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Die besten Fahrradcomputer für Kinder

Die besten Fahrradcomputer für Kinder: Alles Wissenswerte 

Wenn ein Kind zu Weihnachten ein neues Fahrrad geschenkt bekommen hat, dann ist ein Fahrradcomputer das ideale Extra, was nochmal ein zusätzliches Leuchten in den Augen hervorruft.
Immer wieder werde ich daher gefragt, ob es auch Fahrradcomputer speziell für Kinder gibt. In diesem Artikel gehe ich dem Ganzen auf den Grund und erkläre Dir, worauf beim Kauf eines Kinder Fahrradcomputers zu achten ist. 

Fahrrad Kinder

Am Ende des Artikels findest Du die empfohlenen Modelle. Damit Du in Zukunft selber zum Experten auf dem Gebiet der Fahrradcomputer wirst, erkläre ich Dir vorher noch alles Wissenswerte zu diesem Thema.
Ich empfehle Dir natürlich diese Informationen mitzunehmen, doch Du kannst über diesen Link auch direkt zu den besten Modellen für Kinder gelangen.

Worauf sollte man beim Kauf eines Kinder Fahrradcomputers achten?

1. Der Preis

Ich erinnere mich nur noch zu gut an meine eigene Kindheit: Beim Fußballspielen im Garten geht das Fenster in die Brüche und beim Fangen spielen mit den Freunden müssen die schönen neuen Blumen der Mutter dran glauben. Kinder wollen und sollen einfach ihren Spaß haben! Dass dabei allerdings auch mal etwas kaputt gehen kann, sollte jedem klar sein.

Ich würde beim Kauf eines Fahrradcomputers für Kinder daher auf jeden Fall dazu raten, nicht auf das teuerste Modell zurückzugreifen. Es kann immer mal dazu kommen, dass das Kind stürzt oder dass das Fahrrad ohne großes Nachdenken in die Ecke geschleudert wird.

Meiner Meinung nach ist es deswegen ratsam, auf ein günstiges Modell zurückzugreifen. Außerdem bieten die teureren Modelle meistens Funktionen an, die für Kinder sowieso nicht empfehlenswert sind. Und das war das Stichwort für den nächsten Aspekt, worauf bei einem Kinder Fahrradcomputer geachtet werden soll.

2. Die Funktionen

Warum sind teurere Modelle, die über 100 Euro und vereinzelt sogar bis zu 400 Euro kosten können, überhaupt so teuer?
Ganz einfach: Es liegt an den zahlreichen Zusatzfunktionen. Diese Modelle sind längst nicht mehr nur Fahrradtacho, sondern wahre Alleskönner. Von GPS über barometrischer Höhenmessung, Trittfrequenzmessung bis hin zur Pulsmessung ist einfach alles dabei!

Dabei solltest Du allerdings eine Sache beachten: Ein Kind ist kein Leistungssportler! Es ist daher meiner Meinung nach absolut unnötig, dass das Kind im richtigen Herzfrequenzbereich unterwegs ist, geschweige denn die Höhenmeter der letzten Tour auswertet.

Diese Funktionen sind definitiv etwas für ambitionierte und erfahrene Radsportler, für Kinder sind sie allerdings eher nicht zu empfehlen. Die GPS-Kartenfunktion zum Beispiel lenkt das Kind im Straßenverkehr auch eher ab, als dass es hilfreich erscheint. Das kann dann sogar gefährlich werden!

Daher würde ich für Kinder zu einem Fahrradcomputer mit den Basisfunktionen raten: Geschwindigkeit, Distanz, Fahrtzeit. Nicht mehr und nicht weniger. Für Kinder kann es eine nette Spielerei sein, die eigene Geschwindigkeit angezeigt zu bekommen bzw. zu sehen, wie lange man schon unterwegs ist und wie weit man schon gefahren ist. Alles Weitere ist eher ablenkend als spaßfördernd.

Sinn macht auch ein Fahrradcomputer, der die Werte aufzeichnet und es ermöglicht, diese später in einer App einzusehen. Das ist für Kinder meistens eine riesige Freude, und sorgt dafür, dass diese nicht während der Fahrt schon immer auf das Display achten müssen.

Fahrradcomputer für Kinder sollten besonders einfach gehalten werden und auf unnötige Zusatzfunktionen verzichten.


Hier beispielhaft ein Montagevideo für ein Sigma Fahrradcomputer:


Geeignete Fahrradcomputer für Kinder

Welche Fahrradcomputer sind denn jetzt unter Berücksichtigung der oben genannten Punkte für Kinder zu empfehlen? Es gibt aufgrund des riesigen Markts sicherlich zahlreiche Modelle, doch im Folgenden möchte ich Dir lediglich zwei Geräte ans Herz legen. Das liegt ganz einfach daran, dass ich denke, dass es für diesen Preis keinen Fahrradcomputer gibt, der besser für Kinder geeignet ist. Also, Du kannst gespannt sein! 😉 

1. Sigma Fahrradcomputer Pure

Der Sigma Fahrradcomputer Pure ist, meiner Meinung nach, das perfekte Modell für Kinder!

Das Display gibt genau drei Werte an, und zwar die Geschwindigkeit, Distanz und Fahrtzeit! Genau diese drei Werte sind es, die die Kinder häufig am meisten interessieren. Auf unnötige Zusatzfunktionen, wie einer Puls- oder Trittfrequenzmessung wird verzichtet, was die Bedienung dieses Fahrradcomputers insgesamt auch für Kinder sehr einfach und intuitiv macht. Außerdem ist das Display exzellent ablesbar.

Alle Daten werden gespeichert und können später am Rechner ausgewertet werden. Eine besondere Freude für die Kinder!

Und das Beste an der ganzen Sache ist der unschlagbare Preis. Mit gerade einmal knapp 15 Euro kann man hier kaum etwas falsch machen!

Es handelt sich hier übrigens um einen Fahrradcomputer mit Kabel. Die Montage ist allerdings dennoch kinderleicht und funktioniert ohne Werkzeug. Alles, was benötigt wird, ist im Lieferumfang enthalten. Die Schritte im obigen Video können genau so auch bei diesem Fahrradcomputer umgesetzt werden.

Insgesamt ist dieser Fahrradcomputer perfekt für Kinder geeignet und hat ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich würde vorschlagen, Du verschaffst Dir einfach selber mal ein Bild von diesem Modell. Per Klick auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button gelangst Du direkt zu Amazon, wo Du Dir alle Details, sowie weitere Kundenmeinungen einholen kannst.

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Sigma Sport Fahrrad Computer Pure
1.225 Bewertungen
Sigma Sport Fahrrad Computer Pure
• Geschwindigkeit, Distanz und Fahrtzeit
• kinderleichte Bedienung und Montage
• sehr gute Ablesbarkeit 
• unschlagbarer Preis

2. Sigma BC 7.16

Wenn Du doch lieber auf einen Fahrradcomputer ohne Kabel zurückgreifen möchtest, habe ich hier noch ein kabelloses Pendant zum erstgenannten Modell für Dich.

Der Sigma BC 7.16 kommt dabei ebenfalls mit den wenigen wirklich sinnvollen Funktionen aus verzichtet auf Schnick Schnack, der für Kinder ohnehin uninteressant ist.

Das Display zeigt hier sogar nur zwei Werte an: Die aktuelle Geschwindigkeit und die Durchschnittsgeschwindigkeit. Zur Distanz und Fahrtzeit können bei Bedarf ebenfalls Werte anzeigt werden.

Auch bei diesem Modell werden alle Daten aufgenommen und können nach dem Radfahren von einem Kind am Rechner staunend ausgewertet werden.

Die Montage ist, wie man es von einem kabellosen Fahrradcomputer gewohnt ist, ein Kinderspiel und ist in der Regel nach wenigen Minuten erledigt.

Auch hier macht man mit einem Investment von knapp 20 Euro absolut nichts falsch und erhält einen idealen Fahrradcomputer für Kinder! Letzten Endes entscheiden natürlich der persönliche Geschmack und die Präferenzen des Kindes. Daher würde ich vorschlagen, dass Du Dir dieses Modell einfach erneut selbst einmal anguckst. Klicke dafür auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button, der Dich bequem zu allen weiteren Details und Kundenmeinungen weiterleitet.

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SIGMA SPORT Fahrrad Computer BC 7.16
888 Bewertungen
SIGMA SPORT Fahrrad Computer BC 7.16
• kabelloser Fahrradcomputer
• Geschwindigkeit, Distanz und Fahrtzeit
• sehr günstig

Gibt es spezielle Fahrradcomputer für Kinder?

Sigma MySpeedy

Ok einen habe ich dann doch noch 😉.  Der Sigma MySpeedy wurde speziell für Kinder gefertigt und orientiert sich an den Wünschen der Kleinen.

Von den Funktionen her unterscheidet sich dieses Modell kaum von den vorangehenden Modellen (Geschwindigkeit, Distanz und Fahrtzeit), aber vom ganzen Design her fällt schnell auf, auf welche Zielgruppe es der Hersteller hier abgesehen hat. Im Gegensatz zu den meisten Fahrradcomputern kommt der MySpeedy nämlich extrem bunt, smart und cool daher!

Generell hat der MySpeedy zahlreiche lustige Animationen im Angebot und begrüßt die Kinder beim Start.

Insgesamt ist dieser Fahrradcomputer also gerade für Kinder eine sehr lustige Spielerei, die auch noch sinnvolle Werte zum Radfahren liefert. Ob dieses Modell für Dein Kind geeignet ist, musst Du natürlich selbst entscheiden. Schau‘ es Dir einfach mal in Ruhe an. Der MySpeedy ist immer noch eher ein Geheimtipp und daher nicht durchgängig im Amazon Sortiment zu finden.

Ich habe Dir daher hier mal einen Link hinterlassen, wo es dieses Modell zu kaufen gibt. Dort kannst Du dann verschiedene Farben checken und Dir die Meinungen anderer Kunden einholen. Dieses Modell gibt es insgesamt in 9 verschiedenen Designvarianten, wobei für alle, egal ob Jungs oder Mädchen, etwas dabei sein sollte. Nur sind leider nicht immer alle Varianten verfügbar. Schau es dir also am besten selber einmal an:

SIGMA Kinder Fahrrad Computer MySpeedy
298 Bewertungen
SIGMA Kinder Fahrrad Computer MySpeedy
• spezieller Kinder Fahrradcomputer
• 4 Funktionen: Geschwindigkeit, Zeit, Strecke, Gesamtstrecke
• In 9 verschiedenen Designvarianten erhältlich


Fazit: Fahrradcomputer für Kinder

Auch für Kinder gibt es viele, tolle Fahrradcomputer! Es muss in diesem Fall nicht unbedingt der teuerste sein und außerdem ist es empfehlenswert, ein Modell zu wählen, welches sich auf die wesentlichen Funktionen beschränkt und auf unnötigen Zusatzkram verzichtet. So kann ein Fahrradcomputer zu einer spaßigen Spielerei für Kinder werden und ihnen außerdem helfen, ein Gefühl für Geschwindigkeiten und Distanzen zu bekommen.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Artikel weiterhelfen. Falls Du dennoch weitere Fragen oder Anregungen zu diesem Thema hast, freue ich mich natürlich jederzeit über eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Ansonsten wünsche ich Deinem Kind jetzt (im Optimalfall) erstmal viel Freude mit dem neuen Fahrradcomputer! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und als Autor und Youtuber  tätig.  

Die besten Fahrradcomputer mit GPS

Fahrradtacho, Fahrradnavi, Fahrradcomputer mit GPS. Auch in der Radsport-Welt gibt es mittlerweile Technologien im Überfluss, sodass man durchaus schon mal den Überblick verlieren kann.

Der heutige Artikel dreht sich voll und ganz um die Fahrradcomputer mit GPS. Welche Vorteile bieten diese Modelle und worauf solltest Du achten? Viel Spaß! 😉

Fahrrad Computer

Welche Vorteile bietet ein Fahrradcomputer mit GPS?

Willst Du lediglich einen einfachen Fahrradtacho, der dir Daten zu Geschwindigkeit, Strecke und Fahrtzeit anzeigt, oder doch ein Fahrradnavi, das Dich stets ans rechte Ziel bringt?

Dieser Entscheidung stellen sich täglich tausende Radfreunde. Ein Fahrradcomputer mit GPS bietet hier eine ideale Mittellösung, die die Funktionen von Tacho und Navi perfekt miteinander kombiniert.

Im Gegensatz zu einem vollständigen Radnavi hat man beim Fahrradcomputer mit GPS zwar häufig keine vollständige Kartenanzeige, kann sich die GPS Daten jedoch trotzdem zu Nutzen machen.

Es handelt sich bei den meisten Modellen eher um eine minimalistische Navigationsdarstellung. Diese reicht völlig aus, um zum gewünschten Ziel zu finden und hat außerdem den Vorteil, dass Du im Straßenverkehr nicht abgelenkt wirst, was sehr gefährlich werden könnte.

Was hat das GPS neben der Navigation sonst noch für Vorteile?

Wenn Dein Fahrradcomputer keine GPS-Funktion hat, werden die Geschwindigkeits-, Distanz- und Zeitwerte anhand eines Magneten und eines Sensors am Reifen gemessen. Zur Konfiguration des Fahrradcomputers muss dann noch der Reifenumfang bestimmt werden.

Wenn Du gerne zwischen verschiedenen Laufrädern oder Fahrrädern wechselst, dann würde ich Dir auf jeden Fall zu einem Fahrradcomputer mit GPS raten, da Du dann auf den Sensor verzichten kannst und diesen nicht immer hin und her tauschen musst.

Unterscheiden würde ich außerdem zwischen Radsportlern, die regelmäßig die gleiche Strecke fahren (z.B. zur Arbeit) und denen, die eher abenteuerlich unterwegs sind und sich gerne an neuen Strecken versuchen.

In letzterem Fall ist ein Fahrradcomputer mit GPS sicherlich die bessere Wahl, da das GPS bei neuen Strecken dabei helfen kann, die Orientierung zu behalten und dafür sorgt, dass Du Dich nicht “irgendwo im Nirgendwo“ verfährst. Dabei sind die Fahrradcomputer in der Standortbestimmung außerdem meistens zuverlässiger als das Smartphone.

Wenn Du generell ein Fan von Daten bist und deine eigenen Raddaten gerne auswertest, dann ist ein Fahrradcomputer mit GPS ebenfalls die einzig richtige Wahl für Dich!

Denn neben den Standortdiensten liefern die GPS-Computer zusätzlich Daten zur Höhenmessung, die Dir dann eine Auskunft über absolvierte Höhenmeter geben. Diese wichtigen Informationen fehlen Dir bei einem Fahrradcomputer ohne GPS häufig komplett bzw. sie sind sehr unzuverlässig und ungenau.

Was spricht denn also überhaupt gegen einen Fahrradcomputer mit GPS?

Der wohl größte Punkt, der hier zu nennen wäre, ist der Preis. Die vielen Vorteile der Geräte mit GPS-Funktion spiegeln sich meistens auch im Anschaffungspreis wider, sodass man hier etwas tiefer in die Tasche greifen muss.

Meiner Meinung nach ist es allerdings ganz klar so, dass, wenn Du den Radsport längerfristig ausüben möchtest, Fahrradcomputer mit GPS die sinnvollere Investition darstellen. Die einmalig höheren Kosten zahlen sich auf lange Sicht in Form von besseren und zuverlässigeren Daten, sowie insgesamt mehr Spaß beim Training aus.

Mit einem Fahrradcomputer mit GPS kannst Du Dein persönliches Training also von Anfang an mit einer gewissen Professionalität angehen.

Besonders für abenteuerliche Touren mit neuen Routen sind Fahrradcomputer mit GPS unverzichtbar!

Unterscheidungsmerkmale von GPS Fahrradcomputern

Ja, auch innerhalb der GPS Fahrradcomputer kann nochmal differenziert werden.

Beim Global Positioning System (kurz GPS) kann es gerade in Wäldern oder bei schlechten Wetterverhältnissen dazu kommen, dass die Verbindung abbricht oder sehr ungenau wird.

Neben dem GPS gibt es allerdings noch weitere Navigationssysteme, wie etwa das russische Pendant GLONASS oder das europäische System Galileo.

Werden mehrere dieser Systeme in einem Gerät miteinander verknüpft, heben sich die einzelnen Ungenauigkeiten auf, da insgesamt mehr Satelliten zur Verfügung stehen. Die Standortbestimmung erfolgt dadurch auch unter schlechteren äußeren Einflüssen sehr genau und zuverlässig.

Ein Fahrradcomputer, der neben GPS auch auf weitere Navigationssysteme, wie GLONASS, zurückgreift, ist also optimal!

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist, wie bereits oben kurz erwähnt, die Darstellung der Karte. Bei vielen Modellen wird gar keine Kartennavigation angeboten. Ansonsten reicht die GPS-Fahrradcomputer-Vielfalt von simplen Varianten, wie einem Kompass oder der schlichten Abbildung von Strichen und Pfeilen, bis hin zu sehr detaillierten Karten, wie man sie von einem Navi gewohnt ist.

Für welche Option Du Dich hier letzten Endes entscheidest bleibt Dir überlassen und hängt sicherlich von Deinen Fahrgewohnheiten und Präferenzen ab. Meiner Erfahrung nach muss es nicht unbedingt der Fahrradcomputer mit komplexer Kartendarstellung sein. Eine simple Navigation mit Pfeilen reicht meistens aus, um sich auch in unbekanntem Terrain zurechtzufinden. 😉

Die aktuell besten Fahrradcomputer mit GPS

1. Der Wahoo GPS-Fahrradcomputer ELEMNT

Der Wahoo GPS Fahrradcomputer ELEMNT* stimmt mich einfach sprachlos. Nicht nur optisch handelt es sich hier um einen echten Hingucker, nein, auch bei einem Blick in das Gehäuse gibt es hier kaum etwas zu meckern.
Besonders begeistert hat mich die perfekte, gestochen scharfe Anzeige, die unter allen äußeren Einflüssen exzellent abzulesen war. Dieser Punkt ist mir persönlich sehr wichtig, da es stark nerven kann, wenn die Daten nicht richtig abzulesen sind.

Zur Einstellung des Fahrradcomputers nutzt man ganz einfach eine Smartphone App. Das Ganze ist im Handumdrehen erledigt und ermöglicht es Dir, Deine persönlichen Präferenzen anzugeben. Insgesamt ist die Bedienung super einfach!

Die Navigation funktioniert über die Komoot-Karten und läuft sehr zuverlässig und genau!

Außerdem hat der Wahoo ELEMNT GPS Fahrradcomputer ein monochromes Display, welches Energie spart und somit dafür sorgt, dass wir in den Genuss einer langen Akkulaufzeit kommen.

Meinerseits also eine klare Kaufempfehlung! Da das Ganze allerdings natürlich auch immer eine subjektive Note hat, würde ich Dir vorschlagen, dass Du mir nicht blind vertraust und Dir diesen Fahrradcomputer selber einmal genauer anschaust. Per Klick auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button gelangst Du direkt zu Amazon, wo Du Dir alle Details, sowie weitere Kundenmeinungen durchlesen kannst. 😉

2. Der Garmin GPS-Fahrradcomputer Edge 130

Der amerikanische Hersteller Garmin ist auf dem Gebiet der Navigation sowieso das Nonplusultra, und das spiegelt sich auch in den Fahrradcomputern wider.

Ein Modell, welches mich besonders überzeugen konnte, war der Garmin GPS Fahrradcomputer Edge 130. Dieser glänzt vor allem mit sehr präzisen Positions- und Höhendaten durch die Nutzung von GPS, GLONASS, Galileo, sowie der eines eingebauten, barometrischen Höhenmessers.

Der Fahrradcomputer an sich ist mit 33g sehr leicht und kompakt gestaltet, was ebenfalls zu einer sehr einfachen Handhabung und Bedienung führt.

Die Kartenansicht ist im Gegensatz zu anderen Garmin GPS Fahrradcomputern eher minimalistisch gehalten, was meiner Meinung nach jedoch sogar besser ist, da es völlig ausreicht und nicht zur Ablenkung führt.

Optimal kann man den Fahrradcomputer mit einer Pulsuhr von Garmin verbinden. Somit erhält man neben den klassischen Werten zur Geschwindigkeit, Strecke und Zeit, und den Positionsdaten auch Werte zur Herzfrequenz, die Dein Training auf ein ganz neues Level heben können. Hier favorisiere ich die Garmin Vivoactive 3.
Wenn Du Dich für meine Erfahrungen mit dieser Uhr interessierst, gelangst du hier zu meinem ausführlichen Testbericht.

Unterm Strich ist Garmin in Sachen Fahrradcomputern immer eine gute Wahl und der Edge 130 sticht dabei durch die simple und intuitive Bedienung nochmal hervor. Erneut würde ich Dir raten, Dir das Ganze einfach mal selber anzuschauen. Folge dafür einfach wieder dem folgenden Produktbild oder klicke auf den orangenen Button.

Garmin Edge 130 GPS-Fahrradcomputer
1.326 Bewertungen
Garmin Edge 130 GPS-Fahrradcomputer
• GPS, GLONASS und Galileo
• sehr einfache Bedienung
• leicht und kompakt 

3: Der Sigma Fahrradcomputer ROX GPS 11

Ebenfalls auf das Podest geschafft hat es der Fahrradcomputer ROX GPS 11 aus dem Hause Sigma.

Ähnlich wie bei den vorangegangenen Modellen gilt auch hier: Der Fahrradcomputer ist super einfach und intuitiv zu bedienen, die Bedienungsanleitung wird eigentlich überhaupt nicht gebraucht.

Hier handelt es sich ebenfalls nicht um ein vollständiges Fahrradnavi mit detaillierter Kartenansicht, sondern vielmehr um eine grobe Orientierungshilfe. In meinen Augen reicht auch die Lösung dieses Sigma Fahrradcomputers völlig aus.

Insgesamt handelt es sich beim Sigma ROX GPS 11 um einen sehr soliden GPS Fahrradcomputer zum günstigen Preis. Für weitere Details und Kundenmeinungen kannst Du wieder ganz einfach und unverbindlich dem folgenden Link folgen.

Sigma Fahrrad Computer ROX GPS 11.0
214 Bewertungen
Sigma Fahrrad Computer ROX GPS 11.0
• starkes Preis- Leistungsverhältnis
• super einfache, intuitive Bedienung
• gutes GPS 

Fazit: Fahrradcomputer mit GPS

GPS Fahrradcomputer sind zwar etwas teurer als die klassischen Tachos, bieten dafür allerdings zahlreiche Vorteile. Besonders bei langfristigem Interesse am Radsport kommt man kaum an einem Modell mit GPS vorbei, denn diese heben sowohl die Professionalität als auch den Spaß Deines Trainings auf ein neues Level.

Ich empfehle Dir besonders bei GPS Fahrradcomputern allerdings ganz klar auf ein hochwertiges Modell von einem bewährten Unternehmen zu setzen und Dich nicht von Niedrigpreisen locken zu lassen. So kannst Du sichergehen, dass die GPS Funktion auch einwandfrei funktioniert und Du Dich nicht allzu schnell um Ersatz kümmern musst!

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Artikel weiterhelfen und all‘ Deine Fragen beantworten. Wenn Dir dennoch noch irgendetwas zu diesem Thema auf dem Herzen liegt oder Du Deine Erfahrungen mit einem GPS Fahrradcomputer berichten möchtest, freue ich mich natürlich jederzeit über eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Artikel!

Bis dahin erstmal viel Spaß mit Deinem neuen GPS Fahrradcomputer! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und als Autor und Youtuber  tätig.  

Die besten Fahrradcomputer mit Höhenmesser

Fahrradcomputer liefern längst nicht mehr nur Daten zu Geschwindigkeit, Distanz und Fahrtzeit, sondern haben sich zu wahren Alleskönnern entwickelt. Eine der beliebtesten Zusatzfunktionen ist dabei die Höhenmessung, die besonders für abenteuerliche Sportler, die sich nicht vor hügeligen Landschaften scheuen, interessant ist.

Der heutige Artikel dreht sich deswegen voll und ganz um Fahrradcomputer mit Höhenmesser. Warum und für wen genau ist die Höhenmessung notwendig und worauf solltest Du achten? Das und vieles mehr wirst Du in Kürze erfahren, viel Spaß! 😉

Fahrradfahren mit Höhenmesser

Ein Fahrradcomputer mit Höhenmesser ist besonders für abenteuerliche Sportler extrem interessant!

Am Ende des Artikels findest Du die empfohlenen Modelle. Damit Du in Zukunft selber zum Experten auf dem Gebiet der Fahrradcomputer mit Höhenmesser wirst, erkläre ich Dir vorher noch alles Wissenswerte zu diesem Thema. Ich empfehle Dir natürlich diese Informationen mitzunehmen, doch Du kannst mit diesen Link auch direkt zu den besten Modellen gelangen: 

Warum Du einen Fahrradcomputer mit Höhenmesser brauchst? 

Radsportler, die hauptsächlich auf geraden und ebenen Strecken unterwegs sind brauchen sicherlich keinen Fahrradcomputer mit Höhenmesser. Für alle anderen Sportler hingegen können Informationen über zurückgelegte Höhenmeter sehr interessant sein.

Generell ist ein Fahrradcomputer mit Höhenmesser natürlich für allen Routen, in denen Höhenunterschiede auftreten, zu empfehlen. Wenn Du beispielsweise viel in den Bergen fährst, ist ein solches Modell fast unverzichtbar!

Doch was genau bringt uns die Höhenmessung überhaupt? Wenn Du oft in hügeligen Landschaften unterwegs bist, wirst Du schnell feststellen, dass die gefahrenen Kilometer, die standardmäßig auf dem Fahrradcomputer angezeigt werde, relativ wenig über die Anstrengung des Trainings aussagen.
Die Höhenmeter werden dabei nämlich häufig völlig außer Acht gelassen, obwohl sie eine genauso große Rolle spielen, wie die gefahrenen Kilometer.

Ein Fahrradcomputer mit Höhenmesser hebt Dein Training also auf ein deutlich höheres Level an Professionalität und ermöglicht es Dir, die körperlichen Belastungen besser zu steuern.

Außerdem bietet ein Fahrradcomputer mit Höhenmesser die so genannte Routenaufzeichnung. Bist Du oft in der Natur unterwegs, werden Deine Strecken registriert und für das nächste Mal vorgemerkt. Hast Du eine sehr schöne Route gefunden, kannst Du diese also bei Deinem nächsten Ausflug kinderleicht erneut anpeilen.

Fahrrad mit Höhenmesser

Die Höhenmeter haben einen sehr großen Einfluss auf die Intensität des Trainings und sollten berücksichtigt werden!

Wie funktioniert die Höhenmessung?

Grundsätzlich gibt es 2 verschiedene Arten von Höhenmessung bei Fahrradcomputern. Von der ersten hat sicherlich jeder schon einmal gehört: Dem GPS. Das “Global Positioning System“ ist zwar hauptsächlich für die Positionsbestimmung bekannt, doch auch Höhenmeter können von diesem System erkannt werden.

Bei der zweiten Variante zur Höhenmessung handelt es sich um so genannte Barometer. Das sind kurz gesagt Messgeräte zur Bestimmung des Luftdrucks. Da der Luftdruck mit zunehmender Höhe abnimmt, können Barometer auch als Höhenmesser dienen.

Während das GPS mittlerweile unter vielen Fahrradcomputern sehr geläufig ist, so sind Barometer noch immer ein Luxus, den nicht viele Modelle anbieten. Die Höhenmessung per GPS funktioniert, doch meinen Erfahrungen zufolge sind Fahrradcomputer mit Barometer nochmal etwas genauer in Sachen Höhenmessung. Vor allem für Sportler, die regelmäßig in den Bergen unterwegs sind und generell viel Sport im Outdoor Bereich treiben, würde ich daher schon zu einem Gerät mit Barometer raten. Du musst für diese Modelle zwar ein bisschen tiefer in die Tasche greifen, hast dann allerdings auch einen sehr sinnvollen und zuverlässigen Trainingshelfer an Deiner Seite.

Kalibrierung des Höhenmessers 

Ein barometrischer Höhenmesser misst, wie gesagt, die Veränderung des Luftdrucks. Um daraus auf genaue Werte für die Höhe schließen zu können, muss natürlich zunächst einmal definiert sein, wie hoch der Luftdruck auf der aktuellen Höhe ist.

Dazu kann man den Höhenmesser des Fahrradcomputers ganz einfach auf der Ausgangshöhe kalibrieren.

Die Wetterlage hat übrigens auch Einfluss auf den Luftdruck, sodass es bei der Höhenmessung teilweise zu Ungenauigkeiten kommen kann. Der Höhenmesser kann nämlich natürlich nicht wissen, ob sich der Luftdruck aufgrund des Wetters oder der Höhenunterschiede ändert.

Um diese Ungenauigkeiten zu vermeiden, würde ich Dir empfehlen, an bekannten Punkten auf einer Tour nachzukalibrieren. So hat das System mehr Referenzpunkte und kann sich besser orientieren.

Die Höhenmessung mit GPS hat hier natürlich den Vorteil, nicht durch eine veränderte Wetterlage verfälscht zu werden. Die Satellitendaten bieten hier eine Genauigkeit von ca. 15 Metern.


Die besten Fahrradcomputer mit Höhenmessung 

Kurz vorneweg (keine Sorge, wir kommen ja gleich zu den Modellen 😉): Es gibt zahlreiche Fahrradcomputer mit Höhenmessung, ich möchte Dir im Folgenden jedoch lediglich zwei Modelle vorstellen. Das liegt daran, dass es meiner Meinung nach zu diesem Preis keine besseren Geräte gibt, als diese beiden und sie einfach unschlagbar sind!

Fahrradcomputer mit Höhenmessung sind nämlich leider in den meisten Fällen sehr teuer. Ich möchte Dich jedoch weder mit einer Vielzahl von Produkten bombardieren, noch überteuerte Ware empfehlen. Mit diesen beiden Fahrradcomputern bekommst Du zum kleinen Preis alles, was Du brauchst!
Daher hier meine zwei Empfehlungen, die wahren Preis-Leistungs-Knaller im Überblick:

1. Sigma BC 14.12 ALTI

Hier steckt die Höhenmessung bereits im Namen: “ALTI“ ist die Kurzform für Altitude, was auf Deutsch so viel heißt wie “Höhe“. Und genau darauf ist dieser Fahrradcomputer spezialisiert.

Auf die Modelle des deutschen Herstellers Sigma ist sowieso eigentlich immer Verlass! Dabei ist Sigma vor allem für die einfache, intuitive Bedienung bekannt und liefert zuverlässige Fahrradcomputer zum kleinen Preis. So auch der BC 14.12 ALTI!

Neben den klassischen Daten zur Geschwindigkeit, Distanz und Zeit zeigt Dir der Sigma BC 14.12 ALTI auch die Werte der aktuellen Höhe, Starthöhe und Maximalhöhe an. Deinem Trainingsfortschritt steht somit auch in hügeligen Landschaften nichts mehr im Wege.

Die Daten werden dabei per Kabelverbindung übertragen. Das ist zwar optisch nicht die eleganteste Lösung, hat ansonsten allerdings viele Vorteile. Vor allem die Störanfälligkeit der Funkverbindung ist auf diese Weise natürlich vollständig ausgeschlossen. Mehr zu diesem Thema erfährst Du in meinem Blogartikel über Fahrradcomputer mit Kabel.

Nun würde ich vorschlagen, dass Du Dir einfach mal selber ein Bild vom Sigma BC 14.12 verschaffst. Per Klick auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button gelangst Du direkt zu Amazon, wo Du Dir alle Details, sowie weitere Kundenmeinungen durchlesen kannst.

Sigma Sport Fahrradcomputer BC 14.12 ALTI
690 Bewertungen
Sigma Sport Fahrradcomputer BC 14.12 ALTI
• einfache Bedienung
• starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
• aktuelle, Start und Maximalhöhe

2.VDO M4.1

“Für alle, die hoch hinaus wollen“: So bewirbt der deutsche Hersteller VDO selber seinen Fahrradcomputer M4.1.

Wenn Dir die Höhenmessung wichtig ist, hast Du hier eigentlich den perfekten Fahrradcomputer vorliegen. Auch hier ist die Bedienung kinderleicht und intuitiv. Das Display bietet Dir drei Anzeigen: Höhe, Geschwindigkeit und eine individuell einstellbare dritte Funktion. Mit der linken Taste am Gehäuse kann man ganz einfach und schnell den Höhenmesser kalibrieren. Simpler geht’s nicht!

Dabei ist die Höhenmessung sehr genau und zuverlässig (Barometer), und generell ist der Fahrradcomputer sehr hochwertig.

Genauso wie beim vorangegangenen Modell, ist auch hier das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach unschlagbar!

Erneut würde ich Dir vorschlagen, Dir selber ein Bild von diesem Fahrradcomputer zu verschaffen. Folge dafür einfach wieder dem folgenden Produktbild bzw. orangenen Button und lies‘ Dir die weiteren Details und Kundenmeinungen durch.

VDO M4.1 WR Fahrradcomputer
117 Bewertungen
VDO M4.1 WR Fahrradcomputer
• große Funktionsvielfalt
• einfache Bedienung
• starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
 

Fazit: Fahrradcomputer mit Höhenmesser 

Fahrradcomputer mit Höhenmessung sind gerade für Abenteurer und die Sportler interessant, die sich gerne und oft an neuen Fahrtrouten probieren und dabei auch nicht vor hügeligen Landschaften zurückschrecken. Dabei ist die Höhenmessung ein Luxus, der nicht zwingend teuer sein muss, beide von mir vorgestellten Modelle liefern einwandfreie Höhenwerte und heben Dein Training auf ein neues Level der Professionalität.

Ich hoffe, dass ich Dir mit diesem Artikel weiterhelfen konnte und all‘ Deine Fragen beantworten konnte. Falls Dir dennoch weiterhin etwas zu diesem Thema auf dem Herzen liegt oder Du Deine eigenen Erfahrungen berichten möchtest, freue ich mich natürlich jederzeit über eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Artikel!

Ansonsten jetzt erstmal viel Spaß mit Deinem neuen Fahrradcomputer mit Höhenmesser! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und als Autor und Youtuber  tätig.  

Die besten Fahrradcomputer mit Kabel

Ein Fahrradcomputer stellt für alle Radfahrer, die ihre eigene Gesundheit im Auge behalten möchten oder ihre Leistung optimieren wollen, eine sinnvolle Investition dar. Dabei unterscheidet man häufig zwischen kabellosen Modellen und den Geräten mit Kabel. Obwohl unsere heutige Technik generell immer kabelloser wird, haben auch die Fahrradcomputer mit Kabel noch ihre Berechtigung und liefern zahlreiche Vorteile!

Genau um diese Modelle soll sich der heutige Artikel drehen. Viel Spaß! 😉

Fahrrad Computer

Vor- und Nachteile von Fahrradcomputern mit Kabel

Heutzutage funktioniert ein Großteil unserer elektronischen Geräte kabellos. Warum also nicht auch der Fahrradcomputer? Naja, um es vorwegzunehmen: Natürlich gibt es auch kabellose Fahrradcomputer! Dennoch sind auf dem Markt auch die Modelle mit Kabel weiterhin heiß begehrt. Was bieten diese für Vorteile und in welchen Punkten hinken sie den kabellosen Computern hinterher?

Zunächst einmal ist es in den meisten Fällen so, dass Fahrradcomputer mit Kabel in ihren Funktionen schlichter gehalten werden, als ihr kabelloses Pendant. Sie kommen oftmals ohne großen Schnickschnack aus und konzentrieren sich auf die wesentlichen Messdaten, wie Geschwindigkeit, Strecke und Zeit.

Meiner Meinung nach sind zwar viele Zusatzfunktionen von kabellosen Fahrradcomputern sinnvoll, auf einige kann man allerdings getrost verzichten.
Der Kalorienzähler zum Beispiel mag eine nette Spielerei sein, aber liefert höchstens Orientierungswerte. Die verbrannten Kalorien werden anhand der Trittfrequenz, Geschwindigkeit und zurückgelegten Kilometer geschätzt. Da der Kalorienverbrauch jedoch stark individuell ist und von endlosen, weiteren Faktoren abhängt, können Fahrradcomputer alleine da keine zuverlässigen Daten liefern.

Für diesen Fall solltest Du also definitiv auf eine Pulsuhr bzw. einen Brustgurt zurückgreifen, welche dann auch mit dem Fahrradcomputer verbunden werden können.

Weniger Funktionen bedeuten natürlich auch, dass insgesamt weniger Technik verbaut ist und potentiell weniger Probleme auftauchen können. Während bei den kabellosen Modellen bei besonders schlechten Witterungsbedingungen oder starken äußeren Störeinflüssen schon mal die Funkverbindung oder das GPS Signal streiken kann, ist man bei den Fahrradcomputern mit Kabel auf der sicheren Seite.

Die begrenzten Funktionen und die Tatsache, dass ein Kabel eine einfachere Datenübertragung erlaubt, als der digitale oder analoge kabellose Weg, führt dazu, dass die Computer mit Kabel meistens günstiger sind, als die kabellosen.

Außerdem ist die Akkulaufzeit in den meisten Fällen länger und die Technik benötigt nur eine Batterie, während kabellose Computer mit zwei Batterien versorgt werden müssen.

Insgesamt macht das die kabelgebundenen Modelle zu den idealen Begleitern für Rad-Anfänger bzw. Radfahrer, die sich das erste Mal einen Fahrradcomputer kaufen.

Wie Du siehst, haben auch Fahrradcomputer mit Kabel weiterhin ihre Berechtigung und bieten einige Vorteile. Dennoch möchte ich Dir natürlich auch die Nachteile nicht verschweigen und Dir ein vollständiges Bild verschaffen.

Dass die Fahrradcomputer mit Kabel funktionieren, bedeutet natürlich im Umkehrschluss auch, dass Du zunächst einmal ein Kabel an Deinem Fahrrad verlegen musst. Die Montage kann daher schon einmal etwas aufwendiger sein. Im Vergleich zu den kabellosen Modellen ist sie auf jeden Fall komplizierter. Dennoch sollte das Ganze mit ein bisschen Geduld kein Problem sein, im Laufe dieses Artikels werde ich Dir zur Montage noch ein paar Sachen mit auf den Weg geben.

Zudem kann es natürlich vorkommen, dass das Kabel reißt und die Datenverbindung so abbricht. Um das zu vermeiden, solltest Du schon bei der Montage darauf achten, dass das Kabel nicht allzu stark unter Spannung steht und mit Klebeband, Kabelbindern oder Ähnlichem sicher und fest am Fahrrad angebracht ist.

Die aktuell besten Fahrradcomputer mit Kabel

Es gibt wohl aktuell kein Modell, was die Schlichtheit und den Verzicht auf unnötigen Schnickschnack so gut verkörpert wie der Sigma Sport Radcomputer Bc 5.16. Dies ist in meinen Augen der Inbegriff eines simplen Fahrradcomputers mit Kabel.

Er zeigt die Geschwindigkeit, den Kilometerstand, die gefahrene Zeit und die Uhrzeit an. Nicht mehr und nicht weniger! Gerade für den Einstieg ist dieses Modell optimal.

Der Fahrradcomputer macht außerdem einen sehr hochwertigen Eindruck und ist, wie man es von der Firma Sigma gewohnt ist, sehr zuverlässig und langlebig.

Schau‘ Dir den Sigma Bc 5.16 doch einfach selber einmal an. Per Klick auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button kannst Du Dir alle Details, sowie weitere Kundenmeinungen durchlesen und Dir so einen guten Überblick verschaffen. 😉

Angebot
Sigma Sport Radcomputer Bc 5.16
2.526 Bewertungen
Sigma Sport Radcomputer Bc 5.16
• hochwertig und langlebig
• Strecke, Zeit, Geschwindigkeit
• sehr günstig 

Wenn Du zusätzlich noch gerne Informationen über Deine maximale und durchschnittliche Geschwindigkeit hättest, dann kann ich Dir den CSL-Aplic Fahrradcomputer ans Herz legen. Auch dieser Fahrradcomputer verzichtet auf unnötigen Schickschnack und besticht zudem mit seinem großen, übersichtlichen Display und einer benutzerfreundlichen Menüführung.
Für den Preis bekommt man bei keinem anderen Modell mehr geboten, da lehne ich mich mal aus dem Fenster 😉

CSL - Fahrradcomputer kabelgebunden
414 Bewertungen
CSL - Fahrradcomputer kabelgebunden
• günstig
• Distanz, gefahrene Zeit, Uhrzeit
• durchschnittliche und maximale Geschwindigkeit


Fahrradcomputer mit Kabel und Höhenmesser

Mir ist bewusst, dass ich Dir gesagt habe, Fahrradcomputer mit Kabel seien vom Funktionsumfang her geringer und verzichten auf unnötige Funktionen. Die Höhenmessung allerdings ist in vielen Fällen eine sogar sehr sinnvolle Funktion, sodass die Nachfrage nach Fahrradcomputern mit Höhenmesser immens ist.

Gerade wenn Du viel in den Bergen oder generell in hügeliger Umgebung unterwegs bist, ist ein Höhenmesser fast unverzichtbar und liefert Dir viele sinnvolle Daten.

Ein sehr guter Fahrradcomputer mit langem Kabel und Höhenmesser ist der Sigma Bc 14.12.

Zu den klassischen Funktionen wie der Messung der Geschwindigkeit (aktuell, durchschnittlich und maximal), der zurückgelegten Kilometer oder der Fahrtzeit, kommen hier noch die aktuelle Höhe, die zurückgelegten Höhenmeter und die maximale Tageshöhe hinzu.

Die Höhenmessung funktioniert hier übrigens über einen Barometer, es wird also die Veränderung des Luftdrucks bei sich verändernder Höhe gemessen.

Auch hier würde ich Dir raten, Dir den Fahrradcomputer einfach mal selber anzuschauen. Folge dafür einfach dem folgenden Link, wo Du Dir dann ganz unverbindlich einen Überblick verschaffen kannst. 😉

Sigma Sport Fahrradcomputer BC 14.12 ALTI
690 Bewertungen
Sigma Sport Fahrradcomputer BC 14.12 ALTI
• inklusive barometrischer Höhenmessung
• Distanz, gefahrene Zeit, Uhrzeit
• durchschnittliche und maximale Geschwindigkeit


Fahrradcomputer mit Kabel montieren und einstellen

Für die bestmögliche Nutzung des Fahrradcomputers ist die Montage der erste, wichtige Schritt.

Da das Ganze meiner Meinung nach viel besser mit bewegten Bildern, als mit reinem Text, erklärt werden kann, habe ich Dir hier mal ein Video herausgesucht, in dem die Montage eines Fahrradcomputers mit Kabel denke ich ganz gut erklärt wird.

Fahrradcomputer funktionieren, indem die Umdrehungen eines Magneten an den Speichen mit einem an der Fahrradgabel angebrachten Sensor gezählt werden. Um diese richtig auswerten zu können, braucht der Fahrradcomputer allerdings zur Konfiguration noch den Reifenumfang.

Um diesen herauszufinden, hast Du verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kannst Du den Umfang ganz einfach über den Radius ermitteln, ich hoffe Du hast im Mathe-Unterricht aufgepasst… 😉

Falls nicht, hier nochmal die Formel: Umfang = 2 x Radius x Pi.

Der Radius kann dabei ganz einfach durch den Abstand der Reifenaußenseite zur Mitte der Radnabe ermittelt werden. Für Pi setzt Du dann noch 3,14159 ein und schon hast Du einen Wert für den Reifenumfang.

Außerdem kannst Du Dein Fahrrad so aufstellen, dass das Ventil senkrecht zum Boden steht und dieses dann so lange ohne den Lenker zu bewegen nach vorne rollen, bis das Ventil wieder an der gleichen Stelle des Reifens ist. Markiere dann auf dem Boden einfach die beiden Stellen, messe deren Abstand und Du erhältst einen Wert für den Reifenumfang.

Einfacher und auch schneller kannst Du den Umfang herausfinden, indem Du auf eine Tabelle zurückgreifst. Hiermit kannst Du anhand der Reifengröße (in Zoll) und dem ETRTO-Wert, also der abgebildeten Zahl auf dem Reifen, den Radumfang ermitteln.

Diese Tabelle, sowie weitere Tipps und Tricks zur Montage und Einstellung eines Fahrradcomputers findest Du in meinem Blogartikel zu diesem Thema.


Fazit: Fahrradcomputer mit Kabel

Auch in unserer heutigen, immer kabelloseren Welt, ist die Zeit der Fahrradcomputer mit Kabel noch nicht gezählt. Die kabelgebundenen Modelle haben nach wie vor ihre Vorteile und sind ihrer kabellosen Konkurrenz in einigen Punkten Voraus.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Artikel weiterhelfen und Dir im besten Fall zu einem neuen Fahrradcomputer verhelfen.

Wenn Du dennoch weitere Fragen oder Anregungen hast, freue ich mich natürlich jederzeit über eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Artikel.

Ansonsten wünsche ich Dir jetzt einfach erstmal viel Spaß mit deinem neuen Fahrradcomputer mit Kabel! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und als Autor und Youtuber  tätig.  

Die besten Fahrradcomputer mit Pulsmesser

Fahrradcomputer liefern längst nicht mehr nur Daten zu Geschwindigkeit, Distanz und Fahrtzeit, sondern haben sich zu wahren Alleskönnern entwickelt. Eine der beliebtesten Zusatzfunktionen ist dabei die Pulsmessung über einen Brustgurt. Diese kann Dir helfen die Belastungen des Trainings besser zu steuern und Dir so zu schnelleren Erfolgen verhelfen.

In diesem Artikel dreht sich deswegen alles voll und ganz um Fahrradcomputer mit Pulsmessung. Was macht die Pulsmessung so wichtig und worauf solltest Du achten? Das und vieles mehr wirst Du in Kürze erfahren, viel Spaß! 😉

Radfahrer Sportuhr GPS

Die Wahl der richtigen Herzfrequenz beim Radfahren hat einen enormen Einfluss auf die Leistung und deine Gesundheit!

Warum Du einen Fahrradcomputer mit Pulsmesser brauchst

Du denkst Dir an dieser Stelle vielleicht: “Ein Fahrradcomputer reicht doch völlig aus, und ein Pulsmesser ist ein völlig überflüssiges Extra.“ Kann ich verstehen, ich habe der Herzfrequenzmessung zunächst auch keine wirkliche Beachtung geschenkt. Je mehr man sich allerdings mit dem Thema beschäftigt, umso klarer wird einem die enorme Bedeutung.

Es ist eigentlich ganz simpel: Jeder Sportler hat unterschiedliche Trainingsziele. Und für das Erreichen der verschiedenen Trainingsziele müssen wir unser Training in unterschiedlichen Herzfrequenzbereichen durchführen.

Wenn Du zum Beispiel effektiv Fett verbrennen möchtest, ist ein Herzfrequenzmesser ein beinahe unverzichtbares Gerät, denn es gibt hierfür wissenschaftlich gesehen eine optimale Pulszone, die bei knapp 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz liegt. In diesem Bereich verbrennt der Körper demnach am effektivsten Fett.

Wenn Du zu schnell unterwegs bist, können die Fettreserven nicht angesprochen und reduziert werden. Ansonsten kann es vorkommen, dass der Körper nicht unbedingt die Fettreserven angreift, sondern auf Zucker oder Phosphate zurückgreift. Möchtest Du jedoch gezielt auf die Fettreserven zurückgreifen, ist das Training im genannten Herzfrequenzbereich zu empfehlen.

Genauso wie für die Fettverbrennung funktioniert das Ganze auch für zahlreiche andere Fitnessziele, sodass es zum Beispiel auch eine empfehlenswerte Pulszone für die Leistungssteigerung gibt.

Die genaue Kontrolle und Überwachung des optimalen Herzfrequenzbereichs während der sportlichen Aktivität kann hierbei am genauesten mithilfe eines Pulsmessers erfolgen. Denn niemand kann genau wissen, wie sein eigenes Herz schlägt und auf anderen Wegen kann die Herzfrequenz lediglich geschätzt werden.

Nach dem Sport helfen die Werte uns außerdem die Leistung zu analysieren und Trainingsanpassungen vorzunehmen. Mittlerweile gibt es unzählige Fahrradcomputer mit Pulsmesser, die die Herzfrequenzwerte an ein mobiles Gerät oder an einen PC übertragen können.

Auf diesen Geräten kannst Du nach der Datenübertragung eine Datenanalyse und -auswertung durchführen, welche Dir langfristig dabei helfen wird, den Radsport gesünder und effektiver auszuüben. Leistung messen, Feedback erhalten, Training anpassen! So einfach ist das Ganze.

Ein Pulsmesser wird Dir also dabei helfen, die richtige Belastung für Deinen Körper zu finden, und damit für den meiner Meinung nach wichtigsten Punkt sorgen: Deine Gesundheit! Denn mit einem Pulsmesser kannst du Deine Leistung beim Radsport und Deinen Herzschlag in Einklang bringen! Auf diese Weise schenkst Du Deinem Herzen die nötige Beachtung, und tust der eigenen Gesundheit etwas Gutes!

Unterm Strich kann man sagen, dass Fahrradcomputer mit Pulsmesser Dir helfen werden in deutlich weniger Trainingseinheiten deutlich schneller Deine Ziele zu realisieren! Leider werden diesen Modellen allerdings immer noch viel zu wenig Beachtung geschenkt…

Pulsmesser

Die optimale Pulszone fürs Training 

Wie Du nun weißt, ruft das Training in unterschiedlichen Herzfrequenzzonen sehr unterschiedliche Trainingseffekte hervor. Doch wie genau sehen diese aus? Genau das schauen wir uns jetzt einmal kurz an.

Zunächst einmal ist es wichtig, deine maximale Herzfrequenz (HFmax) zu ermitteln. Diese kann zum Beispiel mit der Formel “220-Lebensalter“ errechnet werden, was allerdings aufgrund der zahlreichen individuellen Faktoren sehr ungenau ist und daher nicht zu empfehlen ist.

Glücklicherweise bieten die meisten Pulsmesser heutzutage Funktionen an, mit denen die HFmax in einem kleinen Fitnesstest ermittelt werden kann. Das ist schon mal deutlich genauer und professioneller. Möchtest Du ganz sicher gehen, kannst du auch beim Sportmediziner eine Leistungsdiagnostik per Laktatanalyse oder Atemgasanalyse durchführen lassen. Diese Methode funktioniert extrem zuverlässig, und Du wirst langfristig von dieser kleinen Zeitinvestition profitieren.

Hast Du nun Deine maximale Herzfrequenz ermittelt, gilt es diesen Wert zu nutzen, um von ihm aus auf die richtigen Pulsbereiche während Deines Trainings zu schließen. Diese Bereiche werden meist in % Deiner HFmax angegeben. Hier habe ich Dir einen kleinen Überblick zusammengestellt:

Regenerationsbereich (50-65% HFmax)
langsame Heranführung an sportliche Belastung (Anfänger), Stabilisation des Herz-Kreislauf-Systems

Grundlagenausdauerbereich 1 (60-70% HFmax)
Verbesserung der Grundlagenausdauer, Erhöhung des aeroben Stoffwechsels, Senkung des Bluthochdrucks, Ökonomisierung der Herztätigkeit, Fettstoffwechseltraining, Verbesserung der Regeneration

Grundlagenausdauerbereich 2 (70-80% HFmax)
Ausdauer steigern, Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems/der allgemeinen Fitness, Erhöhung der Sauerstoffaufnahmekapazität

Entwicklungs- und Schwellenbereich (80-90% HFmax)
stark leistungsorientiertes Training, z.B Vorbereitung für Marathon (Verschiebung der anaeroben Schwelle nach oben), Hypertrophie (Wachstum) des Herzmuskels

Pulsuhr oder Brustgurt? 

Wie wird der Puls denn überhaupt gemessen? Grundsätzlich gibt es hier zwei verschiedene Möglichkeiten. Zum einen wäre da die Pulsmessung mit einer Pulsuhr am Handgelenk.

Diese misst Deine Herzfrequenz, indem sie Farbunterschiede auf der Haut durch den sich ändernden Blutfluss bei unterschiedlichen Herzfrequenzen wahrnimmt und diese dementsprechend auswertet.  Diese Methode wird auch optische Pulsmessung genannt.

Pulsmessung Garmin Vivoactive 4

Pulsuhr oder Brustgurt? 

Ein Brustgurt für eine Pulsuhr von Polar.

Diese Variante wird zwar immer und immer genauer, kann jedoch weiterhin durch äußere Einflüsse, oder auch durch die Haare auf unserer Haut gestört werden. Besonders auf dem Fahrrad, wo Deine Handgelenke stark gebeugt sind und immer wieder kleinen Bewegungen ausgesetzt sind, kann es zu Ungenauigkeiten kommen.

Option Nummer 2 ist die Pulsmessung mit einem Brustgurt. Dieser misst die Herzfrequenz direkt am Herzen, und nimmt dessen elektrische Impulse wahr. Diese Methode ist genauer und weniger störanfällig.

Allerdings wird dem Brustgurt teilweise ein unangenehmes Tragegefühl nachgesagt. Ich persönlich hatte damit ehrlich gesagt noch nie Probleme und denke, dass, solange man einen hochwertigen Brustgurt auswählt und diesen richtig anbringt, es keine Probleme geben sollte.

Außerdem muss man noch erwähnen, dass es günstiger ist zusätzlich zum Fahrradcomputer einen Brustgurt zu kaufen, als eine Pulsuhr, da letztere häufig über zahlreiche weitere Funktionen verfügt, und fast schon ein eigener Fahrradcomputer ist.

Deshalb empfehle ich einen Fahrradcomputer mit einem Brustgurt als Pulsmesser, das ist meist genauer und z.T. auch günstiger als eine Pulsuhr. 

Der aktuell beste Fahrradcomputer mit Pulsmesser

Genug zur Theorie, Du bist ja inzwischen ein wahrer Experte auf dem Gebiet der Pulsmessung 😉 Kommen wir also nun zu den konkreten Fahrradcomputern mit Pulsmesser, die zu empfehlen sind.

Eine Sache vorneweg: Aufgrund des immer noch extrem großen Interesses an Fahrradcomputern bzw. dem Radsport generell gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Herstellern. Einige Modelle sind dabei völlig überteuert und liefern unnötigen Schnick Schnack, während andere eher in die Kategorie “Billigware“ fallen und deswegen ebenfalls nicht zu empfehlen sind.

Im Folgenden möchte ich Dir nur ein Modell vorstellen. Das liegt daran, dass diesem Modell in der Kategorie “Fahrradcomputer mit Pulsmessung“ meiner Meinung nach kein anderes Gerät das Wasser reichen kann. Es ist sowohl günstig, als auch hochwertig.
Während bei vielen anderen Modellen außerdem der Brustgurt separat gekauft werden muss und Du genauestens darauf achten musst, dass der Computer und der Pulsmesser kompatibel sind, hast Du bei diesem Fahrradcomputer alles Nötige im Lieferumfang enthalten. So und jetzt genug der Vorworte, ich kann es ja selber kaum abwarten. 😉

Der Sigma BC 23.16

Auf den deutschen Hersteller Sigma ist in Sachen Fahrradcomputer einfach immer Verlass! Auch für die Herzfrequenzmessung gibt es natürlich die passenden Modelle! Am wohl beliebtesten unter den Sigma Computern mit Pulsmesser ist dabei der Sigma BC 23.16*.

Neben dem Brustgurt ist außerdem ein Trittfrequenzsensor, ein barometrischer Höhenmesser sowie ein Geschwindigkeitssensor im Lieferumfang enthalten. Da bleiben fast keine Wünsche mehr offen!

Dabei laufen alle Funktionen sehr zuverlässig und genau und die Bedienung ist kinderleicht. Für alle, die gerne ihre Puls- und Trittfrequenzwerte im Überblick behalten möchten, ist dieses Gerät die optimale Wahl!

Ich würde vorschlagen, dass Du Dir einfach selber einmal kurz ein Bild vom Sigma BC 23.16 verschaffst. Per Klick auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button gelangst Du direkt zu allen Details, sowie den weiteren Kundenmeinungen.

Angebot
Sigma Sport Fahrrad Computer BC 23.16 STS
542 Bewertungen
Sigma Sport Fahrrad Computer BC 23.16 STS
• Brustgurt zur Pulsmessung
• inklusive Trittfrequenzsensor
• insgesamt sehr zuverlässiger Radcomputer 


Fazit: Fahrradcomputer mit Pulsmesser

Die Pulsmessung wird auch unter Radfahrern leider immer noch stark unterschätzt und vernachlässigt, dabei kann sie Dir helfen, Dein Training deutlich effektiver und gesünder zu gestalten. Mit einem einfachen Brustgurt kannst Du die Belastungen Deines Körpers deutlich besser steuern und wirst wahrscheinlich schnellere Erfolge erzielen können.

Dabei ist ein Fahrradcomputer mit Pulsmesser zwar nicht ganz so günstig, wie der klassische Fahrradtacho, kann jedoch immer noch für unter 100 Euro erworben werden, was es meiner Meinung nach zum echten Schnäppchen macht!

Ich hoffe ich konnte Dir mit diesem Artikel weiterhelfen und all‘ Deine Fragen beantworten. Wenn Dir dennoch noch etwas auf dem Herzen liegt oder Du Deine eigenen Erfahrungen austauschen möchtest, dann freue ich mich natürlich jederzeit über eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Artikel.

Ansonsten wünsche ich Dir (im Optimalfall) jetzt erstmal viel Spaß mit Deinem neuen Fahrradcomputer mit Pulsmesser! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und als Autor und Youtuber  tätig.  

Die besten kabellosen Fahrradcomputer

Gestehen wir es uns ein: Die Zeiten von kabelgebundenen elektronischen Geräten geht dem Ende entgegen! Immer mehr Produkte funktionieren mittlerweile kabellos und das hat einfach extrem viele Vorteile.

Auch Fahrradcomputer sind heutzutage in der kabellosen Variante am beliebtesten. Was bietet das Ganze für Vorteile und worauf solltest Du beim Kauf eines kabellosen Geräts achten? Das und vieles mehr erfährst Du in diesem Artikel, viel Spaß! 😉

Foto: luciano

Vorteile von kabellosen Fahrradcomputern

Kabellose Fahrradcomputer machen sich der Datenübertragung per Funk zu Nutzen. Dieser Technik wurde früher des Öfteren nachgesagt, dass sie nicht stabil sei, und es zu oft zu Funk- oder Satellitenunterbrechungen kommen würde.

Das ist allerdings – da kann ich Dich beruhigen – heutzutage nicht mehr der Fall! Kabellose Fahrradcomputer sind sehr zuverlässig und zu Unterbrechungen kommt es generell fast nie. Wichtig ist bei den Geräten mit Funk allerdings, dass Du auf hochwertige Ware setzt und kein Billigprodukt kaufst. In diesem Fall würdest Du auf jeden Fall am falschen Ende sparen!

Im Laufe dieses Artikels werde ich Dir noch ein paar empfehlenswerte Modelle präsentieren.

In Sachen Datenübertragung hinken die kabellosen Fahrradcomputer ihrem kabelgebundenen Pendant also nicht hinterher! Was bietet das Ganze ansonsten noch für Vorteile?

1. Ansprechendere Optik

Geschmack ist bekanntlich subjektiv, doch die kabellose Variante wird meistens als optisch schöner empfunden. Ein am Fahrrad verlegtes Kabel ist nicht unbedingt der Hingucker.

2. Einfachere Montage

Außerdem ist die Montage natürlich einfacher, da Du eben kein Kabel verlegen musst. Das Ganze kann schon mal ein Weilchen dauern und einem viel Geduld abverlangen. Auch für den Fahrradwechsel ist das natürlich nicht optimal.

Man muss bei den Fahrradcomputern mit Kabel sehr darauf achten, dass das Kabel richtig verlegt ist, also nicht zu straff, nicht zu locker, und, dass es die Bewegungsfreiheit des Lenkers nicht beeinträchtigt.

Bei den kabellosen Fahrradcomputern musst Du Dich um dieses potentielle Problem nicht kümmern. Eine Sorge weniger! 😉

Fahrradcomputer Sensor Montage

Montage des Sensors bei kabellosen Fahrradcomputern

3. Höherer Funktionsumfang

Da kabellose Fahrradcomputer die moderne Lösung im Vergleich mit den kabelgebundenen Varianten darstellt, ist es außerdem häufig so, dass diese mit einem größeren Funktionsumfang ausgestattet sind und generell mehr Technik verbaut ist.

So wirst Du zum Beispiel Daten wie Trittfrequenz, Höhenmessung und GPS eher bei kabellosen Fahrradcomputern vorfinden. Daher sind diese Modelle jedoch tendenziell auch etwas teurer in der Anschaffung, obwohl Fahrradcomputer generell eine ziemlich kostengünstige Technik sind.

Nachteil von kabellosen Fahrradcomputern

1. Höherer Energieverbrauch

Gut, einen kleinen Nachteil birgen kabellose Fahrradcomputer dann doch noch.

Die Funk-Geräte benötigen im Gegensatz zum kabelgebundenen Modell zwei Batterien – eine für den Sender und eine für den Empfänger. Insgesamt kommt es dadurch zu einem höheren Energieverbrauch und die Batterien müssen öfter gewechselt werden.

Die modernen Geräte gleichen das allerdings mit smarten, sparsamen Technologien wieder aus, sodass es hier selten zu Akkuproblemen kommt. 

2. höherer Preis

Durch die aufwendigere Technik und auch meist besseren elektronischen Funktionen ist der kabellose Fahrradcomputer teuerer als sein kabelgebundener Pendant. 

Kabellose Fahrradcomputer: Analog oder digital?

Ja, auch bei den kabellosen Fahrradcomputern selber kann man nochmal unterscheiden. Es gibt sowohl analoge als auch digitale Funkverbindungen. Generell gilt: Analoge Signale sind störanfälliger.

Früher nutzten übrigens auch elektronische Geräte, wie Fernseher, analoge Signale. Da diese jedoch störanfälliger sind und somit zum Beispiel zu einem Rauschen beim Fernsehbild führen, werden heutzutage nur noch digitale Signale verwendet.

Genauso solltest Du auch beim Kauf eines kabellosen Fahrradcomputers auf eine digitale Funkverbindung setzen.

Weitere Optionen der Datenübertragung sind ANT+, bei dem Sensoren und Fahrradcomputer von verschiedenen Herstellern kombiniert werden können, sowie Bluetooth, welches es Dir ermöglicht eine Verbindung zu Deinem Smartphone herzustellen, um so viele weitere Funktionen nutzen zu können.

Die aktuell besten kabellosen Fahrradcomputer

Du bist wahrscheinlich genau deswegen hier, und hier sind sie schließlich: Die besten kabellosen Fahrradcomputer (meiner Meinung nach). 😉

Ich kann Dir hier vor allem zwei Fahrradcomputer ans Herz legen. Beide sind günstig, und dennoch sehr hochwertig und bieten alles, was Du für den Anfang brauchst. Beide tun sich in ihrem Funktionsumfang nicht sonderlich viel und sind auch optisch sehr ähnlich.

1.  ICOCOPRO Fahrradcomputer

Beim ersten handelt es sich um den ICOCOPRO Fahrradcomputer*.

Das Wichtigste vorneweg: Die Funkverbindung bei diesem Modell ist meiner Erfahrung zufolge einwandfrei und es kommt eigentlich nie zu Störungen. Das Gerät ist kinderleicht zu montieren, wirkt sehr hochwertig und ist auch optisch ansprechend.

Besonders gefällt mir der von jedem Winkel optimal ablesbare Bildschirm. Das hintergrundbeleuchtete LCD-Design ermöglicht auch bei Nacht ein sehr einfaches Ablesen der Daten.

Insgesamt also einfach ein sehr guter kabelloser Fahrradcomputer zum kleinen Preis! Was will man mehr?! 😉

2. Sigma Fahrradcomputer Pure

Eine gute Alternative wäre der Sigma Fahrradcomputer Pure*. Auf den Sporthersteller-Giganten Sigma ist auch in Sachen Fahrradcomputer eigentlich immer Verlass und auch dieses Modell ist sehr empfehlenswert.

Besonders schön ist hier das große und sehr gut ablesbare Display und die Tatsache, dass dieser Fahrradcomputer sehr schlicht gehalten ist und auf unnötigen Schnick Schnack verzichtet. Welche und wie viele Funktionen Du an Bord haben willst, musst Du natürlich selber entscheiden.

Letzten Endes entscheidet also der persönliche Geschmack! Daher würde ich vorschlagen, dass Du Dir die Fahrradcomputer einfach einmal selber anschaust. Per Klick auf die jeweiligen Produktbilder oder die orangenen Buttons kannst Du Dir alle interessanten Details, den aktuellen Preis, sowie weitere Kundenmeinungen einholen.

Wenn Du ein wahrer Technik-Fan bist und auch beim Fahrradcomputer lieber ein Modell hättest, was einen sehr großen Funktionsumfang hat, dann habe ich hier noch eine Empfehlung für Dich.

Beim IGBSPORT Fahrradcomputer* handelt es sich nämlich längst nicht mehr nur um einen Tacho, sondern um einen wahren Alleskönner: 21 Funktionen hat das gute Ding im Angebot. Diese erfüllen fast alle Radfahrwünsche.

Ob dieses Gerät das Richtige für Dich ist, kannst letzten Endes wieder einmal nur Du entscheiden. Also schau‘ es Dir doch einfach mal ganz unverbindlich an. 😉

Kabellose Fahrradcomputer montieren und einstellen

Für die bestmögliche Nutzung des Fahrradcomputers ist die Montage der erste, wichtige Schritt.

Da das Ganze meiner Meinung nach viel besser mit bewegten Bildern, als mit reinem Text, erklärt werden kann, habe ich Dir hier mal ein Video herausgesucht, in dem die Montage eines kabellosen Fahrradcomputers denke ich ganz gut erklärt wird.

Fahrradcomputer funktionieren, indem die Umdrehungen eines Magneten an den Speichen mit einem an der Fahrradgabel angebrachten Sensor gezählt werden. Um diese richtig auswerten zu können, braucht der Fahrradcomputer allerdings zur Konfiguration noch den Reifenumfang.

Um diesen herauszufinden, hast Du verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kannst Du den Umfang ganz einfach über den Radius ermitteln, ich hoffe Du hast im Mathe-Unterricht aufgepasst… 😉

Falls nicht, hier nochmal die Formel: Umfang = 2 x Radius x Pi.

Der Radius kann dabei ganz einfach durch den Abstand der Reifenaußenseite zur Mitte der Radnabe ermittelt werden. Für Pi setzt Du dann noch 3,14159 ein und schon hast Du einen Wert für den Reifenumfang.

Außerdem kannst Du Dein Fahrrad so aufstellen, dass das Ventil senkrecht zum Boden steht und dieses dann so lange ohne den Lenker zu bewegen nach vorne rollen, bis das Ventil wieder an der gleichen Stelle des Reifens ist. Markiere dann auf dem Boden einfach die beiden Stellen, messe deren Abstand und Du erhältst einen Wert für den Reifenumfang.

Einfacher und auch schneller kannst Du den Umfang herausfinden, indem Du auf eine Tabelle zurückgreifst. Hiermit kannst Du anhand der Reifengröße (in Zoll) und dem ETRTO-Wert, also der abgebildeten Zahl auf dem Reifen, den Radumfang ermitteln.

Diese Tabelle, sowie weitere Tipps und Tricks zur Montage und Einstellung eines Fahrradcomputers findest Du in meinem Blogartikel zu diesem Thema.

Fazit: Kabellose Fahrradcomputer

Auch Fahrradcomputer sind heutzutage immer öfter kabellos. Dabei verbessert sich die Technik stetig, sodass die kabellosen Modelle den kabelgebundenen Geräten in Sachen Datenübertragung kaum noch in etwas nachstehen.

Bei kabellosen Fahrradcomputern solltest Du allerdings vermehrt darauf achten, dass Du auf qualitativ hochwertige Ware setzt und Dich nicht von Billigprodukten verlocken lässt.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Artikel weiterhelfen. Falls Du dennoch weitere Fragen oder Anregungen hast, freue ich mich jederzeit über eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Artikel.

Ansonsten wünsche ich Dir jetzt erstmal viel Spaß mit Deinem neuen, kabellosen Fahrradcomputer! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und als Autor und Youtuber  tätig.  

Die besten Fahrradcomputer mit Trittfrequenz

Jan Ullrich gegen Lance Armstrong, ein Kopf-an-Kopf Rennen, was stets Spannung bis zur letzten Sekunde versprach. Das waren noch Zeiten… Was dem Radsportbegeisterten und aufmerksamem Zuschauer bei diesen Duellen häufig auffiel, waren die absolut unterschiedlichen Fahrstile der beiden Athleten.

Während Lance Armstrong immer eher eine hohe Trittfrequenz bevorzugte, so war Jan Ullrich für seine sehr niedrige Trittfrequenz bekannt. Doch warum genau wählten beide so unterschiedliche Fahrstile?
Welchen Einfluss hat die Trittfrequenz auf unsere Leistung und warum brauchen wir einen Fahrradcomputer mit Trittfrequenzmessung? Das alles und noch viel mehr erfährst Du in diesen Artikel, viel Spaß! 😉

Fahrrad fahren

Schnell oder langsam treten? Das ist hier die Frage. Die Trittfrequenz hat einen starken Einfluss auf unsere Gesundheit und unsere Leistung.

Warum Du einen Fahrradcomputer mit Trittfrequenzmessung brauchst. 

Die Trittfrequenz beschreibt die Geschwindigkeit, mit der das Pedal und die Kurbel Deines Fahrrads bewegt werden, oder noch einfacher gesagt: die Pedal-Umdrehungen pro Minute. Dabei haben verschiedene Trittfrequenzen einen sehr starken Einfluss auf die Ermüdung, die Belastungen Deines Körpers, die Leistung und viele weitere Faktoren.

Die resultierende Leistung, die Du auf dem Rad erbringst, ergibt sich aus der physikalischen Formel von Arbeit mal Zeit.

Bei einer niedrigen Trittfrequenz (ca. 60 Umdrehungen/Minute) musst Du dabei bei gleichbleibender Zeit viel mehr Arbeit verrichten, um die gleiche Leistung zu erzielen. Das wiederum bedeutet im Klartext, dass niedrige Frequenzen eine größere Belastung an Deinen Körper stellen, und auf lange Sicht schlecht für Deine Muskulatur und Gelenke sind.

Für einen austrainierten Profiradler wie Jan Ullrich mag das Ganze keine nennenswerten Folgen haben, doch für den Hobbysportler können derlei Belastungen schon mal zum Problem werden.

Wenn Du zum Beispiel nach dem Radsport häufig unter Knieschmerzen leidest, könnte die niedrige Trittfrequenz ein möglicher Grund dafür sein. Daher ist es extrem wichtig, die eigene Trittfrequenz mit einem Fahrradcomputer zu überwachen.

Radfahrer Sportuhr GPS

Doch damit nicht genug, es gibt noch weitere Vorteile einer höheren Trittfrequenz. Zunächst einmal müssen wir uns vor Augen führen, dass eine hohe Trittfrequenz dafür sorgt, dass es zu kürzeren Phasen der Muskelanspannung kommt. Schließlich radeln wir in diesem Fall schneller 😉

Unsere Muskulatur wird demnach häufiger angespannt, dafür aber in kürzeren Phasen. Das führt dann wiederum zu einer besseren Blutzirkulation in unserer Muskulatur und sorgt dafür, dass unsere Muskeln generell besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Außerdem wird das Laktat auf diese Weise besser vom Blut abtransportiert.

All‘ diese genannten Punkte zeigen, wie wichtig es ist, die eigene Trittfrequenz im Auge zu behalten und gegebenenfalls Anpassungen am eigenen Fahrstil vorzunehmen. Ein Fahrradcomputer mit Trittfrequenzmessung ist daher das ideale Trainingsgerät, was leider immer noch viel zu selten genutzt wird!

Was ist die optimale Trittfrequenz beim Fahrradfahren? 

Genug zur Theorie, kommen wir zum Klartext: Was ist sie denn nun, die optimale Trittfrequenz?

Letzten Endes ist die Wahl der eigenen Trittfrequenz immer subjektiv und hängt von unzähligen Faktoren ab. Eine universelle “optimale“ Trittfrequenz kann ich Dir daher leider nicht liefern, sondern lediglich Richtwerte.

Radsport Anfänger tendieren in den meisten Fällen dazu, eine niedrige Trittfrequenz im Bereich von ca. 60 Umdrehungen pro Minute zu wählen. Schaut man sich allerdings den Großteil der Profis an, so stellt man fest, dass diese eher im Bereich zwischen 100 und 120 Umdrehungen pro Minute unterwegs sind. Zahlreiche Studien haben ebenfalls ergeben, dass die optimale Trittfrequenz, rein physikalisch gesehen, in genau diesem Bereich liegt.

Die Durchblutung, Sauerstoffaufnahme, sowie das physikalische Verhältnis von Kraft zu Weg sollen bei einer solchen Trittfrequenz optimal sein.

Wie gesagt halte ich persönlich nicht viel von der Orientierung an einem exakten Frequenzwert. Was wir aus all‘ dem Gesagten allerdings sicherlich mitnehmen können, ist, dass höhere Trittfrequenzen tendenziell sowohl gesünder als auch leistungsförderlicher sind.

Fahrrad Computer

Ein Fahrradcomputer mit Trittfrequenzmessung kann dein Radsport-Erlebnis auf ein ganz neues Level heben!

Ich selber habe am Anfang auch immer stark dazu geneigt, im niedrigen Frequenzbereich von ca. 60 Umdrehungen pro Minute zu radeln. Wenn Du Dich ebenfalls dort wiederfindest, würde ich Dir ans Herz legen, das Ganze schrittweise zu erhöhen und langfristig eine Trittfrequenz von etwa 100 Umdrehungen pro Minute anzupeilen.

Das Wichtigste ist allerdings, dass Du auf Deinen eigenen Körper hörst, und keinen Fahrstil an den Tag legst, bei dem Du Dich selber absolut nicht wohlfühlst. Taste Dich einfach erstmal langsam an die höheren Frequenzen heran. 😉

Die besten Fahrradcomputer mit Trittfrequenzmessung

Ok, Du weißt nun also warum die Überwachung der Trittfrequenz so wichtig ist! Was jetzt noch fehlt, ist der passende Fahrradcomputer, der Dir hilft, Deine Trittfrequenz im Auge zu behalten und Dein Training somit zu optimieren. Im Folgenden möchte ich Dir die in meinen Augen aktuell besten Modelle aus dieser Kategorie vorstellen.

Kurz vorneweg: Aufgrund des immer noch extrem großen Interesses an Fahrradcomputern bzw. dem Radsport generell gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Herstellern. Einige Modelle sind dabei völlig überteuert und liefern unnötigen Schnick Schnack, während andere eher in die Kategorie “Billigware“ fallen und deswegen ebenfalls nicht zu empfehlen sind. Im Folgenden möchte ich Dir nur ein paar Modelle vorstellen, nämlich genau die, die seit Jahren mit Qualität überzeugen und absolut guten Gewissens empfohlen werden können. 😉

Der Klassiker: Sigma BC 23.16

Auf den deutschen Hersteller Sigma ist in Sachen Fahrradcomputer einfach immer Verlass! Auch für die Trittfrequenzmessung gibt es natürlich die passenden Modelle! Am wohl beliebtesten unter den Sigma Computern mit Trittfrequenzsensor ist dabei der Sigma BC 23.16.

Neben der Trittfrequenz ist außerdem ein Brustgurt zur Herzfrequenzmessung, ein barometrischer Höhenmesser sowie ein Geschwindigkeitssensor im Lieferumfang enthalten. Da bleiben fast keine Wünsche mehr offen!

Dabei laufen alle Funktionen sehr zuverlässig und genau und die Bedienung ist kinderleicht. Für alle, die gerne ihre Trittfrequenz- und Pulswerte im Überblick behalten möchten, ist dieses Gerät die optimale Wahl!

Ich würde vorschlagen, dass Du Dir einfach selber einmal kurz ein Bild vom Sigma BC 23.16 verschaffst. Per Klick auf das folgende Produktbild oder den orangenen Button gelangst Du direkt zu allen Details, sowie den weiteren Kundenmeinungen.

Angebot
Sigma Sport Fahrrad Computer BC 23.16 STS
542 Bewertungen
Sigma Sport Fahrrad Computer BC 23.16 STS
• Trittfrequenzsensor inklusive
• Brustgurt zur Pulsmessung
• Wattleistung, HF-Funktionen & Höhenmessung 

Die günstigere Alternative: Sigma BC 16.16 STS CAD 

Da ich selber Student bin und demnach durchaus auf mein Geld achten muss, kenne ich natürlich auch die Sparfuchs-Varianten 😉

Beim Sigma BC 16.16 STS CAD ist ebenfalls ein Trittfrequenzssensor mit an Bord. Du musst hier zwar auf einige der Zusatzfunktionen des Sigma BC 23.16 verzichten, also vor allem die Messung der Wattleistung, die Höhenfunktion, sowie die Herzfrequenzmessung, aber wenn es dir primär um die Trittfrequenz geht, dann bist du auch mit diesem Fahrradcomputer optimal bedient.

Das Gerät an sich erfüllt mit einer zuverlässigen Messung der Geschwindigkeit, Distanz und Fahrtzeit die grundlegenden Radsport-Bedürfnisse, die dann mit der Trittfrequenzmessung nochmal auf ein deutlich höheres Level gehoben werden können.

Die Preise können hier schon mal recht stark schwanken, doch ein Schnäppchen bleibt es so oder so. Schau‘ Dir die aktuellen Preise des Fahrradcomputers doch einfach selber einmal an. Folge dafür einfach wieder den folgenden, orangenen Buttons.

Sigma Sport Fahrrad Computer BC 16.16 STS CAD
350 Bewertungen
Sigma Sport Fahrrad Computer BC 16.16 STS CAD
• Trittfrequenzsensor inklusive
• sehr günstig
• insgesamt sehr zuverlässiger Radcomputer 

Das umfangreiche Gesamtpaket: Wahoo ELEMNT Bolt

Wenn Dir die Trittfrequenz nicht genug ist und Du wirklich ALLES aus deinem Training herausholen möchtest, dann habe ich hier noch einen echten Knüller für Dich: Der Wahoo ELEMNT Bolt* ist unter den Fahrradcomputern DAS Gesamtpaket schlechthin!

Neben den klassischen Funktionen steht hier noch eine exzellente GPS-Funktion zur Verfügung, die den Fahrradcomputer gleich auch zu einem echten Fahrradnavi macht, welches die Straßenkarte sehr detailliert anzeigt.

Wahoo ELEMNT Bolt

Wahoo ELEMNT Bolt

Herz- und Trittfrequenz sind wie beim Sigma BC 23.16 natürlich auch an Bord. Sogar Smart Notifications kannst Du mit diesem Fahrradcomputer empfangen. Insgesamt gibt es hier eigentlich gar nichts zu meckern: Alle Funktionen sind an Bord und funktionieren tadellos, dazu ist die Menüführung einfach und intuitiv.

Unterm Strich kann ich nur sagen, dass ich von diesem Modell begeistert bin. Da das Ganze natürlich auch immer eine gewisse subjektive Note hat, würde ich Dir vorschlagen, Dir erstmal selber ein Bild von diesem Fahrradcomputer zu verschaffen. Also auf geht’s, hier entlang zu allen Details, sowie den weiteren Kundenmeinungen:

Angebot
Wahoo ELEMNT BOLT GPS-Fahrradcomputer
• unschlagbares Gesamtpaket
• Fahrradcomputer, Navi und Smartphone in einem
• Trittfrequenzsensor inklusive 


Trittfrequenzsensor richtig montieren

Zum Schluss bleibt noch eine letzte Frage zu klären: Wie wird der Trittfrequenzsensor richtig montiert?

Da das Ganze meiner Meinung nach viel besser mit bewegten Bildern, als mit reinem Text beantwortet werden kann, habe ich hier mal ein kleines Video für Dich herausgesucht.

Es stammt vom offiziellen YouTube Kanal von Sigma und erklärt Dir Schritt-für-Schritt wie Du sowohl den Trittfrequenzsensor als auch den Fahrradcomputer an sich richtig am Fahrrad montierst.

Fazit: Fahrradcomputer mit Trittfrequenz

Die Trittfrequenz wird leider immer noch viel zu oft völlig außer Acht gelassen, dabei hat sie sowohl für Deine Gesundheit als auch für deine Radleistung eine enorme Bedeutung. Fahrradcomputer mit einem Trittfrequenzsensor sind in meinen Augen ein Muss für jeden Radsportler und müssen dabei nicht mal mehr teuer sein.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Artikel weiterhelfen und all‘ Deine Fragen beantworten. Wenn Dir dennoch noch irgendetwas unklar ist, oder Du sonstige Anregungen hast, freue ich mich natürlich jederzeit über eine Mail oder einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Ansonsten jetzt (im Optimalfall) erstmal viel Spaß mit Deinem neuen Fahrradcomputer mit Trittfrequenzmessung! 😉

Autor: Bernd Lakenbrink
Seit ich denken kann, habe ich eine sehr große Leidenschaft für den Sport. Da ich zudem sehr technikaffin bin und meine Stärken immer schon im naturwissenschaftlichen Bereich lagen, habe ich beschlossen diese beiden Leidenschaften als Autor miteinander zu verbinden. Vor kurzem habe ich meinen Master in “Sports Technology“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln abgeschlossen und als Autor und Youtuber  tätig.  

Fahrradcomputer richtig montieren und einstellen

Die Montage und richtige Einstellung eines Fahrradcomputers ist der erste Schritt auf dem Weg zu effizienterem, gesünderem und spaßigerem Training. Hier sollte mit großer Sorgfalt und Präzision gehandelt werden, da Fehler bei der Montage und Einstellung häufig der Grund für einen nicht korrekt funktionierenden Fahrradcomputer sind.

Wie geht es also richtig und was gilt es zu beachten? Im heutigen Artikel habe ich eine Schritt-für-Schritt Anleitung zur Montage und richtigen Einstellung für Dich. Em Ende findest Du außerdem eine ausführliche Umrechnungstabelle für den Radumfang.
So steht Deinem Radtraining nichts mehr im Wege! 😉

Fahrradcomputer montieren und einstellen

Die Montage und richtige Einstellung eines Fahrradcomputers ist der erste wichtige Schritt!

Die Montage

Die Montage eines Fahrradcomputers ist im Prinzip kinderleicht und in relativ kurzer Zeit erledigt. Dabei wird in den meisten Fällen sogar nicht mal mehr Werkzeug benötigt. Hier habe ich eine simple Schritt-für-Schritt Anleitung für Dich:

Schritt 1: Montage der Halterung

Zunächst einmal muss die Halterung am Lenker angebracht werden. Die Halterung selbst hat meistens eine Art Klebestreifen an der Rückseite, die für den ersten Halt am Lenker sorgt. Häufig werden dann entweder Gummiringe oder Kabelbinder mitgeliefert, die die Halterung dann endgültig am Lenker fixieren. Falls nicht, empfehle ich Dir, Dir selber Kabelbinder anzuschaffen. Diese sind sehr günstig zu erwerben und perfekt für die Montage eines Fahrradcomputers geeignet.

Schritt 2: Montage des Sensors

Ein Fahrradcomputer misst die Daten, wie Geschwindigkeit, Distanz und Fahrtzeit mithilfe eines Sensors an der Fahrradgabel und eines Magneten an den Speichen. Der Sensor nimmt dabei die Impulse des Magneten wahr, wenn dieser an ihm vorbeiläuft. So kommt es bei jeder Umdrehung zu einem Impuls. Damit dieses Signal richtig und vor allem auch zuverlässig empfangen werden kann, ist es wichtig, dass der Sensor und der Magnet auf einer Höhe sind.

Bringe zunächst einmal den Sensor an der Fahrradgabel an (erneut mit Gummiring oder Kabelbinder), und setze dann den Magneten an eine der Speichen, und zwar auf genau die gleiche Höhe des Sensors.  

Wähle hierfür eine Speiche, die möglichst nah an der Fahrradgabel ist, sodass der Abstand zwischen Sensor und Magnet möglichst gering ist. Empfohlen wird hier häufig eine Distanz von 5mm.

Fahrradcomputer Sensor Montage

Und fertig… So einfach ist das Ganze! 😉

Beachte, dass bei einem Fahrradcomputer mit Kabel natürlich zusätzlich ein Kabel vom Fahrradcomputer zum Sensor an der Gabel angebracht werden muss. Um zu vermeiden, dass das Kabel reißt, solltest Du schon bei der Montage darauf achten, dass das Kabel nicht allzu stark unter Spannung steht und mit Klebeband, Kabelbindern oder Ähnlichem sicher und fest am Fahrrad angebracht ist. Auf der anderen Seite sollte das Kabel aber natürlich auch nicht zu locker sitzen, damit es nicht in Gefahr läuft z.B. in die Speichen zu geraten.

Wenn Dir das jetzt alles etwas zu schnell ging, habe ich hier eine kurze Montageanleitung im Video für Dich, welche die von mir beschriebenen Schritte nochmal ausführlich erklärt. Dabei geht es um die Montage eines kabelgebundenen Fahrradcomputers. Bei einer kabellosen Variante gelten die gleichen Schritte, nur dass das Verlegen des Kabels selbstverständlich entfällt.

Video: Montageanleitung

Fahrradcomputer richtig einstellen: Radumfang ermitteln 

Fahrradcomputer funktionieren, indem die Umdrehungen eines Magneten an den Speichen mit einem an der Fahrradgabel angebrachten Sensor gezählt werden. Um von den Umdrehungen später auf die Geschwindigkeit schließen zu können, braucht der Fahrradcomputer allerdings zur Konfiguration noch den Reifenumfang. Denn die Geschwindigkeit wird schließlich nicht in Umdrehungen pro Stunde, sondern in Kilometern pro Stunde (km/h) angegeben. Doch wie genau können wir den Radumfang ermitteln?

Um den Radumfang zu ermitteln, gibt es 3 simple Methoden, die ich Dir nun einmal kurz der Reihe nach vorstellen möchte.

Fahrrad Reifen Radius

1.Messe den Radius 

Die erste Methode basiert auf einer einfachen mathematischen Formel. Ich hoffe also, dass Du im Mathe-Unterricht aufmerksam zugehört hast. 😉 Falls das aber nicht der Fall ist, keine Sorge! Hier nochmal die Formel:

Umfang = 2 x Radius x Pi.

Der Radius kann dabei ganz einfach durch den Abstand der Reifenaußenseite zur Mitte der Radnabe ermittelt werden. Für Pi setzt Du dann noch 3,14159 ein und schon hast Du einen Wert für den Reifenumfang. Der Mathematik sei Dank!

2.Reifenumdrehung

Die zweite Methode ist wohl die logischste Variante, oder anders gesagt die, die man am ehesten nachvollziehen kann. Hier geht es nämlich ganz einfach darum, den Reifen eine komplette Umdrehung vollziehen zu lassen und dann die Distanz zu messen, die dieser zurückgelegt hat. So erhält man den Radumfang! Und so geht’s:

Stelle Dein Fahrrad so auf, dass das Ventil senkrecht zum Boden steht. Lege nun einen Zollstock/Maßband direkt neben den Reifen und setze den Nullpunkt auf Höhe des Ventils. Nun bewegst Du das Fahrrad gerade (also parallel zum Zollstock) so weit nach vorne, bis das Ventil des Reifens erneut senkrecht zum Boden steht. In diesem Moment hat der Reifen eine komplette Umdrehung vollzogen.
Nun liest Du am Zollstock bzw. am Maßband die Distanz ab, die der Reifen zurückgelegt hat und schon hast Du einen Wert für den Radumfang.

So einfach ist das Ganze! Zur Veranschaulichung habe ich hier nochmal ein Video von dieser Methode für Dich herausgesucht. Hier geht es darum, wie man einen Sigma Fahrradcomputer richtig einstellt:

3. Die ETRTO-Tabelle 

Willst Du es Dir selber noch einfacher machen, kannst Du den Radumfang auch einfach in der so genannten ETRTO-Tabelle ablesen. Mit der Tabelle kannst Du anhand der Reifengröße (in Zoll) und dem ETRTO-Wert, also der abgebildeten Zahl auf dem Reifen, den Radumfang ermitteln. ETRTO ist übrigens die Europäische Reifen- und Felgen-Sachverständigenorganisation.

Der ETRTO Wert gibt dabei die Reifenbreite und den Felgendurchmesser (Reifeninnendurchmesser) in Millimetern an, sodass ein Wert von 23-622 (gängiger Wert bei Rennrädern) also eine Reifenbreite von 23mm und einen Felgendurchmesser von 622mm bedeutet.

Der Zoll Wert hingegen gibt Reifendurchmesser und Reifenbreite in eben dieser Reihenfolge an. Dabei entspricht ein Zoll 2,54 cm. Ein Wert von 28 x 1,5 entspricht also einem Reifendurchmesser von 28 Zoll (also 71,12cm bzw. 711,2mm) und einer Reifenbreite von 1,5 Zoll (3,81cm bzw. 38,1mm).

Auf manchen Reifen findet man auch die französische Bezeichnung, die etwas anders aussieht. Die erste Zahl steht dabei wieder für den Außendurchmesser des Reifens und die zweite steht für die Reifenbreite. Dabei werden allerdings beide Werte in mm angegeben. 700x25 bedeutet also, dass es sich um einen Reifen mit einem Durchmesser von 700mm und einer Reifenbreite von 25mm handelt.

In der folgenden Tabelle kannst Du nun mithilfe der Zoll und ETRTO Werte den ungefähren Radumfang ablesen. Dieser sollte jedoch lediglich als Richtwert dienen, da der Reifendruck und dein Eigengewicht diesen Wert verändern können und es außerdem kleinere Unterschiede zwischen den verschiedenen Herstellern gibt.

Radumfang Tabelle

ETRTOZollRadumfang (in mm)
50-305 16x2,001265
35-34916x1.351325
37-34916x1,3751330
40-35518x1.501380
50-35518x2.001440
35-406 20x1,351510
40-40620x1,51540
47-40620x1,751580
50-40620x1,951600
54-40620x2.101620
60-40620x2.351650
47-50724x1,751900
50-50724x2,1251910
54-50724x2.101930
57-50724x2.251955
60-50724x2.351980
62-50724x2.401995
35-559 26x1.351990
40-55926x1,52030
47-55926x1,752050
50-55926x2,002075
54-55926x2,102100
57-55926x2,252120
60-55926x2,352160
20-622700x202100
23-622 700x232125
25-622700x252135
28-622700x282150
30-622700x302160
32-622 700x322170
35-622700x352185
37-622700x372200
40-62228x1,502220
42-62228x1,602230
47-62228x1,752250
54-62229x2,102295
60-622 29x2,302330
32-630 27x1,252200
40-63528x1,52250

Möglichkeiten um Ersatzteile zu kaufen 

Trotz aller Vorsicht kann es natürlich manchmal vorkommen, dass einzelne Teile des Fahrradcomputers über die Jahre verloren gehen oder sich abnutzen und kaputt gehen. Keine Sorge, die meisten Hersteller bieten für diese Fälle Ersatzteile an, womit sich das Problem in der Regel ganz einfach und schnell lösen lässt. Ich habe Dir hier mal eine kleine Übersicht mit nützlichen und günstigen Ersatzteilen zusammengestellt:

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