, es gibt es! Und auch stark Übergewichtige bis zu 200 kg werden fündig! Das ist schon mal die positive Erkenntnis aus diesem Bericht.

Beim Kauf eines Laufbands bis 150 oder 200 kg solltest Du unbedingt auf ein paar wichtige Punkte achten, um ein perfektes Gesamtpaket zu finden. Es ist wichtig, dass alle Komponenten des Laufbands im Einklang sind. Die von mir empfohlenen Modelle sind dafür in meinen Augen die perfekten Beispiele und sollten Dir genau das bieten, was Du suchst.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Artikel weiterhelfen. Wenn Du dennoch weitere Fragen oder Anregungen hast, dann kannst Du mir jederzeit eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen und ich versuche, so schnell ich kann zu antworten.

Ansonsten jetzt erstmal viel Spaß mit Deinem neuen Laufband bis 150 oder 200 kg! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und bin als Autor und Youtuber tätig.  

Die besten Laufbänder ohne Griffe

Fast bei jedem Laufband findet man an den Seiten oder zumindest im vorderen Bereich Haltegriffe. Doch warum eigentlich? Braucht man die Griffe überhaupt? Oder sind sie sogar von Nachteil?
In diesem Artikel gehe ich dem Ganzen auf den Grund und stelle Dir die besten Laufbänder ohne Griffe vor. Viel Spaß! 😉

Schreibtisch Laufband fürs Büro ohne Griffe

Ein Laufband ohne Griffe ist unter anderem optimal für die Nutzung am Arbeitsplatz. Doch auch sonst bietet es zahlreiche Vorteile! 

Die Vor- und Nachteile von Griffen am Laufband

Schauen wir uns zunächst einmal an welche Funktionen von den Griffen an einem Laufband erfüllt werden.

Nachteile der Griffe am Laufband

Ich sehe es leider immer wieder, dass sich die Läufer auf dem Laufband an den seitlichen Haltegriffen festhalten. Was jetzt zwar harmlos klingt, bringt echte Probleme mit sich. Hier sind die Gründe. 

1. Der natürliche Laufstil wird unterdrückt

Das Laufen auf dem Laufband soll ein möglichst authentisches Laufgefühl vermitteln und dem normalen Joggen gehen möglichst nahekommen. Wenn man sich nun allerdings an den Griffen festhält, kehrt man einem natürlichen Laufstil immer mehr den Rücken. Vor allem die aufrechte Körperhaltung kann darunter leiden, was langfristig zu starken Rückenschmerzen führen kann. Auch der Trainingseffekt wird dadurch verringert. 

2. Der Kalorienverbrauch ist geringer

Ebenfalls ein wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang ist der Kalorienverbrauch. Wenn Du Dich an den Griffen festhältst, vermeidest Du das natürliche Mitschwingen der Arme und entraubst Deinem Körper so einen Teil des Bewegungsablaufs. Konkret bedeutet das: Es werden weniger Kalorien verbraucht und das Laufen wird ineffektiver.

Zusätzlich stützt Du beim Festhalten einen Teil Deines Körpergewichts ab, was den Kalorienverbrauch weiter reduziert. 

Warum also werden die Griffe trotzdem nach wie vor so häufig genutzt?

Meiner Meinung nach ist es in gewisser Hinsicht ein Betrug an sich selbst. Ich sehe immer wieder Menschen, die die Geschwindigkeit und Steigung einfach viel zu hoch einstellen, und diesen Anforderungen dann nur noch gerecht werden können, indem sie die Griffe nutzen. Das ist allerdings nicht Sinn der Sache und Du sabotierst Dich nur selber.

Laufband Display

Vorteile der Griffe am Laufband

Wofür sind die Griffe dann da? 
Schalte also lieber einen Gang zurück und vermeide die Nutzung der Haltegriffe. Denn die wahre Funktion der Griffe liegt darin, dass sie uns im Notfall Halt bieten! Sie sind also keine Dauerlösung, sondern eine temporäre Hilfe.

Vor allem wenn Du ein Intervalltraining mit Sprintetappen absolvierst und die Geschwindigkeit an einem gewissen Punkt dann doch nicht mehr halten kannst, kannst Du zur Not die Griffe nutzen, um ein Fallen zu verhindern.

Eine kleine Ausnahme bilden die mechanischen Laufbänder. Bei diesen Modellen ohne Motor ist es so, dass wir eine sehr große Kraft aufbringen müssen, um diese in Bewegung zu bringen.

Eine solch große Energie können wir nur aufbringen, indem wir uns an den seitlichen Griffen festhalten, und so die Kraft auf das Laufband übertragen.

Für wen ist ein Laufband ohne Griffe zu empfehlen? 

Ein Laufband ohne Griffe ist vor allem für das Gehtraining bzw. Lauftraining bei gemächlichen Geschwindigkeiten zu empfehlen. Bei besonders hohen Geschwindigkeiten würde ich Dir allerdings schon ein Laufband mit Griffen ans Herz legen. Allerdings sind die Griffe hier, wie gesagt, als Notlösung zu sehen. Selbiges gilt für Laufbänder für Senioren, wo die Haltegriffe im Notfall sehr sinnvoll werden können.

Ein Laufband ohne Griffe ist vor allem für das Gehtraining bzw. Lauftraining bei gemächlichen Geschwindigkeiten zu empfehlen.

Wenn Du hingegen auf Sprintetappen verzichten kannst und wenn Dir das normale Joggen ausreicht, dann kannst Du getrost auf die Griffe verzichten. Generell gilt: So lange Du Dich bei einer gewissen Geschwindigkeit sicher fühlst, brauchst Du keine Griffe!

Für Bewohner einer sehr kleinen Mietwohnung, die auf das Sparen von Platz bedacht sind, macht ein Laufband ohne Griffe ebenfalls Sinn, denn logischerweise sind diese Modelle sehr viel kompakter und ebenfalls einfacher zu verstauen.

Auch als Schreibtisch Laufband fürs Büro gibt es einige Laufbänder ohne Halterung. Diese kann man dann einfach unter dem Schreibtisch platzieren und sich während der Arbeit fit halten.

Die besten Laufbänder ohne Griffe

1. DeskWalk360

Die Hauptintention dieses Laufbands steckt bereits im Namen. Es handelt sich um ein Schreibtisch Laufband für das Walken bzw. das Büro. Es ist auch generell ein ideales Laufband ohne Griffe zu einem günstigen Preis. Dank der Holzoptik passt es auch optisch gut in die eigene Wohnung. 

Der leise Motor erlaubt Geschwindigkeiten bis zu 6 km/h. Sicherlich gibt es schnellere Modelle, doch für ein gemächliches Lauftraining bzw. walken reicht auch dieses Tempo aus. 

Das große LCD-Display gibt Auskunft über alle trainingsrelevanten Daten wie Geschwindigkeit, gelaufene Zeit, Entfernung, sowie den Kalorienverbrauch. Es kann zwischen 12 verschiedenen Trainingsprogrammen ausgewählt werden. 

Besonders praktisch finde ich auch die geringe Höhe von 12 cm und die Laufrollen, die dafür sorgen, dass das Laufband bei Nichtgebrauch platzsparend verstaut werden kann und einfach zu verschieben ist. Ein Segen für alle Bewohner einer kleinen Mietwohnung. 😉  

DeskWalk 360 Laufband
• bis zu 6 km/h
• sehr hochwertig und langlebig
• platzsparend zu verstauen

2. SportPlus Laufband

Eine gute Alternative ist das SportPlus Laufband, welches im Prinzip sehr ähnlich zur erstgenannten Empfehlung ist. Die Geschwindigkeit beträgt hier auch maximal 6 km/h, was bedeutet, dass es eher für das Gehtraining bzw. sehr gemütliche Lauftraining geeignet ist. 
Beispielsweise für die Nutzung im Büro oder zuhause als Walktrainier ist es sowieso optimal! 

Der Motor ist sehr leise und es verfügt auch über Transportrollen und eine geringe Bauhöhe. 

Optisch kommt es etwas sportlicher rüber, durch breite Metallrahmen und 

Alles in allem handelt es sich auch hier um ein Top Laufband ohne Halterung.  

Angebot
SportPlus Laufband für Geh- und Lauftraining
• perfekt für das Büro geeignet
• Maximalgeschwindigkeit: 6 km/h
• gut zu transportieren und zu verstauen

Fazit: Laufbänder ohne Griffe

Die Griffe am Rande eines Laufbands werden leider nach wie vor viel zu häufig benutzt und zweckentfremdet. Obwohl sie eigentlich eher als Notlösung zu sehen sind, sind viele Läufer dauerhaft mit ihnen unterwegs und schaden somit der eigenen Körperhaltung und einem natürlichen Laufstil.

Für das Gehtraining und lockere Lauftraining sind Laufbänder ohne Griffe zu empfehlen, da eine Halterung in diesem Fall überflüssig ist und diese Modelle zudem platzsparender und meist günstiger sind.

Ich hoffe ich konnte Dir mit diesem Artikel weiterhelfen. Wenn Du dennoch weitere Fragen oder Anregungen zu diesem Thema hast, kannst Du mir gerne jederzeit eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Artikel schreiben.

Ansonsten jetzt erstmal viel Spaß mit Deinem neuen Laufband ohne Griffe! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und bin als Autor und Youtuber tätig.  

Das beste Laufband ab 20 km/h und 25 km/h

Das Laufband ist nach wie vor eines der beliebtesten Fitnessgeräte für die eigenen vier Wände. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen den Modellen ist dabei die Höchstgeschwindigkeit. Das Lauftraining bei hohen Geschwindigkeiten, wie 20 km/h oder sogar 25 km/h, ist vor allem für erfahrene Läufer von Vorteil und kann die eigene Leistung verbessern. Doch nicht alle Laufbänder bieten solch ein hohes Tempo an.

Im heutigen Artikel wirst Du unter anderem erfahren, worauf beim Kauf eines Laufbands mit hohen Geschwindigkeiten zu achten ist und welche Modelle ab 20 und 25 km/h eine Empfehlung wert sind. Viel Spaß! 😉

Laufband

Für erfahrene Läufer empfiehlt sich ein Laufband mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20 km/h oder sogar 25 km/h.

Darauf musst Du beim Kauf eines Laufbands ab 20 km/h und 25 km/h achten!

Keine Sorge, wir kommen gleich zu den besten Modellen ab 20 und 25 km/h. Vorher schauen wir uns aber kurz an, auf was Du unbedingt achten solltest, bevor Du ein Laufband mit solch hohen Geschwindigkeiten auswählst.
Denn die Geschwindigkeit kann noch so hoch sein: Wenn die anderen Werte nicht damit übereinstimmen, hast Du rein gar nichts davon! Ganz im Gegenteil: Das Training kann sogar gefährlich werden.

Der Motor

Gleich ein ganz entscheidender Punkt zu Beginn! Viele Laufband Kunden lassen sich leider von den äußeren Eckdaten viel zu schnell blenden, und achten dabei zu wenig bzw. garnicht auf das Innenleben.

Viele Laufbänder werden beispielsweise mit einer Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h beworben. “Klingt gut.“, denken sich hierbei viele. Die Ernüchterung folgt dann allerdings in vielen Fällen bei der ersten Benutzung des Geräts. Das Laufband scheint ab 15 km/h einfach zu streiken und kann die angegebene Geschwindigkeit nicht erreichen. Woran liegt das?

Ganz einfach: Der Motor ist zu schwach!

Die vom Hersteller angegebene Höchstgeschwindigkeit bezieht sich nämlich auf die Benutzung ohne Belastung bzw. den Leerlauf!

Kommt nun unser Körpergewicht hinzu, kann sich diese Geschwindigkeit nochmal deutlich reduzieren, wenn eben der Motor keine entsprechende Leistung abrufen kann.

Wird ein Laufband also mit 25 km/h beworben, hat aber nur einen 1 PS starken Motor, weißt Du in Zukunft Bescheid: Lass lieber die Finger weg von solchen Modellen!

Der Motor sollte für Geschwindigkeiten bis 20 km/h mindestens 3 PS und für Geschwindigkeiten bis 25 km/h mindestens 4 PS stark sein.

Ebenfalls wichtig: Diese Werte beziehen sich auf die Dauerleistung des Motors, und nicht auf die maximale Leistung!

Laufbänder ab 20 km/h sollten ausreichend Platz bieten! 

Die Lauffläche

Wer bei hohen Geschwindigkeiten, wie 20 km/h oder gar 25 km/h trainieren möchte, der sollte Platz einplanen. Das ist leider ein ebenfalls viel zu selten beachteter Punkt beim Laufband Kauf.

Wenn Du generell etwas größer gewachsen bist oder eine große Schrittlänge hast, aber vor allem wenn Du bei hohen Geschwindigkeiten trainieren willst, dann musst Du unbedingt darauf achten, dass die Lauffläche sowohl in der Breite, als auch in der Länge ausreichend groß ist.

Ist sie das nämlich nicht, so steigt das Risiko eines Fehltritts oder Stolperers. Und da sollten natürlich bereits alle Alarmglocken bei Dir schrillen, denn das bedeutet im Umkehrschluss auch: Das Verletzungsrisiko steigt!

Außerdem macht es das Laufen deutlich unentspannter, da Du bei einer kleinen Lauffläche bei jedem Schritt ein paar Sorgen mit Dir herumträgst, auch wenn es Dir vielleicht garnicht so bewusst ist.

Daher mein Rat: Spar‘ nicht am falschen Ende und lege Wert auf eine große Lauffläche!

Ich empfehle für Geschwindigkeiten bis 20 km/h eine Breite von 50 cm und eine Länge von 140 cm und bei Geschwindigkeiten bis 25 km/h eine Breite von 60 cm und eine Länge von 150 cm!

Meinen eigenen Erfahrungen zufolge sollten diese Größen ausreichen. Wenn Du besonders groß gewachsen bist, kann es Sinn machen, im Vorfeld in einem Sportfachhandel einen Probelauf durchzuführen. 

Meine Empfehlungen für ein Laufband ab 20 km/h

1. Fitifito FT850 Profi

Das Fitifito FT850 Profi Laufband gehört aktuell zu den mit Prüfsiegel belegten Laufbändern unter den Amazon Bestsellern in der Kategorie Ausdauertraining. Und das, wie ich finde, völlig zurecht!

Der Motor bietet eine maximale Leistung von 7 PS bei einer Dauerleistung von 3,5 PS. Das Ganze reicht dicke aus, um die maximale Geschwindigkeit von 22 km/h zu erreichen. Der Motor ist dabei stark genug, um sich dafür nicht “quälen“ zu müssen und ist somit auch sehr langlebig.

Die Lauffläche ist 50,5 cm breit und 145 cm lang und liegt somit voll im Soll. Die oben angegeben Mindestgrößen werden erfüllt, was das Laufband ausreichend groß macht. Die Lauffläche ist zudem mit einem 8 Zonen Dämpfungssystem ausgestattet, was ein besonders gelenkschonendes und natürliches Lauferlebnis ermöglicht.

In der Kategorie “Laufbänder ab 20 km/h“ ist dieses Modell daher eine klare Empfehlung.  Es gibt eigentlich nichts, was dieses Gerät vermissen lässt.

Da auch der Preis dieses Modells teilweise stark schwankt, würde ich Dir empfehlen, Dir das Fitifito FT850 Profi Laufband einfach selber einmal anzuschauen und den aktuellen Preis zu checken. Manchmal gibt es dieses Gerät für kurze Zeit sogar schon für unter 300 Euro, also hier gilt: Schnell sein! 

Fitifito FT850/FT900 Profi Laufband
• bis zu 22 km/h
• starker Motor
• große Lauffläche
• Dämpfungssystem für gelenkschondes Training

2. Sportstech F75

Wenn es noch etwas mehr an Ausstattung und Variabilität sein darf, den kann ich das Sportstech F75 empfehlen. Es besitzt einen Motor mit 5 PS der ebenfalls Laufgeschwindigkeiten von 20 km/h auf Dauer auch für schwerere Personen erlaubt. 
Zusätzlich bietet das Laufband eine einstellbare Steigung bis 18 %, um ein abwechlungsreiches Lauftraining zu ermöglichen. 
Über das riesige 15,6 Zoll LCD Touchscreen Display besitzt du den Überblick deiner Trainingswerte. Dazu eine Tablet- und Trinkflaschenhalterung, WiFi, Handpulssensoren und 12 vorinstallierte Programme. 

Da geht kaum Mehr, in meinen Augen! 

Sportstech F75 Profi Laufband
• bis zu 20 km/h
• starker 5 PS Motor
• große Lauffläche mit aktiver Dämpfung
• Steigung bis zu 18 % Einstellbar

Meine Empfehlung für ein Laufband ab 25 km/h

Gleich mal vorneweg: Eine Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h zu finden, gestaltet sich eher schwierig, da es sich hierbei wirklich um ein Profi Gerät handelt. Zudem muss natürlich auch die Motorleistung stimmen und die Lauffläche ausreichend Platz bieten.

All‘ diese Kriterien werden in meinen Augen am besten vom Sportstech F65 Profi Laufband erfüllt. Es gibt in dieser Kategorie einfach kein besseres Laufband!

Der Motor bietet eine phänomenale Dauerleistung von 6 PS und erlaubt damit problemlos Geschwindigkeiten bis 25 km/h. Zudem ist der Motor sehr langlebig und geräuscharm.

Die Lauffläche ist mit einer Breite von 60 cm und einer Länge von 160 cm nicht nur groß, sondern riesig, und ermöglicht auch bei 25 km/h ein sicheres und gesundes Training. Zudem handelt es sich hierbei um eine 5-lagige Lauffläche mit einem Multizonen Dämpfungssystem, welches besonders gelenkschonend und stoßreduzierend ist.

Ich könnte noch stundenlang von diesem Gerät berichten, aber um es auf den Punkt zu bringen: Es gibt nichts, was dieses Laufband vermissen lässt! Alle Aspekte sind auf allerhöchstem Niveau und überzeugen mit Qualität! Der auf den ersten Blick vielleicht etwas hohe Anschaffungspreis zahlt sich auf Dauer, auch aufgrund der hohen Langlebigkeit, auf jeden Fall aus.

Aber jetzt genug geschwärmt… Am besten verschaffst Du Dir einfach mal selber ein Bild vom Sportstech F65 Profi Laufband.  

Update: Das Laufband ist leider im Moment nicht erhältlich

Sportstech F65 Profi Laufband
• bis zu 25 km/h
• sehr starker Motor (6 PS)
• riesige Lauffläche
• Dämpfungssystem für gelenkschonendes Training 
• perfektes Gesamtpaket
Profi auf Laufband

20 km/h auf dem Laufband? Für wen macht das Sinn?

Für wen macht ein Training bei 20 km/h und 25 km/h Sinn? 

Okay die passenden Modelle hast Du hiermit schon vor Dir liegen. So weit, so gut. Eine Frage, die bei Laufband Kunden jedoch ebenfalls häufig auftritt, ist, bei welcher Geschwindigkeit man überhaupt trainieren sollte.

Macht das Lauftraining bei Geschwindigkeiten, wie 20 km/h oder 25 km/h überhaupt Sinn? Und wenn ja, welchen genauen Trainingseffekt hat das?

Zunächst einmal möchte ich betonen, dass Geschwindigkeiten jenseits der 20 km/h Grenze im Normalfall nur etwas für erfahrene Läufer sind.
Anfänger sollten sich hier nicht überschätzen und denken, bei einem solchen Tempo problemlos trainieren zu können. Für den Hobby- und Gelegenheits-Läufer sollte eine Spitzengeschwindigkeit von 12-16 km/h ausreichen.

Zum Vergleich: Wenn Du zwei Stunden lang bei 20 km/h läufst, bist Du 40 km gelaufen und hast damit fast die Weltrekord-Zeit eines Marathons geknackt. Das Ganze ist also definitiv keine Dauergeschwindigkeit für das Laufband Training, sondern eher etwas, was zwischendurch eingestreut werden kann. 😉

Gerade für erfahrene Läufer ist es nämlich von Bedeutung auch mal Abwechslung ins Training zu bringen, und nicht immer bei der gleichen Geschwindigkeit zu laufen. Auch kleine Sprintetappen können dabei sinnvoll sein.

Ich empfehle daher grundsätzlich ein Intervalltraining, wo Du zeitweise die Geschwindigkeit in die Höhe treibst und dem Ganzen dann wieder eine kurze Erholungsphase bei niedrigem Tempo folgen lässt. So kannst Du auch schon in kurzer Zeit effektiv Fett verbrennen und Deine allgemeine Fitness verbessern!

Ein wahres Muss ist das Training bei hohen Geschwindigkeiten übrigens auch, wenn Du Dich auf einen Wettkampf vorbereitest und eine gewisse Zeit anpeilst. Wenn Du schneller laufen willst, musst Du natürlich auch schneller trainieren. Auf diese Weise kannst Du Deine Leistungsschwelle nach oben verschieben und Deine Bestleistung knacken!

Vor allem aber gilt, wie so oft: Die Gesundheit geht vor! Wenn Du also bei höheren Geschwindigkeiten merkst, dass sich Dein Rücken krümmt oder sich generell Deine Körperhaltung verschlechtert, dann schalte lieber wieder einen Gang zurück. Mit einer erhöhten Geschwindigkeit steigt, wenn Du Dich unsicher fühlst, auch das Verletzungsrisiko.

Als Alternative kannst Du daher auch in Sachen Steigung variieren.

Die Geschwindigkeit: Draußen vs. Laufband

Ist eine Geschwindigkeit von 20 oder sogar 25 km/h überhaupt vergleichbar mit dem normalen Joggen im Freien? Vergleichen wir mal kurz beide Arten des Lauftrainings.

Der Gegenwind

Beim Laufen im Freien musst Du gegen den Wind anlaufen. Dieser fällt beim Training auf dem Laufband natürlich weg, was bedeutet, dass Du weniger Kraft aufbringen musst, um voranzukommen. Gleichzeitig hilft der Gegenwind allerdings auch dabei uns beim Laufen abzukühlen. Auf dem Laufband haben wir diese Abkühlungsquelle nicht, sodass wir im Normalfall trotz geringerem Kraftaufwand stärker ins Schwitzen kommen.

Das Abrollen der Füße

Beim normalen Joggen an der frischen Luft müssen wir eine gewisse Kraft aufbringen, um unsere Füße vom Boden abzurollen und so in die Vorwärtsbewegung zu kommen. Auf dem Laufband ist es allerdings natürlich so, dass der Untergrund sich automatisch unter unseren Füßen bewegt. Daher sorgt auch dieser Punkt dafür, dass wir weniger Kraft aufbringen müssen als Draußen.

Ein kleiner Tipp am Rande
Um die Kraftunterschiede auszugleichen und für ein möglichst authentisches Laufgefühl zu sorgen, empfiehlt es sich, die Steigung auf dem Laufband standardmäßig auf 1-2% einzustellen!

Die Motivation

Die landschaftliche Abwechslung und einfach das Gefühl des Vorwärtskommens können beim Laufen im Freien starke Motivatoren sein. Ebenfalls hängt man sich oft an andere Jogger oder spornt sich von deren Tempo selber an. Diese Motivationsfaktoren fallen beim Laufband Training weg.

Fazit - Laufbandtraining vs Joggen im Freien

Was können wir aus den genannten Punkten schließen? Wie unterscheidet sich die Geschwindigkeit auf dem Laufband vom Joggen im Freien?

Es hängt letzten Endes von individuellen Faktoren und Laufpräferenzen ab. Der Großteil der Läufer berichtet allerdings, dass die Geschwindigkeit auf dem Laufband leicht niedriger gewählt wird, als draußen. Trotz geringerem Kraftaufwand ist es vor allem der fehlende, abkühlende Gegenwind, der dem zu Grunde liegt.

Fazit: Laufbänder ab 20 und 25 km/h

Ein Laufband mit einer hohen Geschwindigkeit von 20-25 km/h ist sicherlich nichts für Anfänger, macht für fortgeschrittene Läufer aber definitiv Sinn. Um deutlicher zu werden: Es ist fast schon ein Muss!

Dabei ist es allerdings wichtig, dass auch die Motorleistung stark genug ist und die Lauffläche ausreichend Platz bietet, um einerseits eine hohe Langlebigkeit zu gewährleisten und andererseits die Gesundheit des Lauftrainings in den Vordergrund zu rücken. Die von mir empfohlenen Modelle sind sehr gute Beispiele dafür und erfüllen alle Kriterien in bravouröser Manier.

Ich hoffe, dass ich Dir mit diesem Artikel weiterhelfen konnte. Wenn Du dennoch weitere Fragen oder Anregungen hast, freue ich mich jederzeit über eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Bericht.

Ansonsten jetzt (im Optimalfall) viel Spaß beim Laufband Training bei 20 km/h bzw. 25 km/h, let’s go! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und bin als Autor und Youtuber tätig.  

Laufband oder Ergometer? Der ultimative Vergleich!

Eine Frage, die die Fitnessgemeinde seit eh und je in zwei Lager spaltet: Laufband oder Ergometer? Was ist besser?
Betritt man das Fitnessstudio, um ein gutes Cardio-Workout zu absolvieren, so hat man häufig die Qual der Wahl, denn mittlerweile verfügt nahezu jedes Studio über eine Vielzahl an Trainingsgeräten. Zwei Cardiogeräte, die dabei allerdings nach wie vor hervorstechen, sind das Laufband und das Fahrrad-Ergometer.

Spätestens seit Corona wird auch das Fitnesstraining in den eigenen vier Wänden immer beliebter und da stellt sich natürlich noch mehr als sonst schon die Frage, welches der beiden Geräte denn nun die bessere Wahl ist?

Laufband oder Ergometer

Womit kann man effektiver abnehmen? Welches Gerät ist gelenkschonender? In diesem Artikel gehen wir dem Ganzen mal auf den Grund und schauen uns alle Vor- und Nachteile von Laufband und Ergometer an. Viel Spaß! 😉 

Laufband oder Ergometer – Womit kann man effektiver abnehmen?

Das ist natürlich die Frage aller Fragen in der Fitnessszene: Womit kann ich am besten, schnellsten und effektivsten abnehmen?
Wir alle verfolgen verschiedene Ziele, wenn es uns in ein Fitnessstudio treibt oder wenn wir Zuhause Sport treiben, doch der Hauptgrund, warum die meisten von uns trainieren ist das Abnehmen. Welches Gerät hilft dir also dabei, schneller die Pfunde purzeln zu lassen: Laufband oder Ergometer?

Schaut man sich im Internet zu diesem Thema um, so stößt man schnell auf Ernüchterung, denn eine wirklich klare Antwort, wie viele Kalorien man mit beiden Geräten verbrennt gibt es nicht. Und auch ich muss dich an dieser Stelle leider enttäuschen, denn es gibt hier keine universelle Antwort, die auf jeden Menschen zutrifft.

Wie viele Kalorien du auf dem Laufband oder dem Ergometer verbrauchst hängt vor allem auch davon ab, wie schnell dein Puls in die Höhe schießt und das wiederum hängt davon ab, wie intensiv du trainierst. Manchen Menschen fällt es deutlich leichter auf dem Ergometer bzw. Heimtrainer zu trainieren, während andere das Laufband Workout bevorzugen. Dementsprechend können manche Menschen zum Beispiel ohne Probleme 45 Minuten auf dem Ergometer trainieren, während sie aber bereits nach 30 Minuten auf dem Laufband platt sind. In dem Fall würdest du natürlich mehr Kalorien auf dem Ergometer trainieren.

Man kann einen ganzen Aufsatz über den Kalorienverbrauch von Laufband und Ergometer schreiben, aber ich weiß, dass du hier eher auf der Suche nach konkreten Zahlen bist, also habe ich mir etwas anderes überlegt. 😉 Ich erkläre mich ganz einfach selber einfach mal bereit, das Versuchskaninchen zu spielen und widme mich einem Praxistest.

Ich werde mich für exakt 30 Minuten auf beide Fitnessgeräte begeben und dabei bei einer für mich gefühlten gleichen Intensität trainieren.
Ich werde dabei versuchen, die Intensität möglichst hoch zu halten und gleich zu Beginn des Workouts ordentlich ins Schwitzen zu kommen.
Dabei absolviere ich beide Trainingseinheiten natürlich nicht am selben Tag, sondern nehme mir zwischen beiden Workouts 2-3 Tage Pause. So viel sei mir gegönnt! 😉 Hier das Ergebnis:

 LaufbandErgometer
30 Minuten Training335 kcal290 kcal
60 Minuten Training670 kcal580 kcal

Rechnet man es der Einfachheit halber auf eine Stunde hoch, so verbrenne ich :

  • auf dem Laufband 670 Kalorien und
  • auf dem Ergometer 580. 

Ich persönlich hatte auch das Gefühl, dass das Training auf dem Laufband nochmal deutlich intensiver ist als das auf dem Ergometer. Wie gesagt, ich habe versucht beide Workouts bei gleicher Intensität auszuführen und kam somit bei beiden Einheiten auch gleich zu Beginn stark ins Schwitzen und habe meinen Puls in die Höhe geschossen. Dennoch kam mir das Laufband-Training nochmal intensiver vor.

Das liegt vermutlich ganz einfach daran, dass beim Laufen im Gegensatz zum Radfahren auf dem Ergometer mehr Muskeln angesprochen werden. Das werden wir gleich auch nochmal etwas ausführlicher besprechen.

Wie intensiv das Training ist, ist natürlich auch eine persönliche Angelegenheit. Auf dem Laufband kannst du dafür eine vordefinierte Geschwindigkeit einstellen und musst dann versuchen, diese zu halten. Auf dem Ergometer geht das so ähnlich auch. Wichtig ist es hier, den Unterschied zwischen Ergometer und Heimtrainer zu verstehen, die häufig fälschlicherweise für das gleiche gehalten werden.

Ergometer zeichnen sich im Gegensatz zu Heimtrainern dadurch aus, dass sie ein leistungsabhängiges Training anbieten. Das bedeutet, dass du vorher eine Leistung einstellen kannst, und diese dann automatisch aufrechterhalten wird.

Wenn du zum Beispiel eine Leistung von 150 Watt einstellst, so sorgt das Ergometer dafür, dass du durchgehend bei genau dieser Leistung trainierst. Wenn du nun schneller in die Pedale trittst, so wird der Widerstand verringert. Wenn du langsamer wirst, erhöht sich der Widerstand.

Dadurch wird das Training, ähnlich wie auf dem Laufband, sehr kontrollierbar. Die Intensität des Workouts liegt also bei beiden Geräten voll in deinen Händen. 😉

Fassen wir mal kurz zusammen: Insgesamt hat das Laufband in Sachen Kalorienverbrennung die Nase vorn. Die überwiegende Mehrheit der anderen Erfahrungsberichte, die im Internet so kursieren, bestätigt diesen Eindruck.
Das Laufband wird von vielen sogar als das effektivste Fitnessgerät zum Abnehmen bezeichnet. In diesem meiner Blogbeiträge findest du meine Meinung zu den besten Geräten zum Abnehmen.

Dort spreche ich noch über deutlich mehr Varianten, wie zum Beispiel auch den Crosstrainern, Rudergeräten oder Vibrationsplatten.

In unserem Vergleich geht der erste Punkt, Kalorienverbrauch, allerdings ans Laufband. Gratulation! 😉

Laufband Training

Laufband und Ergometer – Welche Muskeln werden trainiert?

In Bezug auf die aktivierten Muskeln gibt es keine gravierenden Unterschiede zwischen Laufband und Ergometer. Beide Geräte trainieren vor allem die Muskulatur unseres Unterkörpers. Bei beiden sind es demnach die folgenden Muskeln, die hauptsächlich trainiert werden:

  • Vordere Oberschenkelmuskulatur
  • Hintere Oberschenkelmuskulatur
  • Gesäßmuskel
  • Wadenmuskulatur
  • Vorderer Schienbeinmuskel

Wie du siehst, der Fokus liegt ganz klar auf den Beinen. Beim Laufband kommen allerdings noch ein paar weitere Muskeln hinzu, die durchaus auch eine wichtige Rolle spielen. Dazu zählen vor allem die Bauch- und Rückenmuskeln. Beim Laufen muss unser Körper natürlich immer wieder stabilisiert werden, wodurch diese Rumpfmuskeln aktiviert werden. Beim Ergometer bzw. Heimtrainer werden diese Muskeln nicht sonderlich stark angesprochen, da wir während des Trainings größtenteils sitzen.

Auch das Laufband ist aber noch lange kein Ganzkörper-Trainingsgerät, denn auch hier liegt der Fokus wirklich klar auf dem Unterkörper, dennoch werden hier insgesamt mehr Muskeln angesprochen als beim Ergometer. Bei Letzterem kannst du für eine höhere Aktivierung des Rumpfs sorgen, indem du auch mal im Stehen radelst.

Falls du dich für Trainingsgeräte interessierst, mit denen du wirklich nahezu die gesamte Muskulatur zur selben Zeit trainieren kannst, dann schau mal in diesem meiner Beiträge vorbei.

Senioren auf dem Laufband

Welches Cardiogerät ist gelenkschonender? Laufband oder Ergometer?

Laufband oder Ergometer – Welches Gerät schont mehr meine Gelenke?

Während den meisten Menschen primär die Frage im Kopf schwirrt mit welchem Gerät sie am schnellsten abnehmen können, fit werden können oder Muskeln aufbauen können, so wird eine Frage leider immer wieder vernachlässigt: Wie gelenkschonend sind diese Geräte denn eigentlich? Beim Fitnesstraining müssen wir immer langfristig denken und daher ist es extrem wichtig zu wissen, wie man auf eine gesunde Art und Weise trainieren kann, ohne seine Gelenke zu verschleißen.

Nachdem in den beiden ersten Punkten das Laufband leicht die Nase vorn hatte, so ist in diesem Fall das Ergometer bzw. der Heimtrainer der klare Sieger. Und das hat einen ganz einfachen Grund. Du musst dir einfach mal folgendes vorstellen:

Beim Laufen ist es generell so, dass unser gesamtes Körpergewicht bei jedem Schritt auf unseren Gelenken lastet. Beim langsamen oder gemächlichen Gehen ist das noch nicht so dramatisch, aber beim Laufen ist es das 3-4-fache unseres eigenen Körpergewichts, das unsere Gelenke tragen müssen. Besonders unseren Kniegelenken muten wir dabei ganz schön viel zu…

Diese Aufprallkräfte werden natürlich dann nochmal erhöht, wenn du ohnehin schon ein hohes Körpergewicht hast. Auch wenn du grundsätzlich unter Gelenkproblemen leidest, ist das Lauftraining vielleicht nicht die ideale Wahl. Das Laufband ist hierbei sogar im Vergleich zum Joggen im Freien noch die bessere Option, denn die meisten modernen Laufbänder sind mit einem Dämpfungssystem ausgestattet, welches dein Körpergewicht zumindest ein bisschen abfedert. Das generelle Problem bleibt allerdings bestehen.

Und hier kommt das Ergometer ins Spiel. Dieses bildet ein deutlich gelenkschonenderes Training, denn hier fallen die eben beschriebenen Aufprallkräfte weg. Deine Füße bleiben hier die ganze Zeit über in Kontakt mit den Pedalen und dein Körpergewicht wird zum Teil auch vom Sattel getragen. 

Dadurch ist das Ergometer bzw. Heimtrainer Workout deutlich schonender und sanfter. Deine Gelenke wird es freuen! 😉
Außerdem ist das Training auch sicherer, denn die Gefahr, dass man aus dem Gleichgewicht kommt und im schlimmsten Fall stürzt ist hier deutlich niedriger als beim Laufband.

Versteh‘ mich nicht falsch: Ich möchte auch das Laufband hier keineswegs schlechtreden. Die meisten von uns werden, wenn sie es nicht übertreiben und auf den eigenen Körper hören, so schnell erstmal keine Gelenkprobleme durch das Laufband-Training bekommen. Folgenden Personen würde ich dennoch lieber zur Nutzung des Ergometers raten:

  • Übergewichtige Personen
  • Personen mit Gelenkproblemen
  • Ältere Menschen
  • Personen, die gerade erst von einer Verletzung zurückkommen

Welches Gerät eignet sich besser für Zuhause?

Spätestens seitdem Corona uns bei unseren Fitnessstudio-Planungen allen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, erfreut sich das Training in den eigenen vier Wänden einer immer größeren Beliebtheit. Welches Gerät eignet sich hier besser, Laufband oder Ergometer?

Ob ein Cardiogerät sich für die Heimnutzung eignet, hängt von vielen Faktoren ab. Einer davon ist das Thema Größe. Vielen Menschen stellt sich schließlich die entscheidende Frage: Habe ich genug Platz für ein Laufband bzw. ein Ergometer?

Da bist du hier tatsächlich auf genau den richtigen Beitrag gestoßen, denn als Student und Bewohner einer bescheidenen kleinen Wohnung habe ich in wenigen Dingen so viel Erfahrung, wie bei der Nutzung von Fitnessgeräten in den eigenen vier Wänden! 😉

Lass uns nicht lange um den heißen Brei herumreden und die Fakten auf den Tisch legen. Wie viel Platz musst du für Laufband und Ergometer einplanen? Hier mal grobe Richtwerte für die jeweiligen Maße:

 Größe im Gebrauch (L x B x H)Größe zusammengeklappt (L x B x H)
Laufband1,40 x 0,60 x 1,50 m1,40 x 0,60 x 0,60 m
Ergometer/Heimtrainer1,20 x 0,45 x 0,90 m1,30 x 0,45 x 0,40 m

Wie du siehst, gibt es hier zweierlei Maß, denn glücklicherweise kann man Laufbänder, genauso wie Ergometer bzw. Heimtrainer heutzutage größtenteils zusammenklappen und somit platzsparend verstauen.

Meinen Erfahrungen zufolge findet man für beide Geräte eigentlich so gut wie immer irgendeine Lösung, sie Zuhause zu nutzen. Wenn man es denn wirklich will… Bei Nicht-Nutzung kann man viele moderne Geräte dann, wie gesagt, sehr platzsparend verstauen.

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Nutzung Zuhause ist auch die Lautstärke. Viele Menschen nehmen Abstand von Fitnessgeräten für Zuhause, weil sie Sorge haben, die Nachbarn oder Mitbewohner damit zu sehr auf die Palme zu bringen und für regelmäßige Ruhestörungen zu sorgen. Eine berechtigte Sorge?

Naja, nicht wirklich. Ein Laufband liegt lautstärketechnisch typischerweise im Bereich zwischen 50 und 75 Dezibel. Zum Vergleich: Ein normales Gespräch oder der Fernseher bei Zimmerlautstärke kommt auf etwa 65 Dezibel. Beim Laufband ist es allerdings so, dass der größte Teil der Lautstärke nicht durch das Gerät an sich verursacht wird, sondern durch das Auftreten und Abrollen unserer Füße.

Hier ist es daher also wieder einmal wichtig, auf ein Laufband mit einer guten Dämpfung zu setzen. Ich habe bereits einen extra Artikel verfasst, in dem ich über die leisesten Laufbänder spreche bzw. generell darüber, wie du die Lautstärke beim Laufband-Training verringern kannst. Diesen findest du hier.

Ein Ergometer bzw. Heimtrainer ist von Natur aus ohnehin schon extrem leise, denn hier fallen ja keine Aufprallgeräusche an. Unsere Füße sind in stetigem Kontakt mit den Pedalen und gleiten förmlich durch die Bewegung. Hierbei ist es also auch zum Beispiel problemlos möglich nebenbei den Fernseher laufen zu lassen oder im gleichen Zimmer mit einem Mitbewohner oder Familienmitglied zu trainieren. Die hauptsächliche Lautstärke wird hierbei von deinem eigenen Außer-Atem-Sein verursacht. 😉

Sowohl beim Laufband als auch beim Ergometer musst du dich also nicht vor einer Ruhestörung fürchten. Wenn es dir dann allerdings doch auf jedes Dezibel ankommt, dann ist das Ergometer insgesamt die bessere, weil leisere Lösung.

Fassen wir mal kurz zusammen: Die Punkte für den höheren Kalorienverbrauch und die größere Anzahl an aktivierten Muskeln gehen an das Laufband. Die Punkte für das gelenkschonendere Training und die Nutzung in den eigenen vier Wänden gehen hingegen an das Ergometer. Es steht 2:2. Und jetzt?

Fazit: Laufband und Ergometer – Warum nicht einfach beides nutzen?

Laufband oder Ergometer, eine Frage, die sich auch nach diesem Artikel nicht pauschal beantworten lässt. Letzten Endes hängt es natürlich auch von deinen persönlichen Präferenzen ab. Bist du eher der Typ Läufer? Dann könnte das Laufband für dich die beste Wahl sein. Bist du hingegen eher der Radfahrer? Dann könnte für dich natürlich auch das Fahrrad-Ergometer reizvoll sein.

Mit dem Laufband kannst du zwar schneller und effektiver Kalorien verbrennen und mehr Muskeln aktivieren, doch das Ergometer-Training bietet dafür den riesigen Vorteil, dass es sehr gelenkschonend ist. Besonders übergewichtigen Personen, älteren Menschen oder Personen mit Gelenkproblemen würde ich daher eher zum Ergometer raten.

Im Endeffekt sind aber beide Fitnessgeräte eine sehr gute Wahl und zählen beide zurecht zu den beliebtesten Varianten, sich fit zu halten. Wenn du ins Fitnessstudio gehst, wäre es vielleicht eine gute Überlegung, einfach immer mal wieder zwischen beiden Geräten zu variieren. Dann heißt es also nicht mehr: Laufband oder Ergometer, sondern Laufband und Ergometer! Somit lassen sich die jeweiligen Vorteile ideal kombinieren! 😉

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Artikel weiterhelfen konnte. Wenn du noch irgendwelche Fragen hast, dann kannst du dich gerne jederzeit per Mail bei mir melden oder einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen.

Ansonsten wünsche ich dir jetzt erstmal viel Spaß beim Training mit dem Laufband oder mit dem Ergometer! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und bin als Autor und Youtuber tätig.  

Laufband oder Rudergerät? – Welches hat beim Abnehmen, Muskelaufbau, praktische Anwendung die Nase vorn

Fitnessstudios erfreuen sich an immer höheren Besucherzahlen. Naja, zumindest wenn Corona uns nicht gerade allen einen gewaltigen Strich durch die Rechnung macht. Dadurch wird nun allerdings auch das Fitnesstraining in den eigenen vier Wänden immer interessanter und immer mehr Menschen denken über die Anschaffung eines Fitnessgeräts nach.

Doch es gibt mittlerweile eine solch immense Auswahl an verschiedenen Modellen, dass man schnell mal den Überblick verlieren kann. Instinktiv denken die meisten Menschen dabei direkt an das Laufband, welches nach wie vor der absolute Klassiker unter den Fitnessgeräten ist.

Eine Alternative, die aktuell immer beliebter wird, aber dennoch meiner Meinung nach immer noch maßlos unterschätzt wird, ist das Rudergerät.
In diesem Artikel gehen wir die Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Geräte durch und dabei werde ich dir 5 Gründe liefern, warum das Rudergerät sogar die bessere Wahl ist. Viel Spaß! 😉

Muskelaufbau - Laufband vs Rudergerät

Eine kurze Frage: Hast du dir schon einmal die Athleten angeschaut, die bei den olympischen Spielen in der Sportart Rudern antreten? Klar, wer es bis nach Olympia geschafft hat, der ist grundsätzlich eigentlich immer unglaublich fit und durchtrainiert, aber die Ruderer spielen in Sachen Fitness nochmal in einer anderen Liga. Der Grund dafür: Rudern trainiert nahezu den gesamten Körper!

Muskelaufbau Laufband

 Fangen wir aber erstmal mit dem Laufband an. Nach wie vor ist es eigentlich so, dass Laufbänder die beliebtesten und in Fitnessstudios auch begehrtesten Cardiogeräte sind. Doch was wird hierbei überhaupt trainiert? Das Laufen beansprucht hauptsächlich den Unterkörper, oder genauer gesagt folgende Muskeln:

  • Vordere Oberschenkelmuskulatur
  • Hintere Oberschenkelmuskulatur
  • Gesäßmuskel
  • Wadenmuskulatur
  • Vorderer Schienbeinmuskel

Neben diesen Muskeln werden auch einige Rumpfmuskeln aktiviert, um uns während des Laufens zu stabilisieren. Das ist schon mal gar nicht so schlecht, aber noch lange kein wirkliches Ganzkörpertraining. Nun aber zurück zum Rudergerät!


Muskelaufbau Rudergerät

Beim Rudergerät sieht die Sache schon ganz anders aus, denn hier werden tatsächlich bis zu 80% der gesamten Muskulatur trainiert, und das zur selben Zeit! Aufgepasst, es folgt erneut eine Auflistung der trainierten Muskeln, dieses Mal allerdings eine etwas längere:

  • Großer Rückenmuskel (Latissimus)
  • Rückenstrecker
  • Trapezmuskel/Nacken
  • Hintere Schulter
  • Vordere Oberschenkel
  • Hintere Oberschenkel
  • Gesäßmuskel
  • Waden
  • Bauchmuskulatur
  • Bizeps
  • Unterarmmuskulatur

Nein, das waren nicht die Notizen aus meiner letzten Anatomie-Vorlesung in der Uni, sondern tatsächlich die Muskeln, die wir allesamt gleichzeitig mit dem Rudergerät trainieren können! 😉 Tatsächlich ist diese Liste sogar noch nicht einmal komplett und ich bin nur auf die hauptsächlichen Muskelgruppen eingegangen.

Was ist dein Ziel?
Klar, mit dem Laufband wirst du dich besser auf bevorstehende Laufwettbewerbe vorbereiten können, aber wenn es dein Ziel ist, einen athletischen Körper aufzubauen und all deine Muskeln zu fördern, dann ist das Rudergerät die bessere Wahl.

Mit der höheren Anzahl an aktivierten Muskeln geht allerdings noch ein weiterer sehr entscheidender Vorteil hervor, auf den wir jetzt zu sprechen kommen! 😉

Rudergeräte Training

Training auf dem Rudergerät verbrennt reichlich Kalorien

Kalorienverbrauch und Abnehmen - Laufband vs Rudergerät

Das Fitnessziel Nummer 1, warum auch heute noch Millionen von Menschen mit dem Sport anfangen, ist das Abnehmen. Egal ob es darum geht, die überschüssigen Winterkilos loszuwerden oder um den Traumkörper für die anstehende Strandsaison zu erreichen: Was würden wir nicht alle dafür geben, um schnell und einfach ein paar Pfunde purzeln zu sehen?

Auch hier treibt es die Menschen beinahe instinktiv auf das Laufband. Doch wusstest du, dass das Rudergerät für das Abnehmen sogar deutlich besser geeignet ist?

Wie wir gerade gesehen haben, werden auf dem Rudergerät deutlich mehr Muskeln zur selben Zeit trainiert. Und hier müssen wir einfach nur mal kurz überlegen, was es bedeutet, wenn sehr viele Muskeln gleichzeitig trainiert werden…

Es bedeutet, dass unser Körper auch sehr viel Energie bereitstellen muss, um all diese Muskeln zu versorgen. Das wiederum bedeutet, dass die Kalorienverbrennung mal so richtig angekurbelt wird.
Um eine solch hohe Menge an Energie bereitstellen zu können, ist unser Körper außerdem nahezu gezwungen, auf unsere Fettreserven zurückzugreifen. Und das ist natürlich Musik in den Ohren von jedem, der abnehmen möchte! 😉

gelenkschonendes Training - Laufband oder Rudergerät

Auch wenn es hier vielleicht ein wenig so rüberkommt: Ich möchte das Laufband ganz und gar nicht schlechtreden und halte es nach wie vor für ein sehr gutes Fitnessgerät. Eines der Hauptprobleme dabei ist aber auch, dass es nicht unbedingt das gelenkschonendste ist.

Generell ist es beim Laufen so, dass ungefähr das 3-4-fache unseres eigenen Körpergewichts auf unseren Gelenken lastet – und das bei jedem einzelnen Schritt. Besonders das Kniegelenk muss auf Dauer darunter leiden.

Das Laufband ist hier im Vergleich zum Joggen im Freien sogar noch die bessere Wahl, denn die meisten modernen Laufbänder sind mit einem Dämpfungssystem ausgestattet, sodass wenigstens noch ein bisschen von unserem Körpergewicht abgefedert wird. Dennoch gilt das Laufband (zurecht) nicht als das schonendste und gesündeste Gerät.

Das Rudergerät hingegen ist deutlich gelenkschonender, denn hier fallen die eben beschriebenen Aufprallkräfte weg, da unsere Füße in stetigem Kontakt mit dem Trittbrett sind.

Dazu muss man sagen, dass hierfür natürlich auch immer die richtige Ausführung eine wichtige Rolle spielt und das Rudertraining am Anfang nicht ganz so instinktiv und einfach ist, wie das Laufen.

Doch es ist auch keine Wissenschaft und hat man den Dreh erstmal raus, ist auch das Rudern super einfach. Und wie gesagt, das Training auf dem Rudergerät ist für deine Gelenke auf jeden Fall deutlich besser als das Laufband. Wie gesagt, ich möchte allerdings das Laufband auch keineswegs schlechtreden.

Solange du es auf dem Laufband nicht übertreibst und auf deinen eigenen Körper hörst, sollte das Ganze kein allzu großes Problem darstellen. Folgenden Personen würde ich aufgrund des schonenderen Bewegungsablaufs dennoch eher zur Nutzung eines Rudergeräts raten:

  • Übergewichtige Personen
  • Personen mit Gelenkproblemen
  • Ältere Menschen
  • Personen, die gerade erst von einer Verletzung zurückkommen

Das Training auf dem Rudergerät bietet eine erfrischende Abwechslung zu Laufband und Co. und kann richtig Spaß machen. 

Was sagt die Wissenschaft?

"Nachdem sich Joseph und Joe mehrfach positiv für das Rudergerät ausgesprochen haben, als Ruderer, Ruder-Coach beziehungsweise Fitnesstrainer, wollen wir uns ansehen, was die Wissenschaft dazu zu sagen hat.

In einer Studie mit jungen Erwachsenen wurden verschiedene Trainingsgeräte für zuhause auf den Prüfstand gestellt. Dabei fand man heraus, dass auf dem Rudergerät mehr Energie als auf dem Laufband verbrannt wird – die Wissenschaft stützt also den Standpunkt unserer beiden Experten.

Eine andere Studie stellt fest, dass regelmäßiges Laufen über lange Strecken häufiger zu damit verwandten Verletzungen beziehungsweise Beeinträchtigungen führt. Die Meta-Studie betrachtete dafür andere wissenschaftliche Ergebnisse und stellt fest, dass teilweise knapp 80 % der Verletzungen der unteren Extremitäten (den Beinen) mit dem Langstreckenlaufen assoziiert werden."  

Quelle: Meduni


Spaßfaktor zwischen Laufband und Rudergerät! 

Ich weiß, ich weiß, die Frage, welches der beiden Fitnessgeräte einem mehr Spaß bereitet ist subjektiv…
Dennoch behaupte ich, dass das Rudern den meisten Menschen mehr Spaß macht als das Laufen. Das liegt zum Teil daran, dass wir wahrscheinlich alle schon Hunderte von Kilometern joggen waren. Doch wie viele Kilometer bist du persönlich in deinem Leben schon gerudert?

Ich muss zugeben, dass ich dem Rudergerät erst sehr spät eine Chance gegeben habe. Ich war bereits drei Jahre lang im Fitnessstudio angemeldet und habe den beiden Rudergeräten, die dort irgendwo in der Ecke standen, bis dahin kaum Beachtung geschenkt. Als ich mich dann eines Tages aufwärmen wollte und gerade alle Laufbänder belegt waren, dachte ich mir, ich gebe dem Rudergerät einfach mal eine Chance.

Und ich muss zugeben, dass es von Anfang an eine sehr erfrischende Abwechslung zum sonst doch recht monotonen Training auf dem Laufband war. Heute, knapp 4 Jahre später, nutze ich zwar immer auch mal wieder andere Geräte, wie eben das Laufband, den Crosstrainer oder das Ergometer, doch das Rudergerät ist nach wie vor meine erste Wahl.

Der Bewegungsablauf beim Rudern ist einfach meiner Meinung nach deutlich vielfältiger und abwechslungsreicher und mir persönlich macht es dadurch auch mehr Spaß. Wie gesagt, das mag ein sehr subjektives Thema sein, aber wieso dem Rudergerät nicht einfach mal eine Chance geben? 😉

Rudergerät Waterrower

zuhause trainieren - Laufband und Rudergerät

Nicht erst seit der Corona-Pandemie wird es für immer mehr Menschen immer reizvoller, das Workout vom Fitnessstudio einfach in die eigenen vier Wände zu verlegen. Doch welches Fitnessgerät eignet sich denn eigentlich besser für den Heimgebrauch, Laufband oder Rudergerät?

Du ahnst es vielleicht schon, aber auch hier hat das Rudergerät meiner Meinung nach die Nase vorn. Das hat gleich mehrere Gründe, einer davon ist die Lautstärke. Viele Menschen schrecken vor dem Kauf eines Laufbands für Zuhause zurück, weil sie Sorge haben, ihre Mitbewohner oder Nachbarn damit zu sehr auf die Palme zu bringen oder gar für eine Ruhestörung zu sorgen.

Ich kann dich beruhigen: Ganz so schlimm ist es auf keinen Fall! Die Nutzung eines Laufbands in den eigenen vier Wänden ist auf jeden Fall nichts, was für eine Ruhestörung sorgen könnte. Ich selber habe auch zu Zeiten, in denen ich in einem Studentenwohnheim gelebt habe, nicht auf das Indoor-Lauftraining verzichtet. Eine Beschwerde habe ich mir dadurch nie eingefangen. Mag daran liegen, dass ich sehr lockere Nachbarn und Untermieter hatte, vielleicht aber auch daran, dass die Nutzung eines Laufbands nicht allzu laut ist.

Dennoch ist ein Laufband jetzt auch nicht flüsterleise. Wenn du im Wohnzimmer trainierst, und nebenbei jemand Fernsehen schauen möchtest, dann kann das Training auf dem Laufband schon als störend empfunden werden. Nicht unbedingt aufgrund der Lautstärke des Laufbands an sich, sondern aufgrund des ständigen Auftretens und Abrollens deiner Füße.

Diese Aufprallgeräusche fallen beim Rudergerät natürlich weg, wodurch es auch nochmal deutlich leiser ist. Wichtig ist es hierbei allerdings, auf was für eine Art von Rudergerät man setzt. Rudergeräte mit Wasserwiderstand erzeugen beim Trainieren ein leichtes Plätschergeräusch und die Geräte mit Luftwiderstand einen sanften Windzug, den man auch durchaus zu hören bekommt. Diese Lautstärke ist zwar geringer als beim Laufband, aber auch hier kriegen es deine Mitbewohner auf jeden Fall mit, wenn sie sich im gleichen Zimmer befinden.

Am besten wären hier Rudergeräte mit Magnetbremse, die wirklich flüsterleise sind. Diese Modelle sind generell die idealen Geräte zum Einstieg, da sie dazu auch meistens noch sehr günstig sind.

Das SportPlus Rudergerät* zum Beispiel ist eine super Wahl und mit unter 400 Euro auch ein echtes Schnäppchen. Für ein gutes Laufband sollte man meiner Meinung nach mindestens 600 Euro ausgeben und dabei sogar eher noch auf den vierstelligen Bereich schielen.

Auch in der Kategorie “Nutzung Zuhause“ geht der Punkt also insgesamt ans Rudergerät! 

Fazit - Laufband oder Rudergerät

Rudern ist das neue Laufen!
Das waren sie also, meine persönlichen 5 Gründe, warum das Rudergerät besser als ein Laufband ist. Ich muss gestehen, dass ich absolut keine Ahnung habe, wieso Rudergeräte nach wie vor so unterschätzt sind. Ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen und sagen, dass sie sogar die unterschätztesten Fitnessgeräte überhaupt sind.

Dabei hätten sie es doch, wie wir in diesem Artikel gesehen haben, absolut verdient, ein paar Plätze auf der Beliebtheitsskala nach oben zu klettern. Vielleicht konnte ich den einen oder anderen hiermit ja auch überzeugen, dem Ganzen einfach mal eine Chance zu geben.

Ich hoffe, dass dir dieser Artikel weitergeholfen hat. Wenn du ansonsten noch irgendwelche Fragen hast, dann kannst du mich jederzeit gerne per Mail kontaktieren oder einfach einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen.

Ansonsten wünsche ich dir jetzt viel Spaß auf dem Laufband, oder besser noch auf dem Rudergerät! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und bin als Autor und Youtuber tätig.  

Laufband oder Crosstrainer

Die Fitnessszene erlebt seit Jahren einen regelrechten Boom. Immer mehr Menschen stürmen in die Fitnessstudios und auch das Training in den eigenen vier Wänden erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Diesen Trend haben auch die Hersteller bereits erkannt, was dazu führt, dass immer mehr teilweise sehr innovative Fitnessgeräte auf den Markt kommen. 

Bei dieser immer größer werdenden Auswahl an Geräten, sind es dennoch nach wie vor zwei absolute Klassiker, die hervorstechen: Das Laufband und der Crosstrainer. Doch welches dieser beiden Cardiogeräte ist denn eigentlich besser? 

Diese Frage kursiert bereits seit Jahren in der Fitnessszene und in diesem Artikel möchte ich dem Ganzen mal auf den Grund gehen. In den nächsten Minuten erfährst du alle Vor- und Nachteile von Laufband und Crosstrainer und wirst dadurch das für dich persönlich beste Trainingsgerät wählen können. Viel Spaß! 😉

Laufband oder Crosstrainer

Laufband oder Crosstrainer - der ultimative Vergleich


Laufband oder Crosstrainer – Womit kann man effektiver abnehmen?

Fangen wir mal direkt mit der Frage an, die wohl den meisten Menschen auf der Seele liegt. Bei der Nutzung eines Fitnessgeräts können wir unterschiedliche Ziele verfolgen. Das wohl verbreitetste Ziel ist dabei das Abnehmen, und dadurch stellt sich natürlich die Frage, welche dieser beiden Optionen hier die effektivere Wahl ist, Laufband oder Crosstrainer?

Im Internet kursieren hierzu unglaublich viele verschiedene Zahlen und angebliche Fakten. Mal sind es doppelt so viele Kalorien, die auf dem Laufband verbrannt werden, und mal hat sogar der Crosstrainer die Nase vorn. Wie soll man da bitte den Überblick behalten? Bevor wir verstehen, welches Fitnessgerät besser zum Abnehmen geeignet ist, müssen wir verstehen, dass der Kalorienverbrauch eine sehr individuelle Angelegenheit ist.

Wie viele Kalorien du auf dem Laufband oder Crosstrainer verbrennst, hängt von vielen Faktoren ab. Wie intensiv trainierst du? Wie lange hältst du es auf den Geräten aus? Manchen Menschen fällt es zum Beispiel deutlich leichter 45 Minuten auf dem Crosstrainer zu trainieren, als auch nur 20 Minuten auf dem Laufband.

Der Kalorienverbrauch hängt vor allem auch davon ab, wie hoch dein Puls während des Trainings ist. Schießt dein Puls so richtig in die Höhe, wird auch die Kalorienverbrennung ordentlich angekurbelt. Die Höhe deines Pulses hängt jedoch auch davon ab, wie intensiv das Training auf dem Laufband bzw. Crosstrainer für dich persönlich ist, und wie gesagt, manchen Menschen fällt einfach eines der beiden einfacher als das andere.

Eine wirklich zufriedenstellende Antwort, welches der beiden Cardiogeräte die bessere Wahl zum Abnehmen ist kann man also nicht liefern. Doch ich weiß natürlich, dass das nicht gerade das ist, was du hier lesen wolltest 😉 Ich selber bin ein großer Fan von Praxistests. Man findet im Internet Tausende von Artikeln zum Thema Abnehmen mit Laufband und Crosstrainer, doch das Sinnvollste ist aus meiner Sicht, das Ganze einfach selber einmal auszuprobieren.

Selbsttest Kalorienverbrauch

 Dafür trainiere ich auf beiden Geräten für exakt eine halbe Stunde. Um meinen Kalorienverbrauch zu messen nutze ich dafür die Garmin Forerunner 945 Sportuhr in Kombination mit einem Brustgurt (Polar H10) zur besseren Pulsmessung. Ich versuche dabei, sowohl auf dem Laufband als auch auf dem Crosstrainer bei hoher Intensität zu trainieren und gleich zu Beginn ordentlich ins Schwitzen zu kommen. Also für mich heißt es jetzt, Sport Outfit an und auf geht’s! 😉 Hier meine Ergebnisse:

 LaufbandCrosstrainer
30 Minuten Training335 kcal360 kcal
60 Minuten Training670 kcal720 kcal

Wie du siehst, liegen meine Kalorienverbrauchs-Werte vom Laufband- und Crosstrainer-Workout nicht sonderlich weit auseinander. Rechnet man es auf eine Stunde hoch, so komme ich auf 720 verbrauchte Kalorien beim Crosstrainer und 670 beim Laufband.

Ein möglicher Grund für den etwas höheren Kalorienverbrauch auf dem Crosstrainer ist die Anzahl der beanspruchten Muskeln. Und das bringt uns auch schon zum nächsten Punkt! 😉

Training mit dem Crosstrainer

Ein Workout mit dem Crosstrainer ist bei korrekter Ausführung ein echtes Ganzkörper-Training!

Laufband & Crosstrainer – Welche Muskeln werden trainiert?

Im Prinzip ist der Kalorienverbrauch eine einfache Angelegenheit. Unser Körper verbraucht Kalorien, weil er Energie bereitstellen muss. Wenn wir ein sehr intensives Training absolvieren, dann benötigen wir auch mehr Energie und dementsprechend werden mehr Kalorien verbrannt. Wenn wir zum Beispiel sehr viele Muskeln zur selben Zeit trainieren, dann muss unser Körper all diese Muskeln gleichzeitig mit Energie versorgen und dadurch steigt der Kalorienverbrauch. Daher stellt sich nun die Frage: Welche Muskeln werden auf dem Laufband und auf dem Crosstrainer trainiert?

Laufband: vor allem Training der unteren Muskelgruppen

Das Laufband ist im Grunde genommen einfach nur die Indoor-Variante des Joggens. Hauptsächlich werden dabei also die Beinmuskeln trainiert bzw. genauer gesagt die Oberschenkel-, Waden- und auch Gesäßmuskeln.

Crosstrainer: Ganzkörpertraining der Muskeln 

Das Workout auf dem Crosstrainer hingegen gleicht eher einem Ganzkörpertraining. Auch wenn natürlich auch hier längst nicht alle Muskeln unseres Körpers trainiert werden, so kannst du mit dem Crosstrainer neben den Bein- und Gesäßmuskeln auch deinen Oberkörper trainieren. Dafür ist es wichtig, dass du die seitlichen Griffe des Crosstrainers fest umgreifst und so deine Arme intensiv bei jeder Bewegung mitnimmst.

Dadurch beanspruchst du die Rumpf- und Armmuskulatur und machst aus dem Workout ein echtes Ganzkörpertraining. Und wie wir gerade gelernt haben, bedeutet eine höhere Anzahl an aktivierten Muskeln eben auch einen höheren Kalorienverbrauch! 😉

Welche Muskelgruppen und welche Trainingsform möchte ich trainiern

 Auch wenn das Laufband nicht ganz so viele Muskeln trainiert, wie der Crosstrainer, so ist das Lauftraining dennoch die intensivere Trainingsmethode. Während beim Crosstrainer also sehr viele Muskeln zur gleichen Zeit trainiert werden, so bearbeiten wir auf dem Laufband zwar fast nur unsere Unterkörper-Muskulatur, diese aber in einer höheren Intensität.

Für Läufer, die meistens ja auf die Ausprägung der Beinmuskulatur abzielen bzw. ihre Leistung steigern wollen, ist das Laufband daher die bessere Wahl. Der Crosstrainer erlaubt also ein besseres Ganzkörpertraining, während du mit dem Laufband gezielter und intensiver trainieren kannst.

Gezielter kannst du mit dem Laufband übrigens auch aus dem Grund trainieren, dass du eine feste Geschwindigkeit voreinstellen kannst und somit die Intensität konstant halten kannst.  Beim Crosstrainer hingegen musst du dich nicht an eine spezielle Geschwindigkeit halten und kannst das Ganze variieren, wie du möchtest.

Senioren auf dem Laufband

Laufband oder Crosstrainer – Was ist gesünder?

Ein Punkt, der meiner Meinung nach leider viel zu häufig vernachlässigt wird, ist der Aspekt der Gesundheit. Ein Fitnessgerät kann noch so effektiv sein, wenn wir uns dadurch auf Dauer unsere Gelenke verschleißen oder uns einer hohen Verletzungsgefahr aussetzen, dann sind unsere ganzen Trainingsbemühungen kontraproduktiv…

Also, welches Cardiogerät ist gelenkschonender: Laufband oder Crosstrainer?

Während man über die vorherigen beiden Punkte noch streiten konnte und keine eindeutige Antwort geben konnte, welches der beiden Geräte die bessere Wahl ist, so ist die Lage in Sachen Gelenkbeanspruchung recht eindeutig. Beim Laufband bzw. generell beim Joggen ist es so, dass unser gesamtes Körpergewicht bei jedem Schritt auf unseren Gelenken lastet.

Im Gegensatz zum Gehen wirkt beim Joggen sogar etwa das 3-4-fache des eigenen Körpergewichts auf unseren Gelenken – und das bei jedem einzelnen Schritt. Das ist natürlich besonders dann ein Problem, wenn du ein sehr hohes Körpergewicht hast oder wenn du generell schon Probleme mit den Gelenken hast.

Das Laufband ist dabei sogar schon häufig die bessere Alternative zum normalen Joggen gehen im Freien, denn viele Laufbänder sind mit einem Dämpfungssystem ausgestattet, welches dein Körpergewicht bei jedem Schritt zumindest ein bisschen abfedert. Dennoch muss man unterm Strich sagen, dass das Laufband nicht gerade das gelenkschonendste Fitnessgerät ist.


Crosstrainer - die schwebende Bewegung ist gelenkschonender

Anders sieht es da beim Crosstrainer aus. Der gleitende, fast schon schwebende Bewegungsablauf des Crosstrainers sorgt dafür, dass das Training als sehr gelenkschonend gilt. Das liegt natürlich hauptsächlich daran, dass unsere Füße hier im Gegensatz zum Joggen in stetigem Kontakt mit den Pedalen bleiben und somit die eben beschriebenen Aufprallkräfte wegfallen.
Hier ist es also nicht so, dass das 3-4-fache unseres Körpergewichts auf unseren Gelenken lastet.

Der Punkt für das gesündere und gelenkschonendere Training geht also klar an den Crosstrainer. Dennoch bedeutet das nicht, dass jeder Mensch grundsätzlich Abstand vom Laufband nehmen sollte. Die meisten von uns werden, wenn sie es nicht übertreiben und auf den eigenen Körper hören, so schnell erstmal keine Gelenkprobleme durch das Laufband-Training bekommen. Folgenden Personen würde ich dennoch lieber zum Crosstrainer raten:

  • Übergewichtige Personen
  • Personen mit Gelenkproblemen
  • Ältere Menschen
  • Personen, die gerade erst von einer Verletzung zurückkommen

Auch bei Rückenschmerzen oder generellen Rückenproblemen halte ich den Crosstrainer für die bessere Wahl! 

Warum genau, und wie du rückenschonend mit dem Crosstrainer trainieren kannst, das erfährst du in diesem Artikel.

Welches Gerät (Laufband oder Crosstrainer) eignet sich besser für die Nutzung Zuhause? 

Fitnessstudios erfreuen sich nach wie vor an unglaublich hohen Besucherzahlen und dennoch wird auch das Training in den eigenen vier Wänden immer beliebter. Spätestens seit Corona stellt sich daher für immer mehr Menschen die Frage: Welches Fitnessgerät eignet sich am besten für Zuhause?

Auch hier hängt die Antwort wieder von vielen verschiedenen Faktoren ab. Geht es dir bei der Heimnutzung von Laufband und Crosstrainer vor allem darum, Platz zu sparen? Hier mal grobe Richtwerte für die Maße beider Geräte:

 Größe im Gebrauch (L x B x H)Größe zusammengeklappt (L x B x H)
Laufband1,40 x 0,60 x 1,50 m1,40 x 0,60 x 0,60 m
Crosstrainer1,60 x 0,60 x 1,40 m1,60 x 0,60 x 1,10 m

Wie du siehst, tut sich zwischen beiden Geräten nicht viel in Sachen Größe. Viele Laufbänder und Crosstrainer lassen sich heutzutage glücklicherweise bei Nicht-Nutzung zusammenklappen und können somit recht platzsparend verwendet werden. Ich habe bereits extra Artikel über die besten Laufbänder für Zuhause und die besten Crosstrainer für Zuhause geschrieben, die du dir auf jeden Fall mal anschauen solltest.

Ein weiteres Merkmal ist auch die Lautstärke. Viele Menschen schrecken vor der Nutzung von Laufband, Crosstrainer und Co. in den eigenen vier Wänden zurück, weil sie Angst haben, die Nachbarn oder Mitbewohner damit zu sehr zu belästigen. Eine berechtigte Sorge?

Na ja, nicht wirklich. Ich trainiere bereits seit Jahren mit den unterschiedlichsten Fitnessgeräten in meiner bescheidenen kleinen Wohnung. Für eine Ruhestörung habe ich dabei aber glücklicherweise noch nie gesorgt. Die meisten Laufbänder liegen lautstärketechnisch im Bereich zwischen 50 und 75 Dezibel. Zum Vergleich: Ein normales Gespräch oder der Fernseher bei Zimmerlautstärke kommt auf etwa 65 Dezibel. Beim Laufband ist es allerdings so, dass die hauptsächliche Lautstärke nicht durch das Gerät an sich verursacht wird, sondern durch das Auftreten und Abrollen unserer Füße.

Hier ist es daher also wieder einmal wichtig, auf ein Laufband mit einer guten Dämpfung zu setzen. Ich habe bereits einen extra Artikel verfasst, in dem ich über die leisesten Laufbänder spreche bzw. generell darüber, wie du die Lautstärke beim Laufband-Training verringern kannst.

Crosstrainer hingegen sind an sich bereits sehr leise, denn hier fallen die Aufprallkräfte ja bekanntlich weg. Wenn du es hierbei schaffst, für eine Ruhestörung zu sorgen, dann hast du entweder extrem empfindliche Nachbarn oder du machst beim Training irgendwas falsch… Ok, jetzt mal Spaß beiseite: Crosstrainer sind wirklich super leise! 😉

Laufband vs. Crosstrainer – Das Fazit

Was lässt sich denn jetzt unterm Strich festhalten? Welches Fitnessgerät ist besser – Laufband oder Crosstrainer?
Wie so oft lässt sich hier kein eindeutiges Fazit ziehen.
Für Läufer oder alle Menschen, die ein intensives Training mit dem Ziel der Leistungssteigerung verfolgen, ist das Laufband vermutlich die bessere Wahl. Hier zielst du klar auf die Bein- und Gesäßmuskulatur ab und trainierst diese Muskeln sehr effektiv. Zudem ist der Bewegungsablauf natürlich für alle, die schon einmal joggen waren, sehr gewohnt.

Der Crosstrainer hingegen geht eher in die Richtung eines Ganzkörper-Geräts. Hier werden die Muskeln zwar nicht so intensiv trainiert, dafür werden allerdings mehr Muskeln zur selben Zeit beansprucht, was letzten Endes auch zu einem leicht höheren Kalorienverbrauch führt.

 Zudem bietet der Crosstrainer den entscheidenden Vorteil, dass er sehr gelenkschonend ist, da hier im Gegensatz zum Laufband keine Aufprallkräfte auf unseren Gelenken lasten. Dadurch ist der Crosstrainer vor allem für übergewichtige Personen, ältere Menschen und Personen mit Gelenkproblemen wahrscheinlich die bessere Wahl.

Letzten Endes sind aber sowohl Laufband als auch Crosstrainer sehr gute Cardiogeräte und erfreuen sich beide zurecht einer solch großen Beliebtheit. Welches der beiden Geräte für dich das Beste ist, liegt ganz einfach an deinen persönlichen Präferenzen. Lass mich gerne in den Kommentaren unter diesem Artikel wissen, mit welchem Trainingsgerät du die besseren Erfahrungen gemacht hast und wenn du noch irgendwelche Fragen hast, dann kannst du mich gerne und jederzeit per Mail kontaktieren.

Aber nun wünsche ich dir erstmal viel Spaß und Erfolg beim Laufband- bzw. Crosstrainer-Training! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und bin als Autor und Youtuber tätig.